ich hab mich von gefühlen
wegautomatisiert
lieber nichts fühlen
ehe was vibriert
was unter den zangen
gebiert
kann nicht gut sein
selbstphobie
im tun
was erschaffen
was lassen wäre gut
mehr lassen und weniger tun
hin und her
und auch getrieben
von ungeschriebenen gesetzen
in meinem kopf
in meinem kopf
spukt es
weil tausend fremde stimmen
anweisungsbefugt
und bedürfnisse
durcheinander springen
perfekt ist nicht genug
weil welt ja so bedrohlich
und ich bin nie genug
ich tu alles was ich kann
doch jeder hat genug
ich verwechsle mich
ich wechsle auch
mal bin ich scham, wut
irgendein gefühl
eine absicht eine handlung
ein impuls
und schau ich selten
von weit auf mich
oh sehnsucht
mich zu sehn
in der beobachtung
ohne reaktion
ohne impulsentscheidung
ich muss langsamkeit lernen
in der ruhe liegt die kraft
und endlich
endlich
wieder vertrauen
step by step
neben mir der wahnsinn der welt
step by step
ich tue zuerst das notwendige
und danach
das mögliche
und vielleicht schaffe ich irgendwann das unmögliche
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