Montag, 30. Dezember 2024
Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten sie leise doch in uns hinein,
aber wir verwandeln alle Zeiten;
denn wir sehnen uns zu sein . . . .
..........
Das ist die Sehnsucht: Wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: Leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
die Einsamste von allen Stunden steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwestern,
dem Ewigen entgegenschweigt.
Rainer Maria Rilke
Sonntag, 29. Dezember 2024
Freitag, 27. Dezember 2024
Donnerstag, 26. Dezember 2024
In meinem Leben ist ein Prozess aktiv den es bei mir noch nie gab.
Das Suchen im Außen nach Orientierung (und Halt) wird langsam nicht mehr möglich. Der Prozess war in großen Teilen sehr schmerzhaft.
Es fühlte sich an als entglitten mir alle wichtige Menschen nach und nach.
Aber im Grunde waren sie da, aber emotional war ich wie verlassen.
Ich hatte das Gefühl überhaupt nicht mehr verstanden zu werden,
von niemandem mehr gehalten und begleitet werden zu können...
Hätte ich es nicht die meiste Zeit meiner Kindheit erleben müssen
wäre es wohl halb so schlimm gewesen.
Wenn man im Außen versucht an etwas zu halten, vielleicht zu klammern
und nach und nach alles wegbricht... bis man erkennt... das dort nichts mehr ist... das alle Versuche zu sich selbst führen...
so legte ich meine Hände, die im Außen so verzweifelt suchten,
entkräftet und verzweifelt auf mein Herz... ich hatte sonst nichts mehr...
Aber gerade dort, fand ich... finde ich... was ich suche... Es ist im Prozess
weil das Außen in vielteiligen Schritten nicht mehr verfügbar ist...
Es fällt langsam und nicht aufeinmal.
Und ich glaube dass ist ein Synonym für das System das ebenfalls in mehreren Schritten in sich zusammen fällt...
Abhängigkeiten, alte Versorgungsspiele die uns aus der Eigenverantwortung nehmen... all das dass uns klein gemacht und gehalten hat statt uns in unsere Größe geholfen hat...
jetzt werden wir erwachsen... etwas schmerzhaft und beängstigend...
etwas chaotisch und haltlos...
zuweilen sicher auch qualvoll bei manchem...
hier bei mir auch...
aber welchen Weg hätten wir? ich weiss keinen
Und etwas ent-wachsen... Wachstum.... er war doch noch nie leicht
Donnerstag, 19. Dezember 2024
Mittwoch, 18. Dezember 2024
An der Wahrnehmungskante
Zwischen Passion und Obsession
Suche ich mit bitteren Fingern
Einen Flügelschlag nur -
Entfernt, höre ich helles Lachen
Wie ist mir taumelnd
Unerfindlich
Bin ich dem Zwiespruch verfallen
Und lote aus was geht...
In den Schritten hat sich Sorgfalt
Verwoben, dass ich, wenn ich falle
Nur soweit dass ich stehen kann
Und wenn ich gehe
Verwandelt sich mein Gesicht
Zu eurer Welt
Sonntag, 15. Dezember 2024
Freitag, 13. Dezember 2024
Sonntag, 8. Dezember 2024
Mittwoch, 4. Dezember 2024
Dienstag, 3. Dezember 2024
Freitag, 29. November 2024
"Wie geht es dir?"
Sie sieht mich lächelnd an.
Alles ist in diesem Lächeln aufgebahrt
und ich schweige.
Die Zeit atmet in den Zweigen der Bäume.
Ein Wind summiert sich zu einem Sturm.
Sie knetet ihre Hände während sie den Himmel absucht
als wäre ihr etwas verloren gegangen.
"Es ist nicht viel was ich sagen kann" antworte ich dann.
Es entsteht eine lange Pause in der ich nur atme und auf das Wasser schaue.
Dann sehe ich sie direkt an "Du wirst alt Mutter".
In ihren Augen sind kleine Blitze. Ihr Lächeln verliert an Farbe.
"Du weisst das es nicht anders ging" sagt sie lauter "Es war schwer für mich als er uns verließ"
Es war nie anders als so.
Einer ist immer alleine.
Was wir wurden verloren wir.
Alles war in den Wind gestellt...
Keine Zuflucht vor den Gezeiten der Welt.
Ich spüre ich möchte gehen.
Mutter bleibt. Das Grab am Fluss ist wie die Einladung
zu einer Reise. Ob sie eine Richtung weiss?
Ich nicke ihr zu. Sie wendet den Blick und starrt auf das Grab.
Donnerstag, 28. November 2024
Sonntag, 24. November 2024
Freitag, 22. November 2024
aus dem Internet
"Psychedelics stimulate neurotrophic pathways, increase neurogenesis and produce long-lasting neural changes through rewiring pathological neurocircuitry"
Übersetzung ins deutsche;
"Psychedelika stimulieren neurotrophe Bahnen, steigern die Neurogenese und bewirken langanhaltende neuronale Veränderungen, indem sie pathologische Neuroschaltkreise neu verdrahten"
für Th. F.
Ich stelle Fragen in den Raum
- der Raum schweigt
Musik webt sich an meinen Gedanken entlang
Ruhige Vibration der Zeit
Und du schaust aus einem Ort von jenseits
Ich atme, mache mir Gedanken über mein Mittagessen,
sorge für Wärme, spüre leichte Rückenschmerzen
stecke in diesem Körper und in dieser Zeit.
Befinde mich in diesem Raumgebilde
und du.... du bist frei
Du hast diese Gedanken nicht mehr
Diese Sorgen haften nicht mehr an dir
Weiss jemand wo du bist?
Wie es dir geht?
Weiss es jemand wirklich?
Wer weiss um dich und wer sorgt für dich?
Gedanken in mir
Ich teile sie hier
In diesem Raum und Zeitgebilde
Wieviel Welt ist zwischen uns
Was verbindet und trägt
Trägt uns das gleiche?
Kannst du mich sehen und hören?
Weisst du um mich?
Wie weiss ich um dich?
Was kann ich dir gutes tun?
Oder wie kann man dich erreichen?
Jetzt bist du ohne Telefon
ohne Ort den man auf einer Karte finden könnte
Du hast den Körper hier zurück gelassen
Und ich bin hier.
In Gedanken an dich
und dein besonderes feines Wesen
Ich verneige mich
vor den Menschen die diese unvorstellbar steinigen Wege gehen
die diesen Mut aufbringen und diesen unerschrockenen Geist
selbst im Zwielicht einen Weg zu gehen
im blinden Vertrauen
an etwas tiefes heiliges
in sich selbst
- selbst wenn sie nichts wissen davon,
warum sie diesen Weg gehen und dass... etwas in ihnen weiss
und ist stärker als alles andere -
Menschen die so oft gebrochen wurden
so oft in Schmerzen gesetzt, alleine gelassen, verhöhnt,
misshandelt, ausgebeutet, missbraucht und vergewaltigt
so oft ausgelacht, ignoriert, getreten, geschlagen, abgelehnt,
in ihrem Wesen vernichtet, den Willen gebrochen, Gehirnwäsche,
double-bind, Projektionen ...
es gibt viele Arten davon wie Menschen früh Leid erleben müssen
und es gibt so viele die nicht komplett daran zugrunde gehen.
Und genauso diesen, diesen besonderen Menschen,
gehört mein ganzes Herz.
sie haben ihre Empathie nicht verloren.
sie haben ihren Kampfgeist nicht ganz verloren.
In ihnen ist eine unglaubliche Kraft
die alles was sie erleben mussten übersteigt.
Aho! Mutige große Seelen. Aho!
Das Allerbeste für euch
auf eurem Heilungsweg
Ihr bring die Medizin für diese Welt
Dienstag, 19. November 2024
"Beginnen Sie jeden Tag mit einer Meditation
über die Vergänglichkeit.
Das einfache Bewusstsein dass das Leben kostbar und flüchtig ist
verändert alles.
Es macht jeden Moment lebendiger, jede Wahl bewusster.
Es ist als würden Sie sich selbst trainieren das Leben aus der Perspektive der Ewigkeit zu sehen.
Was wäre wenn Sie anstatt das Ende zu fürchten, jeden Tag als seltene Gelegenheit zum
wachsen Lieben und vollständigen erleben ansehen würden.
Tibetischen Buddhisten glauben dass diese tägliche Erinnerung an die Vergänglichkeit
eine mächtige Widerstandsfähigkeit und Klarheit schafft,
so dass Sie wenn dieser letzte Moment kommt, vorbereitet ruhig und bereit
zum loslassen sind."
Montag, 18. November 2024
im Wald
Herbst
Noch ein Fest für die Augen
Noch ein Winken in bunten wilden Farben
Noch einmal leuchtend sein
Ein Feuerwerk das die Wälder feiern
Ehe alles sich zurück zieht
Und vergisst
Wenn es träumt
Was es gestern war
........
Mit allen Sinnen träumen
.....
Was machst du?
Ich gehe in den Wald
Farben schmecken
Felder ehren
Leere Wege zu mir selbst.
Samstag, 16. November 2024
Ich bin so traurig, dass es aus meinen Augen taut.
Das nichts hier ist dass meinem Glauben taugt.
Was etwas über mein Leben weiss und es behutsam hält,
als ein ferner Gott der sich in Schweigen hüllt.
Wer setzt mich hin in welche Welt.
Wer weiss wie es mich meint und; wie soll ich werden und wohin?
Keiner spricht von einem Ort so dass ich es hören kann.
Also bin ich hier. Einfach nur. Und weiss von nichts.
Mittwoch, 13. November 2024
kalte kindheit
dann ging sie fort.
ich blieb ein alleiniges kleines.
ich blieb ohne verstehen, nur kalt.
das leid war hier bei mir.
ging bis in meinen körper rein.
oh so viel not wie man kaum tragen kann.
oh viel qual.
ich wurde ohne haut.
und kam in eine harte welt die mich nicht sah und wollte.
ich fand mich wieder - jahre später dann danach...
in scherben meines ich´s... ich sammle sie noch immer auf.
ich ging so weit fort von diesem schlimmen ort
das ich sagen kann, das ich nur sagen kann,
wie ist es anderswo; weit fort von hier.
warm und sicher, weich. so viel geborgenheit.
glaub mir ich will nicht, glaube mir ich wollte nicht
zurück nach hier.
aber ich muss, weil man mich schickt.
ich soll.
in mich ist vertrauen gesetzt.
mehr als ich glauben kann, viel mehr.
und weil ich überleben kann,
gott weiss wie,
bin ich hier.
hast du mich zu retten?
wenn ich wie müde in das leben schau
wenn ich leise nach dem namen frage
was mich geboren hat
hast du mich zu retten?
dort wo alles nichts ist
aber etwas war
was sollte aber nicht wollte
aber hast du mich zu retten?
vor dem kalten
vor der seelenlosen welt
der ich egal bin
hast du mich nicht zu retten?
vor dem was mich verletzt
oder zerstört
vor dem mangel
und dem alleine sein
vor dem unerfüllten
an wärme und geborgenheit
hast du mich nicht zu retten?
du deren namen ich nicht weiss
Dienstag, 12. November 2024
Donnerstag, 7. November 2024
Svenja Arndt-Schröder
Mittwoch, 6. November 2024
Dienstag, 5. November 2024
Das Leben auf der Erde kann unmöglich echt sein, auch wenn viele so tun als ob. Ich fühle mich nachwievor außerirdisch an. Und ich versuche zu verstehen was ich hier mache. Denn ich habe keinen Lebensmittelpunkt. Vielleicht erforsche ich Aspekte von Menschsein... und ob überleben geht mit meinen Traumata. Mehr fällt mir nicht ein. Jeder Mensch dem ich begegne hat einen Mittelpunkt. Etwas das ihn ausmacht und was er hier verkörpert. Mir fehlt das. Ich habe keine Verkörperung auf der Erde. Keine wirkliche zumindest. Ich tauche nur inzwischen hin und wieder kurz aus meiner Traumsequenz auf und erscheine in der Realität anderer. Das ist alles
Freitag, 1. November 2024
Freitag, 18. Oktober 2024
Mittwoch, 9. Oktober 2024
Nicht die Wärme einer Katze
Es war einmal ein Abend, den erlebte Marie anders als alle andere.
Er war für sie allein.
Alles war ihretwegen. Da und nicht da.
Sie schwieg weit in den Himmel.
Das Tiefblau des Abends umfing sie mit ungewöhnlich milder Herbstluft.
Und sie erinnerte sich; es war einmal, da lag eine entspannte Katze schnurrend auf ihrem Schoß. Sie waren sich nicht einmal fremd, aber kannten sich erst wenige Minuten. Die Wärme der Katze fühlte sich ungewöhnlich an. Sie legte ihre Hand auf das weiche Fell und fühlte den Herzschlag des kleinen Körpers. "Das ist echt"... murmelte sie vor sich hin... Sie begann eine Beziehung zur Realität zu entwickeln.
Svenja flüsterte "Ich gönne euch das jetzt, aber eigentlich dachte ich dass sie nur mich liebt" und lächelte etwas schief.
Marie wollte etwas erklären... aber ihr fielen keine Worte ein...
Die Katze war eher scheu gegenüber Fremden. Dass sie nun so tiefenentspannt auf Maries Schoß lag konnte sich keiner der Anwesenden erklären. Marie lächelte in sich hinein. Denn sie spürte eine Verbindung zwischen ihr und der Katze. Bereits als sie ihr das erstemal in die Augen sah begegnete sie einem Wesen dass ihr auf irgendeine Weise vertraut vorkam. Die Katze sah sie lange mit wachen Augen an ehe sie sich ihr näherte und schließlich auf ihrem Schoß Platz nahm.
Beide genossen das weiche Sofa, und das knistern des Holzes im Kamin. Die Wärme umhüllte alle in etwas geborgenes...
Die Erinnerung endet.
Unruhe flutet Maries Körper. Sie keucht. "Schon wieder"...
Ohne eine Vorwarnung fühlt sie sich plötzlich wie auf der Flucht.
"Was ist passiert? Was ist passiert?" fragt es in ihren Gedanken.
Sie erlebt wie ihr Blickwinkel sich verengt. An den Rändern wird es dunkel, der so genannte "Tunnelblick". Sie kann nicht mehr klar denken und hat das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen.
Aus einem "Ich muss hier raus" Gedanke folgt ein gehetzter Impuls die Wohnung zu verlassen. Nicht ohne zu stolpern, nicht ohne Not und aufkeimende Verzweiflung.
Marie hastet auf die Straße. Beissender Geruch empfängt sie.
Sie läuft über den Marktplatz und sucht einen Weg zwischen den feiernden Menschen. Gegröle strapaziert ihr feines Gehör.
Nach endlos scheinender Flucht erreicht sie eine Wiese mit einem alten Baum. Sie ist den Tränen nahe und sucht verzweifelt die Gegend ab nach einem Raum für sich alleine...
So beginnt ein Abend der tatsächlich nur ihr allein gehören sollte.
So allein wie man nur sein kann wenn man sich für das Leben als Mensch entschieden hat.
Ein Abend der alles abfordert... und alles konfrontiert.
Ein Abend der eine Grenze betritt und schließlich überschreitet.
Ein Abend der allen Mut kostet, oder alle Freiheit.
Da die Luft kühl aber nicht kalt ist, entscheidet sie sich für eine Nachtwanderung. Genug Trinken im Gepäck und einen Apfel - das sollte genügen, mutmaßt sie kühn.
Nichts ahnend wohin sie das führen wird...
Das sie aufbrechen muss hat sie lange gewusst. Aber wer wählt schon wirklich das Datum?
Sie wird begleitet von Sternen.
Ihr begegnet innerer Druck, Frust, Wut... der Ekel der Schatten über das Menschsein wirft. Körper haben... Schuldfragen... Selbstzweifel...
Ängste... und was sie glaubte was wahr wäre... die große Frage nach dem Sinn... und die heitere Frage nach dem Unsinn...
Und nicht zuletzt Liebe und Tod.
Sie spürt das nichts auf dieser Welt ihre Sehnsucht zu stillen vermag.
Nie wird sie einen dieser zahllosen Sterne berühren können während sie einen Körper hat...
Das Nie scheint sie zu verschlucken und aufeinmal wird es sehr ernst in ihr. Sie frägt sich selbst ob sie dieses Leben wirklich leben möchte.
Die Antwort darauf bricht etwas auf...
Ohne etwas zu merken ist sie durch zwei weitere Orte gelaufen und an einer Brücke angekommen. Sie hält an um sich zu orientieren.
Ja jetzt ist es wirklich Nacht. Schwärzer kann ein Himmel wohl nicht werden...
Das Nein beschäftigt sie...
"Wenn es nicht reicht? Wenn es einfach nicht reicht? Was dann?"
Und "Ist es Flucht? Ist es wirklich Flucht? Und wer sagt das?"
Aufeinmal zuckt ein Blitz über den Himmel. Das plötzliche Licht blendet.
Für Sekunden hat die Landschaft scharfe Konturen. Kurz darauf folgt ein Donnergrollen.
Marie versteht. "Es gibt etwas das größer ist als ich. Etwas muss alles zusammen halten. Etwas weiss wann welches Blatt fällt... wann ein Kind lacht oder ein Greiser stirbt. Und nein.. es muss nicht... es tut es ganz von selbst... da ist etwas..." Marie schloss die Augen und spürte den Wind auf der Haut. "Etwas... ungreifbares... und doch ist es da. Hier, überall! Und was bin ich selbst?"
Sie sann nach... und in ihrem Geist wurde es ganz still.
"Was bin ich?... " Sie lachte kurz auf... WAS? War nicht eher die Frage WER? Ihr Alltagsbewusstsein hatte bereits seine Bahnen verlassen..
Sie begab sich in einen Bereich der nur durch Versenkungen zu erreichen ist. Fern ab vom Lärm des Denkens.
BIN. Ihre Augen leuchteten.
Sie betrachtete ihre Hände und bewegte behutsam ihre Finger...
Ich bin, schloss es ihr ins Bewusstsein.
Und sie erfuhr aufeinmal tiefe Stille.
Ein nie gekannter Frieden breitete sich in ihrem ganzen Körper aus.
Sie war ins Jetzt gefallen.
Ein schallendes Lachen folgte.
"Frei! Ich bin ja frei" rief sie in den Himmel.
Und sie tanzte während das Gewitter weiter zog
und kalter Regen ihre Haut benetzte.
Regeln perlte über ihr Gesicht und sie tanzte sich frei.
So wild in den Armen der Natur - was diese eine Nacht nur vollbracht hatte... hier und jetzt, hier und jetzt.... das ist alles.
Montag, 7. Oktober 2024
Sonntag, 6. Oktober 2024
Gene Keys 47, Lebenswerk
Gene Key 47 - Gene Schlüssel (genekeys.com)
Remembering the precious gift of life
even when facing the darkest hour
.
Sonntag, 29. September 2024
Donnerstag, 26. September 2024
Mittwoch, 25. September 2024
Dienstag, 24. September 2024
Samstag, 21. September 2024
Bedeutungsschwanger
Ich gehe in die Welt. Begegnungen werden Bedeutungsschwanger aufgrund meiner Bedürfnisse.
Verfälschte Sicht?
Vielleicht war es nur Freundlichkeit.
Und ich sehe alles aus der kindlichen Perspektive mit dem dringlichen Wunsch endlich geliebt zu werden.
Und gehe Risiken ein.
Deshalb ein Stop, ein Innehalten: Moment.
Was es braucht ist eigentlich mich.
Die liebevolle innere Erwachsene.
Freitag, 20. September 2024
„Jede Energie, die du verleugnest, wird für dich zu einem Dämon. Es wird zu deinem inneren Peiniger. Und du wirst deine Dämonen nicht los. Du umarmst sie. Gib ihnen nicht nach, sondern nimm sie an. Und wenn du sie auf die Weise umarmst, von der ich spreche, fühlen sie sich nicht mehr wie Dämonen an. Es sind nur Energien, die dir zur Verfügung stehen. Sie sind nur Teil dieses ganzen Spektrums dessen, was es ist, bewusst und lebendig und präsent zu sein. Und alles wird wieder zusammengeführt. Ein reifes Gefühlsleben ist, wenn alle verschiedenen Teile von dir emotional wieder zusammengeführt werden. Nichts wird nach draußen gestellt, nichts wird verleugnet, nichts ist verborgen. Nichts ist unerkannt. Alles zusammen gebracht, damit alles zusammenkommen kann. ”
Ich habe erhebliche Daseinsprobleme.
Was für dich wahrscheinlich eine Selbstverständlichkeit ist
ist für mich ein sinnloser Kampf am Rande der Existenzberechtigung.
Ich zerbreche an der Alltäglichkeit der Dinge
und schreie das Leben an.
Du sitzt auf dem Sofa und trinkst Tee. Du hast die Katze auf dem Schoß
und schaust mich an und stellst Fragen.
Ich höre die Uhr ticken. Hinter dir auf dem Schrank.
Mein Körper ist eine Mischung aus Schmerz und Unruhe.
Die Gefühle liegen im Keller. Die Türe habe ich diesmal offen gelassen.
Deine Fragen wirken wie hohl auf mich.
Ich starre dich an ohne Mimik. Und in mir ist diese Dunkelheit.
Endlose Minuten.
Die Katze springt auf und legt sich auf den Boden
Ihr Schnurren erinnert mich... blitzlichtartige Erinnerungen...
Ich blinzle. Meine Dunkelheit hat sich zur Katze gelegt.
Ich sehe dich weiter an ohne zu sprechen.
Du stellst etwas irritiert die Teetasse ab und stehst auf.
"Was möchtest du von mir hören? Und was soll ich tun?"
Worte die ich versuche sind haltlos.
Ich bin der Beobachter all meiner Handlungen.
Ich kann dem Leben nicht gerecht werden denn es beachtet mich nicht.
Plötzlich schaut mich die Katze direkt an.
Ich gehe zu Boden.
Posttraumatische Belastungsstörung
Der feindliche Geschmack von Welt.
Die Welt die ich erlebe ist nicht die deine.
Hier bei mir ist Krieg.
Die Bomben fallen, Menschen schreien, jeder empfindet Qual
und ich bin nie sicher, niemals sicher. Es gibt keine Zuflucht.
Es ist kalt. Auch im Sommer. Und ich kämpfe ganz allein.
Manchmal, ganz kurz, kann ich euch sehen... und sehe es passiert nur das gewohnte Alltagsleben. Es ist alles gut. Ich atme tief an..
aber bald darauf geht es wieder weiter...
Weil ich es nicht anhalten kann...
Da sind zwei Welten...
Ich fühle mich wie ein Soldat. Ich muss alles zu meinem Schutz einsetzen dass mir möglich ist. Ich greife in mein Repertoire.
Mein Repertoire besteht aus Fluchtimpulsen, Angriff als Verteidigung, Vermeidung, Erstarrung und Abspaltung.
Irgendwie am Leben bleiben. Und manchmal nicht einmal das.
Manchmal wendet sich das Blatt. Und etwas kämpft in mir gegen mich.
Ich habe den Wunsch nach Frieden.
Manchmal drängt es mich zum letzten mir möglichen Schritt...
Die Welt hat eine verzerrte Grimasse die höhnisch und vernichtend auf mich schaut. Alles ist Feind. Die Geräusche sind feindlich, die Gerüche sind es und die Menschen nicht einschätzbar. Lieber bleibe ich fern.
Durch meinen Körper schießt Adrenalin.
Ich bin mir so wenig klar darüber dass das alles wahrscheinlich nur in meinem Kopf statt findet. Das die Realität für alle anderen Menschen eine ganz andere sein kann.
Ich kämpfe und sterbe an mir.
Meine Welt geißelt mich. Lacht mich aus, spuckt mich aus
in den Dreck der Straße. Sie foltert mich still und heimlich.
Lässt mich nie zur Ruhe kommen. Sie macht ein lebendiges glückliches Leben völlig unmöglich. Und so erlebe ich die Menschen wie groteske Fremde wenn sie lachen. Wenn sie sagen sie freuen sich. Ich kann sie nicht verstehen. Habe ihre Sprache nicht gelernt. Denn für mich
ist immer noch Krieg.
Donnerstag, 19. September 2024
Gegenwehr.
Kalte Haut. Keine Gefühle.
Eisschauer.
Gejagt von unsichtbarer Zeit.
Das Leben schreit; Hier!
Ich schreie; Nein!
Mein Kopf zerbricht an sich selbst.
Es ist wie gegen eine Mauer rennen.
„Bis in den Tod“ flüstert die Stimme in meinem Kopf.
Ich kann nicht mehr. Ich hasse alles.
Meine Existenz ist das Zeugnis von Scheitern auf jeder Ebene.
Von Verlust. Von Schuld und Schamgefühlen.
Vom Fehlen... die Abwesenheit von dem was hätte da sein müssen.. Geborgenheit, Trost, Liebe.
Ich schaue in diese verzerrte Welt
und mir wird kotzübel.
Keinen Tag länger.
Ich kann nicht sehen was andere sehen.
Ich kann nicht leben was andere leben.
Ich kann nicht einmal etwas aus mir heraus erschaffen
weil ich nie ganz da bin.
Schwer zu verstehen? Ich weiss.
Es ist mir nahezu unmöglich es jemandem begreiflich zu machen.
Manchmal sogar mir selbst...
Ich erlebe es aber jeden Tag.
Diese Unwirklichkeit in allem.
Alles passiert ohne mich...
jede Handlung, jedes Wort,.. meine Gedanken sind Fremde in meinem Kopf. Unglaublich düster und destruktiv.
Ich kann nur verlieren.
Da ist eine Stahlstange in meinem Kopf.
Wer sollte sie lösen können?
Druck... Perfektionismus, Kritik... unbahmherzig...
Aber ich kenne nichts anderes. Es ist mein brutales normal.
Es redet auf mich ein...
Ich kann nur verlieren.
Ich kenne mich nicht. Ist das ein Problem?
Ja denn ich habe kein Leben.
Schwer zu verstehen? Ich weiss.
Ich schaue mir zu wie ich rede und handle...
Bin ich zwei oder mehrere? Ja vielleicht.
Das macht fast am meisten Sinn.
Manche
Tage sind so voller Nebel.
Es ist sehr mühsam und manchmal
unmöglich mich zu erinnern.
Oder erscheinen Erinnerungen bruchstückhaft
oder müssen rekonstruiert werden. Leider nicht immer richtig.
Ich habe das Gefühl die Menschen wissen etwas das ich nicht weiss.
Das macht mich fast verzweifelt.
Sie verstehen etwas das ich nicht verstehe.
Sie wissen wie Leben geht.
Alle haben etwas das sie antreibt und motiviert.
Mir kommt es immer wieder abhanden.
Ich erlebe mich selbst so merkwürdig.
Und ich kann es kaum beschreiben weil es mir nicht schlüssig ist.
Ich kann mich nicht oder selten von außen sehen...
Ich erlebe mich höchst unterschiedlich.
Mein Identitätsgefühl kann sich sehr krass unterscheiden.
Seit ein paar Tagen ist es dunkel in mir... oft hasserfüllt oder verzweifelt. Ich fühle nicht mehr die Vera die ich war.
Die Vera die sich so herzlich anfühlt und die gerne lacht.
Ich vermisse sie schon sehr lange.
Ich vermisse sogar die naive Vera in ihrer Fawn Response.
Oder die begeisterte Vera die wieder einer Idee nachjagt.
Die Vera die Tiere liebt.
Oder die Vera die Bäume spürt und sich mit dem Universum verbunden fühlt. Es gibt noch mehr aber die kenne ich nicht. Erinnere mich nicht.
Also wer bin ich? Und wenn ja wieviele?
Ist hier eine Antwort zu finden auf diese Frage
die mir immer wieder fast das Leben nimmt.
Ist es wahr dass dort Persönlichkeiten in mir sind
die stark depressiv sind... sich verselbständigen und den Körper übernehmen? Ist es wahr... ist das alles wahr?
Wie kann das sein?
Und was hasst da so tief in mir?
Es tut so weh. Auch körperlich.
Ich habe das Gefühl ich teile diesen Körper mit vielen anderen.
Und das ich nicht immer da bin.
Ich habe Gewitter im Kopf.
Chaos im Kopf.
Mein Leben ist Scheisse.
Aber warum denke ich das?
War das immer schon so?
Nein das kann eigentlich nicht sein...
aber ich erinnere mich nicht wirklich.
Warum ist da so ein Bruch...
warum weiss ich nicht wie es auch schon war?
Warum weiss ich nicht wie ich sonst bin?
Warum habe ich keinen Zugang?
Warum warum warum...??
Und ….
wie lebt man wenn man keinen Identitätskern hat?
Mittwoch, 18. September 2024
Sonntag, 15. September 2024
Ich suche dich
In den endlosen Zirkeln meiner Ungeduld
Ich erwarte dich
Aber ich schiebe dich weg wenn du wirklich da bist
Weil mir die Wirklichkeit zu echt ist
Ich leide an meiner Sehnsucht
Aber ich kann nichts erfüllen
Weil jede Wirklichkeit, jede Nähe, jedes Wort zuviel ist
Ich bewohne eine merkwürdige Welt
Du wohnst einem Kampf bei
Den ich mit mir führe
Aber das Fehlen jeder Lösungsmöglichkeit
Bewegt dich zu gehen
Die Umarmung ist lange
Zu schön um wahr zu sein
Wunderschön
Und ich muss es beenden
Mein Verhalten ist fremd
Für dich
und für mich.
Ich bleibe in grotesker Traurigkeit
(und wünsche mir den Tod)
All dies menschliche ist zu echt wenn es passiert
Überfordert mich, ungewohnt, fast brutal
Selbst wenn es freundlich ist
Und ich kann mir nicht helfen
Als traurig zu sein
Über meine Sehnsucht
Und mein Unvermögen
In Echtzeit mit dir zu sein.
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...







