Dienstag, 12. September 2023

Mutter ist wie ein Mal

Das mich schädigt

Weil mich nicht einmal einverleibt

Auch ausgestoßen nur im Nebel

Ich konnte nichts sehen, nichts tasten

Ich habe nichts

Im Gefühl

Wie eine Schmach

Der Seinsberechtigung entlassen

In dichte Wälder, Bergenketten

Finstre Täler zum Verlieren


Ich war die meiste Zeit 

Im Suchen

Wohin muss ich mich finden?

Was treibt mich so an

Das ich rastlos durch die Nächte gehe

Und wenn Licht mich blendet versteck ich mich


Mutter?

Aus ferner Zeit ein Namen

Eine Welt grau

Und kein Erbarmen

Ein Kind das auf den Wiesen liegt

Und in die Himmel fallen kann

So ohne Halt ohne Halt

Ich war ohne Namen

Und ohne Gesicht


Jemand der mich rief, meinte mich nicht

Ich war in meinen blühenden Träumen

Wie in einer letzten Zuflucht

Das sie mich nicht finden

Denn wenn sie mich meinen

Bringen sie mich tot


Ich wusste um mein Fliehen nicht

Ich sah die Farben rasen

Ich schmeckte diesen kalten Schmerz

Aus Einsamkeit

Und das etwas fehlt, etwas fehlt - Mein Gott!



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