Ich suche mein Leben.
Alles geht unter, immer wieder unter
wie in Gischt... stürmt und türmt sich auf, verschluckt
was noch gewesen ist.
Der Halt bricht zwischen den Fingern
wie Mörtel, ist Sand.
Die Hände bluten von den schneidenden Steinen
die Halt versprechen... aber alles ist scharfkantig.
Ich tauche ab um wieder aufzutauchen.
Suche Luft, nocheinmal atmen.
Sehe den Himmel so nahe.
Höre Geschrei.
Ich geh unter... schlucke in Panik das Wasser.
Es ist schreiendes Chaos.
Bis ich einfach aufgebe...
Ich lass die Steine los... halte mich nicht mehr fest.
Ich lass mich treiben...untergehen.. manchmal treibe ich an die Oberfläche..
es geht alles von selbst
in diesem scheinbaren Chaos..
Die Ordnung der Dinge
erschließt sich nie in Panik merke ich still..
Ich vertraue mich dem an was ich nicht verstehe.
Es ist wie Verrücktwerden
nur dass es so still ist.
Die Angst ist nicht weg.
Flutet den Körper in Wellen.
Alles trägt mich.
Selbst das Chaos.
Und ich sehe den Himmel wieder,
unverhofft.
So klar und hell...
Die Sonne scheint in mein Gesicht
als hätte sie eine Botschaft..
als wäre sie ein Wesen
das mit mir spricht.
Ich bin dankbar.
Ich habe alles losgelassen
und fühle mich plötzlich getragen
vom Leben selbst.