du brichst die Mauern zweimal entzwei
und suchst an den Dornen vorbei
einen Weg
ich schlafe irgendwo dort
du sprichst leise
deine Füße tappen auf den lehmigen Boden
als wäre etwas nie versiegelt worden
und hält ein Bruchfest
wenn man ruft
oder atmet
und du glaubst dass du das weisst
alles in diesen Räumen träumt
und atmet leise
und wähnt sich nicht da
deine Hände folgen einer Spur
und finden
meine Haare, mein Gesicht
findet mich schlafend dort
von einer fernen Welt
die aus meinen geschlossenen Lidern ruft
wenn du müde
bis an meine Lippen kommst
und Sehnsucht frei lässt
weiss ich Welt
und zwischen uns
ist mehr als nur das Flüstern der Winde
durch loses Gestein und zwischen raschelndem Laub
und mehr als eine Sonne die sich durch all die Schatten kämpft
denn dann wartet dort ein Leben
das in etwas Zuhause ist
das kostbar ist
weil wir es halten
gegen alles
und schützen
wie ein Lotus im Morast der Zeit
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