Dienstag, 31. Januar 2023

"Sie leidet am kalten Herzen"

Ich sehe Lina fragend an.

"Ein Herz das nicht mehr tanzt" erklärt sie.

"Was hilft?"

"Ein Kind" sagt Lina und lächelt.

Sonntag, 29. Januar 2023

Es gibt Fragen
die können sich nur Menschen stellen
die aus der Zeit gefallen sind.

Menschen wie wir.

Die Fragen in frage stellen.
Und vielleicht ist es unsere Perspektive
die uns anders macht.

Wir sehen Dinge von außen
die andere nur von innen kennen.

Wir erkennen Zusammenhänge
weil wir von außerhalb darauf schauen.
Wir sind nicht involviert.
Jedenfalls nicht so.

Wir sind weniger damit identifiziert.
Vieles meiden wir sogar ganz bewusst
was für andere Menschen ihren Sinn darstellt oder ihre Freude.

Wir sind mehr Idealisten als Macher.
Mehr Philosophen als Geschäftsleute.
Und wir funktionieren einfach nicht.
Weil die Stimme der Intuition lauter ist
als jede Fremdbestimmung oder der Versuch davon.

Wer aber mehr sieht muss auch mit mehr Schmerz klar kommen.

Klarheit kommt selten allein.

Was das Bewusstsein erfassen kann muss es auch verarbeiten.

Allein am Beispiel Reizoffenheit.
Der neurotypische Mensch hat einen Reizfilter im Gehirn
der für ihn unwichtige von wichtigen Reizen trennt.
Bspw fällt es ihm leichter Töne, Gerüche und Bewegungen usw auszublenden
wenn sie sein Gehirn als nicht relevant einstuft. Er kann sich hier also fokussieren.
Er kann in einem Großraumbüro leichter zurecht kommen
ohne ausgebrannt nach Hause zu gehen
als ein Mensch der hier völlig anders Zuhause ist.

Stell dir vor du verlässt dein Haus und nimmst dies geradezu gleichzeitig und intensiv wahr;
den Gummibund deiner Hose der zwickt.
der Hund der plötzlich laut bellt.
die beissend kalte Luft am Morgen.
die Frau mit dem grimmigen Gesichtsausdruck der dir lange nachgeht.
der Lärm der Baustelle an der du vorübergehst. Es schmerzt in den Ohren.
du spürst die Hektik und Aufregung der Menschen an einer Kreuzung.
du nimmst die Stimmung der Menschen am Bahnhof auf.
du siehst wem es wie geht oder wie er erscheint.
dabei denkst du daran ruhig zu atmen um dein Nervensystem zu regulieren.
du versuchst das so unaufällig wie möglich weil auffallen nicht stimmig ist.
das Zwicken der Hose wird zur Belastung.
die Schuhe passen auch nicht richtig und fangen an zu schmerzen.
du fühlst das laute Pochen deines Herzens und wie es dir leicht schwindlig wird.
dir ist alles zuviel. Du willst einfach nur alleine sein und eine lange Pause von allem.

der Kopf rast und sucht eine Lösung.
du solltest nun in den Zug einsteigen.
du spürst Panik.
der Atem wird flach und die Hände zittern.
Kopfschmerzen.

jemand rempelt dich an.
du sagst nichts.
du fühlst nichts mehr.

das Gehirn schaltet auf Betäubung.
ein Notfallschalter.

langsam spürst du auch die Kälte nicht mehr.
dein Gesicht wird ausdruckslos und dir erscheint Nebel vor den Augen.
du bist weit weg wenn auch voll bewusst.

alles wird taub.
und der Körper erstarrt.
du kannst ihn weder fühlen noch bewegen.
und du empfindest keine Zeit mehr und keinen Raum.

du spürst wie Tränen von den Wangen tropfen und die Nase läuft.
im Kopf rasen wilde Bilder... alles flackert.
der Körper fängt an zu zucken und das Nervensystem entlädt die Überlastung.

eigentlich ist da Panik aber du fühlst nichts. 
jeder willentliche Versuch endlich die Hand zu bewegen um ein Taschentuch zu holen
scheitert.
der Körper gehorcht keinem Impuls.

es fühlt sich an als wären da zwei; der Körper und du. unverbunden. Getrennte und fremd einander.

plötzlich hörst du dich schreien und siehst dich auf dem Gehsteig zusammenbrechen.
der Körper schreit und zuckt und du weinst.
irgendwann kommen Menschen... jemand frägt ob man einen Arzt holen soll.
du kannst nicht sprechen. Aber du hörst alles. Du bist bei vollem Bewusstsein
aber eher neben oder über deinem Körper.

es ist wie ein Film.
es passiert einfach, ohne dass du etwas tu kannst.
du bist ein Zuschauer deines eigenen Lebens.

so weit weg... du gehst immer weiter weg.
du beginnst die Panik und Angst der Menschen nicht mehr zu verstehen.
dich überkommt eine unglaubliche Ruhe.
und ein Frieden beginnt dich einzuhüllen. Das Gefühl, alles ist gut.

du siehst alles noch weit weg von oben.
und du entfernst dich immer weiter von diesem Ort an dem dein Körper liegt.

alles wird sanft. und hell.

du hörst Musik... wunderschöne sphärische Musik...
Geborgenheit umfängt dich.

und freundliche Wesen erscheinen
die dich umarmen
und die dir vertraut sind.

Jetzt ist alles gut.

du hast keinen Wunsch oder Gedanken daran zurück zu kehren.

In der Geborgenheit bist du wirklich Zuhause.


Und das nennt sich Dissoziation.
Also Trennung. Durch Traumata oder andere Belastungen
kann sich das Bewusstsein aufspalten um zu überleben
oder zeitweise vom Körper "trennen". 

Irgendwann kann Dissoziation zum gelernten Mechanismus bei Stress und Angst werden.
Er automatisiert sich.
Und es ist schwer diesen zu lösen.

Der Umgang mit Stress Angst und sogenannten Triggern
wird elementar um im Alltagsleben Fuß zu fassen.

Im Körper zu bleiben, zu fühlen, da zu sein.. wärend Überforderung,
Panik, Flashbacks und andere schwierige Gefühle erscheinen
ist am Anfang nahezu unmöglich.

Und selbst später geht es nur behutsam und phasenweise.
Die Welt und Menschen wurden als bedrohlich abgespeichert.
Und das zu verändern ist schwer.

Auch den Körper wieder zu bewohnen.
Vielleicht wurde der eigene Körper als fremd oder gar als Verräter empfunden.
Massive Grenzverletzungen wie alle arten der Gewalt
machen den Körper eine Zeit wie unbewohnbar
und das Bewusstsein ist nicht zentrierbar sondern immer mehr oder weniger stark außerhalb. Dazu auch getrennt also strukturell dissoziiert.
Erinnerungsspeicher sind voneinander getrennt. Als wären Wände in deinem Selbst
die Teile voneinander trennen.
Das kann das Gedächtnis betreffen, die Identität, die Bindungsfähigkeit, die Interessen und Vorlieben, das Geschlecht uvm.

So entsteht im Selbst-Erleben keine ruhige zentrierte Mitte aus der heraus
man kompetent, erwachsen und lösungsorientiert handeln kann,
sondern ein chaotisches Erleben von einem Wirrwarr an Bedürfnissen, Ängsten, Impulsen aller Art, Identitätswechseln und Gefühlswechseln...

Lösung, besser; Integration, beginnt mit Akzeptanz dessen was erscheint an Gedanken Gefühlen und Sinneseindrücken und der ist-Situation
und letzlich auch der Vergangenheit.

Auch wenn die Meta Ebene im Chaos immer wieder untergeht
kann man sich immer wieder (auch mit Hilfe) zurück holen.

Und Gefühle tatsächlich beginnen zu fühlen.
Sich nicht mehr mit ihnen zu identifizieren sondern sie wahrzunehmen,
fühlen und zu merken dass sie in einem erscheinen aber man sie NICHT IST.
Sie kommen und gehen. Sie erscheinen, werden gefühlt, und gehen wieder.

Durch das tiefe Fühlen erscheint Raum.
Und das Erleben von Raum, der man selbst ist
und so das Gefühl halten kann 
ohne davon überschwemmt zu werden.

Genauso auch Gedanken zu beobachten 
ohne ihn jederzeit den Glauben zu schenken an ihre Wahrheit.

So erlebt man Introjekte aller art wie den inneren Kritiker.
Oder Perfektionisten und andere.

Es erfordert Fokus, Ausdauer, Ruhe und mit sich alleine sein können.

und letzlich noch mehr... wie Herzöffnung und Mut.

Und ich bin erst ganz am Anfang :-)

Die Theorie ist ausgefeilt.
Der Weg steinig.
Länger als gedacht, viel länger.

Man sieht nicht um Wegbiegungen.
Immer wieder ist noch etwas das sich zeigen will.

Immer wieder scheint noch eine Lektion und Aufgabe.
Noch ein Schmerz.

Integration ist eine Mammutaufgabe.

Zumal das heutige Gehirn gesellschaftsbedingt gelernt hat sich abzulenken von Unangenehmen. Und lieber tut als lässt.
Lieber Aktion als Stille.

Dabei sind Stille und Alleine sein ein Grundbedürfnis.

Nirgends sonst kann Introspektion erscheinen und sich entwickeln.

Selbstphobie erscheint weiter verbreitet als gedacht
und macht letzendlich etliche Neurosen und Psychosen aus.

Leider wird das Werkzeug für den Weg nach Innen zu sich selbst,
nicht in der Schule gelehrt.

Dabei kann nur ein Mensch der mit sich im Reinen ist
und aus seiner Mitte heraus handelt
auch Bedingungen für eine Umgebung und Welt schaffen
die in Frieden und Harmonie leben kann.















Samstag, 28. Januar 2023

Mittwoch, 25. Januar 2023

die Wahrheit ist so unmittelbar 

das ihr der Verstand nicht auf die schliche kommen kann

ich glaub das Leben nicht wirklich logisch zu verstehen ist.

auch wenn wir es uns denken.

vielleicht entzieht es sich sogar in Wirklichkeit jeder Kausalität.

Und weil wir mit dem Verstand suchen

finden wir die Multidimensionalität nicht.

Sonntag, 22. Januar 2023


 

 


you are on my angry eyes

cant you see the tears they´ve cried

you are on my blessed believe

cant you see the please i give

the please i give...


you are not from here

and i am not from there


cant you see

the feel we free

and the close we dare


and the touch of grace

is not an empty place

its not what we think at all

at all

we are free


Bewegung nach außen, Bewegung nach innen

Die Bewegung nach außen sucht außerhalb von sich selbst nach einer (Er)Lösung.
Sie fordert sich auf nicht in sich Zuhause zu sein
und geht lieber eine Abhängigkeit ein.
Die Bewegung nach außen limitiert, grenzt ab und deckelt oder versucht zu entfernen was da ist.

Die Bewegung nach innen schenkt Raum.
Sie eröffnet und integriert letzendlich was da ist.
Die Bewegung nach innen hat die radikale Akzeptanz zur Freundin.
Und die Bedingungslosigkeit schließt sich an.
Alle Selbstanteile finden dann zurück ins Herzzentrum
und erst von dort eröffnet sich alles.

Die Bewegung nach außen ist wie in einer Sucht unterwegs.
Von dort aus ist die Bewegung nach innen höchst ungewohnt
und wird gerne vermieden.
Denn es findet dadurch eine Umkehr statt, ein Entzug und ein
echtes sich selbst anschauen.
Jeder Widerstand erzeugt leid. Die Annahme und Akzeptanz von allem
das da ist ist bedingungslose Liebe und eröffnet neue Räume. 

Freitag, 20. Januar 2023

so viel Welt

hat den Bruch nicht überlebt

so viel Welt

die in den Atem überschlägt

wenn es trägt wenn es trägt wenn es trägt

dass du gehst


so viel Zeit hat kapituliert

so viel Raum hat sich selbst entzogen

wir warten noch hier


 

ich liege in Träumen

so sagt man


aber ich liege wach

in mir selbst




voll von Welt

in Welt

in nahezu und geradenoch


hier sickert das Leben

hier rinnt die Angst

hier vergibt

und verglüht


hier war alles eben

und bleibt im Herzen wunderbar


...


keine Worte die sich mir zeigen

wie ein leeres Gefäß 

in das ich mich hineinlege

und mich bade

weil mich alles einhüllt

mit dem weichen warmen Wasser

meine Freundin

ich selbst bin

was mich trägt

ich selbst bin was ich liebe




Donnerstag, 19. Januar 2023

vielleicht lasse ich los

und es fühlt sich an wie sterben.


weil alles fällt...


wohinein?


Ich bin ohne bin.

Im Versunkenen.

Oder im fraglosen der Frage.

Im heimatlosen der Heimat.


Im Zwielichten der Klarheit.


Vielleicht dort.


Nahe einem Mittelpunkt.

In einem Samen

der geboren wird?


Ich greife nicht weiter.

Es ist.



Ich seh Zauberschlösser.

Ich seh bunte Welt.

Ich spüre Leichtigkeit


Ich kenne das vertraute so gut.

Und es ist dabei aber nicht hier.


Hier ist die Welt eckig, grau, kompliziert und tut weh.

Und ich weiss nicht ... warum.


Hier muss ich mein Schicksal tragen.

Und all meine tausend Fragen....


Wo es leicht ist zieht es mich dauernd hin.


Ich vernachlässige die Welt hier.


Ich finde den Zugang zu ihr nicht

und frage nicht mehr danach.


Ich beobachte sie nicht einmal mehr wirklich.


Ist es die Vorbereitung auf den Tod?

Oder auf das Leben?



Ich gehe die Wege allein.

Ich wage kaum aufzusehn.


Abgrundtief ohne das ich mich verließ.


Warte ich auf mich selbst?


Am Ende des Weges

soll Frieden sein.


Ich bin mit mir allein.

Kein Schrecken geht mit mir.

Nur das Stille.


Und ich weiss nichts.

Weil ich nichts sehen kann.


Und ich spüre

den Atem

den Leben für mich hat.



 


Dienstag, 17. Januar 2023

 


Du und Ich

Von bleibender Geduld



Einzigartigkeit schreit mich dauernd an 

Seit Jahren

Gehen die Verluste ins Land

Und ich hab nie gelernt wie man mit einem Verlust leben kann

Es ist Leere und die Lehre

Es ist die unsagbare Fülle

Alle stehn sie hier, jeder Einzelne

Ich kann sie sehen

Nur mich nicht

Oder ich falle in mich hinein

Und sehe niemanden mehr

Als wenn jemand wie zum Geschenk mich tief berührt

Bin ich doch immer berührt

Das es zuviel wurde

Und ich wurde taub

Denn als ich den Menschen suchte fand ich Gott.

Und als der eine starb mit dem ich das selbe Zuhause hatte, wurd alles Nacht und ich wurde Ferne für die Welt der Menschen.

Man kann es nur beschreiben für ein Herz dass all das fühlt und dass weiss...

Ich erlebe nun wie die Seele höchst heiliges Geschenk ist.

Und bin zwischen Faszination und Überschwang und Sehnsucht Sog und Leere. Ich meistere zwei Welten.




















Alles ist immer.

So viel sich verändernde Lebenswirklichkeit "einfach" nur weil sich der Fokus des Bewusstseins verschiebt.

Sind wir nicht jeder ein eigenes Universum? 

Ich habe das Gefühl dass etwas in sich selbst geboren wird und aus sich selbst heraus wächst. Aber es fühlt sich nur so an, genau genommen war es schon immer da. Die tiefe des Seins.

Montag, 16. Januar 2023

Geküsst gingst du

In die neue Welt

Die sich dir anschmiegt

Weil dich Leben hält.


Wenn alles fließt 

Fließt du mit


Und bis in Tränen war die Welt

Alles neu

Samstag, 14. Januar 2023

Donnerstag, 12. Januar 2023

 

Winterliche Stanzen

Nun sollen wir versagte Tage lange
ertragen in des Widerstandes Rinde;
uns immer wehrend, nimmer an der Wange
das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.
Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,
die schwache Lampe überredet linde.
Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereiten
die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.

Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden
vergangnen Sommers? Fühle, überlege:
das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,
den leichten Gang in spinnverwebte Wege?
Stürz in dich nieder, rüttele, errege
die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.
Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,
sei froh, es ganz von vorne anzufangen.

Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,
ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,
ein Blumenblick (man übersieht die meisten),
ein duftendes Vermuten vor der Nacht.
Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,
wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht.
Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,
verhielte sich, erfüllt in seine Hände.

Verhielte sich wie Übermaß und Menge
und hoffte nicht noch Neues zu empfangen,
verhielte sich wie Übermaß und Menge
und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,
verhielte sich wie Übermaß und Menge
mit maßlos übertroffenem Verlangen
und staunte nur noch, daß er dies ertrüge:
die schwankende, gewaltige Genüge.

(Rilke)

Dienstag, 10. Januar 2023

Radikale Akzeptanz löst Selbstablehnung

Selbstablehnung blockiert deine Energie.

Blockierte Energie erzeugt Angstgefühle.

Angstgefühle erzeugen einen Raum.

Raum scheint dir Sicherheit zu bieten.

Erst wenn dir dieser Raum zu eng wird, fängst du an, nach einer Lösung zu suchen.

Krankheit ist der körperlich erlebbare Ausdruck von zu langer Selbstablehnung.

Fang bei deiner Selbstablehnung an, in dem du dich und alles was du erlebst, radikal akzeptierst.

Vorher kannst du nichts ändern, weil du keine Basis dazu hast.

Deine Helferlein, werden dir so lange an deine Wände schlagen, bis du diese erkennen kannst.


Radikale Akzeptanz löst Selbstablehnung - Blog | Divine Transformation (divine-transformation.de)

Bruch.

Zeilenbruch.

Sicherheitssucht.


Müde fass ich das Leben an.

Und Zauber bricht alte Bahnen auf.


Und Zauber hält alles an das atmet.

Und Zauber wandelt aus sich heraus.


In alles neu.


Sonntag, 8. Januar 2023

Es kann nichts im Außen sein das werden soll.

Das was im Außen ist ist schon.


Das Neue wird unsichtbar.

Innen.




 Geist der sich selbst sieht

Hallo Stille.

Ich grüße dich.


Ich sitze.

Trinke meinen Tee.

Und ich schreibe dir.


Manchmal tropft mein Wasserhahn.

Die Tastatur klappert.

Mein Herz klopft.

Ich flüstere die Worte die meine Augen auf dem Bildschirm lesen.


<stille.


Heute habe ich mich nach innen vertieft.

Denn Außen tat so weh.


Ist der Schmerz dass was zu dir führen soll?


In meinem Leben war viel Form.

Ich suche den Inhalt.


Stille, du trägst meine Farben.

Meinen Namen.

Meinen Geschmack.

Meinen Geruchssinn und mein Gehör.


Stille

du bist die selbe wie ich.


Nun war ich an 2 Tagen im Wald. Allein.


Es war schwer. Und es war gut.


Weisst du, ich habe mich bekämpft.

Dort wo du bist wollte ich nicht sein.

Und hab dich immer gesucht.

Dort wo es laut ist.


Nirgendwo warst du.

Du warst überall.

Aber spürbar nur ganz hier bei mir.


Ich wurde in jeder Form sprachlos.

Echte Sprachlosigkeit ... tut weh

wenn man dagegen kämpft.

Alles tut weh was man bekämpft.

Jeder Widerstand gegen das Leben erzeugt Leid.


Ich dachte meine Sprachlosigkeit wäre mein Tod.

Ich dachte... ich dachte so viel.

Bis es weh tat.

Bis die Gedanken über die Gedanken sich Gedanken machten...


weisst du wie ein Lachen ist

das erkennt dass man durch Gedanken nicht aus den Gedanken heraus kommt?

Damals war mein Lachen so frei... als ich das erkannte.


Ich erkannte es an der Oberfläche.

Dort wo ein paar Kreise ziehen.

Aber in der Tiefe ist Dämmerung.

Dort verschwindet das Licht.

Und niemand war dort jemals.


Der der davon spricht lügt.

Denn der der dort wirklich

ist still.


Ich behaupte es so einfach.

Ich behaupte so viel.

Ich behaupte es trotzdem.

Weil ich es glaube.


Ich glaube dass dort Stille wohnt.

Und von dort aus nichts mehr sein muss.

Aber alles was will kann sein.


Es muss sich nicht als Stille sagen.

Aber es kann.


Und es dient keinem Zweck mehr

und keinem Schein.


Es ist das Sein selbst.


Das ist alles.



 


Samstag, 7. Januar 2023

ich träume mich

durch dass was mich ruft

find ich mich frei

muss ich atmen.


ich bewege mich

durch das was mich will

und atmet das herz

muss ich staunen.


es brennt

und alles fällt

leben hält wie wasser

und der fluss fließt dich

und der fluss fließt dich


~


om 

 


anywhere there

 



Mittwoch, 4. Januar 2023

zerbrechliches zart

du bist 

ich bin


verglühendes erbe

hinter welt

ist von den sternen


atmet ohne unterlass


wie auf die knie sinken

an diesem strand

der ewigkeit


und touch

und fern

und welt


wir zaubern

mit dem was schon ist


...



 


Leben hier bist du und siehst mich direkt an

Du willst mich hier bei dir

Du willst mich mit Haut und Haar


Die Vermeidung war meine Burg

Mein Gefühlsvermeidungsraum

In dem ich das Leere und Einsame beklage

Und in dem das Leere und Einsame

Nicht erkenne, weil ich mich nicht erkenne

Das ich der Raum bin und das Herz

Das ich die Liebe bin

In der alles Platz hat und Zeit und Raum


Ich ging wirre Wege

Mein Geist wurde davon so müde

Mein Körper setzte Impulse

Ärzte gaben dagegen Medikamente


Mein Körper schrie

Und mein Geist kolabierte regelmäßig

So weit entfernt vom Leben


Und hier atmet es 

Und sieht durch meine Augen

Hier pulst es

Hier will es mit der Angst durch dieses Tor

Das ich kaum hätte besser und einfallsreicher verschließen können

Vor mir selbst aber auch vor anderen


Im Leben sein ohne am Leben zu sein


Die Außenwelt machte es für mich vor

Ich dachte lernen zu müssen

Mich anzupassen


Aber wo ist das meine Leben?

Das meine Farben will


Und wenn es verrückt ist? Flüstert es in mir.

Dann muss es so sein.


Ich will wieder von ganzem Herzen lachen.

Ich will wieder das Bunte erleben

das ich in mir bin 





Montag, 2. Januar 2023

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...