Sonntag, 30. Juni 2024

Der akustische Schmerz

Die Realität hat keine Socken an, soviel ist schon mal klar.

Alles andere ist wie im Nebel fischen. Und dann ist da dieser akustische Schmerz.

Stechend und grell oder gewaltig brutal.

Das Leben als hochsensibler Mensch ist immer wieder eine Tortur.

Es sei denn man hat eine mir unbekannte Form von großem Glück.

Kämpfe die anderen unsichtbar bleiben.

Notlagen die niemand versteht.

Suizidalität die Fragezeichen hinterlässt.

Ich habe alles offen getragen doch es war nicht genug.

Und daran bin ich verzweifelt.

Wenn auch das letzte Hemd nicht reicht...

Irgendwo falsch abgebogen, etwas falsch verstanden... falsche Entscheidungen getroffen... Fehlerhaft gehandelt...

Oder grundsätzlich ein schlechter Mensch sein?

Die Fragen bleiben offen.

Und ich liege haltlos in einer Psychiatrie.

Das letzte auffang Becken...

Hilfe aber bleibt..  irgendwo anders.


Mittwoch, 26. Juni 2024

Samstag, 22. Juni 2024

wenn ich jetzt atmen kann

sagen mir das irgendwann

alles gut werden kann.


- ich bin überwältigt

und bin an irgendeiner Welt Ende


aus diesen Augen sehe ich nicht hinaus

alles erscheint wie erblindet, fern und hinter einer Nebelwand


scheint nur golden Schimmer hinein

und ich weiss nicht

wonach es mich verlangt


Daheim-Daheim

alles sehnt

und brennt 


und wenn mich die Sehnsucht zieht

wohin?


meine Schritte sind so fremd

mein Lachen füllt lange nicht mehr den Raum

meines Herzens

weil nur zum Gefallen


wie frei bin ich gewesen

und wie weit bin ich gegangen

fort von mir


ach mein Herz

ist blind

ist in dir verfangen

und trägt und hält

diese ferne Welt

wie das letzte

das es noch zu halten gilt

vor jedem Bruch - vor jedem Zerfall


und ich werde in meinem Herzen nicht alt

die Jahre fallen von meiner Haut

und alles zerdirbt

nur das was bleibt

ist diese flüsternde Ewigkeit


die du wartest

und bereit hälst

an meinem letzten Tag

Lichtcodes ~

 





Samstag, 1. Juni 2024

Ich bin brüchig vorausgemalt.

Ich bin niederschmetternd ehrlich an die Wand gestellt.

Ich bin bis in mein letztes an einen Zweifel gefestigtes Land.

Die Brüche sehen sie an.


"Wir müssen jetzt schweigen"

Es ist wie ein stummes sich neigen - zu allen Seiten.

Ein sich abwendender Reigen

Ein leises davon schleichen

Nur kein Laut und nur dass keiner schaut


Doch ich rieche das Aas

Und kann es mir selbst nicht sagen

Ich weiss es und kann es nicht wahrhaben


Wie in einem vielschichtigen Land

Geht der Bruch durch die Mitte

Ein Bild in Ölpastell 

Malt sich niemals selbst


Wie ein Kind das nicht weiss 

Was es sieht

Aber spürt

Und spürt wie es flieht


Ich habe das Zarte von mir

In eine weiche Schale aus Federn gelegt

Weit oben, so dass sie der Himmel berührt

- nur zum Schutz


Ich habe mich selbst fortgelegt

Wie ein Kleid das man nicht mehr tragen kann

Weil zu eng, zu weit oder zu lang


So kamen sie alle an...

und ich war bald nicht mehr Zuhaus

Sie fanden mich leer vor und brachen alle ein


Ich habe die Jahre hinter Wänden verbracht

Feste Wände oder durchscheinend weiß

Ich habe den Jahren mein Leben gegeben

Ich hatte nicht viel als mein Überleben


Alles geschah in mir und allein

Das ich muss das ich soll und das ich irgendwie will

So ein Kampf um auf dieser Erde zu sein, in diesem Mensch


Jetzt sind die Befestigungen, die Mauern, die Wände

die Sicherheitsgraben und der Stacheldraht

mehr ein Hindernis denn ein Schutz

Ich stoße mich selbst daran und verletze mich

Und keiner kommt zu mir


"Du musst nicht mehr alleine kämpfen"

Setzt sich als Satz in einen größeren Satzbau.

Ganz wie ein Zuhause. Für Glaubenssätze.


Wie schweigt man mit den Tränen.. 


Ich habe mich fortgestellt

und nun suche ich mich.





Hoffnung ist in Dunkelheit ein Wort.



  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...