ich bringe mich weit weg
an einen sicheren ort
die welt ist wüst und laut
und hat keine antennen für mich
fein bin ich gewoben
so fein wie seide gar
wie kann ich dieses leben leben
in der meine feine seele fast zerscharb
es ist wie auf scherben gehen
und ich sage dir
der schmerz lässt bis heute noch
nicht nach
...
ich will in deine weiten arme gehen
die mich empfangen
immer dar
die nie versterben, nie vergehen
weil es deine seele war
.....
oh so lose ist alles leben mir
ist bloße und ich sag
fast losgelöst
ich geh an den rändern
wie blütenstaub
es ist gewalt
und doch ist es dann
irgendwann
wie ein blühendes gedicht
das wiegt und singt
und tiefer schwingt
als jedes wort alleine
........
ich ruhe mich aus an dir
ich finde worte dafür
und wir lachen
und wenn ich weine
fast weinst du mit
und wenn ich leide
hälst du stand
wie fortimmer meine hand
auch wenn ich dich
nicht immer sehen kann
.........
ich hebe dankensworte auf
auf papier oder hier
und ich hoffe du weisst
auch wenn ich sie nie zeige
was es heisst
was ich empfinde
.........
woher wir uns kennen?
die fragen sind gar nicht so stumm
wie sie scheinen
sieh mir nur einmal
tiefer in die augen
geb mir einen Seelenblick
aus deinen Tiefen
und weisst du es wie ich?
.......
oh großer Gott
bist du Gewalt?
oder immer ein sanfter Fluss
der fließen muss?
und wer sich dagegen hält
der leidet?
....
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