Samstag, 31. Oktober 2009

Das du mich nicht lieben kannst

und wer ich bin
und wer ich bin

Das du dich nicht sehnen kannst

und wer ich bin
und wer ich bin

~

Stumm
Mein Herz verlangt
Nach deiner Nähe

Meine Worte
Gehen lautlos
In die Stille ein

Um irgendwo dort
Wo du bist
Zu verglühen

Dich unantastbar lassen
Aus der Ferne
Zu betrachten

Meine Hände fallen
Im dicht an dicht
Ins Nichts

Jedes Tasten
Könnte Tödlich sein
Ich weiss

Du kannst nicht lieben
Nicht mich

Du bist verschenkt
An irgendeine Ferne

Suchst Wärme
Dort
Wo sie erloschen ist

Und ich verberge
Mein Feuer

Löschen was noch löschbar ist
Nicht dass du dich verbrennst
Nicht dass dus merkst
Nicht dass dus weisst

Nicht!

In deine Ferne Nähe

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Was war das?

Ich dreh mich um
Seh dich an

~ fremder Glanz

Samstag, 24. Oktober 2009

Ich weiss nicht
Wen oder was ich meine

Ich geh mich im ertrinken suchen
Im Irgendwas und Irgendwem
Fremd ist alle Lande
Ich bau überall mein Haus

Um irgendwo daheim zu sein?

Immer für den Fall eins steht nicht mehr
Ich hab ja andre noch

Das ist meine Sicherheit

Ist meine Sicherheit Schauspielerei?
Und was such ich eigentlich?
Der Wind treibt mich ruhelos
Durch stille Straßen
Immer in der Gefahr irgendwo hängen zu bleiben
Mich ertränken in den tiefst möglichen Seen

Um was nicht zu sehen?
Oder um zu sehen erst recht?
Was such ich eigentlich?
Und was ist mit dir wenn ich nicht mehr bin?

Blatt im Wind
Das ich bin
Überall und Nirgendwo

Wohin verlangt mein Herz?
Mauern stürzen ein
Zeiten ändern ihr Gesicht

Du fühlst dich nahe
- ich nicht

Zum ersten Mal
freisein erleben
im sosein schweben

an allen Seiten Halt

- mich schneidet die Kalte Luft
hinter mir raunt der Abgrund

du leuchtest im Glück
- ich freu mich für dich

du sprichst von mir
ohne mich zu meinen

mir ist als könnte ich jeden fühlen
aber niemand fühlt mich

du begibst dich in die nahe wärme
erlaubst von liebe zu reden

- ich lausche den geschichten wie märchenerzählern
nachts vorm zu bett gehen

du tastest mich und freust dich daran dass ich bin
- ich aber bin gestaltlos. das hast du vermutlich noch nicht gefühlt


heiter nimmst du abschied. auf bald

- ich kämpfe mit den tränen in der kalten einsamkeit

Die Hure

Du verzehrst dich nach ihr
Sie weiss viel mehr
Als sie sagt

Sie weiss um deine Träume
Und das liebst du an ihr

Sie ist dir ergeben
Gibt sich hin
Wild und anschmiegsam

Gibt dir jedes Gefühl
Wonach es dich verlangt

Dennoch; sie behält die Kontrolle
Und du wähnst dich in der Macht

Sobald du in ihre Tiefen steigen willst
Von irgendwoher noch ein Lachen
Dann ein Untergehn

Und du greifst in nichts
Als kalte Luft
Du sagst du liebst sie
Aber wen meinst du wenn du das sagst?

Sie fühlt
was du brauchst
was dir fehlt
wonach es dich sehnt

Liebst du sie nur
Weil sie deine Bedürfnisse stillt?

Oder meinst du sie
Kannst du sie fühlen

Liebst du sie ihretwegen?
Oder deinetwegen?

Und wen liebst du eigentlich?
Liebst du überhaupt?
Menschenmassen
Hasten
An dir vorbei

Blickaustausch
Nähe
Verstehen
Gruß

Schmetterlingsmädchen
Auf dem Asphalt
Einer großen Stadt
Im Anonymenfeld
In dem keiner Zeit hat
Und nur das Geld
Diskounter sich unterbieten
Und wo ist der Mensch
In seinem stummen Aufschrei

Hast du dich niedergelassen
Ich seh dich leuchten

Sie hasten vorbei
Die dunkelgrauen Massen
Nach irgendwohin

Und du leuchtest ruhend
Mitten darin

Schreibend
Fühlend
Still

Ein Lächeln
Verbindet dich und mich

Und ich weiss; ich bin nicht allein
Wie schön von dir zu wissen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Montag, 19. Oktober 2009

....

Es ist leise quälend
Hat keinen Namen
Kein Gesicht

Kommt wann immer es will
Und findet mich dort

An alles Leben. Befreiung durch die Liebe :)


Du... schön das es dich gibt




Was ist mit dir?

Du leuchtest.
Und steckst mich an.

Frei und chaotisch.
Ist mir bekannt.

Einfach und lose.
Ich weiss.

Und gemeinsam.
Wieder einmal.
Wie schön.

Die Blickrichtung teilen wir.
Ich empfinde Glück.
Und; wir kämpfen
Planen
Tun

Raus aus der Ohnmacht!
Ins Leben.
Nein wir wollen nicht sterben.
Doch stirbt jeder seinen Tod alleine.

Wir bauen unser Leben auf Verlusten und Ruinen
Sehnsuchtsvoll die Hand nach Halt
Ich bin dir Halt
Du bist mir Halt
In diesem Augenblick
Der bleibt

Halt... endlich
Aber warum so vergänglich
Wieder einmal

Trauer
Ohne Tränen

Wieder Gedanken an den Tod
Wieder Wunschgedanken

Nein.
Wir kämpfen

Und was ist das?
Ach zum Glück
Ich fühle nichts

Aber was ist mir dir?
Vielleicht fühlst du auch nichts
(zum Glück)

Es ist einfach.
Sag jetzt nichts.
Lass einfach sein.

Ich brauch es.
Du brauchst es.
Und jeder kann es geben.
In diesem Moment.

Warum nicht?

Dennoch; WARUM?

Ich fühle nichts.
Nichts
Zum Glück



Oder doch?
__________________
Sie fällt dahin.
Manchmal wird sie aufgefangen.
Nie sucht sie
Sie wird gefunden.

Wohin?
Niemand will ihr ein Zuhause geben
Nichts ist für immer
Nur das Fallen
Das ist immer

Irgendwohin
Nein....
nicht irgendwo
Aber hin
Immer wieder hin
Dahin und
Allerlei

Erst war innen ein Stausee
Nun ist das Wasser versickert
Scheint es
So kann sie besser fallen
Hierhin und dorthin
Und nirgends bleibt sie hängen
Denn niemand ist ihr ein Zuhause

Und zu Beginn wenn sie sie fassen wollen
Lacht sie nur
Und fliegt schillernd davon
Das es blendet

Ist es ein Spiel?
Sie rettet sich nur
Um manchmal ein bisschen Zuhause zu empfinden
Fällt sie
Wird aufgefangen
Fällt sie
Wird aufgefangen
Denn bliebe sie hängen
Würde sie tiefer fallen
So fällt sie nur nach hierhin und dorthin

Aber was ist das für ein Leben?
Es ist wie eh und je
Eh und je

Und Trauer
Ohne dass sie weinen kann

Ach...
__________________

Samstag, 17. Oktober 2009

Niemand ist mir ferner als du.

Ich versuche ein wenig Nähe aufzubauen
aber deine Krallen reichen tief
und zerstören

Dein Panzer ist undurchdringbar

Du solltest mir ein Lebenselexier geben
Aber du verweigerst es mir
Und begründest es damit
Das ich es nicht wert bin

Ich hass dich!!
Aus tiefstem Herzen

Nur Hass

Ich empfinde nichts dir gegenüber
Als Abscheu

Ich kann dich nicht berühren
Du bist die Fremde in mir
Der ich kein Asyl gewähre

Geh! Ehe es noch nicht zu spät ist
Geh! Ehe du noch gehen kannst

Inn mir verlangt es dich zu zerstören

Du bist kalt und skrupelos
Monster

Wie hält er es nur mit dir aus?

Ach, ihr seit beide Monster
Jeder auf seine Weise

Beide für mich unerträglich

Geht! Ehe es noch Zeit ist

Du lässt mich allein
In der Kälte
Wie immer

Und dann erwartest du Liebe

Ich schmetter dir Hass entgegen
Dass er dich aufreisst und
ausbrennt


Ich hass dich
Die die mich mit ihm zeugte

Gebärmaschine

Leben ist tödlich


Es ist nicht viel geblieben
Meine Wunden bluten stumm

Eiskalter Regen
Und nun; wohin?

Freitag, 16. Oktober 2009

Es macht mich trunken
Und fern

Dennoch näher

Und schwebend
Und taumelnd
Und zeitlos


Wo bin ich?

Ich bin in etwas warmen weichen
Aufgehoben
Und leuchtend,
dass es mich blendet

Ich will nur die Augen schließen
und mich fallen lassen
dahinein
sein

Im Nebel

Seltsam im Nebel zu wandern.
Einsam ist jeder Busch und Stein.
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das untentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern.
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


Hermann Hesse

Dienstag, 13. Oktober 2009

frierend an die wand.

durch geschlossene augen land.

hier wohnt das urteil.

-

NEIN danke

und tschüss

also nein danke ....

"Kommst du Morgen?"

"Ja gerne"

"Bist du dir sicher?"

"Ja. Wenn es mir gut geht komme ich sicher"

"Also... bis morgen?"

"Ja bis morgen"

"Und du kommst morgen auch?"

"Ja."

"Ok. Bis Morgen"

"Bis Morgen"



.... kommt der Morgen will ich nicht mehr

Montag, 12. Oktober 2009

Sie tun alles für mich
Aber ich
Sie wissen mehr
Aber ich
Sie können mehr
Aber ich
Sie sind mitten im Leben
Aber ich
Sie tun alles aus Liebe
Aber ich
...
Stumm steh ich am Bahndamm

Allein
Wind spielt durch mein Haar

Erst wenn der Tag kommt...
Anbruch

Irgendwoher Sonne
Strahlen streifen mich
Leuchtender Strahlenkranz
Und durch Licht Farbentanz
...
Aber sieSind mehr
Sie tun alles für mich

Aber ich
Sie wissen mehr
Aber ich
Sie sagen mir noch

Alles was gut ist
Und wichtig
Sie wissen es
Aber ich...


Auf Gleisen Tanz
Leise
Jubelnd
Schillender Schmetterling
Ich will dich fangen

Laufe blind
Von Tränen
Nach irgendwoher

Kommt ein Zug
Seh ich ihn nicht mehr
Fasst er mich fest

Nimmt er mich mit
Schleift er mich
Überrollt oder Überfahren

Sie tun alles für mich
Aber ich
Sie tun alles für mich

Aber ich
Fühle nichts

Und doch viel zu viel
Wie ich mich belüge
Ich weiss bald kommt der Tag
An dem ich sehn muss was ist

Weiss ichs doch längst
Und schob es fort
Je näher es kam desto weiter

Erst wollte es leben
Und ich war noch am denken
Ob es denn darf

Dann brach etwas innen zusammen
Und dann kam ein Schlaf

Ich zog in die Abwehr ein
Kein Turm kann höher sein
Und keine Mauern fester

Mein Dörnrösschenschlaf
Und mein Rapunzelhaar

:)

Doppelt hält besser denke ich

Und eh ich mich steche
Und ehe mein Blut

Nein und ja und nein und ja und nein

Im Wald hätte der Jäger mich erschießen sollen

Aber wie soll das weiter bringen
Immer diese Wut auf das Selbst

Nein
Ein andern Weg

Von hier kann ichs überblicken
Mein Geist ist wach
Ich weiss es doch

Aber wissen allein ist zu wenig

Schritte in irgendeine Dunkelheit

Zu wieviel Vertrauen bereit?
Was weißelt die Straße
Was grüßt die Nacht

Was macht den Sternen Lichter
Und was raunt der Wind durch Blättwerk

Und leise
Wach ich über schlafendes Land

Von niemandem gesehen
Von niemandem erkannt

So kann es ewig bleiben
Ich bin mir gar ja selber fremd

Sonntag, 11. Oktober 2009

Sie gehen vorbei
Und werfen nicht
Einen Blick

Und ich bin froh darum
Und leise

Dass durch und durch
Gern alles reise
Was will

Aber mich nicht mitnimmt
Ich bleibe
Viel zu viel Vernunft in diesen Sphären
Viel zu viel

Lässt nichts tanzen, nichts gebären

Macht alle Werke platt
Und alles ist Besitz, hat Namen und ist

Und ich werde ruhig ohne Innenkehr
Im Außen erschlägt mich das Grau
Finde keinen Raum zum Leben mehr

Auf meine Lungen legt sich das Gift

Meinen Kopf macht es eng
Und immer nur geht es; dies und das ergibt das
Und folgert ewig
Immer logisch

Ich will bersten
Es foltert mich!

Ich will nicht mehr leben

Alles was mich ausgefüllt hat ist tot
Wird nach Gesetzen gemaßregelt und
Auseinanderanalysiert, wird bestimmt und gewogen
Bis man weiss was es war

Aber dass was sie dann zu wissen meinen war es nie
Es war immer viel mehr

Es war immer voll, nie leer
Bunt nicht grau
Immer widerspruch immer alles
immer namenlos immer unendlich

Und da man es nicht bestimmen kann,
nur leben und fühlen,
war es für viele nie

Für mich aber war es alles
Es ist immer da wenn ich nicht da bin
Und wenn ich da bin und warte ist nichts

Was für ein Spiel ...

Ich hab jetzt bereits genug kann ich dir sagen

Manchmal erscheint es aber wie Willkür
Und ich finde nicht in die Verbindung zurück

Es lässt mich alleine, traurig und leer
Ins Vergessen hinein
Legst du den Schmerz
Ab und alles wird Fülle
An dir

Und in dir
Im Augenblick
Wird alles Licht
Ich bin ernster geworden
Wundert dich das?

An allen Seiten haben deine Flügel
Wunden geschlagen

Ich warte auf Erlösung

Freitag, 9. Oktober 2009


Dienstag, 6. Oktober 2009

Analyse

Das Grauen
liegt im weder angreifen noch flüchten können.
sprich; im sich ausgeliefert fühlen/ ausgeliefert sein.

In der Kindheit ist das Grauen am größten und namenlosesten.
Wird es von den Eltern ausgelöst ist es gesichtslos aber doch allgegenwärtig.

Im bedürftigen Kind findet ein kampf statt.
Das "ich hasse dich aber ich brauche dich. du tust mir weh aber ich warte
darauf dass du mir gut tust. du bist der mensch der mich gebar, du bist mein
vorbild, von dir lerne ich, du schenkst mir leben und liebe.
du bist mir alles. ich bin dir ausgeliefert. ich kann dich nicht hassen, nicht fortlaufen.
ich brauche dich."

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Der Gotteskomplex (der erwachsenen)

---> du hast mich gezeugt/erschaffen gott
---> es sind nicht mehr die eltern

Eltern wird Schuld abgesprochen
eigenes kinder-leid wird idealisiert, bagatelisiert, abgespalten o.ä.

dadurch muss man sich seinen eigenen taten nicht bewusst werden.
muss nicht an sich arbeiten.

---> die bequeme lösung


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Das Leben ist bestimmt von Macht und Ohnmacht

wir sind ohnmächtig
(gegenüber naturgewalten, der politik, dem chef, der gesetzgebung,
als kind den eltern, der polizei, dem wetter ...)

warum aber haben wir den Narzissmus in uns?

Vielleicht sollten wir auf natürliche art demütig werden.
nicht durch *demütigung* und gewalt sondern durch
innere achtung und respekt vor bspw der natur, allen lebewesen.

in verbundenheit mit allem und mitgefühl.

wichtig in unserer gesellschaft ist sicherlich auch das aufheben
von klassen, eliten und hierachien.

---> Unterdrückung beenden. Hin zum Parnterschaftlichen
"wir sind alle gleich" auf einer Augenhöhe. Hin zur Solidarität.

Durch Ohnmacht macht man zwar andere gefügig und gewinnt
an Macht. Jedoch wird man früher oder später die Wut der Gedemütigten
zu spüren bekommen. Außerdem ist einem selbst damit auch nicht geholfen.
Man spaltet nur die eigene Ohnmacht ab und erwidert dem schrecklichen Kreislauf der Gewalt.
So jedenfalls wird es kein Aufwachen geben.

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Ein Mensch mit Charakter/Tiefe braucht sich nicht durch Verpackung
zu vermarkten. Er ist sich selbst-bewusst und bewohnt sein Innen
zutiefst. Er verfällt nicht den Illusionen sondern steht über ihnen
durch sein Bewusstsein und Hin-Sehen. Er will in das Wesen der Dinge schauen.

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Mich entflammt Liebe für alles Leben.

- Selbst-Liebe
und
- Du-Liebe

Montag, 5. Oktober 2009

danke für nichts

Den Letzten Küssen die Schafe.
Zurecht.

Beschwingt in den Tag lässt sich
Routine besser aushalten?

Wir fassen uns kurz
- an den Händen

Was sind Momente schon wenn sie sich an andere Momente reihen
wie auf einer Perlenschnur.
Momente verschwinden in Momenten und werden zu einem Nichtssagenden Leben
das nur vor sich hin ebbt bis es tonlos versickert.

Was ist das?

Wir richten den Blick auf das Nicht-Sagbare und werden redselig.

Wir reden. Wozu?

Mein Denken wird Raumlos und zwängt sich durch die schmalen Gassen
eurer Gesichter die wie leer wirken und wie weit und unbedeutend für diesen einen
Augenblick an dem das Leben mich trifft wie eine Altbekannte, Vertraute.
Eine Schwester.

Wer ruht der rastet.
Wir lachen.

Albernheiten werden nicht gerügt sondern bekommen lustige Aufmerksamkeit
mit breitem Grinsen.

Gelassenheit steht mir nicht, flüstere ich.

Wirrwar-Haar und innen wunschlos begleite ich dich durch die Geborgenheit der Nacht.
Mondschein. Und wo sind die Wölfe?

Starren dunkle Wälder. Und raunt der Fluss.

Innen ist es kälter als draußen.

Ich bin einsam aber behalte es für mich.

Denn wer sollte mich kennen wollen in dieser Eile.
Wenn erst der Tag anbricht kommt das raue Licht
das alles was geschützt sein wollte schonungslos offenlegt
und kalt belichtet. Ausleuchtet und dann wegwirft da ungenügend.

Genug ist nie genug.

Wir wechseln die Straßenseite.

Nur aus der Ferne betrachtet ich dich gerne.

Einen Blick verschwendet.
Einen Moment der tausend Möglichkeiten.
Fast erlebt... vorbei.

Es geht wie von selbst.
Wir werden geschoben.
Menschenmassen wärmen uns von allen Seiten.

Fast wollen wir die Augen schließen und uns dahinein fallen lassen...

Dann kommt der Tunnel.
Wir biegen ein und sind weg.

Bloß.
Und ein Turm.
Von oben bin ich alles.

Mehr als du.

Steter Abstieg macht meine Laune heiter.
Es ist das chemische Glück dass mich umwirbt.
Ich sage nicht nein. Hör ich mich ja sagen?

Ich bin nichtssagend.
Und dabei heiter.

Weiss ich doch
dass ich nichts weiss

und wieviel ist das?

wir werden noch heute
darum bitten

alles und nichts


wahnsinn


macht dir das wort angst?
dann ist was an dir falsch


du bist falsch

verstehst du?

denk dich weiter
begnüge dich mit dem nichts

werde an den rändern heiter


nein.


du wirst es nie

bist es nicht


das schaf wird dich küssen kommen
die letzten zuerst

sieh dich an
wie ich dich ansehe

und erkennst du dich durch mich?

im minutentakt belanglosigkeit

gesichter
kalt und weiss

nein danke

nein danke

nein danke


und danke für nichts
An meinen Schmerzen Enden wohnt ein wildes Tier
Legt sich lauernd auf das Leben vor die Friedens-Tür

In seinem Toben ist alles Mut
Und was gestern erst noch richtig war
Will heute falsch und veraltet sein

Das Tier hat keine Zähne
Aber es frisst mit Haut und Haaren alles

Es fühlt keine Furcht
Alles an ihm ist echt und unmittelbar jetzt

Samstag, 3. Oktober 2009

Trotz drehen und wenden
Eiskalte Enden

Vom Himmel ein Stück
Auf den Weg zurück

Eis an den Enden
Kristall

Hände in nahe Ferne

Kälte
Atem gefriert

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...