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Mittwoch, 2. September 2026
Sonntag, 30. August 2026
lyrisches Ende August
Ich habe mich zu Bruch gehen sehen.
Ich habe nichts mehr relativiert als
als diesen Sonnenaufgang.
Wir waren mehrwertige Gestalten
in einer Welt die die nur den Zwiespalt kannte.
Dort wo niemand leben kann harren wir aus.
Ich war der Aderlass.
Gesellschaftliche Außenseiter
sind gut bezahlte Leute.
Jemand lacht.
Irgendwann waren wir zu dumpf
um die Stadt zu besuchen.
Glaub mir nicht wenn die Sterne sprechen.
Ich sehe dich an und dein Gesicht entgleist den Worten der Vernunft.
Ich habe dich gehalten
dort wo du gegangen bist.
Und es war gut so.
Es blieben nur Spuren im Sand.
........
Ich war das wartende Ereignis in einer unbestimmten Zukunft.
Sie schütteln den Kopf und erraten mich doch nicht.
Wir haben den Asphalt gespürt mit den nackten Füßen.
Und wir waren so und nie wieder.
Ich habe die Neigung dir alles nachzumachen.
Und du bist das ahnungslose Du in diesem Zerwürfnis an Zeit.
Ich verblöde an der Maschinerie die doch alle für normal halten.
Lass uns gleichzeitig sein.
Und dann lass uns ein Versprechen sein dass wir nie halten können.
........
Der Regen dämpft meine Schritte nicht, aber meinen Atem.
Die Floskeln kleben wie abgehalfterte Silhouetten von Leben
die nichts geworden sind an den Mauern der Stadt die sich selbst beklagt.
Der Wind peitsch mir ins Gesicht und ich möchte fliegen.
Zugezogene Wolken haben andere Welten gesehen.
Wer sie hören kann ist im Glück.
Ich bin das Damals und Du bist mein Jetzt.
Ich kann meinem Blut nicht mehr folgen,
die Spur verliert sich zwischen den letzten Resten von Erwartungen.
Sie haben die Rollen ausgehöhlt und aufgestellt.
Es wirkt wie ein Theater dem ich nur noch beiwohne
weil ich zum Publikum geworden bin.
Bald habe ich wieder Erde unter den Füßen.
.........
Freitag, 28. August 2026
Blockaden sind wie Steine im Fluss. Angst.
Sie sind nicht falsch. Sie haben ihren Entstehungsgrund.
Sind sind hier und jetzt.
Ich kann nichts loslassen was ich nicht halten konnte, was nicht da sein durfte.
Ich versuche diesen Weg; den Schmerz fühlen der sich zeigt.
Meinen Widerstand abbauen. Mein Nervensystem begleiten.
Immer wieder den Körper von innen fühlen.
Ihn begleiten durch all seine Prozesse und Kämpfe.