Gott, war´s das schon?
Oder kommt noch was?
gezeichnet, traurig, Vera
Wer Schmetterlinge lachen hört
Ich habe auf dich gewartet
Dann brach bei mir Schmerz durch
Ich hatte meine Erwartungen auf unsere Beziehung gelegt
So wog jeder Kontaktversuch wie Blei
Vielleicht hast du es sogar gemerkt dass alles schwerer wurde
Du hattest dich nämlich zurück gezogen
Dadurch wurde meine Wunde der Verlassenheit und Ablehnung aktiviert
Noch nicht geheilte Wunden werden gerne in der jetzt Zeit aktiviert
Sie erinnern uns; da ist noch was das gesehen werden möchte
Meine Gedanken aber waren laut, meine Stimmung wurde finster
Aufeinmal sah ich meine Welt mit anderen Augen
Ich sah all die Kontaktversuche von mir an andere Menschen
Die ohne Antwort blieben - wenn auch nur für 2 Tage
Das reichte aus dass ich daraus die Zukunft ableitete
Und rutschte in ein schmerzhaftes Ewigkeitsgefühl und Hoffnungslosigkeit
Den Gedanken wie ausgeliefert
Endete es bei der Sinnlosigkeit für mein ganzes Dasein
Mein Kopf geisterte in wagemutigen Vergleichen
Irgendwas das von Außen schön aussah und ich nicht habe...
Dazu kam Neid und gleichzeitig Scham - weil Neid mir nicht akzeptabel zu haben schien
Ich kämpfte gegen mich selbst oder das was da in mir statt fand
Das ich nicht haben wollte; nicht den Schmerz, nicht die Verlassenheits und Verlustangst,
nicht den Neid, nicht die Scham... und nicht mich, die angeblich nichts auf die Reihe bekommt.
Das ich dabei mit mir alles andere als warmherzig war merkte ich nicht.
Und dass das eigentliche meine Projektionen in eine Zukunft waren auf die ich sowas wie Luftschlösser baute und dir die Verantwortung für mein Wohlergehen überreichte
... waren schwer zu beobachten.
Denn die Stimmung die so dunkel war, drückte... und drückte...
Da war mir klar; Depression
Und wie kommt man da wieder raus?
Liebe Jetzt Zeit
Liebes Gefilde
Lieber Heinz und liebe Hilde :-)
Mal mich bunt an
Von hinten Silber
Gib mir Schimmer
Ich wage mich
In mir
Zu mir hin
In alles rein und allem drin
Ich bin mir näher als ich war
Jetzt Zeit
Hier hol ich die Fahnen ein
Hier bereite ich mein Bett
Hier bin ich mit diesem Körper
Der mir dient
Hallo Hallo
Hier bin ich
:-)
Freiheit wird nur aus dem Herzen heraus erlebbar, im absoluten Vertrauen in jeden einzelnen Moment.
Da kann dein Verstand nichts ausrichten, denn der ist nicht in der Lage im Moment zu sein. Er braucht etwas zum Vergleichen.
Jeder einzelne, bewusst erlebte Moment ist aber absolut unvergleichlich! Egal, was du darin empfindest.
Einzig dein Herz und deine leise innere Stimme können dich durch jede Unwägbarkeit steuern. Du bist wesentlich EINS mit jedem Menschen. Das ist die absolute Wahrheit.
Würde jeder auf diese innere Stimme hören, wären alle vollkommen angstfrei und entspannt und würden sich mit den Menschen, die sie in ihrer Freiheit als Partner und Freunde wählen, vollkommen glücklich erleben.
Du kannst deine Angst nur durchschauen, sie annehmen wie sie ist und mutig jeden Moment in deinem Herzen transformieren, bis sie aufgelöst ist.
Mehr als heute passiert, kann dir nicht passieren. Es sind nur Gedanken deiner Angst die dich blockieren, wirklich das Leben zu führen, das dein Herz schon von Anfang an für dich vorgesehen hat.
Der Weg raus ist nicht einfach, aber ich würde ihn jederzeit wieder gehen. Die Angst ist deshalb nicht komplett aus deinem Leben entfernt, aber sie hat keine Macht mehr über dich. Es kostet dich dann nur einen weiteren Gedanken, um sie zu überschreiben, wenn sie mal um die Ecke kommt, um Hallo zu sagen.
Dein Herz zeigt dir den Weg in die Freiheit, denn es war nie gefangen. Es ist der Raum in dir, in dem du schon immer frei warst.
Deine Angst hat dir darin lediglich ein kleines Gefängnis gebaut, in dem du komfortabel in deiner Hochsicherheitszone erstarrt bist und vergessen hast, dass du der Raum selbst BIST und zugleich das, was ihn erlebt.
Freiheit!
(M. H.)
Sobald du vollständig in deiner Mitte bist, gibt es nichts mehr Vergangenes, worauf du RÜCKSICHT nehmen musst. Dann bist du FREI, dich vollkommen NEU zu erfinden.
RESET
In deine Mitte kommst du ab sofort dadurch, dass du jedes vergangene Erleben bedingungslos akzeptierst, wie es ist. Du kannst nichts mehr daran ändern, aber es gut sein lassen, wie es nun mal ist.
In dieser Selbstannahme und der Akzeptanz, dass niemand sich anders hätte verhalten können, als er/sie das getan hat, liegt der Schlüssel zur inneren Freiheit, die langfristig auch eine äußere Freiheit erzeugt.
Die Heilung auf Seelenebene inkl. der Löschung aller traumatischen Bilder und Gefühle wird dann über Nacht im Unterbewusstsein durchgeführt.
Glaube mir nichts...
... aber erlebe was passiert, wenn du es wagst, das zu tun.
(M. H.)
Ich habe nie gelernt zu leben.
Sondern zu überleben.
Ich wurde Überlebenskünstlerin.
Es ist nicht mehr aber auch nicht weniger.
Es ist massiv leidvoll gewesen.
Was ich vorweisen kann?
Möchtest du es wirklich wissen?
Keine Karriere, keinen Status, kein Familie, keinen Reichtum..
das ich noch am Leben bin
war meine höchste und schwierigste Leistung
Das erforderte alles von mir
Wie nah ich dem Tod schon war?
Woran misst man es?
Und wie misst man Leiden?
Auf der Erde sehen die Menschen nicht viel davon
Vielleicht ein paar Narben, meine Worte, Tränen oder das Zittern meines Körpers
Ich hatte chronische Suizidgedanken.
Jetzt tauchen solche Gedanken nur noch auf wenn ich in tiefsten Krisen bin die nahezu nur aus Dunkelheit und Schmerz bestehen.
Und die werden weniger.
Aho!
Ich war kaum in der Alltagswelt zugegen.
Sie blieb mir lange fremd.
Ich war in innerpsychischen Welten und vorallem im Bann meiner Vergangenheit.
Jetzt werde ich zunehmend Teil dieser großen verrückten Welt.
Und viel, so viel, ist neu für mich.
Ich lerne jeden Tag neues.
Das was für euch Alltag ist kenne ich kaum.
Ich hatte die Psychosen, die Benzo Sucht, das selbstverletzende Verhalten,
die innere Unruhe, die Panik, die sozialen Ängste, die Dissoziationen, die Hölle unter Haldol und Perphenazin, die dissoziativen Anfälle, das ADHS, die Depressionen, die Suizidgedanken und Versuche,
den Waschzwang, die Verwirrung, die Haltlosigkeit, die Hochsensibilität, den Krebs...
den Suizid von Freunden, die paranoide Schizophrenie der Mutter,
die emotionale Kälte der Oma, den Narzissmus und die Gewalt des Vaters, die Not der Schwester,
den Tod der Oma, den plötzlichen Verlust von Heimat, den kalten Entzug von Tavor, eine OP bei vollem Bewusstsein, das Erleben sexueller Übergriffe, Jahre von Mobbing, Ausgrenzung, eingeschlossen werden, bedroht werden, Ignoranz, Obdachlosigkeit, Todesangst... uvm.
ihr hattet in dieser Zeit die Welt.
Zeit für Partnerschaften und Familie gründen. Zeit für Eheschließen.
Zeit für Kinder bekommen.
Zeit für reisen.
Zeit für beruflichen Werdegang. Studium. Auslandssemester. Praktika. FSJ, Ausbildungen
Zeit für Haustiere und Garten
Zeit für das Einrichten eines eigenen Heims
Zeit zum Erweitern des Freundeskreises
Zeit... um sich in die Welt zu bringen und sie mitzugestalten
ich war in anderen Welten.
Nun tauche ich in eure Welt auf wie ein Fremdling.
Zerlumpt, in merkwürdiger Sprache sprechend, mit ungewöhnlichem Duft und Aussehen.
Was sollt ihr von mir wollen?
Ich spreche keine eurer Welten an.
Aber vielleicht habe ich etwas für euch.
Vielleicht begegnen wir uns mit Neugier und Offenheit.
So wie ich euch erstaunt und interessiert mustere und gerne lerne...
ja, ich bin nicht von hier.
Ich tue nur so als ob.
Aus Angst ihr stoßt mich aus.
Ich möchte doch lernen und teil von hier werden.
Ich weiss nicht wie ich euch meine Schätze zeigen kann.
Ich weiss manchmal noch nicht einmal wo ich sie wieder hingelegt habe...
manchmal vergesse ich das ich überhaupt welche mitgebracht habe.
Die Schätze aus den Dunklen Zeiten.
So dunkel dass darin nur jemand überstehen kann der anders ist.
Ich bin anders. Und irgendwie doch ganz normal.
Ein Mensch.
Aber mit einer anderen Prägung als die meisten.
Das ist mein anderssein.
Ich komme aus einer anderen Welt als ihr.
Aus tiefster Dunkelheit und Not.
Letzlich habe ich diese Welten mit meinem eigenen Licht beleuchtet
dem Licht von Freuden und dem Universum.
Mit etwas mystischen stehe ich hier.
Nicht einmal selbst weiss ich was es ist.
Nur; das Mystische bin ich.
100.000 Ängste
Verlassenheitswunden die aufbrechen
längst geheilt gewähntes poltert durch meinen Geist
und weckt alte Schmerzen auf
mein Selbst im Dickicht einer blickdichten Vergangenheit
die kaum Sicht gewährt oder etwas frei gibt
als Chaos Verwirrung und Schmerz
meine Hände sind wie kleine Hände
die etwas still umfassen - Halt suchen
in einem Meer das tosend
um sich wirft
ich suche mein Herz
hier ist es
das ist die Frucht meiner Arbeit.
-
ich warte auf Stille
die Stille die ich so viele Tage zuvor genoss
die Stille und Präsenz meines Geistes
von denen ich anderen schwärmend erzählte
weil....
nunja.
Hier sind sie untergangen
in diesem Meer
an altem Gerümpel
war ich doch nicht so erfolgreich?
ist kaum was passiert?
mein Erfolg ist klein
mein Erfolgt ist; ich finde mich wieder
selbst oder manchmal von Außen geholfen
früher waren es andere Zeiten
ich erinnere mich nur noch wie durch Nebel daran
Psychosen, Benzodiazepine Abhängigkeit, Panik, Angst das Haus zu verlassen
und dauer-Dissoziation...
wie Schlagworte
wie war es wirklich?
ich weiss es (gerade) nicht mehr
ich wollte die Barrieren in mir auflösen oder zerbrechen
irgendwie dahinter steigen und mich endlich endlich
vereinigen in mir, GANZ werden... endlich
mein Leben ganz erleben und mich ganz sein
konnte ich davon manchmal durch Gnade
kurz kosten, es sehen, erleben und fühlen
ich war zufrieden frei und glücklich...
und dann kamen sie wieder...
Vorhänge, Betonwände, Nebel... alles was trennt
in mir und im außen
vom ich-bin-mit-allem-verbunden oder gar verschmelzungsekstase gefühl
zu diesem mich verschlingenden dunkel--- bis in einen tunnel
dem Gefühl von Ohnmacht... ausgeliefert sein...
und das Gefühl brachialer Sinnlosigkeit meines Daseins
das mich so in die Knie zwingt dass ich kaum mehr eine Minute leben kann
kaum vorstellbar
wenn ich wieder "draußen" bin
... wenn
und wenn nicht?
ich will es nicht wissen
davor habe ich Angst
wenn der Schmerz mich bricht
dann ...
Einsam vor dem Suizid stehen
es ist eine Hölle
es ist anders wenn man im Frieden geht
als so
ich weiss nicht wie die Menschen dann gehen die so sterben
ich wüsste es tatsächlich gerne
ich habe manche verloren... auf diesem Weg
gehen sie letzendlich doch im Frieden
oder ist es äußerste Not die sich mit Gewalt gegen den Überlebensinstinkt des Körpers stellt?
oder ist es die Bereitschaft zu Gewalt letzendlich? also eine unterdrückte oder verdeckte Wut?
Ich kann es nicht sagen
Ich bin ja noch hier
aber ich kenne diese Qualen sehr gut
ich kenne so vielartige
das ich auch um Gott ringen, mit ihm ringen, an ihm zweifeln oder sogar ihn verachten kann
selbst wenn ich nicht erfassen kann was Gott ist
oder manchmal, ob es ihn gibt
es kann so finster werden dass ich es nicht mehr weiss
das ich mein eigenes Herz vergesse und Gott
ich denke das ist das schlimmste...
die Liebe vergessen
aber wie kann Gott, die Liebe, so gewaltigen Schmerz zulassen?
Vergessen ist Gnade.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Ich segne das vergessen.
Und jede Form der Gnade.
Schmerz der gegen meine Wände schlägt
Der gegen meine Hände schreit
- wohin?
Welt drängt in mich ein
Wieviel trägt mich allein
- wohin?
Aufreissen. Niederreisen. Zerreissen.
Bruchfest. Niedergang. Neuanfang.
Müdigkeit schwappt über
In den Geist, die Sinne, alle Glieder
Körper Geister Engel Wesen
Alle ruhen wenn die Uhren schlagen
Dunkel kommt und nimmt dich mit dem allen was du bist
Wie eine warme Decke
Ummantelt, trägt, hinüber
In die Welt des Traums
Und draußen in der Alltagswelt
Wenn letzte Menschen noch die Nacht erleben
Sprühen Sterne ihre Funken
Über dieses weite Zelt
In das man sich versenken kann
Weil dieser tiefe weite dunkle Raum
Ruft und hält zugleich... etwas das wir hinter allen Worten wissen
Wie ein Kuss oder der Wind im Haar. Ein Lachen das will
Und ein Schritt der muss.
Etwas das hält wenn alles andere fällt.
Heilen geht primär dadurch, dass du Gefühle durchfühlst, die aus vergangenen Zeiten noch in dir gespeichert sind und du die Lüge durchschaust, nicht lieben zu können
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...