Freitag, 29. September 2023

Gott, war´s das schon?

Oder kommt noch was?


gezeichnet, traurig, Vera

Donnerstag, 28. September 2023

Ich möchte dich erforschen ohne an Grenzen zu stoßen
Etwas Tiefes das mich mitnimmt und vertieft und einen warmen Grund hat
Und etwas Weites dass mich weiter trägt und öffnet und hingebungsvoll neu macht
Eine Klarheit die mich mitzentriert und einen Geschmack hat nach Gurke oder Erdbeeren und kühlt

Ich liebe diese ruhende Begeisterung die ein ewiges Feuer ist in allem was sie erforscht und entdeckt
Ohne Ablehnungsidee oder Veränderungsgedanken

Ich bin erfüllt
Und gehe das Wagnis ein mitzugehen und mich treffen, erreichen, bewegen und berühren zu lassen

Ich lasse mich anfüllen wie einen Kelch
Und gleichzeitig übersprudel ich mit meinem eigenen erquickenden Wasser
Das in seiner Weise sich in die Welt übergießt

So soll es sein

Dein Reichtum ist einfach
Und erinnert mich an meinen eigenen
Erinnert mich an mich

Öffnet

Vollbringt

Zeugt mich mir gegenüber

Trägt wie Gewässer

Mit hier
uns dir mir

Was es ist

Leben

Mittwoch, 27. September 2023

Wer Schmetterlinge lachen hört

Der weiß, wie Wolken schmeckenDer wird im MondscheinUngestört von FurchtDie Nacht entdecken
Der wird zur Pflanze, wenn er willZum Tier, zum Narr, zum WeisenUnd kann in einer StundeDurchs ganze Weltall reisen
Er weiß, dass er nichts weißWie alle andern auch nichts wissenNur weiß er, was die anderenUnd er noch lernen müssen
Wer in sich fremde Ufer spürtUnd Mut hat sich zu reckenDer wird allmählich ungestörtVon Furcht sich selbst entdecken
Abwärts zu den GipfelnSeiner selbst blickt er hinaufDen Kampf mit seiner UnterweltNimmt er gelassen auf
Wer Schmetterlinge lachen hörtDer weiß wie Wolken schmeckenDer wird im MondscheinUngestört von FurchtDie Nacht entdecken
Der mit sich selbst in Frieden lebtDer wird genauso sterbenUnd ist selbst dann lebendigerAls alle seine Erben


(Novalis)

Ich habe auf dich gewartet

Dann brach bei mir Schmerz durch


Ich hatte meine Erwartungen auf unsere Beziehung gelegt

So wog jeder Kontaktversuch wie Blei

Vielleicht hast du es sogar gemerkt dass alles schwerer wurde

Du hattest dich nämlich zurück gezogen


Dadurch wurde meine Wunde der Verlassenheit und Ablehnung aktiviert

Noch nicht geheilte Wunden werden gerne in der jetzt Zeit aktiviert

Sie erinnern uns; da ist noch was das gesehen werden möchte


Meine Gedanken aber waren laut, meine Stimmung wurde finster

Aufeinmal sah ich meine Welt mit anderen Augen

Ich sah all die Kontaktversuche von mir an andere Menschen

Die ohne Antwort blieben - wenn auch nur für 2 Tage

Das reichte aus dass ich daraus die Zukunft ableitete

Und rutschte in ein schmerzhaftes Ewigkeitsgefühl und Hoffnungslosigkeit

Den Gedanken wie ausgeliefert

Endete es bei der Sinnlosigkeit für mein ganzes Dasein

Mein Kopf geisterte in wagemutigen Vergleichen

Irgendwas das von Außen schön aussah und ich nicht habe...

Dazu kam Neid und gleichzeitig Scham - weil Neid mir nicht akzeptabel zu haben schien

Ich kämpfte gegen mich selbst oder das was da in mir statt fand

Das ich nicht haben wollte; nicht den Schmerz, nicht die Verlassenheits und Verlustangst,

nicht den Neid, nicht die Scham... und nicht mich, die angeblich nichts auf die Reihe bekommt.

Das ich dabei mit mir alles andere als warmherzig war merkte ich nicht.

Und dass das eigentliche meine Projektionen in eine Zukunft waren auf die ich sowas wie Luftschlösser baute und dir die Verantwortung für mein Wohlergehen überreichte

... waren schwer zu beobachten.

Denn die Stimmung die so dunkel war, drückte... und drückte...

Da war mir klar; Depression


Und wie kommt man da wieder raus?

Liebe Jetzt Zeit

Liebes Gefilde

Lieber Heinz und liebe Hilde :-)

Mal mich bunt an

Von hinten Silber

Gib mir Schimmer


Ich wage mich

In mir

Zu mir hin

In alles rein und allem drin

Ich bin mir näher als ich war


Jetzt Zeit

Hier hol ich die Fahnen ein

Hier bereite ich mein Bett

Hier bin ich mit diesem Körper

Der mir dient


Hallo Hallo

Hier bin ich

:-)

 

Weg in die Freiheit

Freiheit wird nur aus dem Herzen heraus erlebbar, im absoluten Vertrauen in jeden einzelnen Moment.

Da kann dein Verstand nichts ausrichten, denn der ist nicht in der Lage im Moment zu sein. Er braucht etwas zum Vergleichen.

Jeder einzelne, bewusst erlebte Moment ist aber absolut unvergleichlich! Egal, was du darin empfindest.

Einzig dein Herz und deine leise innere Stimme können dich durch jede Unwägbarkeit steuern. Du bist wesentlich EINS mit jedem Menschen. Das ist die absolute Wahrheit.

Würde jeder auf diese innere Stimme hören, wären alle vollkommen angstfrei und entspannt und würden sich mit den Menschen, die sie in ihrer Freiheit als Partner und Freunde wählen, vollkommen glücklich erleben.

Du kannst deine Angst nur durchschauen, sie annehmen wie sie ist und mutig jeden Moment in deinem Herzen transformieren, bis sie aufgelöst ist.

Mehr als heute passiert, kann dir nicht passieren. Es sind nur Gedanken deiner Angst die dich blockieren, wirklich das Leben zu führen, das dein Herz schon von Anfang an für dich vorgesehen hat.

Der Weg raus ist nicht einfach, aber ich würde ihn jederzeit wieder gehen. Die Angst ist deshalb nicht komplett aus deinem Leben entfernt, aber sie hat keine Macht mehr über dich. Es kostet dich dann nur einen weiteren Gedanken, um sie zu überschreiben, wenn sie mal um die Ecke kommt, um Hallo zu sagen.

Dein Herz zeigt dir den Weg in die Freiheit, denn es war nie gefangen. Es ist der Raum in dir, in dem du schon immer frei warst.

Deine Angst hat dir darin lediglich ein kleines Gefängnis gebaut, in dem du komfortabel in deiner Hochsicherheitszone erstarrt bist und vergessen hast, dass du der Raum selbst BIST und zugleich das, was ihn erlebt.

Freiheit!


(M. H.)

 

Die Freiheit dich neu zu erfinden

Sobald du vollständig in deiner Mitte bist, gibt es nichts mehr Vergangenes, worauf du RÜCKSICHT nehmen musst. Dann bist du FREI, dich vollkommen NEU zu erfinden.

RESET

In deine Mitte kommst du ab sofort dadurch, dass du jedes vergangene Erleben bedingungslos akzeptierst, wie es ist. Du kannst nichts mehr daran ändern, aber es gut sein lassen, wie es nun mal ist.

In dieser Selbstannahme und der Akzeptanz, dass niemand sich anders hätte verhalten können, als er/sie das getan hat, liegt der Schlüssel zur inneren Freiheit, die langfristig auch eine äußere Freiheit erzeugt.

Die Heilung auf Seelenebene inkl. der Löschung aller traumatischen Bilder und Gefühle wird dann über Nacht im Unterbewusstsein durchgeführt.

Glaube mir nichts...
... aber erlebe was passiert, wenn du es wagst, das zu tun.



(M. H.)

Dienstag, 26. September 2023

Überlebens Schätze

Ich habe nie gelernt zu leben.

Sondern zu überleben.

Ich wurde Überlebenskünstlerin.

Es ist nicht mehr aber auch nicht weniger.


Es ist massiv leidvoll gewesen.


Was ich vorweisen kann?

Möchtest du es wirklich wissen?

Keine Karriere, keinen Status, kein Familie, keinen Reichtum..

das ich noch am Leben bin

war meine höchste und schwierigste Leistung


Das erforderte alles von mir


Wie nah ich dem Tod schon war?

Woran misst man es?

Und wie misst man Leiden?


Auf der Erde sehen die Menschen nicht viel davon

Vielleicht ein paar Narben, meine Worte, Tränen oder das Zittern meines Körpers


Ich hatte chronische Suizidgedanken. 

Jetzt tauchen solche Gedanken nur noch auf wenn ich in tiefsten Krisen bin die nahezu nur aus Dunkelheit und Schmerz bestehen.

Und die werden weniger.

Aho!


Ich war kaum in der Alltagswelt zugegen.

Sie blieb mir lange fremd.

Ich war in innerpsychischen Welten und vorallem im Bann meiner Vergangenheit.


Jetzt werde ich zunehmend Teil dieser großen verrückten Welt.

Und viel, so viel, ist neu für mich.

Ich lerne jeden Tag neues.


Das was für euch Alltag ist kenne ich kaum.


Ich hatte die Psychosen, die Benzo Sucht, das selbstverletzende Verhalten,

die innere Unruhe, die Panik, die sozialen Ängste, die Dissoziationen, die Hölle unter Haldol und Perphenazin, die dissoziativen Anfälle, das ADHS, die Depressionen, die Suizidgedanken und Versuche,

den Waschzwang, die Verwirrung, die Haltlosigkeit, die Hochsensibilität, den Krebs...

den Suizid von Freunden, die paranoide Schizophrenie der Mutter,

die emotionale Kälte der Oma, den Narzissmus und die Gewalt des Vaters, die Not der Schwester,

den Tod der Oma, den plötzlichen Verlust von Heimat, den kalten Entzug von Tavor, eine OP bei vollem Bewusstsein, das Erleben sexueller Übergriffe, Jahre von Mobbing, Ausgrenzung, eingeschlossen werden, bedroht werden, Ignoranz, Obdachlosigkeit, Todesangst... uvm.


ihr hattet in dieser Zeit die Welt.

Zeit für Partnerschaften und Familie gründen. Zeit für Eheschließen.

Zeit für Kinder bekommen.

Zeit für reisen.

Zeit für beruflichen Werdegang. Studium. Auslandssemester. Praktika. FSJ, Ausbildungen

Zeit für Haustiere und Garten

Zeit für das Einrichten eines eigenen Heims

Zeit zum Erweitern des Freundeskreises

Zeit... um sich in die Welt zu bringen und sie mitzugestalten


ich war in anderen Welten.

Nun tauche ich in eure Welt auf wie ein Fremdling.

Zerlumpt, in merkwürdiger Sprache sprechend, mit ungewöhnlichem Duft und Aussehen.

Was sollt ihr von mir wollen?

Ich spreche keine eurer Welten an. 

Aber vielleicht habe ich etwas für euch.

Vielleicht begegnen wir uns mit Neugier und Offenheit.

So wie ich euch erstaunt und interessiert mustere und gerne lerne...


ja, ich bin nicht von hier.

Ich tue nur so als ob.

Aus Angst ihr stoßt mich aus.

Ich möchte doch lernen und teil von hier werden.


Ich weiss nicht wie ich euch meine Schätze zeigen kann.

Ich weiss manchmal noch nicht einmal wo ich sie wieder hingelegt habe...

manchmal vergesse ich das ich überhaupt welche mitgebracht habe.

Die Schätze aus den Dunklen Zeiten. 

So dunkel dass darin nur jemand überstehen kann der anders ist.


Ich bin anders. Und irgendwie doch ganz normal.

Ein Mensch. 

Aber mit einer anderen Prägung als die meisten.

Das ist mein anderssein.

Ich komme aus einer anderen Welt als ihr.

Aus tiefster Dunkelheit und Not.

Letzlich habe ich diese Welten mit meinem eigenen Licht beleuchtet

dem Licht von Freuden und dem Universum.

Mit etwas mystischen stehe ich hier.

Nicht einmal selbst weiss ich was es ist.

Nur; das Mystische bin ich.


ich frage mich; was jagt mich so?

ich renne fort von?

ich renne hin zu?


die Zeit und ich

nur am Rande Freunde

wir verstehen uns eher nicht


ein ADHS Resultat?

von einem anderen Stern?


Montag, 25. September 2023

100.000 Ängste

Verlassenheitswunden die aufbrechen

längst geheilt gewähntes poltert durch meinen Geist

und weckt alte Schmerzen auf


mein Selbst im Dickicht einer blickdichten Vergangenheit

die kaum Sicht gewährt oder etwas frei gibt

als Chaos Verwirrung und Schmerz


meine Hände sind wie kleine Hände

die etwas still umfassen - Halt suchen

in einem Meer das tosend

um sich wirft


ich suche mein Herz

hier ist es


das ist die Frucht meiner Arbeit.


-


ich warte auf Stille

die Stille die ich so viele Tage zuvor genoss

die Stille und Präsenz meines Geistes

von denen ich anderen schwärmend erzählte

weil....

nunja.

Hier sind sie untergangen

in diesem Meer

an altem Gerümpel


war ich doch nicht so erfolgreich?

ist kaum was passiert?


mein Erfolg ist klein

mein Erfolgt ist; ich finde mich wieder

selbst oder manchmal von Außen geholfen


früher waren es andere Zeiten

ich erinnere mich nur noch wie durch Nebel daran

Psychosen, Benzodiazepine Abhängigkeit, Panik, Angst das Haus zu verlassen

und dauer-Dissoziation... 

wie Schlagworte

wie war es wirklich?


ich weiss es (gerade) nicht mehr


ich wollte die Barrieren in mir auflösen oder zerbrechen

irgendwie dahinter steigen und mich endlich endlich

vereinigen in mir, GANZ werden... endlich

mein Leben ganz erleben und mich ganz sein


konnte ich davon manchmal durch Gnade

kurz kosten, es sehen, erleben und fühlen

ich war zufrieden frei und glücklich...


und dann kamen sie wieder...

Vorhänge, Betonwände, Nebel... alles was trennt

in mir und im außen


vom ich-bin-mit-allem-verbunden oder gar verschmelzungsekstase gefühl

zu diesem mich verschlingenden dunkel--- bis in einen tunnel

dem Gefühl von Ohnmacht... ausgeliefert sein... 

und das Gefühl brachialer Sinnlosigkeit meines Daseins

das mich so in die Knie zwingt dass ich kaum mehr eine Minute leben kann


kaum vorstellbar

wenn ich wieder "draußen" bin

... wenn


und wenn nicht?


ich will es nicht wissen

davor habe ich Angst


wenn der Schmerz mich bricht

dann ...


Einsam vor dem Suizid stehen

es ist eine Hölle


es ist anders wenn man im Frieden geht

als so


ich weiss nicht wie die Menschen dann gehen die so sterben

ich wüsste es tatsächlich gerne

ich habe manche verloren... auf diesem Weg


gehen sie letzendlich doch im Frieden

oder ist es äußerste Not die sich mit Gewalt gegen den Überlebensinstinkt des Körpers stellt?

oder ist es die Bereitschaft zu Gewalt letzendlich? also eine unterdrückte oder verdeckte Wut?

Ich kann es nicht sagen

Ich bin ja noch hier


aber ich kenne diese Qualen sehr gut

ich kenne so vielartige


das ich auch um Gott ringen, mit ihm ringen, an ihm zweifeln oder sogar ihn verachten kann

selbst wenn ich nicht erfassen kann was Gott ist

oder manchmal, ob es ihn gibt

es kann so finster werden dass ich es nicht mehr weiss

das ich mein eigenes Herz vergesse und Gott

ich denke das ist das schlimmste...


die Liebe vergessen


aber wie kann Gott, die Liebe, so gewaltigen Schmerz zulassen?


Vergessen ist Gnade.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.


Ich segne das vergessen.

Und jede Form der Gnade.

Sonntag, 24. September 2023

Schmerz der gegen meine Wände schlägt

Der gegen meine Hände schreit

- wohin?


Welt drängt in mich ein

Wieviel trägt mich allein

- wohin?


Aufreissen. Niederreisen. Zerreissen.

Bruchfest. Niedergang. Neuanfang.


Müdigkeit schwappt über

In den Geist, die Sinne, alle Glieder

Körper Geister Engel Wesen

Alle ruhen wenn die Uhren schlagen


Dunkel kommt und nimmt dich mit dem allen was du bist

Wie eine warme Decke

Ummantelt, trägt, hinüber

In die Welt des Traums


Und draußen in der Alltagswelt

Wenn letzte Menschen noch die Nacht erleben

Sprühen Sterne ihre Funken 

Über dieses weite Zelt

In das man sich versenken kann

Weil dieser tiefe weite dunkle Raum 

Ruft und hält zugleich... etwas das wir hinter allen Worten wissen

Wie ein Kuss oder der Wind im Haar. Ein Lachen das will

Und ein Schritt der muss. 

Etwas das hält wenn alles andere fällt.

Das, was dich quält, sind selbstablehnende Gedanken, die du für wahr hältst. Und Erwartungen, die nicht erfüllt werden, weil du sie hast. 


Ich habe beides nicht mehr.


Die Heilung funktioniert nur, wenn das, was geheilt werden soll, sichtbar wird. Und das passiert doch die ganze Zeit. 



(M. H.)


Im Solarplexus sitzen deine alten Emotionen

Gefühle wollen gefühlt werden oder?


Ja, deshalb sind sie ja in deinem Körper gespeichert

Heilen geht primär dadurch, dass du Gefühle durchfühlst, die aus vergangenen Zeiten noch in dir gespeichert sind und du die Lüge durchschaust, nicht lieben zu können

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Oder was da sonst noch an Mustern auftaucht


(M.H.)

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...