"Wie geht es dir?"
Sie sieht mich lächelnd an.
Alles ist in diesem Lächeln aufgebahrt
und ich schweige.
Die Zeit atmet in den Zweigen der Bäume.
Ein Wind summiert sich zu einem Sturm.
Sie knetet ihre Hände während sie den Himmel absucht
als wäre ihr etwas verloren gegangen.
"Es ist nicht viel was ich sagen kann" antworte ich dann.
Es entsteht eine lange Pause in der ich nur atme und auf das Wasser schaue.
Dann sehe ich sie direkt an "Du wirst alt Mutter".
In ihren Augen sind kleine Blitze. Ihr Lächeln verliert an Farbe.
"Du weisst das es nicht anders ging" sagt sie lauter "Es war schwer für mich als er uns verließ"
Es war nie anders als so.
Einer ist immer alleine.
Was wir wurden verloren wir.
Alles war in den Wind gestellt...
Keine Zuflucht vor den Gezeiten der Welt.
Ich spüre ich möchte gehen.
Mutter bleibt. Das Grab am Fluss ist wie die Einladung
zu einer Reise. Ob sie eine Richtung weiss?
Ich nicke ihr zu. Sie wendet den Blick und starrt auf das Grab.





