Freitag, 29. November 2024

"Wie geht es dir?"

Sie sieht mich lächelnd an.

Alles ist in diesem Lächeln aufgebahrt

und ich schweige.


Die Zeit atmet in den Zweigen der Bäume.

Ein Wind summiert sich zu einem Sturm.


Sie knetet ihre Hände während sie den Himmel absucht

als wäre ihr etwas verloren gegangen.


"Es ist nicht viel was ich sagen kann" antworte ich dann.

Es entsteht eine lange Pause in der ich nur atme und auf das Wasser schaue.


Dann sehe ich sie direkt an "Du wirst alt Mutter".

In ihren Augen sind kleine Blitze. Ihr Lächeln verliert an Farbe.

"Du weisst das es nicht anders ging" sagt sie lauter "Es war schwer für mich als er uns verließ"


Es war nie anders als so.

Einer ist immer alleine.

Was wir wurden verloren wir.

Alles war in den Wind gestellt...

Keine Zuflucht vor den Gezeiten der Welt.


Ich spüre ich möchte gehen.

Mutter bleibt. Das Grab am Fluss ist wie die Einladung 

zu einer Reise. Ob sie eine Richtung weiss?


Ich nicke ihr zu. Sie wendet den Blick und starrt auf das Grab.


Donnerstag, 28. November 2024

Sonntag, 24. November 2024

 "Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen. Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen." - Pierre Teilhard de Chard-in

Freitag, 22. November 2024

 



 

aus dem Internet


"Psychedelics stimulate neurotrophic pathways, increase neurogenesis and produce long-lasting neural changes through rewiring pathological neurocircuitry"


Übersetzung ins deutsche;


"Psychedelika stimulieren neurotrophe Bahnen, steigern die Neurogenese und bewirken langanhaltende neuronale Veränderungen, indem sie pathologische Neuroschaltkreise neu verdrahten"

für Th. F.

Ich stelle Fragen in den Raum

- der Raum schweigt

Musik webt sich an meinen Gedanken entlang

Ruhige Vibration der Zeit

Und du schaust aus einem Ort von jenseits


Ich atme, mache mir Gedanken über mein Mittagessen,

sorge für Wärme, spüre leichte Rückenschmerzen

stecke in diesem Körper und in dieser Zeit.

Befinde mich in diesem Raumgebilde


und du....  du bist frei


Du hast diese Gedanken nicht mehr

Diese Sorgen haften nicht mehr an dir


Weiss jemand wo du bist?

Wie es dir geht?

Weiss es jemand wirklich?

Wer weiss um dich und wer sorgt für dich?


Gedanken in mir

Ich teile sie hier

In diesem Raum und Zeitgebilde


Wieviel Welt ist zwischen uns

Was verbindet und trägt

Trägt uns das gleiche?


Kannst du mich sehen und hören?

Weisst du um mich?

Wie weiss ich um dich?


Was kann ich dir gutes tun?

Oder wie kann man dich erreichen?


Jetzt bist du ohne Telefon

ohne Ort den man auf einer Karte finden könnte

Du hast den Körper hier zurück gelassen


Und ich bin hier.


In Gedanken an dich

und dein besonderes feines Wesen



Ich verneige mich 

vor den Menschen die diese unvorstellbar steinigen Wege gehen

die diesen Mut aufbringen und diesen unerschrockenen Geist

selbst im Zwielicht einen Weg zu gehen

im blinden Vertrauen

an etwas tiefes heiliges

in sich selbst

- selbst wenn sie nichts wissen davon,

warum sie diesen Weg gehen und dass... etwas in ihnen weiss 

und ist stärker als alles andere -


Menschen die so oft gebrochen wurden

so oft in Schmerzen gesetzt, alleine gelassen, verhöhnt,

misshandelt, ausgebeutet, missbraucht und vergewaltigt 

so oft ausgelacht, ignoriert, getreten, geschlagen, abgelehnt,

in ihrem Wesen vernichtet, den Willen gebrochen, Gehirnwäsche,

double-bind, Projektionen ...


es gibt viele Arten davon wie Menschen früh Leid erleben müssen


und es gibt so viele die nicht komplett daran zugrunde gehen.

Und genauso diesen, diesen besonderen Menschen,

gehört mein ganzes Herz.


sie haben ihre Empathie nicht verloren.

sie haben ihren Kampfgeist nicht ganz verloren.

In ihnen ist eine unglaubliche Kraft

die alles was sie erleben mussten übersteigt.


Aho! Mutige große Seelen. Aho!


Das Allerbeste für euch

auf eurem Heilungsweg


Ihr bring die Medizin für diese Welt

Traumaheilung

 


Nervensystem regulieren

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Dienstag, 19. November 2024

 



"Beginnen Sie jeden Tag mit einer Meditation

über die Vergänglichkeit.

Das einfache Bewusstsein dass das Leben kostbar und flüchtig ist

verändert alles.

Es macht jeden Moment lebendiger, jede Wahl bewusster.

Es ist als würden Sie sich selbst trainieren das Leben aus der Perspektive der Ewigkeit zu sehen.

Was wäre wenn Sie anstatt das Ende zu fürchten, jeden Tag als seltene Gelegenheit zum

wachsen Lieben und vollständigen erleben ansehen würden.

Tibetischen Buddhisten glauben dass diese tägliche Erinnerung an die Vergänglichkeit 

eine mächtige Widerstandsfähigkeit und Klarheit schafft,

so dass Sie wenn dieser letzte Moment kommt, vorbereitet ruhig und bereit

zum loslassen sind."

 


Montag, 18. November 2024

im Wald

Herbst

Noch ein Fest für die Augen

Noch ein Winken in bunten wilden Farben

Noch einmal leuchtend sein

Ein Feuerwerk das die Wälder feiern

Ehe alles sich zurück zieht

Und vergisst

Wenn es träumt

Was es gestern war


........


Mit allen Sinnen träumen


.....


Was machst du?

Ich gehe in den Wald

Farben schmecken

Felder ehren

Leere Wege zu mir selbst.

Samstag, 16. November 2024

Ich bin so traurig, dass es aus meinen Augen taut.

Das nichts hier ist dass meinem Glauben taugt.

Was etwas über mein Leben weiss und es behutsam hält,

als ein ferner Gott der sich in Schweigen hüllt.

Wer setzt mich hin in welche Welt.

Wer weiss wie es mich meint und; wie soll ich werden und wohin?

Keiner spricht von einem Ort so dass ich es hören kann.

Also bin ich hier. Einfach nur. Und weiss von nichts.

in the woods

 


Krafttier Tiger

 


Krafttier Krähe

 


Mittwoch, 13. November 2024

Wer nicht in die Welt zu passen scheint

der ist immer nahe dran, sich selbst zu finden.


(Hermann Hesse)

kalte kindheit

dann ging sie fort.

ich blieb ein alleiniges kleines.

ich blieb ohne verstehen, nur kalt.

das leid war hier bei mir.

ging bis in meinen körper rein.

oh so viel not wie man kaum tragen kann.

oh viel qual.

ich wurde ohne haut.

und kam in eine harte welt die mich nicht sah und wollte.

ich fand mich wieder - jahre später dann danach...

in scherben meines ich´s... ich sammle sie noch immer auf. 

ich ging so weit fort von diesem schlimmen ort

das ich sagen kann, das ich nur sagen kann,

wie ist es anderswo; weit fort von hier.

warm und sicher, weich. so viel geborgenheit.

glaub mir ich will nicht, glaube mir ich wollte nicht

zurück nach hier.

aber ich muss, weil man mich schickt.

ich soll.

in mich ist vertrauen gesetzt.

mehr als ich glauben kann, viel mehr.

und weil ich überleben kann,

gott weiss wie,

bin ich hier.

 

hast du mich zu retten?

wenn ich wie müde in das leben schau

wenn ich leise nach dem namen frage

was mich geboren hat

hast du mich zu retten?

dort wo alles nichts ist

aber etwas war

was sollte aber nicht wollte

aber hast du mich zu retten?


vor dem kalten

vor der seelenlosen welt

der ich egal bin

hast du mich nicht zu retten?

vor dem was mich verletzt

oder zerstört


vor dem mangel

und dem alleine sein

vor dem unerfüllten

an wärme und geborgenheit

hast du mich nicht zu retten?

du deren namen ich nicht weiss

Dienstag, 12. November 2024

Donnerstag, 7. November 2024

 Svenja Arndt-Schröder

Für dich:
Ein stiller Schatz
Ein stiller Schatz, verborgen tief,
ein Leuchten, das im Dunkeln blieb.
Ein Mensch, ein Hauch, so seelenfern,
und dennoch nah wie jeder Stern.
Die Zeit hielt an, der Raum verging,
als euch das Licht zusammenbrach,
als Welten ohne Worte singen,
als Seele sich zur Seele sprach.
Ein Blick, ein Kuss, so zeitentrückt,
kein Herzschlag, der hier trennt,
nur Einssein, das im Schweigen liegt
und tief im Innern brennt.
Er ging, und doch – er blieb in dir,
ein Flüstern wie aus anderen Sphären.
Du spürst ihn nah, er lebt in dir,
sein leises Lied, sein mildes Wehren.
Die Welt scheint leer, so fremd, so stumm,
wo er nicht mehr an deiner Seite;
doch trägt dich sanft ein leiser Schwung,
als wäre er nur einen Atemzug zur Weite.
Und mag dies Licht verborgen bleiben,
wo keine Worte je hin führen,
so trägt es dich in stillen Weiten –
ein Schatz, den nur die Seele spüren.

 


Mittwoch, 6. November 2024

Dienstag, 5. November 2024

Das Leben auf der Erde kann unmöglich echt sein, auch wenn viele so tun als ob. Ich fühle mich nachwievor außerirdisch an. Und ich versuche zu verstehen was ich hier mache. Denn ich habe keinen Lebensmittelpunkt. Vielleicht erforsche ich Aspekte von Menschsein... und ob überleben geht mit meinen Traumata. Mehr fällt mir nicht ein. Jeder Mensch dem ich begegne hat einen Mittelpunkt. Etwas das ihn ausmacht und was er hier verkörpert. Mir fehlt das. Ich habe keine Verkörperung auf der Erde. Keine wirkliche zumindest. Ich tauche nur inzwischen hin und wieder kurz aus meiner Traumsequenz auf und erscheine in der Realität anderer. Das ist alles

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...