Freitag, 28. April 2023

Ich bin plötzlich.

Ich bin immer plötzlich.

Für mich, für dich.

Für alle.


Jede Bewegung, jeder Gedanke ist plötzlich.

Alles an mir ist unvorhersehbar.

Ich kenne mich nicht.


Ich überrasche mich.

Und dich.

Jederzeit.


....


Ich bin gar nicht, wenn ich ehrlich bin.

Ich weiss nicht was Existenz in seiner Wirklichkeit mehr ist.

Meine Existenz ist lange her.

Ich schlafe.

Ich bekomme die Plötzlichkeit mit.

Das große Leid, die große Freude.

In der Stille atme ich.

Die Stille ist selten.

Aber ich schlafe so gerne.

Im Schlaf bin ich echt.

Ich schlafe mich fern.

Ich schlaf mich zu mir hin.


Das Leben ist ganz anders...als sie mir sagten.

Es geht niemals von A nach B.

An die Illusionen der Materie haftend ist das große eindimensionale Leben.

Aber es war noch nie dort. Nur mein Fokus lag dort.

Auf irgendeiner Straße oder in einer Sache die erfüllt werden wollte.

Aber das Leben .. mein Gott.

Ich bin es selbst.


Wie kann ich das Leben "wissen"?

Ich geschehe die ganze Zeit.

Alles ist das selbe.


Alles wird dauernd neu und ist ein Wunder.

Das weiss ich.


Leben spricht 

aber ich hatte den falschen Empfang

Sie sagen uns so merkwürdige Dinge, die Menschen

aber das Leben, mein Gott

Nein... dass was sie sagten ist es nicht.


Es ist kein von A nach B kommen

und hat keine relevante Linearität

Du wirst niemals in Linearität passen


Menschen verbiegen oder leugnen sich um zu passen

und da viele der Mehrheit folgen, wo soll das enden?


Die Wissenschaften zementieren die ersten Jahre...

und alles untermauern lässt dann doch

Mauerblumen sprießen

Es lässt sich nicht aufhalten


Wissenschaften machen das Leben so platt

wir wären viel mehr, viel lebendiger, viel näher wir selbst

viel unmittelbarer, viel authentischer und viel schöpferischer

ohne diese "validierte" Linearität nach der sich alles zu richten habe

- außer das Leben, und das kommt dann immer plötzlich

und niemand versteht dann mehr...


der Geist braucht keine Wissenschaft

er braucht nur Bewusstsein

und Erkennen

und das Herz befreien


das ist alles


unsere geistigen Fähigkeiten liegen brach

wartend...


ich erkenne Ansätze von Telepathie

und Fähigkeiten die den Verstand überholen

Astralreisen

Telekinese

mediales Schreiben

usw


Es ist nicht weit weg

sondern in uns


und es gibt für den Verstand, merkwürdigerweise keinen Weg "dorthin"

weil es weder einen Weg noch einen Ort gibt oder ein Erreichen

das ist das Schwierige


Wir "müssen" völlig umlernen in dem wir das alte verlernen.

Viel von dem was wir gelernt haben und vorallem; die art des lernens.

Und das geht.


Im absoluten Moment und in der Leere...

Öffnet sich plötzlich alles


und was dann kommt.... wer weiss





Wenn einer es vermag deine Seele, dein Haut und Haar und deinen ganzen Geist

auf diese köstliche Weise ein und auszuatmen

- mein Gott!

Tausendmal gebrochen und zerrissen

aber mein Gott, was immer das ist

mein Gott.


Ich ging durch Feuer und auf Scherben

Keiner weiß mich so.

Ich ging durch den Nadelwald

und war im tiefsten Schlaf

ich riss mich auf und brannte nieder

und ich fiel so oft


und keiner war dort.


ich sehe die Menschen mit meinen Augen an

die nur ich haben kann

und keiner weiß mich.


Ich muss leben damit.


So unbekannt zu sein.

Auch unter den Freunden.

Und so fremd.


Ich muss es aber bannen und ihm den Namen geben

damit es Zuhause bleibt

dort wo das Echte wohnt

das nie die Tür verlässt


Niemand kam bisher um in das Haus zu kommen

Niemand wollte es kennenlernen.

Es blieb allein und hütet das Feuer.

Er stirbt niemals.

Aber es ist da..

Wenn ich durch die Straßen der Stadt gehe

oder im Bus neben dem Fremden sitze.

Wenn ich dem Freund die Hand halte und mit ihm Lache.


Nur manchmal erscheint es doch...

wie wenn es mich ummantelt.

Dann wenn es ganz ruhig wird

und das Außen mein Ganzes Sein sanft berührt

(oder atmet?)

es ist ein Baum der zum Freund wird

oder eine mutige Katze die vertrauensvoll in meine Nähe kommt

ein Hund der mein Herz hört

oder ein Pferd dass meinen Namen versteht


dann bin ich alles andere als alleine

dann bin ich Zuhause damit


... dann

Mein Körper geht zu Bruch

Was atmet denn noch?

Wind Sonne Meer

alles gleitet an mir vorbei


Ich atme den Wald und er atmet mich mit

Und alles bleibt gleich


Wenn ich ehrlich bin bin ich alt

Und ich fühle mich an wie ein Kind in irgendeiner Stadt - allein

Ich müsste Flügel haben

Ich müsste fliegen in bunten Farben


Sinn des Leben

Ich hab so viele geatmet


Nichts das haften bleibt

Und mein Leben reist vorbei


Den Sinn in den Erfahrungen

In Systeme sprengen

sich finden

Fragen stellen

Erfahrungen machen

In Erinnerung bleiben

Lachen schenken 

Etwas neues Lernen

Den Horizont erweitern

Sich hingeben

Hoffnung haben

Im Jetzt sein

Tanzen

Eigene Begabungen fühlen (und leben)


und jetzt?


mein Sinn haftet an dir

er haftet wie eine Ewigkeit

und du- du bist ein Mensch

ein einziger unter Milliarden von Seelen

die Jahre gingen ins Landen

so viele Jahre

du hast meinen wahren Sinn mitgenommen

wo immer du nun bist

auf der Erde bist du ja nicht mehr


ich habe so viel gekämpft geweint getrauert 

so viel gelitten und wieder aufgestanden

so viel trotzdem gelacht und Menschen umarmt

so viel trotzdem - zwischen aufgeben und weiter machen


jetzt ist mein Sinn irgendwo bei dir und ich weiss das

während ich hier, in der Mitte meines Lebens, dies schreibe

und atme und sitze und schreibe

und das Leben mich führen soll


mehr weiss ich nicht


sehn wir uns wieder?


.....


Donnerstag, 27. April 2023

Der Geist der Unvereinbarkeit hat das Land verlassen

Das Leben hat seine eigene Absicht


Wir filtern die Wirrnisse und Ablenkungen

aus dem bunten Strudel der Dinge die uns umgeben

wenn wir uns aus unserer Welt begeben


und wo ist eine Welt schon unberührbar?


Aber das vielleicht und eine unbändige fast kindliche Hoffnung

lässt uns die Wirrnisse und Ablenkungen durchringen

dass da eine äußere Welt ist 

und uns irgendwie lässt

oder sogar bestätigt und alles gestaltet sich selbst

ineinander und voneinander weg sogar und wieder in anderen Mustern und Fraben


und dass das was die Energie kostet

um mit Wirrnissen und Ablenkungen umzugehen und klar zu kommen

fast weg fällt


das wär ein Traum


was läge alles offen 

- das was brach lag und überdeckt-

und könnte reich geschöpft werden

wie eine Quelle die nicht versiegt


und wenn die Wasser einander speisen werden sie zu wilden Strömen

die sich in Länder ergießen

so dass jeder beschenkt werden kann der will


- ein Traum?


Ich liege unter den 100.000 Interessen meines Geistes

Gevierteilt und Zerrissen in unzählige Richtungen

Denn wenn der Wind verweht...


Ich bin unverurteilt

Aber fassungslos interessiert

Bis mich die Verwirrung packt

Und in die Sinnlosigkeit drückt

Weil es zuviel wird

Und im Zuviel mir die Handlung nur noch ein Zittern ist

Das im Herzen bebt

Aber nichts mehr aufheben oder verändern kann

Es muss alles lassen


Weil auch ein Zuviel ein Zuwenig ist

Wenn die Richtung multidimensional wird

Und nur noch der Geist erfährt das so viel möglich ist

Dienstag, 25. April 2023

An den Rand gebannt und abgebrannt

Zwischen den Zeilen und verhältnismäßig zügellos

Irgendwo so

Wild aber unberechenbar

Zahm aber unscheinbar

In den Abers der Welt

Kein Zuhause gefunden

Und unumwunden

In ein Chaos regiert

Nebulös fast vernichtend

Wer wird über was richten


...


Jetzt steht sie hier

Das Herz eines anderen schenkt ihr den Blick der Gnade

Wieviel...

Hier und da poppt der Gedanke auf

Der Kritik und Vernichtung

Altbekannte, stärker denn je (?)


Freundliche Gesichter

Welche Wahrheit des wessen

Alles möchte fragen

bis zur Erschöpfung fragen


...


"Die meisten Menschen leben einfach"

Ein Tag watet durch meine Erkenntnisse

Ich habe Sprachlosigkeit neben mir


Nichts das festzuhalten wäre


Ich bin irgendwo abgetaucht

und irgendwo aufgetaucht

ohne sichtbar zu sein


Ohne verstanden oder gefühlt zu werden


Nebel hüllen den Schmerz ein

Unbestechlich ist etwas erwacht


Etwas Geborgenes hält mich im Arm

Etwas Weiches fasst mein Wesen an

Bis ich erkenne dass beides mein Wesen selbst ist


Die Erde ist eine atmende Freundin

Die Welt eine Fremde und wie weit weg

Gerade so als wäre sie Plastik


Ich sitze unerreichbar neben einem Freund

Er sitzt neben mir und wäre erreichbar

Manchmal tauche ich ab... in Details

In einer Zeichnung oder einem Wort

Und bin so darin dass alles andere verschwindet


Manchmal tauche ich im Raum der anderen wieder auf

Der Kontakt mit dem Freund ist unbedrohlich

Und freundlich

Die anderen sind verschieden

Manche Gesichter wirken so müde

Und ebenfalls unerreichbar

Eine nette Bekannte lächelt mir manchmal zu

Ich versuche ein Lächeln zurück

Ich mag sie wirklich

Aber ob ich es zeigen kann- ich glaube eher nicht


Dazwischen rutscht wieder die Fremde

Und in mir eine Stille

Ohne Gedanke oder Emotion

Und ich beobachte die Gespräche


Ich kann mich nichts mehr wirklich über mich selbst fragen

Weil da keine zwei sind

Ich und selbst wären zwei


So bin ich da.

Spüre meine Beine die heute eher schwer sind

Meine Arme die entspannt auf dem Tisch liegen

Bewunder manche Augen die leuchten

Und vorallem die Seelen dahinter 

Die ich mag


Ich seh mir die müden Gesichter an

Und weiss von den inneren Kämpfen

Trotzdem spüre in in mir eine leichte Antipathie einer Frau gegenüber

Wahrscheinlich deshalb weil sie mich immer wieder kritisch betrachtet

Ich sollte es längst gewohnt sein


Als sie mich im Freibad traf war das Gespräch sehr freundlich

Aber trotzdem ignoriert sie mich öfter seit dem oder schaut missbilligend

Ihr letzter Kommentar "Du hast aber arg abgenommen"


Die Dame links spricht vom Glücklich sein und werden

Pastoralreferentin steht dort

Mein Wissen wird aktiviert

Ich schreibe alles auf was durch mich hindurch fließt


Viele sprechen davon was sie glücklich macht

Ich höre bestimmte Lebensmittel essen, die Enkelkinder sehen, etwas lernen...


Als ich ansetze zu sprechen merke ich bereits dass das was ich sage eine andere Energie hat

Es ist wie eine Entschuldigung als ich beginne mit "Ich weiss nicht ob das gerade passt..."


Ich spreche davon dass Glück doch bedingungslos sein sollte.

Und erzähle was ich gelernt habe...


Die Stille überwältigt mich immer wieder.

Ich höre die Gespräche eher wie einen fernen Zug.

Manchmal horche ich auf.


Ich merke dass ich irgendwie aus der Zeit gefallen bin.


Seit einigen Wochen erlebe ich mich völlig verändert.

Es sind irgendwie Prozesse...


Es verändert sich immer wieder etwas und ich habe keine Ahnung wohin.


Dabei war so etwas wie Existenzpanik.

Haltlosigkeit und Trauer.


Weil die Welt so fremd für mich ist

weiss ich nicht was ich in ihr soll.


Ich bin da.

Und vielleicht ergibt sich alles andere...

Donnerstag, 20. April 2023

Montag, 17. April 2023

 

Weg in die Freiheit

Freiheit wird nur aus dem Herzen heraus erlebbar, im absoluten Vertrauen in jeden einzelnen Moment.

Da kann dein Verstand nichts ausrichten, denn der ist nicht in der Lage im Moment zu sein. Er braucht etwas zum Vergleichen.

Jeder einzelne, bewusst erlebte Moment ist aber absolut unvergleichlich! Egal, was du darin empfindest.

Einzig dein Herz und deine leise innere Stimme können dich durch jede Unwägbarkeit steuern. Du bist wesentlich EINS mit jedem Menschen. Das ist die absolute Wahrheit.

Würde jeder auf diese innere Stimme hören, wären alle vollkommen angstfrei und entspannt und würden sich mit den Menschen, die sie in ihrer Freiheit als Partner und Freunde wählen, vollkommen glücklich erleben.

Du kannst deine Angst nur durchschauen, sie annehmen wie sie ist und mutig jeden Moment in deinem Herzen transformieren, bis sie aufgelöst ist.

Mehr als heute passiert, kann dir nicht passieren. Es sind nur Gedanken deiner Angst die dich blockieren, wirklich das Leben zu führen, das dein Herz schon von Anfang an für dich vorgesehen hat.

Der Weg raus ist nicht einfach, aber ich würde ihn jederzeit wieder gehen. Die Angst ist deshalb nicht komplett aus deinem Leben entfernt, aber sie hat keine Macht mehr über dich. Es kostet dich dann nur einen weiteren Gedanken, um sie zu überschreiben, wenn sie mal um die Ecke kommt, um Hallo zu sagen.

Dein Herz zeigt dir den Weg in die Freiheit, denn es war nie gefangen. Es ist der Raum in dir, in dem du schon immer frei warst.

Deine Angst hat dir darin lediglich ein kleines Gefängnis gebaut, in dem du komfortabel in deiner Hochsicherheitszone erstarrt bist und vergessen hast, dass du der Raum selbst BIST und zugleich das, was ihn erlebt.

Freiheit!


Weg in die Freiheit - Blog | Divine Transformation (divine-transformation.de)


sich selbst verlassen haben - aus dem Urvertrauen gefallen

Vielleicht ist die tiefste Wunde gar nicht das Verlassen werden durch jemand anderen, sondern der Moment in dem wir uns selbst verlassen haben. Und vielleicht sind wir seit dem auf der Suche im Außen nach Glück, Erfüllung, Erfolg, Beziehung, Liebe... 

Und kompensieren damit diese tiefe Wunde vorübergehend.

Das sich selbst verlassen erscheint wie der Verlust der Urvertrauens und das vollkommen eins sein mit sich und dem Leben. 

Es fühlt sich an wie etwas in seinem Wesen so kostbares, sanftes und unschuldiges einzusammeln.. und in das Herz zu tragen.

Nach Hause bringen und in eine weiche warme Decke kuscheln.

Und singen... vom Mond und den Sternen.

Und irgendwas beginnt wieder zu leuchten

weil es gefunden wurde und endlich da sein darf

Sonntag, 16. April 2023

 

Bedürfnis und Bedürftigkeit

Der einzige Weg dich als Liebe voll und ganz zu erleben, geht über deine innere Stimme und deine damit verbundene Klarheit. Für das Ego ist diese innere Stimme der größte Feind, nimmt sie ihm doch die Handlungsfreiheit der Wahl und des sich austoben Wollens. Da die innere Stimme nicht springt und im Grunde keine Wahl lässt, außer sie zu missachten oder ihr zu folgen, sieht das Ego sie als Beschränkung.

Was Ego nicht weiß, genau darin liegt die absolute Freiheit, denn die innere Stimme kommt direkt aus deiner göttlichen Mitte, die genau weiß, was das Richtige für dich ist und wann es Zeit ist deine Richtung zu ändern.

Ignorierst du diese Impulse, wird Seele andere Wege wählen, sich dir mitzuteilen, z.B. über deinen Körper, über Träume, über die Gespräche mit anderen Menschen, über das Verhalten von Tieren, etc...

Seele (Liebe, Sein, Gott, Universum) IST immer alles, sie erlaubt uns in einer gewissen Handlungsfreiheit, sie zu ignorieren. Wir nehmen uns dadurch halt die Möglichkeit, uns als Seele zu erkennen.

Ego ist nicht Seele, denn Seele ist nicht denkbar und Ego ist lediglich ein Gedankenkonstrukt. Du hast immer die Wahl. Willst du dich aus deiner Seele heraus erleben oder glaubst du noch, dass dein Ego den besseren Plan für dich hat, weil es doch wenigstens eine VORSTELLUNG davon hat, wie das Leben laufen muss und dir suggeriert, dass es deine Bedürfnisse besser kennt, als die Seele?

Wir verwechseln Bedürfnis mit Bedürftigkeit, weil wir unsere wahren Bedürfnisse nicht kennen und in Ermangelung dessen uns Bedürftigkeiten entwickelt haben, die so tun, als wären sie ein Bedürfnis. Erkennen kannst du das erst, wenn du dich auf deine Seelenebene bewegst und alles beobachtest, was du Bedürfnis nennst und dann evtl. erkennst, dass eine Bedürftigkeit dahintersteckt, weil du dir selbst etwas nicht zugestehst, das du im Außen versuchst zu kompensieren. Ego ist sehr raffiniert darin, diese Bedürftigkeit zu tarnen.

Dein Schatten ist übr. ALLES, was du nicht lebst, nicht nur deine verdrängten "dunkelen " Anteile wie Wut, Neid, Gier ...
Wir mussten viele Teile unseres Wesens in den Schatten stellen, um die vermeintliche Liebe von anderen Menschen zu bekommen und das Spiel der Abhängigkeit, die wir Liebe nannten mitspielen zu können.

Seele beendet gerade dieses alte Spiel, sie entzieht dir immer mehr die Fähigkeit, dich dem Wahn von Brauchen und Gebraucht werden zu unterziehen. Dein ganzes Leid, kommt einzig und alleine vom krampfhaften Festhalten an deiner alten Wahrheit, die sich nur wahr angefühlt hat, aber niemals absolute Wahrheit war, denn die kommt nur aus deiner inneren Stimme.

Hören kannst du sie erst, wenn du deine Bedürftigkeit erkannt hast und sie nach und nach auflöst.



Bedürfnis und Bedürftigkeit - Blog | Divine Transformation (divine-transformation.de)

"Ich liebe dich"

Wenn du Liebe bist, wie kannst du etwas tun, um Liebe zu erzeugen?

Dieses "Ich liebe dich" ist ein Versuch des Egos, das, was du schon BIST, im Ausdruck zu erzeugen.

Das Ego kann sich niemals als Liebe erkennen. Es kann aber wunderbar so tun, als ob. Deshalb will es etwas dafür tun, um zu zeigen, dass es liebt oder liebenswert ist.

Wahre Liebe ist dein Sein, die Tat ist dabei vollkommen gleichgültig.

Wer das WIRKLICH für sich erkannt hat, erkennt alles als Erleben dieser Liebe an und wertet nicht mehr über Gut und Schlecht. Erst dann IST alles gut und du bist JENSEITS von Gut und Böse. Erst daraus erzeugst du dir eine Realität, in der es keine Qual bei deiner Wahl mehr gibt, weil alles gut ist, wie es ist. Dein Herz zeigt dir dann den klaren Weg.

Dein Verstand kann das niemals begreifen, weil er seinen Sinn im Unterschied und in der Bewertung sieht.

Sein / Liebe macht keinen Unterschied auf ihrer Ebene. Der ist nur noch qualitativ erlebbar, aber nicht mehr essenziell.

Du fokusierst dich dann auf das "wie fühlt es sich an" statt auf das "was ist das richtige".


Ich liebe dich' - Blog | Divine Transformation (divine-transformation.de)

Freitag, 14. April 2023

unipolar aber unsichtbar
artikuliert aber nie gesehen

verwoben und verpflechten

wieviel niederdruck
um zu merken
wieder aufzustehn

wieviel welt
hab ich in wirklichkeit
nie gesehn

zirkuliert atmet vibriert
so nah
aber unsichtbar

eine handbreit
nur entfernt
hier nebel
drüben glasklar

vor zurück
tausend schritte zwischen einem
entscheidenden

veratmet
zeit gewonnen oder verloren

nach hinten oder vorne gerrückt

wieviel welt wartet in wirklichkeit
innen oder außen

wieviel sichtsperre
wie viel atmungsakivsphäre

wieviel vernunftsverbreitungswahn in wirklichkeit
und wieviel freiheit ist möglich

wieviel anderswelt
im irgendwo

wieviel hier im aufspannen der weiten
wieviel bewusstsein um anders zu sehen
und anders entfalten
im jetzt
und im hier

wieviel sphärischer vielklang
einklang
und weltenklänge
wie tief wurzelt ein baum
und wohin trägt der wald
wenn er atmet

wieviel ich und wieviel neues
bei jedem schritt
wieviel werden
wieviel freiheit

und warum frage ich dauernd nach dem wieviel?

bleibt am ende nur das große lachen?

Donnerstag, 13. April 2023

Mittwoch, 12. April 2023

 


Ich stehe in meiner Seele alt an dieser Klippe.

Weit seh ich ins Land und seh die Sonne untergehn.

Es gibt keinen neuen Tag für mich/für uns.

Ihr habt noch ein Leben.

Ich kann das Lachen und Tanzen der Leute verstehen.

Sie haben noch ein Leben.

Sie haben dass was ich sah noch nie gesehn.

Ich stehe hier in Sturm und Regen allein.

Und ich kann sehen.

Aber es reicht nicht, es reicht nicht für ein Leben.

Es reicht nicht für mein Leben.


Es tut immer noch.


Ich hab den Freifahrtsschein gebucht

Nun geb ichs endlich zu

Mir war es selbst nicht ganz klar


Jetzt ist es unmittelbar


Es gibt nichts drum rum zu reden

Und trotzdem muss es niemand so ehrlich wissen


Ich hab die Freiheit gebucht

Am anderen Schalter

An dem fast niemand stand


Keine Ahnung von den Strapazen bis hier her

Freiheit ist ein hartes Los


Auf den ersten Blick sieht es mir niemand an


Aber mein Herz weiss es schon


Mein Lotse und mein Steuermann

Irgendwann

Gehn wir über Bord

An neues Land



Ich steh vor dem Leben

Ein Berg sieht mich an

Wie macht ihr das?


Ich geh meine Runde

Und fange erst an

Wie macht ihr das?


Dort wo Asphalt jedes Leben zu Boden schlägt

Wenn Lärm in den Nerven, alles Achterbahn dreht

Stress und Hektik - in irgendeiner Stadt

Und es klingelt irgendwo ein Telefon

Wer geht ran

und was endet, was begann?


Rechnungen und Kalkulationen

Konsum und Angst vor Morgen

Druck und Optimierungswahn

Wie atmet man nochmal

Und wie geht Stressreduktion?


Ein Baum steht da

Und wurzelt ruhig in seine Tiefe

Frieden atmet alles ein und aus

Erde ruft und nährt und trägt

Und Himmel weiten alles


Nur wie macht ihr das?

Mit den tausend Regeln und Gesetzen

All den Normen und Pflichten

Der Moral und dem Druck

Mit dem immer erreichbar sein

Und immer gut drauf


Ich stehe schweigend neben dem Baum

Alles ist wie immer

Nur ganz anders

Freitag, 7. April 2023

Ein Traum sah mich an.

Schweigend. Freundlich.

Zielgerichtet aber absichtslos.

Manifest aber unschuldig.


Und ich hatte keine Ahnung von Plänen.


Mein Herz schrie so laut.

Das Universum bebte.

Alles konnte mich hören.


Der Traum schien zu explo- oder implodieren.

Und ich war nur das Gefäß in dem alles geschah

- ich bin es immer noch.


Aber es geschah.

In einer meiner dunkelsten Zeiten.

Als kein Licht mehr war.


Es geschah in mein Leben.

Wie ein Sturm oder Gewitter auf freiem Feld

dem man nicht ausweichen kann.


Ich hörte mich sprechen

und sah es geschehen.

Ich war in die Beobachterposition gedrückt.

Vielleicht damit es geschehen konnte.

Allzu gerne hätte Geist-der-stets-verneint sabottiert.

Hätte kritisiert und Angst gehabt.


Aber hier geschah eine Öffnung.

Und ich wurde stiller Zeuge.


Ich wurde an die Verlebendigung des Traumes geführt.


Der Schrei meines Herzens 

hatte das Universum ergriffen.

Es schickte Boten los.

Es orchestrierte mein Leben neu.


Es geschah wie ein Wunder.


Ich hörte mich zu dem Fremden sagen "Du lebst meinen Traum".

Er lachte freundlich. 

Seit dem lerne ich von ihm.


Ein Mann der wie aus einer anderen Zeit zu kommen schien.

Ein Nomade, ein Pilger, ein Reisender, ein Musiker, ein Abenteurer...

Wenn ich an seiner Seite ging leuchteten die Augen von Menschen

und schnell entstanden Gespräche.


Viel Lachen war darin. Viel Weisheit.

Viel spontane Lebensfreude.


Es ist als würde wir einen ähnlichen oder gar den gleichen Geist teilen.

Wenn wir sprechen sprechen wir durcheinander und schnell... aber verstehen uns.

Wir springen durch die Themen der Welt und laufen durch Wiesen und Wälder.

Jammen oder Kräutersammeln. Orientiert oder Orientierungslos.

Arm in Arm oder einander musternd.


Ich bekam wieder das Gespür von Präsenz.

Alles andere verflog und war so egal.


Ich erlebte Offenheit und Unbefangenheit.

Und mein Geist wiegte sich in erfüllter Neugier

seinem Wesen entgegen.


Ein wilder Kuss lies mich ebenso wild zurück.

Und das Mädchen das errötet wenn man es schön findet...

Und das Abenteurer Herz das schon so lange leidet

findet anklang und Geschichten zum schwelgen und 

die Möglichkeiten... den freien Himmel der Möglichkeit

nicht dort, sondern genau hier. Jetzt.


Und der Sprung ins kalte Wasser,

ich kenn das doch.

"Nimm die Angst mit" will etwas in mir sagen.


Und ich will mich bereit machen.

So wie es Zeit ist wird der Sprung sein.


"Einfach machen" sagt der Mann und lacht.


Wenn ein Sucher zum Abenteurer wird

Und wenn ungezähmte Wildnis das Leben weckt

sag mir wer es nicht braucht

um wieder atmen zu können

und es trägt das Strahlen der Kinder zurück

und erinnert an in Pfützen baden

und Erde im Haar

und an wildes freies Lachen.


- das wir die schweren Samtumhänge von Scham Schuld und Angst

frei und bestimmt hinter uns werfen

und lachen... weil wir erlöst merken

dass Freiheit so nahe war, schon immer






 kannst du mir noch ein paar Beispiele nennen wie ich Schuld aus meinem System schmeissen kann?

Öffnen

Zuerst mal aus dem Beobachter erkennen, dass da nen Schuldgefühl hochkommt und evtl. den Trigger dahinter finden. Wenn du den kennst, dann hast du ja schon viel gewonnen. Dann kannst du dir angewöhnen zwischen Impuls und Reaktion eine Pause einzubauen. Niemand zwingt dich sofort auf einen Impuls zu reagieren. Und dann hast du die Freiheit in dein Schuldprogramm zu investieren oder dir zu sagen: Das mach ich nicht mehr länger und du lässt es einfach SEIN.

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...