Montag, 31. August 2009

Als kein Ausweg zu sehen war (Erich Fried)

http://www.muenic.de/gedichte/fried.html
"Liebe vermag niemanden zu halten, dessen Seele sich entschlossen hat zu gehen."

"Anna; "Ich möchte zurück, zur alten, warmen, bekannten Welt, so wie es einmal war. Dann färbe ich jene Welt mit Träumen, ich gebe ihr Flügel, ich lass sie blühen. Sie leuchtet"



aus; keine Seele geht verloren, bernhard jakoby (s.236)

jana haas :)

http://www.jana-haas.de/startseite.html

in einem wort eine andere welt

plötzliche Todesfälle; "Die einstmals heile Welt bricht zusammen. Das Gefühl der
Hilflosigkeit lässt Mauern entstehen zwischen den Hinterbliebenen und den Verstorbenen. Nichts ist geklärt. Solange wir weiterhin unsere Sterblichkeit verdrängen, bleibt der Tod unheimlich. (...) Selbst den Suizid wollen wir rational erfassen, als gäbe es einen spezifischen Grund der fassbar wäre. Wir neigen dazu, vorschnell alles, was geschieht, erklären zu wollen. Dadurch glauben wir, unsere Erfahrungen und die Ereignisse um uns herum kontrollieren zu können"

~

ich trage einen Sternenhimmel
mit goldnen sternen nur
und allen tönen blau

....

...

~







Sonntag, 30. August 2009

Das 21. Jahrhundert

http://www.hohle-erde.de/body_a-21j.html

wie Momo und die grauen Herren

Ich hab mich entwunden
Den Fesseln

Ich bin entschlüpft
Den Gittern

Ich bin entflogen
Den Mauern


Wenn sie wüssten...

Ich bin unter ihnen allen
Und doch eine Freie

Ich tarne mich gut

Entsetzt sehe ich in den Augen meiner aller
Mitseelen viel zu oft keine Seele mehr
Seh nur Graueschleier vom Eingefahren sein

Fühle den Zwang, den Druck... Zeitnot


Fühle das Gehetzte wie in einer Maschinerie
In der sie immer das gleiche tun
Unter Akkord


Ich will zu ihnen sprechen und sie wach rütteln
Ich will sie losmachen von den Fesseln
Damit sie wieder aus der Seele lachen, fühlen

Sie gehen den gewohnten Gang
Tag für Tag
Sagen sie können nicht, sie müssen doch
Sagen sie haben keine Zeit dafür


Wo sind die Menschen hin?

Alles starrt von diesem Grau


Ich steh verloren darin
Halte mein Schaf

Ich geh einsam dahin
Immer sehen müssend
In der blinden Welt


Der Schmerz des Sehens wird gekühlt von Zufersicht
Eine neue Zeit bricht an

Ein neues Bewusstsein.
Ein bewusst-werden.

Ich geh rückwärts durch die Gassen.
Blicke Menschengesichter an aus Stein.

Ich tanze im Wind und im Regen barfuß.
Menschen flüchten als hätten sie Angst

Sieh sagen dies ist erlaubt und diese nicht.
Sagen dass muss ich wissen, das nicht.

Und sie halten sich so prima daran.


Keine Innovation
Nichts dass abweichen darf
vom ewigen Gleichtrott


Mein Leid ist facettenreich
Kommt nicht aus dem Nichts


Ich warte auf Freunde
Auf bunte Menschen die rückwärtsgehen an und wann

Und gerne quer sind


:)

Im Regen tanzen
In allem ist mehr
Als das bloße Auge sieht

Aha ein Stein, ein Baum...

Der der SIEHT wird keine Worte brauchen.
Und für jene seltenen Wesen sind diese Bilder

Sind alle Bilder
Sind Bilder

Ist Tanz, Musik


Aus der Seele


Wie abgestumpft ist die Menschheit doch geworden

Ich fühle mich verloren darin
Sie versuchten mir die Flügel zu stutzen

Wir sind alle unfrei

Doch wer sich nicht bewegt spürt seine Fesseln nicht

Wie sind viele eingefahren
Und die Sinne werden taub

Mir schauderts

*********

Suizid. Ins Licht.Seelenschmerz. Mitgefühl. Liebe. Endlich Frei ~


magisches Lichtviereck. Spiegellung. Dualität.




Vom Leid

Das Leid geht facettenreich.
In allen Octaven
Moll und Dur

Das Leid ist farbenfroh.
Ist dunkel lichterloh

Das Leid ist ein Tanz
In der Diskrepanz

Es ist noch ein Flüstern wach

Tapp-Tapp

Regennacht

Noch ein Flüstern
Draußen am Tor

Wind jagt durch dunkle Gassen
Tanzt mit dem Laub

Es ist noch ein Flüstern wach
Dort draußen am Tor

Wisper gehen durch Baumkronen-Blätterdächer

Ein Flüstern ist noch wach

Freitag, 28. August 2009

Weltenreich


~


In tiefer Sehnsucht


Keine Zukunft den Plastiktüten

http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikt%C3%BCte


und;

komplettes öffentliches Rauchverbot!


Wir atmen alle die selbe Luft.
Sind gemeinsam auf diesem Planeten.

Übernehmen wir Verantwortung für unser tun.
Wir können wir es verantworten anderen Wesen zu schaden?

Lasst uns gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen!

Wesensfremde

Kein Ort für mich unter den Menschen.
Kein Platz um ganz bei mir zu sein.
Bei dir zu sein.
Bei einander.

Immer Flucht irgendwohin.
Nie vollendetes Jetzt.
Ich leide an der rauhen schnelllebigen Welt
Die nie lebt
Denn ehe sie sich ansinnt zu sein
Eine neue entsteht

Ewige Leere

Ich bin einsam unter den Menschen

Sie sind mir ferne Fremde
Ganz anders als ich
Ich leide an der Einsamkeit

Im so-sein
ungeliebt und unerkannt

Gewiss, ich bin nicht die Mehrheit
Aber bin ich deshalb falsch?

Ich finde kein Gegenüber
dass mich wertschätzt
Alle Gegenüber scheinen einer
anderen Welt anzugehören als ich

Wir sind Wesensfremde
Fast als hätte die Stille einen Ton
Ein sanftes Summen
Das sich bis zu den Gestirnen
Anzieht und den Mond leuchten lässt

Und sternklar ist die Nacht
Aber prangt mir ein Stern am Himmel
Dessen Leuchtkraft alle Brüder übertrifft
Meine Seele lächelt

Der Amokläufer

Sie ließen ihn sich aushungern
Machten ihn zum Gespött
Ließen ihn sich leugnen
Legten ein Gleichnis an

Durchdrangen seine innerste Welt
Mit höhnischem Gelächter
Seine Welt des Schweigens
Wurde ihm zum Gefängnis

Da kam der Tag an dem er
Alle töten musste
In einem Wahn von Hass
Der durchbrach

Donnerstag, 27. August 2009

Alles Licht

Du Licht du Tanz du Ewig

Komm
An meine Seite

Sie flüstern es noch
Wir wissen es längst;
keine Seele geht verloren

Durch dein Lichtblau
Tanze ich mit dir
Schwebend Frei
Eintauchen
Seite an Seite

Blaue Welt

Oder wo immer du sein magst

Du Licht du Tanz du Ewig
komm an meine Seite

An alles strahlend helles
An alles Sein, ganz und echt

An alles ist

komm

Du Licht du Tanz du Ewig

Leben nach dem Tod / Wenn lieb in jenen Welten blüht

http://sterbeforschung.de/nahtod.php


http://www.karo.b-hoffmann.de/index.htmlhttp://www.karo.b-hoffmann.de/Dat/Wenn_Lieb.html
Was wir alles finden können. hier.

Was wir alles lernne können. hier.


Wieviel und wieviel Möglichkeiten der Lebensgestaltung.


Jedoch was ich suche und so dringend brauche gibt es nicht.
Es gibt alles. Aber das gibt es nicht.

Halt und Geborgenheit.
Basis für alles.

Ohne dich

DA ist eine Zukunft.
Ein Licht.

Vielleicht sind da viele schöne Orte,
Abenteuer, lebbare Träume---


was ist es ohne dich?

ohne leben
lebendig tot sein

Der Tod ist die Offenbarung

Der Tod ist die Offenbarung mein Freund.
Wir werden sehen.

Der Tod ist die Wahrheit mein Freund.
Wir werden sehen.

Ob ich morgen oder in 20 Jahren sterbe. Tot ist tot.
Und sterben müssen wir alle.

Der Tod kommt so oder so. Da ist die Zeit nebensächlich.

Nur mehr oder weniger Lebensdauer nehme ich mit.
Aber wohin?
Und ob dann noch ein ich ist?
Ob da noch ich bin?


Der Tod kommt so oder so.

Will ich sterben muss ich alles zuvor verneinen.
Sonst hänge ich zwischen Leben und Tod fest.

Ich muss alles loslassen (können).


Und wenn hier Dinge sind die ich liebe?
Widerspricht sich das?

Ich kann sie auch weiterhin lieben.
Aber ich brauch sie nicht.

Und wenn ich nicht mehr bin liebe ich auch nicht mehr.

Also was soll das.

Der Tag kommt so oder so.


Es frägt sich nur noch wieviel man noch erleiden kann.
Geht es denn um die Dauer?


Vielleicht ist alles Willkür. Dahingeworfenes.


Es ist und bleibt letzlich meine Entscheidung. Die einsamste überhaupt.
Manche sagen man braucht Mut.
Braucht man Mut?


Der Tod kommt so oder so.
Wir werden sehen.

Suchbild

Keine Ahnung was das Leben ist
Keine Ahnung ob das Leben ist

Irgendwer irgendwo irgendwie

Suchbilder
Pass auf, ich lass los.

Pass auf

dich auf


Ich lass los

Fallen lassen fallen lassen fallen lassen f~a~l~l~e~n l~a~s~s~e~n


Pass auf
dich auf
lass mich los
ich lass los

Geborgenheit

Am Busbahnhof.
Warten.

Busse im Takt.
Warten
auf meinen Bus.

Menschen überallhin.
Irgendwer irgendwo.

Warten am Busbahnhof.
Busse im Minutentakt.

Warten auf meinen Bus;
Geborgenheit
Straßenschild: Café und Kuchen

Ich geh in das Schild rein.
Café und Kuchen.

Ein Bild. Geborgenheit.

Ich geh in das Schild rein.
Ein Bild umfängt mich.

Ganz egal was es alles verspricht.

Ich geh in das Schild rein
und will dort verschwinden.



~


Die Seele lebt nach dem Tod weiter

http://www.gott.es/seele.htm

Mittwoch, 26. August 2009

Das Spiel der Zeit findet sein Ende nicht

Und welche Wahl habe ich?

Tage Wochen
Monate
Jahre
auch


Das Spiel der Zeít findet sein Ende nicht

Waste of time

Ich verschwende meine Zeit
während ich dir zuhöre

Ich verschwende meine Zeit
Süße

Das sollte dir klar sein

Du interessierst mich nicht
Und dein Gerede ist immer das selbe

Ich verschwende meine Zeit an dir


Ich hasse dich süße

Dienstag, 25. August 2009

Der Eremit

Sie warfen nach ihm mit Steinen
Er lächelte mitten im Schmerz
Er wollte nur sein nicht scheinen
Es sah ihm keiner ins Herz

Es hört ihn keiner weinen
Er zog in die Wüste hinaus
Sie warfen nach ihm mit Steinen
Er baute aus ihnen sein Haus



(M. Kaléko)

Montag, 24. August 2009

In meinem Gehen ein Bleiben

Du hast Angst vor dem Allein-sein.
Ich bleibe bis dein Schlaf kommt in deiner Umarmung.

Leises lösen.
In meinem Gehen wird ein Bleiben sein.

Wie eine Mutter die ihr Kind schlafen legt.

Du bist gebettet in Geborgenheit.
Und ich gehe warm unschlungenen Herzens.

Und lasse einen Teil von mir bei dir;
meiner Liebe
Durchs Universum reisen
Ferne Welten im Minutentakt

Sinnhaftigkeit aller Dinge

Ich suche
Was mich ganz macht
Mich ausfüllt
Und zusammenhält
Und mich immer wieder neu entfalten lässt

Ich tauche in Wesen ein

Geh durch wunderbare Welt

Kann dich fühlen

Aber bleibe allein

~

In der Beziehung
Zwischen dem Du und Ich

Ist Tanz

Ist Begegnung

Ist Erfüllung
Entwicklung

Ganz sein
Und neu entfalten

;)

http://www.youtube.com/watch?v=7rvxrGoeEhc&feature=related


Enigma - the same parents

Sonntag, 23. August 2009

Einsamkeit - Schiller

http://www.youtube.com/watch?v=EDUUp0fltXQ&feature=related


Du fehlst so entsetzlich...

all das vertraue zwischen uns
es war ohne worte

Ich liebe dich

Samstag, 22. August 2009

Nachtlüx

http://www.myspace.com/nachtluex

In den Fängen des Löwen

Sie warnen mich vor dir
Und wissen schon mein Ende

Du gehst
Ich kann dich fühlen

Nein.
Ich geb dich nicht auf
Keine Macht der Welt hält mich zurück
Gegen alle meine Ängste

In die Höhle des Löwen trete ich ein
Schweigsam
Immer dich fühlend

Du bist am verenden
Ich fühle Ohnmacht
Verzweiflung
Und Trauer

Wie kann ich dich retten?

Du fühlst mich kaum
Du sagst dass du das nun so willst
Ich bin stumm
Und weiss; ich kann dich nicht retten

Vor der Sucht
Der Selbstzerstörung
Unaufhaltsam

Heroin
Dein einziger Freund

Weil du einsam bist
Und sensibel
Sagst du

Ich kann dich fühlen
Aber meine Tränen verberge ich

Räumungsklage

Du sagst du bist kurz davor
Suizid

Ich kann dich fühlen
Deine Hand
Nur deine Hand

Ich fühle Energien fließen
Und da fühlst du mich...

Kaum dass ich weiss wie es um mich geschieht
- in den Fängen des Löwen

Du lässt mich nicht mehr frei sagst du
Dir bin ich ein Engel

Ich lächle
So hatte ich das gar nicht gemeint eigentlich

Ich hab Angst
Ich hab immer Angst vor Menschen
Sie halten mich alle fest
Aber ich bin ein Schmetterling
Ich muss frei sein um leben zu können

Ich reiss mich los
Und du fällst zurück
Trauer überwältigt dich
So ist es immersagst du

Zwei Welten
wieder einmal

Wie kann ich mich dir erklären
Warum fühlst du mich nicht?

Dein Wesen liebe ich
Aber dich nicht so wie du vielleicht mich
Deine Liebe währt nur eine Nacht
Aber kaum dass ich sage was ich denke
zereisst es dir das Herz
Was soll ich tun?

Ich will dich retten weil ich dich fühlen kann
Deinen Schmerz, dein Leid
Weil du mir so nahe bist
Warum weiss ich nicht

Du bist anders als die Menschen hier denken
Sie sehen in dir nicht was du bist
Wollen nur das schlechte sehen
Aber wollen nicht verstehen
Warum und wieso

Zwei Welten

Der Preis der Liebe ist hoch
Wenn er so hoch ist dass ich nicht mehr frei atmen kann
Dann will ich sie nicht
Denn da gehn wir beide ein

Deine Liebe ist eine andere als meine
Wieder einmal
Ich kann dich fühlen
Warum fühlst du mich nicht?

Aber immerhin durfte ich ein Stück meines Herzens verschenken
Endlich
Die Seele muss lieben

denn sie besteht aus Liebe

Dennoch; innen bin ich einsam
Immer zwei Welten
Niemand fühlt mich

Donnerstag, 20. August 2009

Stille!

An den Enden geht durch und durch
Windgeflüster. Tanz

Im Sonnenlicht funkeln Wasserperlen

Und schon schieben sich Wolkenoctaven heran

Dunkeln den Himmel
Und alles wird Nacht

Donner. Blitz!


Dazwischen spannungsvolle Stille


Und dann;
befreiender Regen

Sommerregen
endlich
Desorientiert geht mein Streifzug durch die Welt.

Aber niemand sieht mich im Ganzen.



Ich such nur mein Daheim.
Wo ist es noch? Da war es doch. Oder nicht?

Möglichkeiten?

Opipramol 100 mg

Methylphenidat 20 mg

Medikinet 20 mg

Seroquel 25 mg

Sulpirid Neuraxpharm 50 mg

Amisulpirid Neuraxpharm 200 mg

Lyrica 75 mg

Paroxetin (demnächst)

Tavor 1 mg

....................................



damals;

Atosil
Risperdal
Citalopram


-------------------------------------



Also von allerlei Wirkstoffgruppen etwas....

und nichts hilft.

Außer Tavor. Gegen die Angst, die Unruhe, das Gedankenrasen.
Endlich Frei.


3 mal die Woche frei sein.


Dazwischen ist es in mir kaum auszuhalten. Geschweige in der Welt.

Das schlimmste ist die Unruhe, Überwachsamkeit, Beobachtet fühlen, Angst,
Gerüche und Geräusche, Reizüberflutung.


Schlafen... nur schlafen...


Tavor bringt mich weit weg von alledem.
Und irgendwie ist dann innen Halt.


Ich weiss wohl woher all die Symptome kommen.
Ich kenne die Ursache.
Kann sie nicht beheben.

Innere und Äußere Haltlosigkeit.

Wenn ich fühle das es keinen Halt gibt kommt der Wahnsinn.
Und dann will ich sterben.

Also muss ich mich ablenken. Betäuben.


Meditation, Astralreisen ... helfen manchmal.
Oder Dissoziationen.

Nichts denken. Leere im Kopf.
Und den Körper taub werden lassen oder aus ihm schweben.



was ist nur mit mir los?

Mittwoch, 19. August 2009

Jugendliche und Suizid
http://www.youtube.com/watch?v=q7ZDuOxRcTg


Emiliana - To be free
http://www.youtube.com/watch?v=UY5dZwcm_dE
Bitte helft mir loslassen.
Vielleicht hänge ich irgendwo noch fest.

Alle werden ihre Wege gehen.
So viel Schaden würde nicht entstehen.

Das ist mein Gefühl.

Ich seh keinen Weg mehr.
ICH bin das Problem.

Ich kann mich nicht retten.

Und mein Freund ist schon tot.

Aber Suizid darf man nicht.

Leben macht mir so Angst.
Ich habe keine Kontrolle.
Bin ohnmächtig ausgeliefert.

Tod macht mir Angst.
Zwar Verantwortung abgeben.
Aber auch der Verlust von Kontrolle
(der Möglichkeit des Suizids)

Aber man kann sich nicht jahrelang allein
über die Aussicht auf Suizid am Leben halten.

Was kann man tun wenn Leben im Großen und Ganzen aushalten geworden ist?


In meinem Bauch passiert etwas.
Schmerzen.

Aus Angst.
Existenzieller Angst.

Wut.
Riesengroßer Wut.


Blockade. Immens.


Und ich finde an anderen so vieles zum auflösen.
Aber an mir erkenne ich keinen Weg.


Diesmal ist es anders als sonst.
Das ist seltsam.

Ich hab nicht das Gefühl mich noch sehr weiter entwickeln zu können.
Wollen täte ich es.

Ab hier tut es sehr weh.

Ein bisschen geht noch.


Ich bin nicht mehr ganz.
Lasst mich los.


Ich bin schon so alt innen.

Bald kommt mein Ende.


Wenn ihr mich "erlöst" habt (denn Leben ist auch wundervoll und schön.
Ich hatte wunderbare Zeiten. Es ging nicht besser! So viel Glück muss man erstmal haben..
ich bin sehr dankbar) werde ich feiern.


Ich möchte durch Suizid in kein schwarzes Loch versinken.
Oder vielleicht doch.

Aber die Angst vor der Ausweglosigkeit...


wenn einem alles Angst macht kann man nur in sich Halt finden.

nur wie?


Ich bin niemand der einfach aufgibt.
Sonst wär ich längst weg.


Leben ist Kampf.
Ich kann kämpfen.


Aber alles hat seine Grenzen. Seine Enden.

Manchmal scheint es mir als wär mein Leben endlos.

mit 22 Jahren und der Ahnung das man noch ca. 50 jahre Leben könnte...
das ist unvorstellbar für mich.


Leben ist wunderschön - wenn man hier einigermaßen klar kommt.
Voraussetzungen erfüllt.



Bitte lasst mich los.


Wo ist er?


Warum?
Kein Abschied.

Ich bin verstummt innerlich
Was sie sagen kommt nicht mehr nah an mich.
Berührt mich nicht.

Mein Ganzes fühlen noch weniger denn je.

Splitter kaum noch schemenhaft.
Und manchmal nicht mal das.

Bin ich?

Ich hab jeden Halt verloren.
Und den wesentlichsten hatte ich nie.

Ich will loslassen.

Und ich bitte darum.

Lasst mich los.


Ich leide am Leben.
Leben ist kein Lösung.


Ich seh keinen Weg mehr.
Bitte lasst mich los.

Thomas D., Nina Hagen - Solo

http://www.youtube.com/watch?v=48FrjKz492k

Freitag, 14. August 2009

Wir sind ein Teil der Erde

Return to Innocence
http://www.youtube.com/watch?v=9_ALElMLpRA



Rede des Häuptlings Seattles an den Präsidenten der Amerikanischen Staaten
Amerikas im Jahre 1855

http://www.i-bahmueller.de/seattle.htm

-

Leben ist keine Lösung

Innenlichter

Wir reden beide gerne.

Und wer hört dann zu?


(Diana Heinz)

~

Worte sind ein Kompromiss zwischen Subjektivitäten

(Diana Heinz)


~

Sie schaute in mich hinein, durch mich hindurch
- nicht aber mich an

Vom Implizieren einer Wahngestalt

Sie fast an den Kopf. Sich. Mit den Händen.

Blut. An den Fingern. Blut.

Lauteres Kreischen. Wie um ein Aas.
Mit Gebärden die vom Wahnsinn meinen.
Sie kennen die einzige Wahrheit. Heilige Wahrheit.
Krieg?
Sie weigert sich ein Feindbild zu sein.

Der Vater spricht aus ihnen allen ein Gebet.
Jesus Christus... Amen. Abgeschlossen.

"Kauer in seliger Ruhe in deinem Verließ."
Sprechen sie Bände?

"Halt ihre Hände fest.
Sie wehrt sich."

Lauteres Kreischen als sie sich aufbäumt.

Salz in den Wunden.
Brennen wie Feuer.

Dem Kuscheltier die Augen ausgerissen.

Brennen wie Feuer.
Die Wunden. Das Salz.

Wie um ein Aas. Lauteres Kreischen.

Alle Stimmen. Blut.
An ihrem Kopf.
An den Fingern.

Ihr Blut.
Vater Mutter Schwester Bruder Opa Oma

Eine Wahngestalt. Implizieren.

Sie fasst sich an den Kopf.
Blut. An den Fingern. Blut.

Mittwoch, 12. August 2009

Sonntag, 9. August 2009


Vom Wissen (wissen)
Und vielmehr ist es nicht.
In der Praxis fehlt das wissen durch das Leben leben.
Durch das erfahrbar machen der Dinge
... das Unterbewusste...das Muster

Durch das Verinnerlichen

Ach...

Wie Glückseligkeit in Schmerz wechseln kann
Ohne Zwischenschattierungen
Von Jetzt auf Gleich

Wir suchen die Beständigkeit in etwas das steter Wandlung unterliegt
Also wohin mit uns selbst?
Immer nur nach etwas nächstem greifen ist wie benutzen und wegwerfen
weil es eben da ist

nein das kann nicht das sein was wir wollen

Desillusionierungen brennen wie Feuer
Aber es ist auszuhalten
Ja wir müssen wollen
vielleicht

Hinter dem Tragischen Blick ist Licht
Komik
Eigentlicht ist das alles zum Lachen
Heiter und Frei

(woher kommt die Tragik)

vom Erkennen

"Damit du mich lieb hast"
"Ich liebe dich - lieb mich doch auch"
"Ich glaube nicht das du mich liebst"
"Der andere soll lieben" (lieben lassen)
"Alle lieben mich, doch der eine auf den es ankäme liebt mich nicht"

...Unliebespiele

Die Wunde der Ungeliebten
(Blockierungen und Verlebendigung der Liebe,Peter Schellenbaum)

very welcome

http://www.youtube.com/watch?v=sWbVgLbWttY

(no comment)

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...