„Ich kann nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird.
Aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden
soll.“
-Georg Christoph Lichtenberg
Mittwoch, 31. Mai 2017
Montag, 29. Mai 2017
Samstag, 27. Mai 2017
Montag, 22. Mai 2017
so wartend
in meiner Seele großen Garten
so Niederwurf und Demut
in diesem großen Leben
und manchmal eine Hand
die meine Schritte hält
und dann geht die Sonne auf
in diesem Garten Eden
den ich eben erst betrat
dich zu finden
(mich verlieren?)
oder eben dass;
dich gibt es wieder
und mich dazu
uns gibt es dann
in warmen Blicken
und im wirklich wirklichen Halten
dem eine Umarmung gleicht
und ach;
ich bin reich
ich bin wirklich wirklich reich
an dir
geworden
in meiner Seele großen Garten
so Niederwurf und Demut
in diesem großen Leben
und manchmal eine Hand
die meine Schritte hält
und dann geht die Sonne auf
in diesem Garten Eden
den ich eben erst betrat
dich zu finden
(mich verlieren?)
oder eben dass;
dich gibt es wieder
und mich dazu
uns gibt es dann
in warmen Blicken
und im wirklich wirklichen Halten
dem eine Umarmung gleicht
und ach;
ich bin reich
ich bin wirklich wirklich reich
an dir
geworden
Die Liebende
Das ist mein Fenster. Eben
bin ich so sanft erwacht.
Ich dachte, ich würde schweben.
Bis wohin reicht mein Leben,
und wo beginnt die Nacht?
Ich könnte meinen, alles
wäre noch Ich ringsum;
durchsichtig wie eines Kristalles
Tiefe, verdunkelt, stumm.
Ich könnte auch noch die Sterne
fassen in mir, so groß
scheint mir mein Herz; so gerne
ließ es ihn wieder los
den ich vielleicht zu lieben,
vielleicht zu halten begann.
Fremd, wie niebeschrieben
sieht mich mein Schicksal an.
Was bin ich unter diese
Unendlichkeit gelegt,
duftend wie eine Wiese,
hin und her bewegt,
rufend zugleich und bange,
daß einer den Ruf vernimmt,
und zum Untergange
in einem Andern bestimmt.
Rilke
Sonntag, 21. Mai 2017
Donnerstag, 18. Mai 2017
Sonntag, 14. Mai 2017
Dienstag, 9. Mai 2017
Montag, 8. Mai 2017
Dissoziation
ich bringe mich weit weg
an einen sicheren ort
die welt ist wüst und laut
und hat keine antennen für mich
fein bin ich gewoben
so fein wie seide gar
wie kann ich dieses leben leben
in der meine feine seele fast zerscharb
es ist wie auf scherben gehen
und ich sage dir
der schmerz lässt bis heute noch
nicht nach
...
ich will in deine weiten arme gehen
die mich empfangen
immer dar
die nie versterben, nie vergehen
weil es deine seele war
.....
oh so lose ist alles leben mir
ist bloße und ich sag
fast losgelöst
ich geh an den rändern
wie blütenstaub
es ist gewalt
und doch ist es dann
irgendwann
wie ein blühendes gedicht
das wiegt und singt
und tiefer schwingt
als jedes wort alleine
........
ich ruhe mich aus an dir
ich finde worte dafür
und wir lachen
und wenn ich weine
fast weinst du mit
und wenn ich leide
hälst du stand
wie fortimmer meine hand
auch wenn ich dich
nicht immer sehen kann
.........
ich hebe dankensworte auf
auf papier oder hier
und ich hoffe du weisst
auch wenn ich sie nie zeige
was es heisst
was ich empfinde
.........
woher wir uns kennen?
die fragen sind gar nicht so stumm
wie sie scheinen
sieh mir nur einmal
tiefer in die augen
geb mir einen Seelenblick
aus deinen Tiefen
und weisst du es wie ich?
.......
oh großer Gott
bist du Gewalt?
oder immer ein sanfter Fluss
der fließen muss?
und wer sich dagegen hält
der leidet?
....
an einen sicheren ort
die welt ist wüst und laut
und hat keine antennen für mich
fein bin ich gewoben
so fein wie seide gar
wie kann ich dieses leben leben
in der meine feine seele fast zerscharb
es ist wie auf scherben gehen
und ich sage dir
der schmerz lässt bis heute noch
nicht nach
...
ich will in deine weiten arme gehen
die mich empfangen
immer dar
die nie versterben, nie vergehen
weil es deine seele war
.....
oh so lose ist alles leben mir
ist bloße und ich sag
fast losgelöst
ich geh an den rändern
wie blütenstaub
es ist gewalt
und doch ist es dann
irgendwann
wie ein blühendes gedicht
das wiegt und singt
und tiefer schwingt
als jedes wort alleine
........
ich ruhe mich aus an dir
ich finde worte dafür
und wir lachen
und wenn ich weine
fast weinst du mit
und wenn ich leide
hälst du stand
wie fortimmer meine hand
auch wenn ich dich
nicht immer sehen kann
.........
ich hebe dankensworte auf
auf papier oder hier
und ich hoffe du weisst
auch wenn ich sie nie zeige
was es heisst
was ich empfinde
.........
woher wir uns kennen?
die fragen sind gar nicht so stumm
wie sie scheinen
sieh mir nur einmal
tiefer in die augen
geb mir einen Seelenblick
aus deinen Tiefen
und weisst du es wie ich?
.......
oh großer Gott
bist du Gewalt?
oder immer ein sanfter Fluss
der fließen muss?
und wer sich dagegen hält
der leidet?
....
Sonntag, 7. Mai 2017
Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich dich gar nicht getroffen hätte.
Weniger Trauer jedes Mal,
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst vor der nächsten
und übernächsten Trennung.
Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht,
wenn du nicht da bist, die nur das Unmögliche will
und das sofort im nächsten Augenblick und
die dann, weil es nicht sein kann betroffen ist
und schwer atmet.
Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich dich nicht getroffen hätte.
Es wäre nur nicht mein Leben.
(Erich Fried
wenn ich dich gar nicht getroffen hätte.
Weniger Trauer jedes Mal,
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst vor der nächsten
und übernächsten Trennung.
Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht,
wenn du nicht da bist, die nur das Unmögliche will
und das sofort im nächsten Augenblick und
die dann, weil es nicht sein kann betroffen ist
und schwer atmet.
Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich dich nicht getroffen hätte.
Es wäre nur nicht mein Leben.
(Erich Fried
Montag, 1. Mai 2017
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