Mittwoch, 27. Dezember 2023

Woran orientiert man sich

wenn man orientierungslos

vorbei fällt...


Mein Gewissen sitzt trauernd

Am Ort an dem es geschah


Die Welt ist nicht mehr wunderbar -


Ist sie nicht?


Ich falle 


Und es schmerzt

Ich kapituliere

Ich gebe auf

Ich lasse los


... es gibt nichts sonst

Montag, 25. Dezember 2023

Ich korreliere mit meinem Schmerzgefilde

Im Dunkel wohnt ein Teil von mir

Einer von Schmerz und Trauer


Tief fallen die Farben des Lichtes

In mich hinein

Viel tiefer als das gemeinte


Vollbringen Bilder

Erinnerungen

Die ich nicht verstehe


Schmerz gräbt an meinen Wurzeln

Dort wo das verloren gegangene

Liegen muss

Aber kein Graben und aufwühlen bringt es zurück


Das Vergangene und Verloren geglaubte

Färbt meine Gegenwart

Oft ohne das ich es merke


So lebe ich nicht hier

Ich lebe im damals


Müde Nebel schwappen über meinen Geist

Ich lebe in einer Trance

Alles erscheint wie ein Traum

Und ich spüre mich kaum


Traurigkeit nimmt besitz von mir

Und ich wende mein Gesicht ab


Ich verstecke mich


Weil ich glaube

So nicht schön zu sein

So nicht gewollt zu sein


Mit dem Dunklen

Das, wenn ich ehrlich bin,

manchmal meine ganze Welt ist


Es ist so bekannt und so gewohnt

Dass ich eher das Licht fürchte

Weil es neu ist

Und anders


Und weil es bedeutet präsent zu sein

Und sichtbar


Und ich nicht weiss

Wie das ist

Samstag, 23. Dezember 2023

seht ihr was ich sehe?

wisst ihr wo ich gehe?


*


alles ist Magie ~





-

Große stille Ruhe

Der du dich angleichst

Wie ein Flügelschlag

Wenn ich dich anseh wirst du wahr


Wie es dich ansinnt

Wie es dich ausdrückt

Was dir gleicht


Lautlos wie Schnee


~


Kommst du über Nacht

Wie ein Zauber

Bedeutend und ohne Einhalt

Und fällst über die ganze Stadt

In deinem Funkeln bleibt mein Staunen

Erhalten. 

Ich bleibe wach.


Ich lasse jetzt los (youtube.com) Cassandra Steen



Freitag, 22. Dezember 2023

"Die Angst überwinden, das war die Seligkeit, das war die Erlösung. Wie hatte er sein Leben lang Angst gelitten, und nun, wo der Tod ihn schon am Halse würgte, fühlte er nichts mehr davon, keine Angst, kein Grauen, nur Lächeln, nur Erlösung, nur Einverstandensein. Er wusste nun plötzlich, was Angst ist, und dass sie nur von dem überwunden werden kann, der sie erkannt hat.

Man hat vor tausend Dingen Angst, vor Schmerzen, vor Richtern, vor dem Erwachen, vor dem Alleinsein, vor der Kälte, vor dem Wahnsinn, vor dem Tode - namentlich vor ihm, vor dem Tode. Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen.
In Wirklichkeit gab es nur eines, vor dem man Angst hatte:
das Sichfallenlassen, den Schritt in das Ungewisse hinaus, den kleinen Schritt hinweg über all die Versicherungen, die es gab.
Und wer sich einmal, ein einziges Mal hingegeben hatte, wer einmal das große Vertrauen geübt und sich dem Schicksal anvertraut hatte, der war befreit. Er gehorchte nicht mehr den Erdgesetzen, er war in den Weltraum gefallen und schwang im Reigen der Gestirne mit."
"Klein und Wagner" von Hermann Hesse

 


von der Freude
auf etwas Unbekanntes
von der Zuversicht und der Neugier
von der Offenheit

von der Hingabe 
von der Lust am Leben
vom erkannt und gemeint sein
von der Liebe

vom fallen lassen
und vom aufgefangen werden
vom Lachen
und vom Weinen
vom Leben

und allem unsichtbaren
das eine Realität bezeugt
die in unserem tiefen inneren Wissen
unserem Gespür für die Dinge
liegt 
und wartet
bis wir es wieder entdecken


Dienstag, 19. Dezember 2023

Wenn du vertrauen kannst, wird immer irgendetwas geschehen, das dir hilft zu wachsen. Du wirst dafür vorbereitet. Was immer zu einem bestimmten Zeitpunkt nötig ist, wird dir gegeben, nie vorher. Du bekommst es nur, wenn du es brauchst, und es kommt ohne Verzögerung. Wenn du es brauchst, bekommst du es sofort, augenblicklich! Das ist das Schöne an Vertrauen.

Nach und nach erkennst du, wie die Existenz dich unterstützt, wie sie sich um dich sorgt. Du lebst nicht in einer gleichgültigen Existenz. Sie ignoriert dich nicht. Du machst dir unnötig Sorgen, alles ist für dich bereitgestellt. Sobald du das einmal verstanden hast, verschwinden alle Sorgen.
- Osho -

Montag, 18. Dezember 2023

metaphorisch

Bis zu meinem Körper. 


Kamen sie zu mir, war ich fort.

Der Eindringling verursachte meine Flucht.

Weit fort. Kein All war zu weit, keine Galaxie zu fern.


Ich ging so weit dass ich nicht mehr zurück fand.


In einem grünen Wagen brachten sie mich zur Untersuchung.

Leib und Leben in die Akten geschrieben.

Mein Geist blieb in der Ferne.

Ich hörte hallende Worte wenn Menschen sprachen.

Alles war ein Gemisch aus Tönen die keinen Zugang zu mir fanden.


Sie brachen in mich ein.

Mit Gift.

Sie suchten mich in allen Ecken und Winkeln.

Und sie zwangen mich

zurück. Bis in ein Dunkel, in ein Verlies.


Keiner wusste mich dort.

Keiner fand mein Wort.

Und ich blieb bleiern, nackt und allein

auf kaltem Boden liegen.


Das Gehen und Sprechen verlernt.

Ich war wie ein wirres Tier das keinen Ausweg fand.


Mir wurde der Innenhalt geraubt.

Wie die Entfernung der Wirbelsäule.


Konnte nicht stehen.

Kein Raum in dem ich mich halten konnte.

Kein Wort das ich formen konnte.


Ich brach brachial ein.

Und das Entsetzen setzte mich an so unaushaltbaren Rand

dass es mich ins Erlöschen trieb.

Und dann kam ein Halt.


Ein Wort an mich gewandt.

Eine Rückkehr.

Ein langsames zur Erde umkehren.

Eine Wiederkehr meiner Sinne.


Langsam. Ganz langsam, wurde ich wieder Zuhause.



Wir saßen wunderlich zusammen

Nah wie Ehepaare

Aber fern wie Zisternenbrunnen


Alles was sprach war die Stille


Kein Applaus gehörte dem Schweigen

Aber sein Inhalt war vielsprachig


Nuancen wurden sichtbar

Die sonst im Dunkel lebten


Ich sah dich an und schwieg mich an dir aus


Mehr gab es nicht zu sagen.



Sonntag, 17. Dezember 2023

Traumafolgen

kein Schutz wo du warst

keine Flucht als es geschah


kein sich zu etwas oder jemanden hinwenden

keine Zuflucht

kein Verständnis

kein gesehen-sein

kein Halt


Sprachlosigkeit im Schrecken

der Schock 

das nichts mehr ist wie es war


das Fehlen

aber ihm keinen Namen geben können

Schutz, Geborgenheit, Liebe, Wärme, Zuwendung...


das alleine sein

mit etwas Übermächtigem

einen Gegner

der eigentlich der Beschützer wäre

eine Umkehr, eine Bedrohung, eine Bindungsverwirrung


der Vater der Täter

die Mutter passiv

niemand hilft

niemand greift ein

alles ertragen, alles allein


Wir sind nicht krank.

Wir haben schreckliches erleben müssen

Wir reagieren gesund auf furchtbare Erlebnisse


Traumafolgestörung


Trauma ist alleine bleiben mit etwas Schrecklichem

Traumafolgestörung ist, wenn das Trauma weiter lebt in einem

Die Verarbeitungsmöglichkeiten eingeschränkt

Kein zur Ruhe kommen

Das Vertrauen zersplittert

Das Selbst zersplittert

Spiegelscherbensuche

Sehnsucht; Heilung


Alles will dort hin

Das Leben drängt zur Ganzwerdung

Zur Heilung

Wenn man das Leben lässt...

heilt es sich selbst

 


Das Leben atmet mich

Wie es mich will

Fasst mich an, hält, dreht mich, zieht und zirkuliert

In mir

Das Leben möchte nur meine Hingabe

Dann wird es leicht

Der Widerstand macht den Schmerz

Die Hingabe macht mich weich

Und eröffnet

eine neue Welt

Freitag, 15. Dezember 2023

Ich habe mich in das Nichts gelegt

Ein Schleier tanzt um meine Augen

Alles was ich war ist alles was ich wurde

Was ich gebar zerstob scheinbar


Ich gleite durch Nebel

Meine Hände fassen mutlos

Mein Geist bindet sich im ungebundenen

Hier finden wir nichts mehr

Es sei denn es kommt ein Geschenk


Meine Kreativität schaut mich ahnungslos an


Müde Wesen suchen bei mir Zuflucht

Die Bäume schreien nach dem Wald

Die Sterne rufen fremde Galaxien an

Und ich suche mein Bett auf

Der einzige Ort in dem ich lebe

Nur kann mich niemand träumen sehen...

Dienstag, 12. Dezember 2023

 Rupert Sheldrake: „Bewusstsein wirkt über den Körper hinaus“ - thanatos.tv


Der britische Biologe und Autor Rupert Sheldrake führte erfolgreiche Telepathie-Experimente durch und erforscht „Bewusstseins-Felder“. Er ist davon überzeugt, dass zielgerichtete Absichten über den physischen Körper der Person hinaus wirken und dass auch Absichten anderer Menschen wahrgenommen werden können.

Ohnmacht.

In die Wut gebannt

gefressenes

ausgekotztes 

dasein


in den Hass

katapultiert

dich zerreissen

an den Wänden kratzen

schreien


wiederhall

verlorenes etwas

gekrümmt und klein

alleine 

auf dem boden liegen


von solcher überwältigender traurigkeit


das kein name bleibt

Montag, 11. Dezember 2023

Müdigkeit streift über mein Haar

Kein Tag ist wie er war

Die Sterne gehen schon zu Bett

Und ich schmiege mich hinein

In das Dunkel


Die Natur ruft sich zur Stille

Während das Neue träumen darf

Im Geborgenen


Alles liegt im Vertrauen

Dort wird es bereitet

Auf den Moment der Blühte


 


Samstag, 9. Dezember 2023

 Gefühle - geh, fühle!

Freitag, 8. Dezember 2023

 Die Kakaozeremonie: Anleitung und Expertentipps | Terra Elements

 Die Sperrnächte | Zeit der Reflexion & Rückschau | Tauche ein in die Dunkelnächte – DIY SPIRIT (diy-spirit.com)

Entzug

Mein "Heroin" mir entzogen

Mein Geborgenheitsglück, mein Angekommen, mein Zuhause, mein Kick

Mein Rundumwohlfühlpaket.

Entzogen der Heimat


Ich bin ohne diese Magie


Ich stehe hier und jedes Tun, jedes Gefühl und jeder Gedanke

müssen eine Brücke überqueren

Um im Leben zu sein


Das unmittelbar Strahlende, das Glück

Hat dieses Leben verlassen


Alles braucht länger um irgendwo anzukommen

Vorallem bei mir


Mein Lachen ist verspiegelt

Mein Leuchten hat etwas fernes

Meine Berührung hat etwas flüchtiges

Meine Worte haben es vernebeltes


Meine Schritte haben etwas zaghaftes

Meine Bewegungen etwas angespanntes

Mein Gesicht ist maskenhaft


Mein Herz leuchtet ehrlich

Weit darin

Aber alles andere ist wie im Traum

Als gehöre es nicht ganz zu mir


In meinen tiefsten Träumen und Sehnsüchten

Wohnst du 

Allein du warst meine Fülle

Wie die Niederkunft eines Engels


Ein Echtzeit Freund

Ohne Maskerade oder Zeitaufwand

Ohne Raumtrennung und ohne Anbahnung


Hier und Jetzt waren wir

Im direkten Blick in die Seele


Nie wieder habe ich das erlebt

Es ging alles verloren als du verloren gingst

Aber du bist nur heim gegangen

Du bist nur dorthin

Wo ich dann bin


Ich achso Ungeduldige

Muss die Füße still halten

Weiss den Grund nicht

Ahnungen sind überall wenn man sich öffnet

Es ist die Neugier in einem Teil von mir

Etwas fiebert etwas entgegen

Ich bleibe mit mir

Noch ein wenig hier


Bist du doch auch in den Sternen

Im Wind, in den Bäumen

Im Duft der Erde

und in der Freiheit des Himmels


Bist du doch auch jetzt hier





Mittwoch, 6. Dezember 2023

 

“Don’t grieve. Anything you lose comes round in another form.”

― Rumi

Ich bin dir so ähnlich

Ich schaue aus ähnlichen Augen in eine ähnliche Welt


Ich male mit ähnlichen Farben ein ähnliches Zelt

In den Wunder einander gebären

Und was fällt; etwas das hält

Alles hält


Ich zirkuliere in ähnlichen Sphären

Und ich atme deinen Duft

Ich tanze mit ähnlichen Farben

Und mein Leuchten, mein Lachen ist

Wie in deiner Energie zu sein


Ich kämpfe mit den selben Dämonen

Und Ängste jagen mich die deine waren

Ich lebe in der selben Sehnsucht

Und ich bin mir genauso fremd - oder nah


Meine Wünsche gehen in die selbe Richtung

Und mein Herz schlägt 

Dort wo deines wohnt


Ich atme das Leben mit dir durch mich ein

Ich träume durch dich meine Träume

Und wenn mich etwas berührt, berührt es dich mit


Ich fasse mit dir meine Welt

Weil auch du darin lebst

Weil wir Welten teilen

Und durch Welten gehen

Wie an einer Hand


Mein Lächeln malt dein Gesicht

Mein Feuer sucht dein Augenblick

Meine Liebe lädt dich ein

Hier bei mir zu sein


Du bist mehr als ein Gast

Du bist in meiner Liebe

Du bist

Liebe

Es ist.


Montag, 4. Dezember 2023

wie dringlich ist es?

hier im Raum steht ein für-später-dann

und ein für-irgendwann

und alle stehen und schweigen

ein für-besondere-Zeiten

die sich weigend in der Stille stehn

und diese dröhnt

meine Seele wird Eis

es gibt kein Leben

außer ich bin es


heute bin ich gefrorene See

noch einmal wärmen an Erinnerungen

und Träume die nie wahr geworden sind

und sieh mein Herz schlägt seine Liebe mutig in den Raum

ein kleines Licht, ein Kerzenschein, flackert - noch

in dieses Eis hinein

geduldig

auf das es schmilzt

auf dass die Wärme diesen Raum gewinnt


dazwischen bleibt andächtiges Schweigen

in meiner Welt aus Eis und Schnee

...




Sonntag, 3. Dezember 2023

Christian Bischoff - Inneres Glück durch Bewusstheit: Wie Mindset wirkt | MYSTICA.TV


 

 


wir sehen nichts

aber wir haben alles

aus~geträumt

wir sind der Spiegel der uns sieht

wir sind das Nichts das uns grüßt

wir sind die Nacht die sich verliert

wir sind innerhalb außerhalb

wir sind das Bild das sich malt

wir sind der Sturm der sich legt

wir sind die Farben der Welt

wir sind das was steigt und dass was fällt

der Anfang und das Ende

in einem

Ewigen

Samstag, 2. Dezember 2023

 


verschluckende Instanz

Traurigkeit

ein Meer von dir


Meer ohne Wellen

nur Stille in dir

Tief, brachial - ein ganzer Ozean


losgelöst in deinen Wassern

schwebende Welt

die Luft in meinem Körper die mich oben hält; die Sehnsucht


losgelassen

alle Träume, Hoffnung und jeden Wunsch

um in dich zu sinken

bis an deinen Grund


"Und es kam der Tag, da das Risiko in der Knospe zu verharren,schmerzvoller wurde, als das Risiko zu blühen"  

Anais Nin.

Donnerstag, 30. November 2023

Vermeidung ist keine geeignete Antwort auf das Leben


Das Leben fordert mich. Es geschehen so viele nicht vorhersehbare Dinge 

in denen das Leben mich fordert; Verantwortung und Präsenz.

Nun merke ich deutlich wieviel Unsicherheit und Angst in mir noch gewohnt haben,

nun da es mich aus meiner Komfortzone herauszieht,

auf neues Land ohne Sicherheitsnetz.


Mit Menschen sein.

Von Zuhause aus und in meinem Kopf war alles vorstellbar.

In Echtzeit ist alles neu.

Dort wo viel Neues geschieht sind die seelischen Schritte besonders sanft.

Und manchmal kaum zu glauben, denn viel Wachstum geschieht im über-sich-selbst-hinaus wachsen :-)


"Ich habe keine Ahnung was geschieht, aber ich versuche es"

Ungefähr so :-)

Es ist mehr Vertrauen als Mut.

Vertrauen ist die Schwester von Mut. Mut ist dabei aber Vertrauen geht voraus.


Wie sollte sich sonst etwas bewegen?


Die Neugier, die Freude, die Entdeckerlust.

Die Abenteuerlust.

Alle sind dabei,

wenn es in etwas neues geht.


Im Jetzt, in jedem jetzt, kann ich Gedanken über das was war und werden könnte, abschließen.

Mehr als Jetzt kann nie passieren, sagte mir jemand mal.


Und das ist so erholsam.

Jedes ewige Jetzt.

Nie mehr und nie weniger.




 

Gesegnet. In Gottes Gnade - Amen



 

Dienstag, 28. November 2023

Dein autonomes Nervensystem und warum wir uns nicht entspannen, wenn jemand sagt "entspann dich mal"


 

die Stacheln

auf Schmerz gegerbtem Land
nicht willkommen aber nicht gebannt
ich geh ins uferlose
weit hinaus
und seh euch alle an

ich bleibe hier
in meiner wärme

schnee fällt auf mein dunkles haar auch dort
wo bäume sich neigen
und flüsse flüstern

Sterne bleiben mein Zuhaus´

ich geh durch die Wüste
und gehe hinaus

weil ich weiss weil ich weiss
was dann folgt


....



ich hab dich Lachen gesehen
und mein Herz weiss nicht wann

ich hab dich sprechen gehört
und mein Herz weiss kaum was

ich hab deine Augen gesehen
aber weiss nicht wonach sie blickten

jetzt steh ich hier mit mir in meiner Welt
und Energien tauschen sich aus

und ich vermisse so sehr
was mich ehrlich berührt

weil es sieht
weil es fühlt
das was ist


Montag, 27. November 2023

Sonntag, 26. November 2023

Tübingens Traum-Baum ~

 


von Herzen Nanuc

💗

 

von Evin

Wir können nichts faken.

Der Beginn, so zu tun als ob, lässt uns - zumindest nach meinem Erleben & Begreifen - nie dahin kommen, wo wir wirklich fähig werden & sind. Weil wir uns den Weg... die Erfahrung dahin wegnehmen, die es aber braucht, um uns zu befähigen. Der Fake... die Täuschung... die Lüge ist deshalb der größte Raub am Menschen überhaupt. Der Anfang, so zu tun, als ob, anstatt es zu sein.... oder eben zu sein, was gerade ist... hat der Welt ihre Aufrichtigkeit & ihre Ehre geraubt.

Wir wollen Meister sein (oder glauben, es sein zu müssen), ohne eine einzige echte Lehrstunde, die uns berührt.... weil wir uns (Da)Vorstellungen vom Meistersein machen, die nicht wahr sind & es auch nicht sein können. Und weil wir gelernt haben, dass diese Berührung verletzen kann & schmerzen.
Wir wollen auch nicht für uns selbst Meister sein. Wir wollen Meister sein, um im Vergleich vor uns selbst... vor den eigenen Ansprüchen... vor den eigenen urteilenden Augen gut abzuschneiden, die wir nach außen verlagern. Nur dass es nicht unsere Augen & nicht unsere (Da)Vorstellungen sind, sondern vererbte bzw. übernommene. WIR wollen in Wahrheit nur eins: WIR sein & uns UNS erleben. Hier & jetzt.
Im Hier & Jetzt ist jeder Bewusstwerdungs- & Lernprozess ein zutiefst bereichernder & zufriedenstellender Vorgang. Aber den kann niemand erlauben, der darauf besteht, ein Meister... ein Fähiger zu sein oder sein zu müssen. Das braucht eine Bereitschaft zum Schülersein.
Fake it till you make it“ hat seinen ursprünglichen Zaubersinn verloren, bei dem es darum ging, Magnete 🧲 zu werfen, unseren emotionalen Fokus auszurichten & unsere Emotionen zu nutzen, um mit ihrer Hilfe die Kraft zu finden, uns zu bewegen. Dafür sind sie da. Nicht, um uns zu beunruhigen & sitzen zu bleiben, wo wir sind. Und auch nicht, um zuerst anderswo etwas zu bewegen. Wer sich nicht fühlt, kann sich nicht bewegen. Die Wahrheit wird dann durch den Körper gelebt, denn sie MUSS ausgedrückt werden.
Inzwischen ist einfach Fake das neue Normal & das genügt für die meisten völlig im Zeitalter der Materie-Fokussierung. Das hat auch damit zu tun, dass unsere außerkörperlichen Sinne sehr zurückgegangen sind durch die Fokussierung aufs materielle „Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe“, bei der wir „das Gesehene“ nach außen verlagern & den, der sieht, dabei völlig unberücksichtigt lassen: uns. Wir sehen & bewerten etwas & vergessen, dass wir die Sehenden sind.
Abgesehen davon, dass in der heutigen Zeit des größten Fakes aller Zeiten, der Weg der materiellen Augen mit ziemlicher Sicherheit tief in den Irrgarten führt, beziehen wir dennoch nur das Sichtbare ein & geben ihm einen (gesellschaftlich anerkannten) Wert: der Lösung, der Karriere, dem Beweis, den „Fakten“, dem Besitz, dem Festen... dem, was sich jetzt & hier besser anfühlt, als das, was sich gerade wirklich ereignet.
Das halten wir nach wie vor für vertrauenswürdig, was zum großen Teil aus der Verwechslung mit unserem Körper kommt. Es reicht zum Überleben. Sein Überleben ist abhängig vom materiellem Erhalten... von Essen, Trinken, Sauerstoff... & wenn wir geboren werden & klein sind, von Berührung & Fürsorge. Er wird aber ebenso beeinflusst durch Feinstoffliches, wie Gefühl... durch (geglaubte) Gedanken, durch Strahlung... Sonnen- & Mondeinwirkung... kosmische Ereignisse... alles ist in Wechselwirkung mit unserer Erlebnismaterie ☺️
Wahrheit wird durchs Erleben erfahren. Heutige Versuche, das Empfinden von Wahrheit umzupolen auf kognitives Verstehen & in den Kopf zu verlagern bei gleichzeitiger Gefangennahme in der Körperidentifikation, verursacht bei menschlichen Wesen schlimmste Abspaltungen, Wesensverzerrungen & Traumata, denn es ist zutiefst widernatürlich.
Dazu kommt: Wenn wir etwas nicht... oder sehr lange nicht mehr erleben, vergessen wir es zunehmend & nehmen es nicht (mehr) wahr. Wahrheit können wir dennoch immer wahrnehmen. Ihre klare ungestörte Frequenz ist unverwechselbar. Wir haben oft nur keinerlei Referenzerfahrung (mehr). Haben wir sie, ist jeder Fake sofort zu durchschauen.
Wenn wir uns also so sehr schämen & schuldig fühlen, etwas nicht zu sein.... nicht zu haben... etwas nicht zu können, nehmen wir uns selbst den Raum, uns klar & realistisch wahrzunehmen... uns zu verantworten & fähig zu werden. Schuld/Scham & Verantwortung sind nicht gleichzeitig möglich, weil Schuld & Scham alle Kapazitäten im Mangel & seiner Kompensation binden.
Dieses Werden... der Prozess an sich, der den meisten echt belastend erscheint... ist in Wahrheit zutiefst freudvoll. Er ist es nur dann nicht, wenn ich glaube, schon was sein zu müssen & kein Anrecht zu haben auf Schülerschaft & Anfängertum mit samt den Fehlern, Umwegen & Irrtümern.
Wenn ich das Meistersein vorweg nehme, ohne es auszufüllen, entsteht ein Hohlraum, der nicht dadurch zu füllen ist, dass ich noch mehr Luft rein blase. Noch mehr Glitzer drauf hänge. Noch lautere Ablenkungsmanöver inszeniere. Da beginne ich tatsächlich zu leiden an dem, was ich nicht bin, aber glaube, sein zu müssen.
Aber jedes Kind zeigt, wie wundervoll lernen ist, bis es dafür beurteilt wird, was es kann & wo es sein sollte, aber nicht ist... Erst durch diese Vorgabe erfährt es, dass es ungünstig & schmerzvoll ist, etwas (noch) nicht zu sein.... und dass seine Unfähigkeit zu beschämen & zu beschuldigen ist, weil es doch sein sollte... aber nicht ist... Und wiederholen wir das nicht ein Leben lang weiterhin in uns selbst, ohne diesen Bullshit je zu hinterfragen?
Zu glauben, irgendwas faken & darstellen zu müssen, was noch nie Gelegenheit hatte, natürlich zu wachsen, ist die Ursache für all das, was sich heute bis tief in die Materie & Körpermaterie hinein zeigt. Alles wird krank davon & Krankheit ist der Hinweis auf ein Ungleichgewicht. Der mythologische Teufel ist nicht grundlos Herr über die Welt... die Materie. Er kann sie durch Täuschung beherrschen, doch er kann nichts erschaffen. Aber Du kannst. Und ich kann. Schöpfung ist eine göttliche Fähigkeit.
Wir sind göttliche Wesen ♥️
Und wir können nichts Würdiges für göttliche Wesen kreieren, wenn wir darüber nichts wissen. Nur Degeneratives... Unmenschliches & Unwürdiges, das uns tiefer in die Krankheit & Vermeidung stürzt. Wenn es uns genügt, zu tun, als ob. Wenn es uns genügt, dazuzugehören, Anerkennung zu bekommen... unsere Ruhe zu haben, uns irgendwie durchzumauscheln, irgendwie zu überleben, unsere Kraft, unsere Zeit, unser Leben für all diesen Maskenball zu verkaufen... Wenn uns wichtiger ist, was andere von uns denken, als was wir von uns denken...
Das ist der ursprüngliche Sinn von „Ehre“... ein absolut verunmöglichtes Wort in dieser Zeit, das genauso in die Vergessenheit gerät, wie „Würde“ oder „Göttlichkeit“.... weil es kaum noch jemand erlebt & für andere ins Erleben bringt mit seiner Wirkung.
Kannst Du spüren, wie sehr diese Worte anheben & aufrichten? Ohne Ehre, ohne Würde & ohne Erinnerung an unsere Göttlichkeit gibt es keinerlei Gründe, als Menschen zu existieren. Dann können wir genauso gut, Bioroboter sein, die sich daueroptimieren (lassen) oder aussterben... weil wir hier sind, um uns zu erleben... nicht, um uns zu vermeiden.
Jeder Fake macht uns krank & ist ein Verrat an uns selbst. Weil wir hier sind, um uns zu verkörpern. Wir sind nicht erst, wenn wir uns verkörpern. Der Körper & seine sinnliche & biochemische Erlebniswelt drücken unser (unbewertetes) Wesen aus. Direkt. Und das von Anfang an Wunder-voll.
Es wird Zeit, dieses künstliche Seinmüssen & Meistersein einzustellen... anzuerkennen, dass wir mit unserer Geburt bereits Meister sind bzw. es zunehmend wieder zu werden, was wir ohnehin sind („Werdet wie die Kinder“) ♥️ Schüler zu werden & vom Leben im Hier & Jetzt etwas über Wahrheit & Wahrhaftigkeit zu lernen. Und beides (zunehmend) zu wagen. Vor uns selbst & voreinander ♥️
Die Kapazität haben wir aber nicht, solange wir uns der Lüge widmen... dem Fake... dem Aufrechterhalten von Image... das ist echt Arbeit & Herausforderung, denn es arbeitet immer gegen unsere wahre Natur. All das ist nur einer in einer Welt, die auf Lüge basiert, ein Schutz. Eine Tarnung unter Lügnern, weil der, die Wahrheit sagt, in dieser Zeit eingesperrt oder beseitigt wird.
Wenn Du in einer anderen Welt leben willst, hör auf damit. Das ist das Beste, was wir tun können. Für uns selbst & alle. In unserem Quadratmeter ist die Welt zuerst zu retten, bevor wir das woanders versuchen ♥️

Evin

Samstag, 25. November 2023

Gewalt ist gelebte Angst. Angst ist die Vermeidung von Traurigkeit. Traurigkeit ist eine Abneigung gegen Einsamkeit. Einsamkeit ist eine Verleugnung der Leere. Leere ist die Gegenwart des Seins. Die Gegenwart des Seins ist erwachtes Bewusstsein. Wenn man sich der Angst bewusst wird, ist Gewalt keine Option mehr. Wenn man sich der Angst stellt, begegnet man der Traurigkeit. Wenn man der Traurigkeit begegnet, erkennt man die Einsamkeit an. Indem die Einsamkeit anerkannt wird, wird die Leere erkannt. Indem die Leere erkannt wird, wird eine Präsenz des Seins entdeckt. Wenn eine Präsenz des Seins entdeckt wird, erwacht das Bewusstsein. 

Ich lade dich ein, das Ende der Gewalt zu unterstützen, indem du jedes Unbehagen als Katalysator deiner höchsten Entwicklung anerkennst, indem du bemerkst, dass der tiefste Schmerz unweigerlich zu deiner tiefsten spirituellen Entdeckung führt. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, euch dem zu stellen, was in eurem Herzen ungelöst ist, werden Wellen von hoch schwingender Energie durch das gesamte Bewusstseinsfeld geschickt. Mit jeder Welle, die in jedes Energiefeld eindringt, inspiriert sie diejenigen, die Gewalt anwenden sich endlich zu ergeben. Dies ist das Herz der Transformation. 

~ Matt Kahn

Freitag, 24. November 2023

Ich bin hier

Du bist in meine Hand geschmiegt

Draußen ist erster Frost

Ich bin mehrfach eingehüllt

Und du blühst noch einmal für mich

In diesen letzten November Tagen

Ich sehe dass du zuversichtlich 

Neue kleine Früchte gebildet hast

Und in meinen Augen sammeln sich Tränen

Weil ich vom Winter weiss und seiner Kälte

Und dass dein Tod kommt

Du hast mir so viel geschenkt

Ich habe dich gepflegt und gehegt so gut ich konnte

Über all den Frühling und die Hitzeperioden des Sommers

Und du kamst so winzig zu mir und nun verlässt du mich in alle Himmel wachsend

Der Abschied so nahe

Neben dir brennt eine kleine Kerze, von mir für dich, zum Dank

Deine kleinen Blüten leuchten 

Dem Frost entgegen

So mutig, so zuversichtlich, so ahnungslos

Dass es mir weh tut

Und du schenkst und schenkst

Du schenkst dein Leben

Liebe Natur

Und ich koste noch einmal, ganz bewusst und tief dankbar und erfüllt

Von deinen Früchten

💗


Montag, 20. November 2023

Sonntag, 19. November 2023

Ich kanns dir nicht sagen

Das gut oder schlecht

Fair oder ungerecht


Auf all deine Fragen

bleib ich antwortlos


Weil ich einfach

Einfach so nicht bin


Ich habe mein Denken in diese Richtung abgegeben

Und wahrscheinlich auch noch mehr


Ich vergesse was war

Und hab das urteilen

Schon in vielen Teilen

Zu den Akten gelegt


Du möchtest dies und jenes gerne erreichen

Doch was du meinst ist dein Kopf

Und bei mir ist es eine andere Art


Wie soll ich mich dir sagen

Fast gehe ich schweigend durch Straßen, durch die Wälder

Weil etwas in mir singt mit den Gezeiten


Ich habe das Übersetzungsorgan 

Noch nicht neu installiert

Kein Update darauf

Weil ich noch nicht weiss...

ob ichs brauch


Ich kann mich nur schwer übersetzen

In diese lineare Sprache

Als wenn sie nicht meine wär


Vielleicht

Bin ich anders gedacht

Samstag, 18. November 2023

Ich bin in tastloser Traurigkeit

Licht fällt ein

Schmerz veredelt mich nicht

Was beklage ich?


Ist es zu weit fort gezogen?

Oder liegt es zu nahe?


Die Welt ruft

- aber welche?

Wo finde ich das Eingangstor?

Ich bin verstockt

Wie unterm Teppich liegen

Das ich will, aber mich niemand sieht


Das ich warte, aber muss

Das ich soll, aber nicht können kann


Welt ruft an

Wo soll ich hin?



Freitag, 17. November 2023

Laurens van der Post schreibt über sein Leben bei den Buschleuten in der Kalahari-Wüste.

Er beschreibt, wie schockiert sie waren, dass er die Sterne nicht hören konnte.
Zuerst dachten sie, er müsse scherzen oder lügen. Als sie erkannten, dass er die Sterne wirklich nicht hören konnte, schlossen sie daraus, dass er sehr krank sein musste.
Sie äußerten großen Kummer, denn die Buschleute wussten, dass jemand, der die Natur nicht hören kann, die schwerste aller Krankheiten haben muss.

Rebecca Wildbear💗💗💗

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...