Donnerstag, 31. Dezember 2009

Diese Nacht ist ein Fluss
Mein Bett ist ein Kahn
Vom alten Jahr stoße ich ab
Am neuen lege ich an
Morgen spring ich an Land
Dies Land, was ist´s für ein Ort?
Es keiner der´s weiss
Keiner war vor mir dort


(Josef Guggenmos)

Montag, 14. Dezember 2009

Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter,
als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden
und laut zu sagen; Nein


(Tucholsky)

echt

http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?10069

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Es schmeckt wie Hohn auf meinen Lippen
Wenn deine süßen Küsse bitten
Nachdem du Peitschenhieb geschwungen

#
"Hast du schon das Neuste gehört?"
Und sie gehen mit dem Trend mit
Allem was "in" ist
Sie wissen was wie wo läuft
Was man so sagt
Und wer was tut und warum

Ruhelose hetzen an mir vorbei
Stoßen mich zur Seite
"Mach den Weg frei"
Keine Zeit

Suchen, immer suchen
Überall
In allen Ländern, Welten, Ecken, Winkeln
In andern Leben, Modefarben und Artikeln

Wonach man aber sucht weiss man nicht

Ich als Ignorant steh an der Wand
In die Ecke gedrückt
Und abgespannt

Ich hab "keine Ahnung von Nichts"
Und bin glücklich
Begrenzt stehen meine Worte im Raum
Jeder sich selbst ein Fremder
Ich taste mich an dein Lächeln vor
Wie fühlt es sich an
Und wie tief geht es?

Ich betrachte deine Kulisse
Dann dein Dahinter
Schließlich das in die Ecken versteckte, zugedeckte

Ich will dich ganz
oder gar nicht
"Gehst du mit?" frag ich dich
Ich erwarte nichts
Die wenigsten haben den Mut
Mich zu begleiten

Du zögerst
Wirfst mir warme Worte hin
Die schon verblühen
Ehe ich sie fassen kann

Du lächelst unsicher
Ich warte auf ein Ja oder Nein

Würdest du dich kennen
Wüsstest du die Antwort bereits
Du wüsstest deine Grenzen

Ich wünsche dir Klarheit

Und gehe allein meines Weges
Wie seit jeher
Unter Tränen
Sprichst du
Dein letztes Gebet

Wie nah kann Nähe wirklich sein?

Nur Sekunden

In denen ich lächle
Die Zeitung umblättere
Am Kaffee nippe
Einen Brief öffne
Einen Gedanken fasse ...

Du stirbst

Nur Sekunden
In denen Bremsen quietschen
Scheinwerfer leuchten
Menschen schreien
Kaltes Eisen deinen weichen Körper fasst
Zerstört

Tötet

Sekunden zuvor
Dein letztes Gebet
Deine Stimme
Dein Augenblick
Deine Hände
Der Wind in deinem Haar
Deine Gedanken
Dein Atem
Dein Sein

Tot
Die Wahrheit ist ein Fremder

Du blinzelst durch den Tag
Alle Schattenkreise laden dich ein
Bunte Farben leuchten dich aus
Sie stellen Fallen auf

Ob du dich wehrst oder nicht
Ist gleich
Es gibt keinen Fluchtweg
Und jeder Angriff ist aussichtslos

Wenn du möchtest bau Mauern auf
Sie werden auf dich warten
Und wissen genau; irgendwann kommst du zurück
Keiner hält Mauern auf Dauer aus

Und wenn du mitgehst
Wirst du verpulvert
Ausgequetscht und leergepresst
Sie werden dir alles nehmen

Am Ende wohnt Leere

Endlose Trauer
Und "wer bin ich?"
Du hast dich wieder verloren
Marionette geworden
In dieser grellen lauten Welt

Und im Dunkeln einsam
Nur noch dein Flüstern"Nein danke"
Diese Welt wurde deine Fremde
In dir ist keine Heimat mehr
Nur Meer und ohne Hafen
Kein Halt
Die Wellen werfen dich zu allen Seiten
Das Wasser brennt in deinen Lungen
Letzte Kraft
Dann Untergehen
Nur noch deine Hand
Hoffnung stirbt zuletzt

Niemand hat dich gesehen

Dienstag, 8. Dezember 2009

In Sehnsucht an eine alte Zeit

http://www.youtube.com/watch?v=RO587MFgM00

Mein Freund der Baum

und;

Juliane Werding

Vier Jahreszeiten - Vivaldi

Reinecke Fuchs

Tanita Tikaram

3 Nüsse für Aschenbrödel

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...