Dienstag, 28. Februar 2023

Die Zeit verfliegt

und ich seh ihr nach

ist wie ein Tanz

ein Abendglanz


Der Schrei eines Adlers

Der sich noch ziert

Wenn eine Woge ihn packt

aus Sturm


Die Zeit hält große Wunden auf

Das Jetzt deckt sie müde zu


Zeit träumt und phantasiert

Zeit verliert sich an mir

Zeit erwartet und vibriert

Zeit ist wie Sand

zwischen den Händen


Keiner hat sie gesehen 

Und ständig muss sie untergehn

Nicht irgendwo

Nur hier

Im ewigen Jetzt

kaum mehr als ein Gedanke, ein Wort


Was Zeit illusionär macht

Wabbert und schillert und hüllt ein

Und verändert alles was jetzt ist

Weil es mit fremden Farben malt


Statt uns aufwachen lässt

In das alles hier

es ging jahrtausendelang

und was erst gestern begann

war aufzusehn

war einzugestehn


und zementiert

war fragmentiert

war untergetaucht

war weglamentiert

war nie gesehen


aber wollte 

trotz allem

in sich selbst ein auferstehn


es war pulsierend

sich freilegend


es war sich fühlend

sich freigebend


es war sich raum nehmend

und raum haltende existenz


es war zu sich selbst geworden

und die farben waren alle neu

es war sich selbst erleben

sich selber sein

~




Mittwoch, 22. Februar 2023

 



wer kann mit mir weich den Raum halten?

wer liebt was ich bin?


wer wurde in der selben art geboren

und wer spricht die Sprache meines Herzens

weil sein Herz die selbe spricht

von Natur aus


dort wo es kein suchen und finden gibt

ist die Begegnung

das Erscheinen als Mensch, im Körper

die Seele, im Augenblick


sie ist wie eine Seele

die in zwei Menschen lebt

unendlich zart

Bruder und Schwester

ineinander aufgehoben

beste Freunde

Liebe die sich immer fühlt

und hält


es ist wie Zuhause

immer und überall


es ist das tiefste das ich kenne

und erleben durfte

weil darin alles von mir sein Zuhause hat

und fraglos mit den Sternen tanzt


und weil das wir Worte Raum und Zeit sprengt

weil....

es ist.


Dienstag, 21. Februar 2023

wir suchen unser Glück

vielleicht ist jede Erfahrung - egal wie sie ist - Glück

Samstag, 18. Februar 2023

 Osho über die Einsamkeit

❤️
Die Dunkelheit der Einsamkeit, kann nicht direkt bekämpft werden. Es ist für jeden wichtig, zu verstehen, dass es einige grundlegende Dinge gibt, die nicht verändert werden können. Und eines der wesentlichsten ist: Du kannst nicht direkt gegen Dunkelheit ankämpfen, nicht direkt gegen die Einsamkeit, nicht direkt gegen die Angst vor Isolation. Einfach, weil diese Dinge nicht wirklich existieren, sie sind nur die Abwesenheit von etwas anderem, so wie Dunkelheit eine Abwesenheit von Licht ist.
Was machst du nun, wenn du nicht willst, dass es dunkel ist im Raum? Du machst gar nichts mit der Dunkelheit – nicht wahr? Du kannst sie nicht wegschieben. Es gibt keine Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass die Dunkelheit verschwindet. Du musst etwas mit dem Licht machen. Jetzt ändert sich die ganze Situation; und daher nenne ich es, eins der wesentlichen, fundamentalen Dinge. Du berührst die Dunkelheit nicht einmal; du denkst nicht über sie nach. Es macht keinen Sinn, sie existiert nicht, sie ist nur eine Abwesenheit.
Bring einfach Licht herein und du wirst gar keine Dunkelheit mehr finden, weil sie die Abwesenheit des Lichts war, einfach nur die Abwesenheit des Lichts – nichts Stoffliches mit einem eigenen Wesen, nichts was existiert. Aber einfach, weil kein Licht da war, hast du einen falschen Eindruck von der Existenz der Dunkelheit bekommen.
Du kannst dein ganzes Leben lang weiter gegen diese Dunkelheit kämpfen und du wirst nichts ausrichten, doch schon eine kleine Kerze genügt, um sie aufzulösen. Du musst für das Licht arbeiten, denn es ist positiv, existenziell; es existiert selbständig. Und wenn das Licht kommt, verschwindet alles, was in seiner Abwesenheit war von allein.
Einsamkeit ist so ähnlich wie Dunkelheit.
Du kennst dein Alleinsein nicht. Du hast dein Alleinsein und seine Schönheit nicht erfahren, seine enorme Kraft, seine Stärke. Einsamkeit und Alleinsein sind in den Wörterbüchern dasselbe, aber die Existenz kümmert sich nicht um eure Wörterbücher. Und niemand hat jemals versucht, ein existenzielles Wörterbuch zu schreiben, eins das nicht im Widerspruch zur Existenz steht.
Einsamkeit ist eine Abwesenheit.
Weil du dein Alleinsein nicht kennst, hast du Angst. Du fühlst dich einsam, also willst du dich an etwas festhalten, an irgendjemandem, an einer Beziehung, einfach um die Illusion zu aufrecht zu erhalten, dass du nicht einsam bist. Aber du weißt, dass du es bist - daher der Schmerz. Einerseits hältst du an etwas fest, was nicht real ist, nur eine vorübergehende Vereinbarung – eine Beziehung, eine Freundschaft.
Und während du in der Beziehung bist, kannst du dir eine kleine Illusion schaffen, um deine Einsamkeit zu vergessen. Aber hier liegt das Problem: obwohl du für einen Moment deine Einsamkeit vergessen kannst, wird dir gleich im nächsten Moment plötzlich bewusst, dass die Beziehung oder die Freundschaft nicht von Dauer ist. Gestern hast du diesen Mann oder diese Frau noch nicht gekannt, ihr ward Fremde. Heute seid ihr Freunde— wer weiß was morgen ist? Morgen könntet ihr wieder Fremde sein – deshalb der Schmerz.
Die Illusion gibt dir einen gewissen Trost, aber sie kann keine Wirklichkeit schaffen, in der alle Ängste verschwinden. Sie unterdrückt die Angst, damit du dich an der Oberfläche gut fühlst -– wenigstens versuchst du, dich gut zu fühlen. Du machst dir selbst vor: wie wunderbar ist die Beziehung, wie wunderbar ist der Mann oder die Frau. Aber hinter der Illusion - und die Illusion ist so dünn, dass du dahinter schauen kannst – ist ein Schmerz in deinem Herzen, denn das Herz weiß genau, das morgen die Dinge nicht dieselben sein könnten...und sie sind es nicht.
Deine ganze Lebenserfahrung bestätigt dir, dass alles sich immer wieder verändert. Nichts ist von Dauer; du kannst dich an nichts festhalten, in einer Welt, die sich verändert. Du wolltest deine Freundschaft dauerhaft machen aber dein Wunsch ist gegen das Gesetz der Veränderung und das Gesetz macht keine Ausnahmen. Es macht einfach sein eigenes Ding. Es wird verändern – alles.
Vielleicht wirst du auf lange Sicht eines Tages verstehen, wie gut es war, dass die Existenz nicht auf dich gehört hat, dass sie sich nicht um dich gekümmert hat und einfach das weiter gemacht hat, was sie tun wollte.....nicht nach deinem Wunsch.
Es mag ein bisschen dauern, bis du es verstehst. Du willst, dass dieser Freund für immer dein Freund ist, aber morgen verwandelt er sich in einen Feind. Oder du sagt: “Verschwinde!“ und er ist nicht mehr mit dir zusammen. Jemand anderes tritt an seine Stelle, der ihm weit überlegen ist. Dann wird dir plötzlich klar, dass es gut war, dass der andere verschwunden ist, sonst wärst du mit ihm stecken geblieben. Aber die Lektion geht noch nicht so tief, dass du aufhörst um Beständigkeit zu bitten.
Du wirst um Beständigkeit mit diesem Mann, mit dieser Frau zu bitten: jetzt soll diese Beziehung sich nicht verändern. Du hast die Lektion nicht wirklich verstanden, dass Veränderung der eigentliche Stoff des Lebens ist. Du musst es verstehen und dich darauf einstellen. Schaff dir keine Illusionen: sie werden nicht helfen. Und jeder schafft sich andere Arten von Illusionen.
Es gibt Menschen, die hinter Macht her sind, aber der Grund ist dergleiche. Wenn sie Macht haben, sind so viele Menschen bei ihnen, Millionen von Menschen sind unter ihrer Herrschaft. Sie sind nicht allein. Sie sind große politische und religiöse Führer. Aber Macht verändert sich. An einem Tag hast du sie, am anderen Tag ist sie fort, und auf einmal verschwindet die ganze Illusion. Du bist einsamer, als irgendjemand sonst, weil die anderen daran gewöhnt sind, einsam zu sein. Du bist nicht daran gewöhnt... deine Einsamkeit tut dir mehr weh.
Die Gesellschaft hat versucht, Vereinbarungen zu treffen, damit du deine Einsamkeit vergessen kannst. Arrangierte Ehen sind nur ein Versuch, dir die Sicherheit zu geben, dass deine Frau mit dir zusammen bleibt. Alle Religionen sind gegen die Scheidung, einfach weil durch die Scheidung der wesentliche Zweck der Ehe zerstört wird. Der Zweck der Ehe war, dir einen Gefährten zu geben, einen lebenslangen Gefährten.
Aber selbst wenn eine Ehefrau oder ein Ehemann das ganze Leben mit dir zusammen bleibt, bedeutet es nicht, dass die Liebe bestehen bleibt. In Wirklichkeit geben sie dir statt einem Gefährten, eine Last zu tragen. Als du einsam warst, hattest du schon Schwierigkeiten, und jetzt musst du noch einen anderen Menschen tragen, der einsam ist. Und in diesem Leben gibt es keine Hoffnung, denn wenn die Liebe einmal verschwindet, seid ihr beide einsam and müsst euch gegenseitig ertragen. Jetzt gibt es keine Anziehungskraft mehr zwischen euch; ihr könnt euch höchstens geduldig ertragen. Eure Einsamkeit hat sich durch die gesellschaftliche Strategie der Ehe nicht verändert.
Jeder Versuch, die Einsamkeit zu vermeiden ist gescheitert und wird scheitern, weil er gegen die Grundlagen des Lebens ist. Du brauchst nicht etwas, was dich deine Einsamkeit vergessen lässt. Du musst dir deines Alleinseins bewusst werden; es ist die Wirklichkeit. Und es ist so schön, es zu erfahren, es zu fühlen, weil es deine Freiheit von der Menge ist, vom anderen. Es ist deine Freiheit von der Angst, dich einsam zu fühlen.
Schon das Wort “Einsamkeit“ erinnert sofort daran, dass es so etwas wie eine Wunde ist: etwas wird gebraucht um sie auszufüllen. Es gibt eine Lücke und sie tut weh: mit irgendetwas muss sie gefüllt werden. Das Wort “Alleinsein“ hat nicht dieselbe Bedeutung einer Wunde, einer Lücke, die gefüllt werden muss. Alleinsein bedeutet einfach Vollständigkeit. Du bist ganz; niemand anderes wird gebraucht, um dich vollständig zu machen.
Versuche also, dein innerstes Zentrum zu finden, dort, wo du immer allein bist, immer allein gewesen bist. Im Leben, im Tod - wo immer du bist, wirst du allein sein. Aber es ist so eine Fülle - es ist nicht leer, es ist so voll und so vollkommen und so überfließend mit Lebenssaft, mit all den Schönheiten und Segnungen der Existenz - sobald du einen Geschmack vom Alleinsein bekommen hast verschwindet der Schmerz in deinem Herzen. Stattdessen wird es einen neuen Rhythmus in dir geben, von ungeheurer Süße, Frieden, Freude, Glückseligkeit.
Es bedeutet nicht, dass jemand, der in seinem Alleinsein zentriert ist, der vollständig ist in sich selbst, keine Freunde finden kann - in Wirklichkeit kann nur er Freunde haben, weil es jetzt keine Notwendigkeit mehr ist, es ist einfach ein Teilen. Er hat so viel; er kann es teilen.
Es gibt zwei Arten von Freundschaft. In einer Freundschaft bist du ein Bettler - du brauchst etwas vom anderen, um deine Einsamkeit zu ertragen - und der andere ist auch ein Bettler; er will dasselbe von dir. Und natürlich können zwei Bettler sich gegenseitig nicht helfen. Bald sehen sie, dass das Betteln bei einem anderen Bettler, ihre Bedürftigkeit verdoppelt oder vervielfacht hat. Statt einem Bettler gibt es jetzt zwei.
Und wenn sie unglücklicherweise Kinder haben, dann gibt es eine ganze Kompanie von Bettlern, die alle um etwas bitten – und niemand hat etwas zu geben.
Also ist jeder frustriert und wütend, und hat das Gefühl, er ist getäuscht, betrogen worden. Aber in Wirklichkeit täuscht niemand und betrügt niemand, denn was haben wir schon?
Die andere Art der Freundschaft, die andere Art von Liebe, hat eine völlig andere Qualität. Sie kommt nicht aus einer Bedürftigkeit, sie kommt aus einem Überfluss, den du teilen willst. Eine neue Art der Freude ist in dein Wesen gekommen, die dir vorher nie bewusst war – die des Teilens. Du hast immer gebettelt.
Wenn du teilst, geht es nicht darum, festzuhalten. Du fließt mit der Existenz, du fließt mit der Veränderung des Lebens, weil es nicht wichtig ist, mit wem du teilst. Es kann morgen derselbe Mensch sein – derselbe Mensch dein ganzes Leben lang – oder es können verschiedene Menschen sein. Es ist kein Vertrag, es ist keine Ehe; es kommt einfach aus deiner Fülle, dass du etwas geben willst. Wer immer gerade in deiner Nähe ist, du gibst es. Und zu Geben ist so eine Freude.
Betteln ist so ein Elend. Selbst wenn du etwas durch das Betteln bekommst, wirst du unglücklich bleiben. Es tut weh. Es verletzt deinen Stolz, es verletzt deine Integrität. Doch das Teilen lässt dich mehr in deiner Mitte sein, integrierter, stolzer, aber nicht egoistischer – eher stolz darauf, dass die Existenz so mitfühlend mit dir war. Es ist nicht das Ego, ist ein völlig anderes Phänomen... Ein Erkennen, dass die Existenz dir etwas erlaubt hat, wonach Millionen Menschen suchen, aber an der falschen Tür. Du warst zufällig an der richtigen Tür.
Du bist stolz auf deine Glückseligkeit und alles, was die Existenz dir gegeben hat. Die Angst verschwindet, die Dunkelheit verschwindet, der Schmerz verschwindet, die Sehnsucht nach dem anderen löst sich auf.
Du kannst jemanden lieben, und wenn er jemand anderen liebt, wird es keine Eifersucht geben, denn du hast mit so viel Freude geliebt. Es war kein Festklammern. Du hast den anderen nicht gefangen gehalten. Du hast keine Angst gehabt, der andere könnte dir aus den Händen gleiten, jemand anders könnte eine Liebesaffäre mit ihm anfangen....
Wenn du einfach deine Freude teilst, schaffst du für niemanden ein Gefängnis. Du gibst einfach. Du erwartest nicht einmal Erkenntlichkeit oder Dankbarkeit, weil du nicht gibst, um irgendetwas zu bekommen, nicht einmal Dankbarkeit. Du gibst, weil du so erfüllt bist, dass du geben musst.
Also werde ich dir nicht sagen, irgendetwas mit deiner Einsamkeit zu machen.
Suche nach deinem Alleinsein.
Vergiss die Einsamkeit, vergiss die Dunkelheit, vergiss den Schmerz. Sie sind nur die Abwesenheit vom Alleinsein. Die Erfahrung des Alleinseins wird sie sofort auflösen. Und es ist dieselbe Methode: beobachte einfach deinen Verstand, sei aufmerksam. Werde immer bewusster, so dass du dir schließlich nur noch deiner selbst bewusst bist. Das ist der Moment, wo du dir des Alleinseins bewusst bist.
Versuche immer festzustellen, ob das, was dir zum Problem wird, etwas Negatives oder etwas Positives ist. Wenn es etwas Negatives ist, dann kämpfe nicht damit; kümmere dich gar nicht darum. Suche einfach nach dem Positiven, und du wirst an der richtigen Tür sein.
Die meisten Menschen auf der Welt misslingt es, weil sie anfangen, direkt mit der negativen Tür zu kämpfen.
Es gibt keine Tür, es gibt nur Dunkelheit, es gibt nur eine Abwesenheit. Und je mehr sie kämpfen, desto mehr versagen sie, sie werden immer deprimierter, pessimistischer....und kommen schließlich darauf, dass das Leben keine Bedeutung hat, dass es nur eine Quälerei ist. Aber ihr Fehler ist, dass sie durch die falsche Tür hereingekommen sind.
Bevor du also ein Problem angehst, schaue dir das Problem an, ist es die Abwesenheit von etwas? Und all deine Probleme sind die Abwesenheit von etwas. Und wenn du einmal herausgefunden hast, wovon sie die Abwesenheit sind, dann suche nach dem Positiven. Und in dem Moment wo du das Positive findest, das Licht, ist die Dunkelheit vorüber

... Wege zum Selbst

2009 ist meine bisherige Daseinserfahrung aus den Angeln von Raum und Zeit gefallen.

Ich bin nie mehr wirklich zurück gekehrt.


Ich blickte damals in einem Februar einem Menschen in die Augen

und war darin Zuhause.


Es war das erste mal in meinem Leben das ich da war.

Wirklich da war und gleichzeitig war ich in der Ewigkeit Zuhause.

Ich erinnerte mich wieder an die Ewigkeit... und gleichzeitig verlor der Verstand an Bedeutung. Genauso wie Raum und Zeit.

Es ist schwer darüber zu schreiben oder davon zu sprechen

aber ich möchte es versuchen.

Es war so intensiv das es kaum auszuhalten war.

So plötzlich war in meinem Leben Magie.

Alles war verändert. 

Ich war einfach Zuhause. 

Ich fühlte dass diese Verbindung ewig war... unabhängig von Geburt und Tod und schon immer existierte. 

Liebe der alle Worte fehlen.. weil es dafür keine Worte gibt.

Und den anderen sehen... mit der Seele.

Jede Berührung war wie ein Stromschlag...

wir wussten nicht was mit uns geschah. Wir waren wie Kinder.

Beim ersten Kuss hatte ich das Gefühl als würde die Erde still stehen. Als hätten sich Galaxien geküsst. Eine Erfahrung die in eine andere Dimension reichte... und die Erderfahrung transzendierte.

Es war kein verliebtsein in uns, keine Schmetterlinge im Bauch.

Es war ein fremdartiges und zugleich tief vertrautes Gefühl.

Er konnte mich sehen wie ich wirklich bin.

Nichts lehnte er an mir ab. Alles war vollkommen an ihm und mir.

Nur unsere Blockaden und Ängste und ungelösten Traumata wurden radikal gespiegelt. 

Die Verbindung war unlösbar... und der Schmerz kaum haltbar.

Er entschied sich für den Tod und ich blieb verwundet am Leben.

Lange war ich in einer anderen Welt... ich sah ihn, bei der Beerdigung,

ich sah ihn in meiner Wohnung, ich fühlte seine Umarmungen, manchmal stand er neben mir und hielt meine Hand. Die telepathische Verbindung blieb. Nur mit ihm auf diese Weise lachen und erleben und mich mit ihm körperlich geborgen fühlen, mit ihm weinen und ich ihn so ansehen... oder ihn berühren.... all das konnte ich nicht mehr.

Es dauerte viele Jahre.... es waren 14 Jahre...

Psychosen, Gottes-Gespräche, verschiedene Therapien, teils schwere Depressionen, das Gefühl von Leere und zuletzt mein Entschluss zum Suizid...

Ich empfand ohne ihn keinerlei Sinn in meinem Leben.

Er war die Liebe meines Lebens. Jede Beziehung mit anderen Menschen, gleich welcher Art, hatte im tiefsten Inneren etwas Leeres.

Ich traf niemanden der mich, ihn oder den Schmerz fühlen konnte.

Niemanden der dafür ein Worte hatte... oder ein ähnliches Erleben kannte.

Und niemanden der meine Seele sehen ganz sehen konnte und mit dem alles so natürlich war wie mit ihm.

Ich blieb isoliert. Und lebte in einer Traumwelt.

Ein Teil von mir suchte ihn und verweigerte die Gegenwart.

Zu schmerzhaft ohne ihn zu sein.

Bis zum Entschluss ihm zu folgen. Weil mein Vertrauen in uns größer war als in das Leben das ich leben sollte.

Aber ich bin nicht gestorben.

Im Wald suchte ich Gott. 

Und fand mich an der Stelle, dass ich erlebte

dass ich mir selbst keine Gewalt antun konnte, genauso wie niemand anderem. Zuletzt war es mein Begleiter, der so etwas wie ein Geistführer ist, der mich abhielt. In seiner ruhigen Klarheit... und seinem Wissen über das Leben. Seiner absoluten Authentizität und seines eigenen beeindruckenden Weges... ich konnte nicht zweifeln. Er holte mich heim.

In mich selbst. Auf vielen Wegen, Gesprächen... mit meinen tausenden Fragen konfrontiert... geduldig wie ein Fels in der Brandung,

ohne Urteil, Wertung oder Erwartung an mich.

Mich immer frei lassend aber mich nie aufgebend.

Er hat meine absolute Hochachtung.

Und auch alle meine Begleiter und Freunde auf all meinen Wegen.

Alle wertvollen Impulse und Synchronizitäten die ich erlebte und erfassen durfte. Meine immer stärker werdende Intuition und mein nahezu schmerzhaftes Feingefühl für meinen Körper.

Meine große Offenheit der Wahrnehmung und des Geistes.

Die aber ein Leben in der Außenwelt nahezu unmöglich machten.

Meine vielen Ideen, die manchmal beneidet wurden, aber letzendlich nur im Moment mit einem Gegenüber lebendig wurden, und alleine für mich sich in tausenden Impulsen verloren die jede Handlung unmöglich machten weil die Priorisierung fehlte und in meinem Geist Verwirrung hinterließen.

So viel Möglichkeit und Staunen in mir über die Welt.

Ich wollte nahezu alles leben. Aber eigentlich nichts.

Alles irgendwie aber eigentlich sterben.

Ich erlebte mit der Zeit die Wahrheit über mich - ich war in alle Welt verteilt. Und hatte keine Mitte. Kein konstantes Selbstgefühl.

Unterschiedliche und verschieden schwere traumatischer Erfahrungen führten bei mir zu unzähligen Abspaltungen meiner Selbst - um zu überleben. Die Bewusstwerdung erschreckte mich zutiefst und lange negierte ich all das um mich dem Schmerz nicht stellen zu müssen,

mir fehlte dafür die Kapazität.

Mein geduldiger Begleiter war tatsächlich der Einzige der mich auf machbare Lösungswege hinwies und sie mich auch lehrte.

Er führte mich, in meinen Verwirrungen, auf mich selbst zurück und klärte mein Feld auf. Ich bin ihm sehr dankbar.

Mein geduldiger bester Freund leihte mir unglaublich viel Zeit in der ich mich sortieren und reflektieren konnte. Auch ihm bin ich sehr dankbar.

Und eine liebe Freundin fühlte mich mit ihrem großen sanften Herzen.

Letzendlich liegen nun hinter mir viele harte Tage.

Inzwischen sind es Wochen.

Aber ich zähle sie nicht.

Ich begann das erstemal ernsthaft zu arbeiten.

Alles andere war Therapie und waren Gespräche und ein paar Techniken. Aber keine Integration.

Ich wusste nicht einmal das Integration möglich ist. Ich hatte es nicht im Erleben.

Ich forsche seit bald über 20 Jahren über Trauma, Traumaheilung und alles begann mit den Büchern von Alice Miller.

Ich wollte damals meine Eltern verstehen... und ihre Eltern.

Ich wollte verstehen woher das Destruktive in der Welt kommt.

So begann mein Weg der mich aus dysfunktionalen Beziehungen löste

und letzendlich meine Wurzeln schnitt... ich war alleine.

Und der Raum der ich war war unheimlich.

Introjekte, Konditionierungen, Programme und etliche Selbstanteile spukten durcheinander. Mein Verstand war im Chaos und gleichzeitig mein Feind. 

Ein anstrengendes Leben für mich selbst und mein Umfeld.

Man nannte mich sprunghaft.

Heute bin ich nur noch lebendig.

Ich fühle mich selbst anders.

Die Arbeit begann mit Neurofeedback und Ergotherapie.

Mit DBT Therapie - ohne Erfolg.

Psychopharmaka - ebenfalls erfolglos.

Dann SE (somatic experciencing) das mich aus 20 jähriger primärer Dissoziation schlagartig herausholte... 

und ich war urplötzlich mit einer krassen inneren Unruhe und kaum aushaltbaren Gefühlen konfrontiert. Völlig unvermittelt.

Verzweifelt an meine Therapeutin gewandt meinte diese "Nun wissen Sie warum sie so lange dissoziiert waren".

Viel Arbeit liegt hinter mir. Die schwerste tat ich völlig alleine in den letzten Wochen. Manchmal waren es Stunden am Tag, oder auch ganze Nächte. Schmerzen am ganzen Körper. Nervenschmerzen, höchster Stress, Unruhe... das Gefühl verrückt zu werden... und das andere entzieht sich meiner Worte.

Ich kann kurz sagen das ich mit SE arbeite,

mit Ki, mit Meditation, Tanz, Ansätzen von Yoga :-)

mit Reiki, mit Tieren, mit Waldbaden, Kampfsport,

singen und jammen, ich schätze Eckhart Tolle und Safi Nidiaye, Mike Hellwig, Dami Charf und Verena König, Peter Levine und Gabor Maté. Astrologie und Spiritualität begleiten mich und ich beschäftige mich intensiver mit Ernährung und Heilung auf verschiedenen Ebenen. Aber vorallem spüre ich einfach.

Ich lernte Selbstanteile über Gefühle und auf Seelenebene zu integrieren. 

Radikale Akzeptanz wird mich noch länger begleiten.

Und heute ist klar dass die ganze Menschheit ihr Urvertrauen heilt.

Damit tritt der Verstand wieder in den Hintergrund und die Seele übernimmt. Alles führt wieder in die Mitte und den Urzustand.

Manche nennen es "goldenes Zeitalter".

Eigentlich ist es egal wie man es nennt. Aber ich glaube jeder spürt inzwischen Veränderungen an sich selbst...

Halleluhja, und wir sind alle dabei :-)



Freitag, 17. Februar 2023

 


wir sind aufgebrochen

in den Schoß der Welt

Mittwoch, 15. Februar 2023

wir glauben gut sein zu müssen weil wir nicht glauben können bereits gut zu sein

wir glauben verbunden sein zu müssen weil wir nicht glauben können bereits verbunden zu sein


vielleicht geht es nicht um das tun und erzeugen

sondern um blockaden lösen... alles zu (er)lösen in uns was uns davon blockiert und entfremdet

uns als gut und verbunden zu erleben

und dann erkennen wir das wir es schon immer waren und sind.


wir sind alles was wir brauchen

wir waren nie mehr und nie weniger.


Samstag, 11. Februar 2023

In dem Allen Sich

Übt das Allen Ich

Das Alles Sein


Erfährt 

In alle Winkel alle Zeit

Alles 


Hört sieht schmeckt fühlt riecht

Es durchlebt

Die Dinge in ihrem Jetzt


Was Leben ist


Gott/Leben erfährt sich durch dich



 


 


Body heal

 


liebe Leere

alles an dir ist Erde

und alle Erde bist du nicht


liebe Zeit, liebe Gebärde

alles an dir ist werde

und das Ist

das Wesen nicht

es bleibt


alles war

ist alles immer


keine Zeit kein Raum

gleicht dir


alle Seele ruft

und Schmerz


und weicht nicht

bleibt umstrittenes Gebiet

das keiner weiß

was keiner sieht


was ruht und ist und bleibt

ist Ewigkeit

alles ist verwaist

ich bin schon gestern

ich bin schon gestern

abgereist


alles flüstert wenn du schreist

du bist schon gestern

du bist schon gestern

allein


hier steht die Sonne

am Himmel

in einem nie gekannten Blau

und malt sich Bilder

während mein Sein ergraut


und schaut

in die Welt

so fremd


wie ein Leben

das niemand kennt


....


hier zaubert noch eine stille Fee

malt Bilder für die Kinder

leben tut weh

hier lacht ein Clown

ein Zauberer wirkt an den ersten Schritten

die letzten malt der Mut


hier ahnt das Schweigen

das etwas ansteht

alles andere geht vorbei


hier wartet vielleicht gar kein Leben

denn was Leben war 

ist meine Vergangenheit


hier und jetzt

fast dröhnt es

und es zerreisst


weil du nicht da bist

ist mein Herz verwaist

Donnerstag, 9. Februar 2023

wenn das Herz leuchtet

leuchtet es ganz

weil es gesehen wird

mit dem Herzen


~


wenn du mich fühlst

und ich dich fühle

fängt eine neue Welt an


wir sind außerhalb von Raum und Zeit


wir sind dort wo die Seele atmet und das Herz lacht

wir sind im bunt der Lebendigkeit

und im Fluss des Lebens


~


danke von Herzen

kosmisch

 


Dienstag, 7. Februar 2023



when you change life
its a purpose
need to 
let go

when you fall in 
its a purpose
to fall out

in life in life
and let them go
cause all you know

is right here 
with you

~



 


Freitag, 3. Februar 2023

 


from the power and to handle it

 


 


Life is a dance, it is yours - always


 

the depths
and the fail
the feels
and the fighthings
the let it go
the having in hope
and the dance with the fear

the extase
the joy
the tears and the despair

its all yours
its your dream
when you notice
you awaken

its your dance
its your game
when you notice
you can handle and change

into the flow
of life

notice
there is no out
no fall out
death include

its all in ~
always




Donnerstag, 2. Februar 2023

für mich ist es lebendiger mich zu entscheiden

weil ein großes Ja zu etwas lebendiger ist

als das nichts


weil ich mit ganzem Herzen mich hingebe

in dieses Ja


und vielleicht muss ich mich immer wieder entscheiden

immer wieder neu


ich glaube sogar dass es das braucht


den Impuls selbst

für den nächsten Schritt

für das Ja

der aus mir selbst kommt


alles andere wäre Farce

wäre nicht ich

und ich kann nicht sein

was ich nicht bin




Ich dachte es ist ein Tanz auf Messersschneide

Wenn man es so sehen will dann ja


Aber es ist am Puls sein


Es ist das losgelassen haben


Es ist die Ernüchterung

Und der Aufgang im Mysterium


Es ist keine Verneinung


Es ist die Bejahung zu etwas anderem

Weil jede Entscheidung eine Bejahung zu etwas ist 

Für andere mag sie wie einen Verneinung erscheinen


Ich geht um mein Leben


Die Welt bekommt nichts davon mit

Ihr ist es egal letzendlich


Es ist ein Zwiegespräch

Zwischen mir und dem Urgrund der Dinge

Alles was mich gebärd und sterben lässt

Alles was immer trägt

Und weiss...


Und es ist mein Herz

dessen Sprache ich lernen muss


Es das Warum Galaxien geboren werden und sterben

Und das was alles trägt


Es ist das was taub und stumm und blind macht in dieser Welt

und das was sehend macht genauso


Es ist das Alles

Und das Alles weiss... immer


Wieder zwischen Leben und Tod

Wieder dort wo mich niemand sieht aber alles sieht

Wieder sprachlos aber in alles gesprochen


Wieder unberührt

Aber so tief berührt


Wieder in Tränen

Wieder im Wald


Wieder Mutterseelenallein

Getragen

Hinein


Dort wo jede Entscheidung richtig ist

Getragen ist

In einem Ort jenseits von richtig und falsch


Ich übergebe mich der Erlösung

Ich lasse mich los


In alles versinkende Sein

In die Erde

In den Schoß

In die Geborgenheit

von Leben und Tod


Das berühren was mich liebt


Mittwoch, 1. Februar 2023


Müde Ode Welt

Liegt noch ein Winter auf dir

Der träumt


Wolken ziehen von dannen

Sonne leuchtet dir ein

Während alles nochmal wohlig schläft

und träumt und träumt


Weiche Welt

In denen Seelen leise gebären

Was in das erwachte Leben kommen mag


So träumt ein Baum

Und jede Blume, jeder Stein

Nur die Sterne wissen 

Was sich im Mysterium versprach






  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...