Samstag, 31. Dezember 2022
sie lächelt von grober fahrlässigkeit
so durchgeht sie raum und zeit
und weiss
vom wind
wenn blumen welken
scheint schon ein mond
wie agiert leben wenn man nicht reagiert
wie aktiviert sich liebe wenn man nichts sucht
und alles lässt
weil es schon immer war
hinter bleibender geduld
macht das freie ihr geleid
weil nur dort irgendwas sein kann
das atmet
Zinober
Aschgrau
Puls
Vergissmeinnicht
Hier wohnt die ganze Welt
Farben aus lichterloh und damals
Im Heute ein wartendes Bild
das von innen malt
und außen nichts oder alles will
bis das Herz drückt
und der Mensch nicht mehr weiss
wohin
in sich hinein
oder aus sich heraus
hier fällt ein Stern
das Leben malt
und malt und malt
und ich bin so in ich weiss nicht
weil es wahr ist
und weil ich hier sitze
und nichts weiss
und das ich es lasse
und ich sinke
und ich bin
Dein tiefster Schmerz, deine dunkelste Stunde, dein schlimmster Schatten sind das grösste Geschenk deines Lebens an dich selbst.
Freitag, 30. Dezember 2022
Dienstag, 27. Dezember 2022
Das Problem mit der Einsamkeit liegt in der Selbstliebe und Selbstphobie.
Alleine Sein ist eine Erfahrung in der wir zu uns selbst kommen und in dem wir Raum für unser Selbst haben. Den wir frei gestalten können. Das ist ein Genuss.
Das Ewigkeitsgefühl der Einsamkeit gehört zu traumatisierten inneren Kind in uns
dass das Alleine Sein mit Bedrohung und Todesangst gleichsetzt.
Das wiederrum löst in uns Fluchtimpulse aus nach Veränderung und sind diese nicht erreichbar erscheint Leid und manchmal auch Panik.
Der erwachsene Mensch ist im hier und jetzt.
Er weiss von der Zeit. Und dem Körper als sein Zuhause.
Er ist handlungsfähig. Er ist selbstwirksam. Und kann gestalten.
Er weiss von Veränderungen die von Außen kommen und solche die er selbst gestalten kann.
Er ist mit sich und der Situation im Überblick. Und kann gelassen nachdenken und gegebenenfalls handeln.
Was in uns Angst bekommt fühlt sich jünger an als unser biologisches Alter.
Die Lösung von Ablenken oder anderweitig flüchten ändern den Zustand zwar
aber das verlassene ängstliche innere Kind braucht uns.
Wenn wir uns der Selbstphobie stellen.. vor diesen zunächst schwer aushaltbar erscheinenden Gefühlen... und ihnen begegnen...
und sie halten und durchfühlen... im Körper...
integrieren wir einen Selbstanteilen der so lange wie abgeschnitten
in uns gelebt hat und sich immer wieder ängstlich bis panisch zeigte
wenn etwas an das alte Gefühl und Situation in der Kindheit erinnert hat.
Mit der Zeit werden wir runder mit uns und lernen im alleine sein
gut für uns zu sorgen.
Montag, 26. Dezember 2022
das Einsame schrie
und wähnte sich Wille
in Gottes Furcht
war alles Stille
ein Anfang gebar
und fasste sich neu
was heute gebar
war allem anderen treu
und keiner war
außerhalb
der Zeit die geschrieben war
und der Raum der gemalt
wenn Sterne explodieren
fassen wir wie Mut an den Händen
und gehen durch Tore
nie beschrittenes Land
so vertraut
Sonntag, 25. Dezember 2022
Donnerstag, 22. Dezember 2022
Montag, 19. Dezember 2022
du brichst die Mauern zweimal entzwei
und suchst an den Dornen vorbei
einen Weg
ich schlafe irgendwo dort
du sprichst leise
deine Füße tappen auf den lehmigen Boden
als wäre etwas nie versiegelt worden
und hält ein Bruchfest
wenn man ruft
oder atmet
und du glaubst dass du das weisst
alles in diesen Räumen träumt
und atmet leise
und wähnt sich nicht da
deine Hände folgen einer Spur
und finden
meine Haare, mein Gesicht
findet mich schlafend dort
von einer fernen Welt
die aus meinen geschlossenen Lidern ruft
wenn du müde
bis an meine Lippen kommst
und Sehnsucht frei lässt
weiss ich Welt
und zwischen uns
ist mehr als nur das Flüstern der Winde
durch loses Gestein und zwischen raschelndem Laub
und mehr als eine Sonne die sich durch all die Schatten kämpft
denn dann wartet dort ein Leben
das in etwas Zuhause ist
das kostbar ist
weil wir es halten
gegen alles
und schützen
wie ein Lotus im Morast der Zeit
veredelt?
veredelt zentriert?
oder fortkatapultiert?
verinnerlicht
oder außer sich?
im Namen wessen Ich?
weite Welt
hält sich hin
in alles bin ich zerstäubende Gewalt
mich hineingeflößt
und aus allem ausgelöst
weil nie was reicht
und was ich bin
in allen Farben
und ich suche das Bild
das malt
wenn ich weine
und im Schlaf
müsste ich eine Königin sein
denn ein Engel reicht nicht
am Viel gebrochenes Sein
lädt ein
was bricht will leuchtend sein
will leuchtend sein
hier hält Welt jeden Atem an
weil neues nur durch Bruch entstehen kann
wer mich hält wer mich hält
fällt fällt fällt
Welt.
Du hast mein Gesicht noch nie gesehn
Du hast mein Leben noch nie gefühlt
Meine Wärme noch nie gespürt
Du hast noch nie erlebt wer ich bin
Sonntag, 18. Dezember 2022
Hier sind 10 Wahrheiten, die jeder einzelne hören sollte
Samstag, 17. Dezember 2022
Ich hatte die Panik geschlossen
Mit einem Schlag ist sie wieder aufgebrochen
und alles liegt
liegt da wie es war
Noch einen Schritt weiter
Noch einen Atemzug länger
Noch einmal ein Tag an dem sich die Erde dreht
und eine Sonne auf und untergeht
Wir stehen verwinkelt
Nach außen gedrückt
nach innen verschobenes Land
wer ich war als ich begann?
Du atmest mich in einer neuen Zeit
Ich war dort doch ich erinner mich nicht
Ich muss daran glauben dass alles gut ist wie es ist
Ich will mich erinnern wie es wirklich ist
Und das du wirklich bist
Das du immer wirklich bist
für mich
und das du wartest
und das du liebst
das wir lieben
in Ewigkeit
Donnerstag, 15. Dezember 2022
Mittwoch, 14. Dezember 2022
Alle Welt
sprachlos
Alle Vernunft ad-absurdum geführt
Aller Impuls
du liebst
mich
Alles will
Alles gebird
Alles zerbricht
Und alles steht neu auf
Wo Welt an Welt sich schmiegt
Da braust ein Sturm den niemand sieht
Weil du liebst weil du liebst weil du liebst
Wer alles hat verliert
Und findet und findet und findet
Wenn deine Nähe meine Kraft
Wenn deine Liebe mein Leben trägt
Über Scherben und was die Welt so macht
aus diesem Ort der Erde
Wenn Du
Und Ich
und wenn Zeit und Raum
ein Wimpernschlag
Was ewig ist was ewig ist
ist uns.
Dienstag, 13. Dezember 2022
Montag, 12. Dezember 2022
Sonntag, 11. Dezember 2022
ich hab mich von gefühlen
wegautomatisiert
lieber nichts fühlen
ehe was vibriert
was unter den zangen
gebiert
kann nicht gut sein
selbstphobie
im tun
was erschaffen
was lassen wäre gut
mehr lassen und weniger tun
hin und her
und auch getrieben
von ungeschriebenen gesetzen
in meinem kopf
in meinem kopf
spukt es
weil tausend fremde stimmen
anweisungsbefugt
und bedürfnisse
durcheinander springen
perfekt ist nicht genug
weil welt ja so bedrohlich
und ich bin nie genug
ich tu alles was ich kann
doch jeder hat genug
ich verwechsle mich
ich wechsle auch
mal bin ich scham, wut
irgendein gefühl
eine absicht eine handlung
ein impuls
und schau ich selten
von weit auf mich
oh sehnsucht
mich zu sehn
in der beobachtung
ohne reaktion
ohne impulsentscheidung
ich muss langsamkeit lernen
in der ruhe liegt die kraft
und endlich
endlich
wieder vertrauen
step by step
neben mir der wahnsinn der welt
step by step
ich tue zuerst das notwendige
und danach
das mögliche
und vielleicht schaffe ich irgendwann das unmögliche
Freitag, 9. Dezember 2022
Ein Leben jenseits von Raum und Zeit - Pressestelle der Universität Heidelberg (uni-heidelberg.de)
Kann ich sehr empfehlen. Ich liebe sich verbindende Wissenschaften und Glaubenssätze die zusammen ein Ganzes ergeben und einen Blick frei geben können auf eine höhere Komplexität dessen was wir Suchen; die Wahrheit. Ich glaube die Wahrheit ist holografisch
Sie enthält alles und alles ist sie selbst. Den Mikrokosmos im Makrokosmos und den Makrokosmos im Mikrokosmos. Das scheinbar paradoxe ist aufgelöst ein Rätsel das sich selbst die Antwort ist. Das Mysterium ist alles Leben und Sterben. Für mich hat es einen eigenen Namen den ich noch im Finden bin. Wie heisst das was alles umfasst und wir erleben? Die Frage ist auch; erleben wir im Tod noch etwas? Oder sind wir dann nur noch "Sein". Ist Erleben an Raum und Zeit gebunden und an Sinneseindrücke, also den Körper? Und an ein "Außen"? Ist Sterben vollendete Philosophie? Und der Tod das Tor in die Wahrheit? Oder ist es das (Er)Leben? Beides... ? Ist alles tiefstes Jetzt, das Ich-Bin dass jeder sucht... das eigene Selbst, das nicht denkbare... das Ewige...
Donnerstag, 8. Dezember 2022
was ich war
reiss von mir
zieh von mir aus
zerstäubt
und verzwickt
- ich war es nicht
du nimmst es mit
was ich war
es dringt dicht
in Nebel des Vergessens
ist wie fort von mir
Verzweiflung
ich vergaß wer ich war
bin ich neu?
oder war ich noch nie?
es mardert mich
es sitzt in mir und quält
doch ich wehr mich nicht
vergaß ich jeden Sinn
was Leben ist
oh Aufschrei
Leben leben
Tränenmeer
kein Heimathafen
keine Wurzeln (mehr)
wie lebt ein Baum
der niemals blüht?
und wenn es Abend wird
er nur leise zu den Sternen spricht
ehe er stirbt
(stirbt er in Frieden(?))
Montag, 5. Dezember 2022
Donnerstag, 24. November 2022
soll ich dir was verraten
ich glaub dir ich glaub dir
wenn du sagst dass es nichts bringt
soll ich dir was verraten
ich glaub dir ich glaub dir
wenn du sagst es ist ohne Sinn
...
wenn Nebel ziehn
und Wolken verlieren
denn Regen
macht noch keine Menschen satt
wenn Sonnen gewinnen
und Sterne
erst nachts
wenn Flüsse
über Berge
wer hält ihren Fall
wohin ziehn deine Gedanken
wenn ich dich anseh
und du gehst
...
und du gehst
wer zerbricht in Gefühlen
das Alte
das Neue
wer trägts
wer triumphiert wenn du stirbst
und wer überlebt
wer hat das Gefäß
zur Hälfte gefüllt
wenn du lebst wenn du lebst
wer atmet
mit dir
wenn du stirbst wenn du stirbst
wohinein
wer atmet Gefallen
wer trägt an der Schuld
wer Schamvoll den Wald sieht
wer Trauert im Meer
wer lässt in Oktaven
den fernen Wind ziehn
hier.
ist alles
leer
Dienstag, 22. November 2022
weiches zu mir kommen
verebbt an Lippen - wie genommen
weiche Gischt gibt sich frei
und führt
zu mir selbst
verhinderndes lindern
der äußeren Struktur
wer will was ändern
führt zerstreut die Wege nur
oh Schmerz
oh Mittelpunkt
oh Herz
hier!! atme ich
ja bin ich
hier... oh Schmerz
hier. Ich bin ja
in letzter Dunkelheit
so wie ein Tod
ich trag mich hinein
Wunder tragen mich hinaus
so klein mich selbst umschlungen
der Körper in so großer Pein
das ich mein Denken fast verlor
weil alles Blei war an und in mir
nur....
mein Herz schlug
warm und weich
ich kann nicht sterben
ich kann nicht
mein Herz ist so warm
was ist das?
die Kerze leuchtet
was ist das?
der Wald leuchtet im Herbst
was ist das?
und die Luft schmeckt klar und rein
was ist das was ich nicht mehr wollte
mein Geist kam sich auf die Spur
ist sich auf der Spur
wir suchen den Mittelpunkt
dort wo ich bin
Wir stehn hier wie fremdes Müssen
und wir sind schon längst zerrissen
In einer Welt die jeden Schein wahrt
aber jedes Sein verdeckt hält
wenn es will.. wenn es wirklich wirklich leben will
Wir stehn hier
wie abgespannt wie an die Wand gepflanzt wie fremdbestimmt
wir sind lichterloh--- entbrannt
Kalte Straßen warten auf
unsere Herzen beben warm
und nichts ist heute hier und jetzt verloren
Wann... wann fangen wir an
mit diesem Leben
mit diesem Leben
Wann fangen wir an
Sonntag, 20. November 2022
auf meiner Suche nach der Geborgenheit
komme ich immer wieder am Tod vorbei
...
wie merkwürdig wäre es
wie merkwürdig grotesk
wenn meine Verwirrung
einen Sinn hat
und ich das erfahre..
und wenn der Sinn der wäre
dass ich am Leben bleibe
weil ich in der Verwirrung
keine richtige Entscheidung treffen kann
weil noch etwas kommt
das ich ... das wundervoll wäre
wir sind zwischen Leben und Tod Zuhause
weil wir nicht leben können wollen wir sterben
und weil wir nicht sterben können leben wir
...
die Gesellschaft fröhnt dem Konsum, dem Genuss und dem positiven Denken das den Schmerz in die Einsamkeit schiebt
wo er doch gerade heraus wollte, in die Sichtbarkeit
mit der bangen Hoffnung gesehen und angenommen zu werden..
die Gesellschaft lebt sich einseitig weiter.
Wie ein Mensch der nur ein Bein benutzt zum gehen...
und da es alle machen, fällt es kaum auf, dass er eigentlich nicht geht
sondern hüpft... da das andere Bein ignoriert wird, mit aller Macht, und Hohn und Ignoranz,
dass ein Sehender kurz an Dummheit denken muss oder an echten Irrsinn.
Einer der beide Beine nutzen will wird anders sein.
Vielleicht so anders, dass er kein Mensch mehr ist...
oder wie man sagt dass ein Mensch zu sein habe.
Er wird sich entziehen.
warum ich nicht sterben konnte
Freitag, 18. November 2022
sprich die Wahrheit aus
sieh dem Zwielicht ins Gesicht
was es war, was es ist
sperr die Wege ab
tausend Möglichkeiten
keiner bricht den Morgen auf
vor dem Sonnenaufgang
vor dem Sonnenaufgang
so macht es dich sehend
was in das Blinde stößt
so macht es dich tastend
wo es Dunkel wird
und wenn du ohne Wege irrst
bist in deinen Füßen Zuhaus
die die Wege finden
es pulst und vibriert
und es tanzt
wie durch ein Nadelöhr
zu dir selbst
damit du dich selbst wirst
Samstag, 12. November 2022
denn als Untergehende, denn es sind die Hinüber¬
gehenden.
Ich liebe die grossen Verachtenden, weil sie die
grossen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht
nach dem andern Ufer.
Ich liebe Die, welche nicht erst hinter den Sternen
einen Grund suchen, unterzugehen und Opfer zu sein:
sondern die sich der Erde opfern, dass die Erde einst
des Übermenschen werde."
(aus "Also sprach Zarathustra", von Nietzsche)
Freitag, 11. November 2022
Mittwoch, 9. November 2022
es ist vor halb zwölf
und niemand reist mehr an
es ist mitten in der nacht
der bahnhof ist leergefegt
bis auf dass eine katze
auf leisen pfoten
durch die leeren flure geht
wartehallen
in denen müde menschen unruhig harren
sobald der tag sein anglitz zeigt
nicht einer
der das ahornblatt noch tanzen sieht
wenn der wind es nimmt und dreht
und alles sich bewegt
in meinem herzen
nicht einer
der mit mir in den himmel singt
und hört
wie herbst nun klingt
wenn wind im haar
und bäume ächzen
und rostbraun blattgemälde
von den letzten ästen fasten
bis ein neuer wind sie nimmt
nicht einer
der mit meinen füßen wippt
wenn musik aus einem andern nachbarhaus
bis in den bahnhof klingt
und wenn die katze um die beine schleicht
und schnurrt und weich
sich an den wangen zeigt
nicht einer der in dieser welt mitlebt
die meiner welt mein leben gibt
es quetscht sich aus
und bricht sich ab
es zirkelt nicht
und wartet keinen fall
es verändert nur das gewässer
und fließt wohin es zieht
...
zerbrochene landschaften
fliehen an trauernden augen vorbei
es ist vor halb zwei
niemand steht an der autobahn
und wartet auf geduld
wer hier schon war
ist niemals mehr
wir gehen über letzte scherben
....
es atmet sich aus
langsam geduldig
es ist wie gestank
oder morast
wo das tote ganz oben schwimmt
und das neue
im untergrund
gluckernd, wie kichern
die wege zwischen den steinen
und den algen
findet
weil die wege
das wasser finden
und eigentlich schon immer waren
und jede neue wasser
findet den strom
hinaus.
....
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...


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