Wenn man uns beide nimmt, als Ausgangspunkt, dann bin ich allein.
Ich fühle mich so selten neben dir.
So als müsste ich alles tun um dich zu erreichen
damit etwas, wenigstens etwas, hier ist
auch wenn ich es selbst bin.
Ich kann auf nichts von dir warten weil nichts von dir dort ist wo ich bin.
Du gehst die anderen Wege. Vielleicht kann ich dich von weitem sehen
aber du gehst anderswo hin.
Jetzt liege ich hier während du dort sitzt. Keine fünf Meter entfernt
und zwischen uns ... ist wie gebrochenes Eis. Auf dem man nie sicher gehen kann.
Und ich weiss es, und ich glaube jetzt weisst du es auch.
Denn du gehst.
"Machs gut" ist alles was du sagst.
Während ich dort liege und mir nichts mehr wünsche als gefühlt zu werden. Als ein liebevolles Herz das nach mir sieht
weil ich nicht nach mir sehen kann, hier wo mich Schmerz niederdrückt
und überlagert.
Du gehst. Und ich liege dort.
Wie im Schock nun dazu.
Wie fassungslos schaue ich auf die Wand
als könnte sie mir sagen was hier gerade passiert.
Mit dir und mir.
Ich bin alleine mit dir.
Und wenn du gehst werde ich frei
vom Alleinsein.
Weil du es auf irgendeine Weise mitnimmst.
Das bei dir für mich keine Spiegel sind und kein Gefühl.
Kein Eindruck und kein Ausdruck.
Ich vermisse das lebendige schwingen... bis in alle Farben.
Das etwas trägt und hält und liebt
wenn auch die letzten Tiefen schwingen.
Also bleibe ich hier bei mir, während du gehst.
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