Freitag, 26. Dezember 2025

 


 


 

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Ich muss etwas anerkennen;

mein Leben ist leer.
Ich bin leer.

Wie ausgewohnt.
Unbelebt.
Tatsächlich täuschen sich alle an mir.

Da ist niemand.

Viele Jahre lebte ich so.

Wenn ich mit mir ehrlich bin und innehalte;
ich bin lebend tot, noch in diesem Körper,
weil ich nicht sterben kann.

Und sehne mich die meiste Zeit nach meinem Tod.
Begegne ihm in dem ich Wege gehe... die sehr einsam sind.

Ich habe aber auch nicht das Gefühl einer wirklichen Entscheidung.

Aber vielleicht täusche ich mich selbst, Tag für Tag.
Warum?

Da ist eine Wahrheit die ich vermeide anzusehen.
Glaubend sie nicht auszuhalten.

Vielleicht.

Ich gehe immer tiefer in mich
und gehe doch immer weiter fort.

Ein Rätsel.

Und leider verliere ich die Menschen
in dieser Leere...

Und was ich liebte.

Ich verliere im Grunde mich.
Und glaubte ich suche mich die ganze Zeit.
Auf dem Weg mich zu finden.

Seht; ich weiss nichts mehr.
Leere
ist schlimmer als Schmerz.
Schmerz 
hat ein Leidensziel,
Schmerz
füllt die Seele.
Leere
hat nichts.
Leere
ist lebend tot sein.
Ich
darf es sagen:
Ich kenne beides.


(Gerhard Burzan)

Die Leere holt mich ein
Ist wie ein Pferd
Auf schnellen Hufen
Und keine Zuflucht

Die Leere holt mich ein
Ist kein Entkommen
Immer weiss sie wo ich bin

Alles was ich werde
Alles was ich erlebe
Ist ihr Grund

Ich hab mein Herz verbunkert
Mein Geist ist zementiert
Mein Körper ruft noch
Wenn die Glieder längst erschlaffen

Ich dachte Schmerz
Ist mein Vehikel
Dass ich lösen muss
Jetzt sagt die Leere nein
Und dringt in alles ein

Freitag, 19. Dezember 2025

the world is not illusiory sofar as it is an expression of the unmanifest absolute. what is indeed illusiory is your mistaken identity as an idependent entity. 


(Ramesh Balsekar)


übersetzt; 

Die Welt ist insofern keine Illusion, als sie Ausdruck des unmanifesten Absoluten ist. Was tatsächlich eine Illusion ist, ist deine irrige Annahme, du seist ein unabhängiges Wese

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Irgendwas stirbt.

Aber nicht das Licht. Nicht die Liebe.

Nichts was echt ist stirbt.

Aber ich erlebe das Sterben.


Unveränderbar. Unaufhaltsam.


Eine Struktur stirbt.

In meinem Leben sind es mehrere Strukturen,

auf wenn es in letzter Instanz nur eine ist.


Da ich noch im Sterben bin ist es schwer darüber zu schreiben.

Weniger liegt es am nicht können, mehr am Prozess in dem ich bin.


Ich kann sagen dass sich Abhängigkeiten auflösen.

Das Gefühl etwas/jemanden zu brauchen um ganz oder glücklich zu sein.

Ich weiss nicht ob es auch zeitgleich bei anderen statt findet

oder ob es eine Folge meiner inneren Arbeit ist.


Tatsächlich bin ich immer noch auf eine Weise erstaunt darüber

dass und wie meine innere Arbeit wirkt. 

Und ich glaube ich habe von den Besten gelernt.

Und da wir alle zutiefst fähige Wesen sind und dazu reines Potenzial dass sich je nach Kontext entfaltet, können wir unsere Fähigkeiten entwickeln; für unsere Heilung. Jeder individuell, in seiner Zeit.


Und wir tun es bereits, seit unserer Geburt.


Was destruktiv in uns wirkt, können wir nach unseren Fähigkeiten anschauen. Begegnung ist wie Licht. Bewusstsein.

Und transformiert. Wir sind Alchemisten.

Zumindest aus dem Gewahrsein heraus. Dem bedingungslosen Raum,

Manche nennen ihn inneren Beobachter oder Seele...


Ich habe die Fähigkeiten inneres sehen, feines spüren, Arbeit mit Imagination, energetische Wahrnehmung und der Wahrnehmung und Kommunikation mit geistigen Wesen. 

Bereitschaft, Mut und Offenheit. Und Durchhaltevermögen. Neugier.

Und mein Herzchakra öffnen. Und in die Welten schauen zu können in die sich dissoziierte Selbstanteile abgespalten haben.

Aber für mich sind es nur bedingt Fähigkeiten.

Viele davon haben wir alle. 

Vielleicht geht es vielmehr darum sich wieder selbst zu vertrauen.


Ich möchte einfach nur dass der Krieg gegen uns selbst endet.

Damit endet jede destruktive Handlung gegen sich selbst und andere.

Ich weiss es ist ein Weg, und geht nicht von heute auf morgen.


Aber der Weg ist heilig und befreit letztlich eine ganze Welt.


Und ich weiss wir können das.

Einfach deshalb weil wir jetzt da sind.

Weil es uns gibt.


Wir sind reines Potenzial.



Montag, 8. Dezember 2025

Als ich meine Offenheit verlor

Verlor ich mein Herz

Und als ich mein Herz verlor

Verlor ich fast mein Leben

Ich spürte; Leben ohne Herz macht wenig Sinn

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Samstag, 25. Oktober 2025

Etwas an mir zerfällt
Etwas anderes in mir erwacht

Immer mal wieder ist das Erleben anspruchsvoll.
Etwas in mir wird frei und etwas anderes bekommt Angst.
Es ist ungewohntes Terrain, ohne Frage.

Die Illusion von Rettung und Halt aus dem Außen verändert sich, verlischt.
Die Gegenwart meines All-ein Seins wird echt.

Meine Existenz und meine Fähigkeiten wollen ans Licht.
In die Freiheit.

Sie stoßen dabei auf mauernde Strukturen
die zu Kleinheit anhalten und zu Unsichtbarkeit.

Klarheit als Provokation?
Was ist ist. Sich selbst.
Erlebt sich, drückt sich aus.
Ohne Absicht oder Konzept.

Trotzdem gibt es Menschen die das triggert
oder als Provokation erleben. 

Ich erlebe zunehmende Stabilität.

Die Arbeit ist nicht zuende.
Das Beobachten von Glaubenssätzen hat erst begonnen.

Und meine Klarheit geht vom psychologischen ins energetische über.
Sehr langsam. Denn sie braucht Wurzeln und guten Stand
in einer Grundlage die man sich nicht (nur) anlesen kann.
Sie gehört erlebt.

Was folgt ist Neutralität.

Und eine Form der Angstfreiheit.
Eins mit dem Leben.
(das ich auch bin).

Und dann wird es spannend :-)

Donnerstag, 23. Oktober 2025

In meinem mich bin

Ohne einen Widerstand

Ist ein Gott

Der mich hält

In diesem immerda

Sehe ich

Das nur meine Sicht verschleiert war

Dieses Ewige

Weiss und sieht mich

Und geht mit mir durch alles

Denn alles ist auch Gott


----


Wie krass

Zu erleben ist

Das die Hölle

Nur einen Switch entfernt

In meinem eigenen Inneren

Ein Ort ist

Der, damit identifiziert, Realität wird

Die dann einzig vorstellbare

Und mich raus nimmt

Aus der Gegenwart

Und wie krass

Zu erleben

Dass nur ein paar Atemzüge später

Ich wieder raus bin

Und bei wachem Bewusstsein

Klar und neutral, gegenwärtig

Auf diesen Ort schauen kann

Der sich nur deshalb zeigt

Weil ein Teil von mir

Dort gefangen ist

Und mich braucht

Ihn von dort zu retten


---

 


Angels on earth are needed



Montag, 6. Oktober 2025

Something close my eyes of tomorrow

I ve seen those with sorrow

Need a peace

Need to please

The world comes at its loudest


I ve been with the allthrough

But now its tomorrow


And we ll never know the truth

Until we look behind 

Sonntag, 28. September 2025

 



Human, isn´t it?

Behind the silence, where is it?

Human... oh human

Does we exist?

N´ our breath - n the waves of the world

Oh - 

Human oh Human


Freitag, 19. September 2025

Ich bin in endlosem Suchen
Nirgends Zuhaus
Mein klägliches Rufen
Nimmt niemand mehr auf

Bin verbannt in den Wäldern
Die Zeit nimmt nichts mit
Von mir ist nichts mehr zu ändern

Hallo Welt Hallo Welt
Das du schläfst

Wach auf.

Ich bin in Brunnen gefallen
In Schächten geboren
Wo nie jemand hin will
Bin ich verloren

All dieses Dunkel
Im Traum nur ein Licht

Wie zieh ich die Kreise
Ohne das etwas bricht
Das etwas bricht

Meine Sehnsucht spricht

Aus meinem heiligen Chaos
Aus meiner Ungeduld

Etwas bin ich
Das niemand will


Freitag, 12. September 2025

 


the paths

on earth


are silence in the yet

and where we know

we know nothing



Mittwoch, 3. September 2025

Sonntag, 31. August 2025

Ich geh durch dies Dunkel

Und breche auf

Was ich wär wenn ich mich wär


So ein Selbst

das sich kohärent erlebt

Ein Bewusstsein das nie abbricht

Sondern bleibt

In jeder Begegnung und in jedem Erleben

Innen und außen sind stimmig


Ich bin Bruchstücke

Jedes ringt um sein Leben

Bedürfnisse drängen an die Oberfläche

Manchmal alle gleichzeitig

Ich fühle mich geflutet von Drängen und Qualen

Und weiss nicht wohin mit mir


In der Außenwelt suche ich vergeblich nach Halt

Nach meinen alten Beziehungen

Nach jemandem der mich halten will und kann

Und ich erschöpfe mich daran

Ich greife nur in leere Luft

Die Menschen schweigen und sind einfach weg


Ich stehe sprachlos

In einer Welt die ich nicht verstehe

Und ich bin diese Welt auch


Meine Meinung, mein Empfinden, meine Haltung

mein Wunsch...

Ich lebe die Vielgestaltigkeit in Form und Farbe

Und ich habe die ganze Zeit das Gefühl

ich kann mich nicht ausdrücken, nicht verständlich machen

dabei mach ich mich schonungslos nackt

Seelenstripties...

Und trotzdem bin ich nicht gesehen


Ich gehe zersplittert

Alle ichs die ich bin


Was das bedeutet was nur der der es selbst erlebt


Immer wieder wird mir gewahr;

nicht lebensfähig

am Leben gescheitert

kein Selbst kein Ich

ich kann mich nicht leben

immer lebt ein Fragment von mir

und die anderen sind nicht dabei




Mittwoch, 20. August 2025

Depression

 Bruchhaltezonen

Wartehallen
Irgendwo dort

zwischen Gepäck das niemandem gehört
und Geräuschen
die nicht zuzuordnen sind
lebe ich

kalte Gänge
führen nach irgendwohin

Schritte und Stimmengewirr
dringen bis hierher

ich harre in dieser Daseinskälte
bis in die Erschöpfung
aus

mein Körper ist wie Eis erstarrt
mein Geist bindet sich in Schlaufen
die sich tiefer drehen in den Morast
aus Versagen und Schuld

mit den Händen ist nichts mehr zu greifen
sie erschlaffen
an meinen Armen
die noch einmal
etwas halten wollen

aber auch dort wird das Signal fallen gelassen

ich fühle mich wie fallen an

ich schleppe meinen müden schweren Körper durch die Tage
an den Blicken der Menschen vorbei

mein Gesicht hängt bis in die Keller der Welt hinab
jedes Lächeln liegt irgendwo zwischen den Akten der To Do Listen und Rechnungen begraben
und ich wittere Feindseligkeit
weil ich die Projektion nicht erkenne

und winde mich
in einem Sud
der nach Abdanken riecht
aber Sehnsucht feiert
nach mehr
weil da Mangel sitzt
dick und unbeweglich
und immer im Weg

Druck klingelt alle paar Minuten an der Türe
meines empfindlichen Nervensystems

Prokrastination öffnet
natürlich nicht

So liegen wir alle hier rum
wortlos
zu Musik die mich nicht mehr berühren kann

ich fühle mich wie ein Fels
und von innen hohl
und frage mich ernsthaft
wie ich jemals leben konnte
und wie das nochmal ging

alles wirkt unerreichbar
die Menschen die Zeit das Lachen das Leben
alles was leicht war
wirkt aus einem abgedunkeltem Raum
schemenhaft in mein inneres Verließ
die Schatten könnten auch Bestien sein
wer weiss das schon

Freitag, 15. August 2025

 


Ich bin Blut.

In den Händen ist ein Stein.

Eine Welt aus Eis 

zerbricht allein beim Halten.

Ich breche auf.

An den Rändern die Reste einer Welt.

Ich atme ohne mich zu meinen.

"Enteignet" ist das Brandmal

das man mir schlug.

Ich atme in die Wut.


.........


Ich war tausendmal dort.

Tausendmal vernichtendes Lachen und Höhnen.

Tausendmal ihr Gesicht.

Ich habe tausendmal die Dinge durchdacht

und gedreht und gewendet.

Es blieb immer gleich.

Jetzt bin ich dem Zuckerpüppchen entwachsen

und selbst das zerlumpte Wesen

Ist es nicht mehr.

Ich habe die Brücken abgeschlagen - oder war es das Leben.

Nur meine Worte...

Meine Worte sind säuselnd.

Ich habe das Gefühl niemand hört mich

Und ich habe das Gefühl niemand sieht mich.

Ich habe das Gefühl dass nichts von mir mich sagen kann.

Nicht einmal ein Schrei.

Und die Tränen... die Tränen sind alleine.

In einer Welt der Hast... Stress und Aktion ...

Bin ich wie unsichtbar. Alleine.




Mittwoch, 6. August 2025

Frag nicht nach gestern oder morgen

Ich wohne in keinem dieser Ideen

Dieser Erinnerungen oder Phantasien

Aber lass sie dein eigen sein


Findest du mich?

Steig mit mir in die Tiefsee


Sinke mit mir

In einem freien Fall

In das Eigentliche


Ich habe den Bruchtest bestanden

Aber bin Seekrank geworden

Jetzt schwinden meine Sinne an der Oberfläche


Komm...


Ich bin ohne Frage in den Raum gestellt

Die Mystik bricht mich in Scherben

In jeder einzigen finde ich mein Spiegelbild

Wieder und wieder

Der Wind tanzt mit meinen Sinnen

An den Bruchstellen finden sich Samen

Von nie dagewesenen Pflanzen

Ich wache auf und wache auf...

Ich wache auf in einem Spiegelkabinett

In einem Fangtraum

In einer Endlossuche

In einem Wasser

das mich trägt und liebt

Weil ich Heimgekommen bin

In das was ich ewig bin

Montag, 4. August 2025

 Warum Co-Regulation dein Leben einfacher macht

 Nie erfahren wir unser Leben stärker

als in großer Liebe
und in großer Trauer.
R.M. Rilke

Samstag, 2. August 2025

Da ist jemand der schreibt wie Wind

In alle Winkel meines Wesens

Kommt er hinein, kommt an..

Und wenn ich es zulassen kann

Berührt es auch meine Seele

Es hat den kosmischen Geschmack von Sternen


Wie soll ich sagen

Das die Rosen ihre Blätter verlieren werden

Und dass alles seinen letzten Atemzug nehmen wird

Auf dieser Erde


Und da kommt dieses 

Sanfte Flüstern

Das die Haut meiner Seele kitzelt

Und mich wach macht

Ohne mich zu nötigen

Und das mich interessiert

Ohne mich zu fordern


Einfach weil es unbedarft 

Eine Tiefe meines Selbst erreicht

Die sonst hinter sozialen Staubschichten

Und weit weg von anderen Menschen existiert

So versteckt und für sich und auch traurig

Weil ungesehen und nicht verstanden


Wie kann ein Fremder

Der mich noch nie sah und erlebte

Die Energie hinter den Worten spüren

Und Zugang zu meiner Seele finden

Zu der selbst vermeintlich enge Freunde

Nicht einmal eine Ahnung hatten

Oder ein Interesse daran

Mich tiefer kennenzulernen



Donnerstag, 31. Juli 2025

Dienstag, 29. Juli 2025

C G Jung

 Individuation - vom Ich zum wahren Selbst – Insiderooms.de


"Die Bedeutung des Individuationsprozesses

Für Jung stand fest, dass alles Bewusste einst unbewusst war und dass das Unbewusste die Schatzkammer des Menschen ist – sein Schlüssel zur Ganzheit. Es birgt nicht nur verborgene Potenziale, sondern auch die ungeliebten Anteile, die als Schatten bezeichnet werden. Was uns an anderen stört oder fasziniert, verweist auf eigene, verdrängte Seiten oder ungelebte Sehnsüchte.

Jede Wahrnehmung des Menschen ist Teil seines eigenen Bewusstseins – es ist unmöglich, etwas außerhalb davon zu erleben. Deshalb ist es letztlich sinnlos, sich an anderen Menschen oder äußeren Umständen abzuarbeiten: Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind. Die kollektive Unwissenheit über die untrennbare Funktionsweise des Geistigen ist eine der Hauptursachen für eine Welt voller Konflikte."



Folgen der Individuation

Der individuierte Mensch bleibt zeitlebens auf der Suche nach Wahrheit. Sein Reifungsprozess ist ihm wichtiger als Status oder Besitz. Diese Entwicklung entfaltet eine besondere Kraft: ein tiefes Vertrauen in den inneren Kompass der Seele, dem er bedingungslos folgt. Die innere Verankerung ist die Voraussetzung für die Wandlungsfähigkeit in der äußeren, vergänglichen Welt.

Der Selbstwert des individuierten Menschen ist vollkommen unabhängig von äußeren Gegebenheiten, Erfolgen oder Misserfolgen. Er verbingt sein Leben ohne Messen und Vergleichen im Bewusstsein der Ganzheit und Einheit des Lebens.

Menschen, die ihr Potenzial konsequent entfalten, bereichern jede Gesellschaft. Sie blicken über den Tellerrand, verbinden Wissen aus verschiedenen Disziplinen und finden Lösungen jenseits ausgetretener Pfade.

Während andere am Bewährten festhalten, lassen Individualisten das Erreichte jederzeit los, um sich auf neue Wege zu begeben. Sie folgen dem Prinzip der Natur: sich immer wieder neu zu erschaffen, statt auf Vergangenem aufzubauen.


Montag, 28. Juli 2025

Wir leben mit angehaltenem Atem

Spannungskopfschmerzen
Muskelverspannungen
Rückenschmerzen

Unterdrückter Lebensschrei

Was für ein Wahnsinn

Wo ist der Dompteur, der Gefängniswärter, der Richter?
Wo sind sie?

Uralte Glaubenssätze
Uralte vererbte Bilder über den "guten Menschen"

Und das wild, archaische, laute, explosive, dynamische, schonungslose
Das was nicht achtsam und liebevoll ist
Das zerstören will und klagen
Und zerbrechen und neu aufbauen
Das sich wild und ekstatisch erleben will
Ohne Kontrolleur oder Richter

Sondern sich selbst
nackt
frei
echt

Da ist ein innerer Kritiker - sogar mehrere
(Erbe der Eltern)
Einer zeigt was lieb und nett ist.. ein guter Mensch
Wir gehen alle auf Samtpfoten und handeln aus Liebe

Puh...
Aber sie alle sind krank.
Leiden an Geschwüren oder Bandscheibenvorfällen
Und Erschöpfung... Kopfschmerzen...

Wagt einer hinzuschauen?
Wagt einer hineinzuschauen?

Leben kann so scheisse sein
Mit angehaltener Handbremse
Wenn der Porsche unter dem Gesäß
Mit den Hufen scharrt...

Was sollen wir tun?

Lass die Zügel los
Und öffne die Säcke
Mach Licht in den Winkeln 
Deines Geistes
Dort wo du noch nie warst
Dich nie getraut hast hinzuschauen

Zeig dich hässlich
Wild und aggressiv
Ängstlich und panisch
Und schamvoll und hilflos
Wenn es das ist was du unterdrückt hast

Sei mal Gewitter
Und mein Gott, sei Sturm

Und genieße es

Alles andere bringt dich um

Hendrick

 


Ein kleiner Tanz

Wie aus einer anderen Welt; zart, uralt und voller lebendiger Seele

Eine Erinnerung

An etwas das auch da ist

Tief in mir

Und sich sehnt

Nach Begegnung

Mit einer verwandten Seele ~


Weil es frei ist und leicht

Wie ein Tanz

Ein Lied der Sterne

Eine sanfte Berührung


Und es ist ohne Erwartung

Nur Resonanz

In Räumen

Der Seele

Healing songs of Whales & Dolphins | Deep Meditation Music for Harmony of Inner Peace

 


Sonntag, 27. Juli 2025

Die tiefste Wunde des Empathen ist nicht, was du denkst — Jung sah sie zuerst | Carl Jung



Was geschieht, wenn der Empath nicht mehr allen gefallen will – und die Wahrheit erkennt | Carl Jung

 


In welchem Traum wir leben
...

Alles ist möglich.
Als gäbe es eine Vielzahl an Ebenen und Abstufungen.
Ich glaube ich kenne viele.

Es ist tatsächlich jeweils eine Ebene des Bewusstseins.

Ich kenne die Wirkung von Psychopharmaka
die das Bewusstsein so eintrüben und verändern können
dass die Welt nicht mehr die gleich ist... und auch mein Wesen sich verschleiert und abstumpft.

Ich kenne mit Leid identifiziert zu sein... in Emotionen gefangen.. in Not zu geraten... in eine art Kreislauf... der sich immer weiter verdichtet
bis zu Suizidgedanken... 

Es ist Gold wert sich selbst zu verstehen und helfen zu wissen.
Auch mit sich eine Beziehung zu pflegen... mit seinem Körper...
seinen Anteilen... all dem was wir nicht sind.
Und sich zu spüren... wahrzunehmen... was in uns geschieht..
ohne Wertung.

Introspektion und Selbstreflexion
mögen zu den Dingen gehören die für viele langweilig oder schwierig klingen.

Betäuben und ablenken, verdrängen und abspalten scheinen zunächst 
ein einfacherer Weg zu sein.

... scheinen.

Schmerz macht nicht sehr viel.
Fühlen wir ihn löst er sich bald auf.

Kampf dagegen...
Kampf gegen das was da ist (innen und auch außen)
macht viel... und zwar Leiden.

Ganz so einfach ist es aber nicht.
Denn das Nervensystem hat seine Prägungen
genauso wie die unterschiedlichen Anteile die wir in uns tragen.
Und das zu heilen geht nicht alleine über verstehen.

...

Aber es ist heilbar.
Nicht von selbst...

Aber es gibt viele Wege... für den der sich auf den Weg macht
zu sich selbst.

Aho!

Möge die Weisheit immer mit uns sein und uns führen
und wir offen sein für all das was sie uns zeigen möchte..
und vorallem für die Weisheit die wir selbst sind...
hinter all dem Zeug (Trauma, Glaubenssätze, Konditionierungen, Ängste... etc)




Sonntag, 20. Juli 2025

Ich mache einen Entzug.
Es sind erst 2 Tage ohne...
Schon habe ich zu kämpfen
mit Unruhe, schwitzen, leichter Übelkeit,
kaum Apetitt... diese motorische Unruhe, Angst 
und die paranoiden Ideen sind das schwierigste.

Es hätte mich sehr viel schlimmer treffen können.
Ich hatte nur wenig von dem Medikament.
Und trotzdem...

Mein Gehirn und Nervensystem brauchen Zeit..
den Botenstoffwechsel ausgleichen... nach so vielen Jahren chemischen Eingriffs. Und ich darf dass was da verängstigt, misstrauisch und unruhig und zuweilen auch empfindlich verletzt und wütend ist
halten lernen...

dem was nicht ruhig sein kann Aufmerksamkeit schenken und Raum.

Gar nicht so einfach...
Ich fühle mich als wäre mein ADHS vorübergehend verstärkt zurück
oder so muss sich zuviel Speed anfühlen.

Eine Woche sagte der Arzt wird es ca dauern... dann normalisiert sich alles langsam.

Und mit fremden Menschen zu wohnen... und das erst seit etwas über 2 Wochen, macht es nicht unbedingt einfacher...

Trigger... ich sollte dankbar sein... gerade schwierig...



Samstag, 19. Juli 2025

Its me, on earth

Wenn ich Worte hätte

Würde ich sie schenken

Aber ich habe keine.


Übersetzungsversuche

von Erlebniswelten

Von Reichtum

Natürlich ist hier auch anderes;

Angst zum Beispiel


Aber eben viel das ich gerne schenken würde

Gerne mitteilen würde

Von dem ich so reich bin


Es wird Kunst

- sein müssen


Der Herbst naht schon in den Winden

Die Bäume wissen es längst

Denn die Sterne erzählen ihnen alles

Die Erde spürt es

Alles weiss es in der Natur


Der Herbst

Ist meine Muße


Ich küsse seine Stürme

Und seinen Regen

Seine Gezeiten auf meiner Haut

Ich atme seine Wildheit

Und sein Sterben

Für all die Sommer

Die waren


Ich liebe den Kerzenschein

Und die Musik

Wenn es herbstet

Und mein Geist auf Reisen geht

... in mein Inneres

Und in das der Welt


In das Herz der Dinge


Oh ich schätze die Vergänglichkeit

Den Blues der Melancholie

Ja ich weiss, von weitem liebt sich alles leichter

Wenn er da ist... ist es manchmal etwas anders


Präsent und stark

Wenn auch sanft melancholisch


Hm ~

Ich möchte ihn einladen in meine Kreativität


Und ein Bild zeichnen

In Worten, in Farben, in Holz, in Ton... in Musik

Und in Tanz


Um meiner Seele Raum zu verleihen

Und euch davon zu schenken



Gysi über Alice Weidel

  Kognitive Dissonanz oder besonderer Humor 😂