Sonntag, 22. März 2026

Wir sind die die müde von den Bergen schauen

Dort wo alles weint ist unser Auge

Und was zerfällt ist frei


Wir halten die Erinnerung wie einen Gral

An dem nichts rütteln darf

Aber alle Welt liegt darin verbogen

In dem der loslässt und frei gibt

Das neues werden kann



Dienstag, 10. März 2026

 




Mein Leben
Ist wie Abbruch.
Und es ist immer wieder Kampf
Du kannst es drehen und wenden
Und ich kann es ausmalen oder lassen

Ich gehe durch Straßen
Ich spreche mich Menschen
Oder sie halten meine Hand
Und mein Gott, ich sehe ich bin allein.

Kurz erscheint es wie im Hintergrund
Aber die Wirklichkeit sitzt in mir
Sie ist mein Mahnmal
Dass der den ich liebte ging

Ich sage dir nicht gerne
Das auch das schöne blass ist
Ich habe Jahre darum gerungen

Und ich kann dir ehrlich sagen
Meine Worte sind so egal
Aber das was ich sagen möchte
Ist so wichtig

Doch keiner hört mich
Alle hören nur die Worte
Sehen die Formen

Ich bin dahinter
Immer. Jetzt. Und ewig.
Auch ohne Körper.

Vielleicht im Ausdruck verstummt.

Sonntag, 8. März 2026

Aufgeschlagen
Boden der Wirklichkeit
Realität schmeckt nach Zinnober

Ich hab den Tand in die Ecken gestellt
Und befasse mich
Mit Dingen die ich nicht sehen kann
Weiss ich sie doch?

Leben, gib mir nicht die Macht
Ich darf mich auch täuschen

Ich bin müde
Und bin es nicht

Ich bin frei
Und bin es noch nicht




Sonntag, 15. Februar 2026

Ich litt lange an der Unübersetzbarkeit meiner Erfahrung mit Seelenverwandtschaft.

Ich wurde schweigend.

Dann wurde ich heimatlos unter den Menschen.


Ich erlebte das Raunen des Windes als Verständnis 

und der Halt der Bäume ist mein Mitgefühl.

Die Sterne zeigten mir dass alles größer ist als ich denken kann.

Und manches Tier schien mich intuitiv zu sehen und zu spüren.


In die Welt gehen - ist mein nach Innen gehen.


Ich finde keinen Halt (mehr) an den Dingen die sich heute im Vergleich zu meiner Erfahrung dumpf und oberflächlich anfühlen. So meide ich sie.


Es ist ein großer Schmerz gewesen keinen Platz mehr in der Welt zu wissen.

Aber mein Reichtum an dieser Erfahrung von Seelenverwandtschaft ist unermesslich.

An einer Erfahrung die nicht in Linearität passt.

Und die ich alle schenken möchte... oder zeigen...


Denn sie öffnet.

Vorallem ist sie das echteste das ich kenne...

Sie hat weder Körper noch Worte

aber sie begegnet gewöhnlich in einem Körper

der Kontakt beginnt über Augen.. Worte...

Es ist wie immer aber ganz anders...


Es ist vertraut.

Es tief.

Und es nicht menschlich.

Und es ist so menschlich.

Es ist uralt.

Und erfrischend.

Es beendet die Suche.

Und beantwortet die Frage.



...


ja ich werde es nicht sagen können.

Worte sind wirklich banal.



Und ich spüre so viel von Konzepten, dramatischen Versionen,

von laut und sichtbar, von verkaufen und vermarkten,

von ... was weiss ich.


Du wirst es an den Augen sehen.

Du wirst es wissen.



Das ist alles.




Ich bin still.





"Was sind Worte? Kulisse.

Die Wirklichkeit steckt dahinter"


(Pfarrer nach Nahtoderfahrung)



"Es kann nichts schief gehen"

 


 


Wir sind die die müde von den Bergen schauen Dort wo alles weint ist unser Auge Und was zerfällt ist frei Wir halten die Erinnerung wie eine...