Sonntag, 31. März 2024

 „Wonach du strebst, sehnt sich auch nach dir." (Rumi)

Ghostly Kisses - Where Do Lovers Go?


 

Samstag, 30. März 2024

 Mich-selbst-Werdung



Teil der Welt
Teil der Erdung

Freitag, 29. März 2024

"Was ist das Geheimnis deiner Erleuchtung?"

 Buddha "Ich habe nichts gegen das was passiert"






Mein mini Beet :-) ca 1 auf 3 Meter. Im werden...


    Tulpen und ein bisschen Kunst (Tränentropfen)


Art, isn´t it? 




anmutiges Rosa


leuchtendes Pink


ganz viel Sauerampfer (Vitamin C.. die Natur weiss was wir wann brauchen...:-)


süß, mein Rosmarin blüht das erste mal


meine tapfere Rose, zwischen Gras und all den anderen

 

Donnerstag, 28. März 2024

Abschiedskarte meiner Therapeutin (28.3.2024)

Lichtfühlung


Mein alter Kokon ist mir zu eng
Kann nicht atmen
Gleich platzt er an einer Stelle auf
Und ich kann zumindest
Schon mal eine Flügelspitze
Nach dem Licht ausstrecken.

Dann entspannt sich alles ein bisschen
Und während sich der Riss
Immer weiter an seiner Naht entlang auftrennt
Kann ich endlich
Langsam
Stück für Stück
Aus meiner alten Haut
Und immer mehr
Ich selbst werden.

Mittwoch, 27. März 2024

fehlende Objektkonstanz und die Folgen

 Sich einsam fühlen: Gründe und Überwindung - Traumaheilung






ich kenn das so gut und es ist furchtbar; das Fehlen von Objektkonstanz.


Aktuell werden bald Feiertage kommen und ein langes Wochenende.

Am Montag war ich von 10 bis 17 Uhr mit meiner ambulanten Betreuerin unterwegs. So lange sind wir sonst nie zusammen. Aber es ging um eine wichtige Fahrt und Termin.

Sie sagte mir am Dienstag dass sie diese Woche ausnahmsweise keine Zeit für einen zweiten Termin hat und ob das okay ist wenn wir uns erst nächste Woche wieder sehen. Ich sagte "na klar" und freute mich für sie dass sie ein langes Wochenende hat. 

Heute, Mittwoch, habe ich das schwammige Gefühl dass sie nicht real existiert. Ich fühle mich in der Bindung bzw Beziehung zu ihr unsicher. Manchmal schlichen sich schon unrealistische Gedanken ein wie dass sie keine Lust mehr auf die Betreuung hätte oder dass sie mich nicht wirklich mag.... und ähnliches erlebe ich hin und wieder in Bezug auf alle Menschen die ich kenne. Da ist eine tiefe Verlassenheit... 

und schwer zu handeln. Einsamkeit schreit einen dann von allen Wänden an und eine komische Leere. Es ist schwer sie zu halten aber ich lerne es. Ich glaube dieses Fühlen und diese Erfahrung ist alt und betrifft einen jüngeren Teil von mir. Ein Kind das weiter in mir existiert, solange ich es nicht völlig angenommen verstanden und integriert habe.

Solche vollständige Integration kann dauern... ist sehr zeitintensiv und erfordert von mir einiges an mentaler, emotionaler und energetischer Reife und ein Bewusstsein dass ich im Alltag noch selten habe; den inneren Beobachter.

Einfacher finde ich dorthin Zugang über den Satz
"Nimm dein Ego in den Arm. Du bist Seele" (M.H.)


zumindest verstehe ich nun meinen Schmerz (wenn dieses Verstehen nicht wieder in der Dissoziation und damit "vergessen" verschwindet).

Ich schreib es hier in erster Linie für mich, damit ich es nicht vergesse :-)

zur Regulation des Nervensystems - Naturgeräusche

 






 


Dienstag, 26. März 2024

Sonntag, 24. März 2024

 Traumata und ihre Folgen für schulisches Lernen - (friedrich-verlag.de)

Ich bin eingebogen in ein Nichts

Wie komm ich wieder raus?


Als wär in meinem Gehirn ein Schädlingsbefall

Meine Gehirnzellen zersetzen sich

und die Synapsen verkümmern...


Kurz gesagt; ich fühle mich verdummt


Das ist umso drastischer da ich vor ein paar Jahren

relativ intelligent war.

Mein Ergotherapeut vermutete was mit Hochbegabung.


Ich frage mich was in der Zeit dazwischen passiert ist...


Ja ich hatte aufgegeben... mehrmals sogar.

Es waren schwere Depressionen und ich litt an hohem (traumatischen) Stress Jahrzehnte lang.


Seit dem kann ich mir nur noch wenig merken.

Mein Wissensschatz ist erschreckend verkümmert.


Mein Vokabular, zumindest im direkten menschlichen Kontakt,

hat fast was unterirdisches. Und meine Sprachqualität bewegt sich eher in einem kindlichen Alter. Dann hört man vorallem die Worte "oha voll cool" ... und ähnliches.


Ich weiss ich bin ein kritischer Geist. Vorallem auf mich selbst bezogen.

Oder im psychologischen Jargon; ich habe einen starken inneren Kritiker installiert (bekommen).


Da ist es mitunter schwierig mit freiem fließenden Lernen.


Und hey, ich wache nach und nach auf. In einem Leben... das ich mir anders vorgestellt hatte.

Der harte Fakt ist; ich habe 37 Jahre lang so gut wie noch nie gelebt.

Jedenfalls nicht auf der Erde. Im Körper mehr oder weniger anwesend bin ich erst seit wenigen Jahren. Ich glaube seit 2021.

Und im reinen Überlebensmodus war ich bis Januar diesen Jahres.

Seit dem wechselt es langsam... ins leben.

Und ich stehe hier, als scheinbar Erwachsene, und habe kaum Ahnung vom Leben auf der Erde, der Materie, dem Menschsein, den Beziehungen, dem Lernen, dem Beruflichen oder gar dem Familie gründen... herrje... ich bin (wie) eine Außerirdische... 

vermutliche sehe ich ganz gewöhnlich aus... eine Freundin meinte ich sehe etwas mongolisch aus, könnte einem Nomadenvolk angehören oder von den Inuit abstammen... im Bus, im Hochsommer, saß neben mir eine Unbekannte die mich direkt nach dem Hallo fragte ob ich aus Peru sei.

Und als ich in diese Stadt zog, in der ich nun lebe, wurde ich immer wieder von Einheimischen neugierig gefragt ob ich aus Spanien sei... oder vielleicht doch Italien...?

Nein ich wurde in Deutschland geboren.

Aber tatsächlich fühle ich mich als nicht von hier... nicht so wirklich.

Und damit meine ich den Planet Erde oder die Zugehörigkeit; Mensch.

Zwei Freunde, die sich untereinander nicht kennen, sahen etwas... dass sich "Starseed" nennt... in mir. Zu deutsch; Sternensaat.

Was ich zumindest sagen kann ist dass meine Energieform (Seele) auf der Erde sehr selten ist. Warum auch immer das so ist.

Ich bin hypersensibel. Teilweise angeboren, teilweise erworben.

Und mein Seelenverwandter... ist bereits im Jenseits. Er starb mit 32.

Natürlich fühle ich mich immer wieder Menschen nahe... Menschen werden mir vertraut und mit manchen Menschen habe ich eine tiefere Verbindung. Ich erlebe verschiedene Ebenen der Verbindung und Vertrautheit. Jede Seele hat ihre eigenen Farben und ihre eigene Energie.

Unverwechselbar, einzigartig. Und in ihrer einzigartigen Schönheit hier wirkend.

Und trotzdem... ich bin eine rastlos Suchende... ich kann es nicht anders sagen.... und ich weiss nicht ob das auf der Erde "normal" ist...

ich suche mein Zuhause.


... und ich würde gerne meine Fähigkeiten entfalten und leben können...

und ich weiss auch hier nicht... ob es auf der Erde "normal" ist dass man sie kaum leben kann.... ist das die Regel?


meine Fähigkeiten sind wahrscheinlich etwas ungewöhnlich.

Verstorbene sehen.. Informationen von Sternen und Bäumen empfangen... und wenn ich Menschen berühre kann ich hinein schauen... bis in frühere Leben... oder woher ihr aktuelles Problem stammt...

Tierkommunikation ist auch so etwas.... und Lebewesen an den göttlichen Energiestrom rückanbinden bzw Heilenergie strömen lassen...

Ich sehe innere Bilder... und kann damit arbeiten...

ich kann mit Farben "heilen"... es sind dadurch Bauchschmerzen von jemandem verschwunden, Depressionen für 2 Tage und ein nervöses Schaf ist unter meinen Händen so müde geworden...

Ich gehe damit nicht in die Öffentlichkeit... ich wüsste nicht wohin...

und ich bin scheu wie ein Reh :-D

Irgendwie schade... aber ich habe immer noch Angst vor Menschen...

zumindest den fremden oder fast fremden Menschen...

Es gibt nur wenig Räume in denen ich mich frei bewegen und zeigen kann. I.d.r. ist das die Psychiatrie :-D

Da darf ich sonderbar sein. Und dort werde ich eher verstanden als anderswo....

Denn es ist verkehrt herum... in der Psychiatrie sind oft große Seelen... sehr sensible besondere Wesen, mit teils sehr besonderen Fähigkeiten

die in dieser Gesellschaft keinen Platz gefunden haben und oft mehrfach traumatisiert sind, aber anders als die "Normalbevölkerung" diese Schmerzen und Wunden nicht wegdrücken können...

Vielleicht ist es mehr Schmerz als gewöhnlich oder/und die Seelen sind sensibler und mit sich anders in Kontakt.

Natürlich sind dort die nahezu zerbrochenen Menschen zu finden.

Aber die Medizin des Heilers stammt aus seinen Wunden... nicht wahr?



 

💖 Wie lange geht das noch so weiter? 💖
SANANDA:
"Das Ende kommt an dem Tag, an dem der kritische Punkt im Aufwachprozess der Menschheit erreicht ist. Diesem Punkt nähern wir uns in großen Schritten, in sehr großen Schritten!
Daraufhin wird die Erde umgestellt und in einer sehr kurzen Zeit werdet ihr als neugeboren aus den Transformationsprozessen hervorgehen. Die energetische Grundverfassung des Menschen wird neu ausgerichtet, Körper wie Psyche werden an die göttliche Schwingung angepasst und angehoben!
Dafür gilt es jetzt die notwendigen Vorbereitungen zu treffen, um die Voraussetzungen für diese Neubestimmung zu erfüllen.
Ein Prozess, der darin besteht, trotz all dem Wahnsinn, dem ihr jetzt begegnet, in GOTT verankert, im VERTRAUEN unerschütterlich und in der LIEBE bedingungslos zu bleiben – das ist die Übung.
Wahre Meister werden nicht geboren, sondern durch Ereignisse geschmiedet!"

(Netzfund)

Samstag, 23. März 2024

Die Dunkelheit um mich herum
hat meine Erlaubnis zu existieren.

Die Dunkelheit in mir
hat meine Annahme
und Erlaubnis zu sein.

Die Projektionen nehme ich mir an.

Die Welt darf sein wie sie ist; innen und außen.

Ich lass mich in Ruhe.
Ich muss mir keine Gewalt antun damit ich anders scheine.
Und ich muss mir keine Gewalt antun damit etwas von mir weg ist.

....

Heute bin ich (mit der) Traurigkeit.
Eine kleine Traurigkeit. Bei mir ist die Angst vor Ablehnung.
Die Angst nicht dazu zu gehören. Die Angst vor dem Anderssein.

Angst etwas falsch zu machen.

Ängste... das nicht-vertrauen.... kostet Energie. Ich bin müde.

Meine Sehnsucht im Außen.... die Suche nach einer Energie die ich kenne.. mir vertraut ist...
Eine Suche nach mir selbst? Das Zuhause dass ich im Außen suche...
das Zuhause in mir selbst?

Ich verkörpere mich etwas mehr.
Ich wohne mehr im Körper.

Es tut gut mich zu lassen.
Die Welt zunehmend zu lassen.

Dass ich in meinem Frieden sein darf und bleiben darf
auch wenn die Außenwelt wütet und spinnt.

Die Freundlichkeit auch mit mir...
Ich lerne durch und mit mir...

und nicht zuletzt;
nimm dein Ego in den Arm du bist Seele
(M.H.)


Dienstag, 19. März 2024

Dort wo die Welt verstummt

Ist mein Zeigen ein Schweigen

Geht bis an das Firmament

Und ist ein dunkles Leuchten


Was ich war was ich war


Verebbt

Vergeht

Mit der nächsten Morgenröte


Ich bin tausend Tode

Ich bin der Sand am Meer

Und das Rauschen der Wellen

Fortgerissenes Leben


Ich war unerreicht

Ich war spiegelglatt

Und federleicht


Ich hab mich vollzogen

In deinen Tod

Ich bin hineingeboren

Und bin an der Erde erfroren


Mein Herz schlägt den Flügelschlag

Mein Traum zerberst im Farbenmeer


Mein Hoffnung ist ein Funkenstreif

Am Himmelsaum, verglüht


Wie alles vergeht vergeht vergeht


Und ich komm heim

In das Mysterium der Ewigkeit

Sonntag, 17. März 2024

 




Trauer sickert an den Resten meiner (alten) Existenz

In ein zwielichtiges Ahnen

Keine Geburt ohne Tod

Und wieder führt mich etwas ad absurdum

Weil es nicht loslässt ehe ich sterbe.


Ich zirkuliere nicht mehr in den alten Mustern

Und ich breche auch nicht mehr ein oder auf

Ohne dass ich mich mitnehme


So ist alles mit Haut und Haar

Und ich wage mich mit mir hin

Dort, wo ich bin


Aber sag mir doch; ....

Und meine Stimme bricht ab

Ich habe in Wirklichkeit nichts zu fragen

Etwas in mir weiss es schon


Und ich lebe ahnungsvoll

Meine Tage

Donnerstag, 14. März 2024

Mittwoch, 13. März 2024

Die falsche Matrix und die Aufgabe der Starseeds - Kerry K deutsch

 


 POLARITY teachings

Christliche Rollenbilder 2.0
Es sprießt eine vermeidlich spirituelle Bewegung, die davon ausgeht, dass es die Natur des Mannes sei, dominant zu sein und zu führen und die Natur der Frau "submissive" unterwürfig und sich führen zu lassen.
Ich frage mich: wer hat sich das ausgedacht? Warum sollte der Mann die Frau führen? Welche erdverbundene Kulturen würden das tun? Es gibt mit gutem Grund den Rat der Großmütter als oberste Instanz. Siehe auch das Orakel von Delphi, das Orakel der Gebärmutter.
Männer gehen in die Schwitzhütte (Gebärmutter) für Visionen. Sie steigen auf Berge, fasten und machen schmerzvolle Praktiken, um sich mit der Natur (Göttin) zu vereinen und mitempfinden/mitreden zu können in Bezug auf die großen Mysterien.
Bei den Frauen macht der Körper diese Rituale natürlich. Unser Körper vollbringt das Wunder, Geist in materielle Form zu bringen und zu gebären. Das wohl größte Mysterium der Menschen. In der Zeit, in der Frauen bluten, empfangen sie oft Botschaften und Vorhersagungen/Visionen für die ganze Gemeinschaft. Die Gebärmutter war schon immer wegweisend bei Entscheidungen für die nächsten Generationen. Visionen wurden seither symbolisch in den Schoß der Frauen gelegt und dort so lange getragen, bis klar war, ob sie dem Leben, der Liebe und der Verbindung dienen oder nicht.
Die Hingabe der Menschen und ihre spirituelle Energie waren 99 % der Zeit, die wir Menschen auf dieser schmerzlich schönen Erde wandeln, an oberster Stelle der Göttin oder naturspiritualistischen/polytheistischen Religion gewidmet. Priesterinnen, Seherinnen, Mütter und Großmütter wurden als Stellvertreterinnen der Göttin, des lebenspendenden Prinzips geehrt, da sie Gefäß (Kelch) sind für heiliges Leben, Eros und Weisheit.
Wie kommt man also auf die Idee, dass es die Natur des Mannes sei, die Frau zu führen und dominant zu sein und die Natur der Frau, ihm zu folgen und sich ihm zu unterwerfen und sie darin größte Erfüllung findet? What the heck?
Vermutlich aus demselben Grund, aus dem man für das jüngste Kapitel (unserer hunderte tausende alten Geschichtserzählung), einen besonders originellen Plot Twist ersann:
Ein Vatergott gebärt Adam. Aus Adams männlichen Körper, wird dann eine Frau geboren. Sie wurde mit der ausdrücklichen Intention geschaffen, seine Gehilfin zu werden, da die Tiere diese Rolle nicht zufrieden stellend erfüllten. Adam nannte die Frau, die sein Gegenstück war, „Männin“, „denn vom Mann wurde diese genommen“ (1Mo 2:18-23).
Neues Narrativ: Die Frau kommt aus dem Mann. Der Mann ist damit näher an Gott. Die Frau ist das zweite Geschlecht und nur im Bezug zu ihm existenzberechtigt. Der Mann HERRscht fortan über die Frau.
Das riecht irgendwie nach Minderwertigkeitskomplex und gaslighting?!
Dann schmückt man das Ganze noch mit Mythen aus, um die angebliche Natürlichkeit zu unterstreichen, über den Mann als Versorger in der Steinzeit. Aktuelle Forschungen gehen aber davon aus, dass es ziemlich gleich aufgeteilt war und Großmütter besonders gute Jägerinnen waren.
Die Polarity Szene (und ihre Wurzel: die Pick-up Szene) legitimiert vielfach Missbrauch und davon gibt es viel hinter der süßen Kulisse. Ebenso wie in der Tantra/Massage-Szene.
Wen oder was (Felder, Energiewesen oder Menschen) wir mit unserer Hingabe und Unterwerfung füttern, ist bedeutsam. Sehr sogar! Es verändert unsere Wirklichkeit.
Gern werden Frauen damit geködert, dass sie gefragt werden, ob sie:
"hingebungsvoll, weich, offen, weiblich, empfänglich, grenzenlos, juicy und fließend"
oder
"führend, stark, hart, verschlossen, verbittert und sexuell frustriert" sein wollen.
Crap.
Frauen können stark und weich, führend und empfänglich sein. Wir können hingebungsvoll sein und zugleich Grenzen und klare Neins haben. Wie alles in der Natur, werden wir uns zu rechten Zeit öffnen und verschließen. Es ist tief in uns angelegt, diese Qualitäten zu vereinigen. Aus dem SEIN heraus zu TUN und zu führen. Weich zu sein und scharf zugleich. Eine weiche, samtige Rosenblüte mit wehrhaften Dornen.
Wer hat Interesse daran, dass wir denken, wir müssten die Dornen opfern und uns ausliefern, um unsere süße Sehnsucht zu erreichen? Wer will uns davon überzeugen, dass unsere Grenzen unser eigentliches Problem sind? Wer schaut so tief in unsere Psyche und weiß genau, wo wir verwundbar sind und man uns an den Haken bekommt? Es hat Spuren hinterlassen, was man uns in Märchen, Hollywood und darüberhinaus eingepflanzt hat. Der Mythos vom ewigen Glück, mit dem richtigen Mann… so süß, so verlockend. Wir sind zermürbt und tragen Müdigkeit in unseren Knochen, von all den Kämpfen in unserem lebensfeindlichen "zivilisierten" System. Da ist die Hoffnung, dass endlich alles leichter wird, wenn wir ausgewählt werden.
Dazu die Erinnerung in unserer DNA aus den Zeiten, in denen Frauen ohne Mann, nicht als vollwertige Menschen angesehen worden sind, bis hin zur Ausstoßung oder Tötung in Zeiten der Hexenverfolgung und so weiter. Meine Oma wollte z.b. meinen narzisstischen Opa verlassen, aber hätte ihren hart erkämpften Beruf als Ärztin verloren und die kleinen Kinder ohne Unterstützung allein durchbringen müssen, da die katholisch geführten Krankenhäuser geschiedene Frauen ächetete. Solche Schicksale finden sich in jeder Ahnenlinie.
Um die Männer in die Fänge zu bekommen (besonders junge, die auf der Suche nach Orientierung sind), wird mit einem Nasenrümpfen vom weiblichen oder verweiblichten, emotionalen Mann gesprochen, den Betas. Wieder dieselbe "entweder/oder" Rhetorik. Willst du so ein netter Schlappschwanz sein oder der dominante, selbstsichere, ständig potente und souveräne Alpha?
Alle Wesen sind im Ursprung weiblich, XX-Chromosomen bilden den Urprint unserer Schöpfung. Jedes Baby ist die ersten sieben Wochen lang weiblich. Seit wann ist weiblich ein Schimpfwort?
"Wenn sie dich kritisiert, entmaskulisiert sie dich, Mann!" Ruft so manch ein Coach dem Suchenden zu. Wie fragil ein Mann sein muss, der sich in seiner Identität als Mann existenziell bedroht fühlt, wenn ihm Kritik entgegenkommt, will man sich eigentlich nicht ausmalen. Und wozu so ein labiles Ego unter schlechtem Einfluss noch fähig ist... zumal manche Lehrer sagen, eine Frau wäre nur allein dadurch schon respektlos, wenn sie ohne seine Erlaubnis ihre Meinung zu etwas äußert oder einen Vorschlag macht.
Ständig dominant sein und führen zu müssen, baut immensen Druck auf die Männer auf. Niemand ist dafür gemacht ständig zu dominieren. Dieser Druck wird sich seinen Weg suchen, um sich zu entladen. So manche Beziehung wird zum Albtraum, auch wenn für Social Media der Schein bewahrt und manchmal sogar weiter als Coach in dem Feld gearbeitet wird.
Wovor soll der "maskuline" Mann, eine "feminine" Frau beschützen? Am meisten Angst habe ich persönlich vor Gewalt durch unreife, uniniitierte Männer.
Die ältesten mystischen Schriften vereinen übrigens noch die verschiedenen Aspekte der Urweiblichkeit. Siehe die älteste Aufzeichnung der Menschheit: Inanna (Göttin der Liebe und des Krieges) und in der indischen Mythologie: Kali/ Bagalamukhi aus den Mahavidyas als wilde und zerstörende Aspekte der Göttin & Saraswati/weiße Tara als eher sanftmütige, fließende und schöpferische Aspekte.
Der beste Schutz und zugleich die Erfüllung unserer Sehnsucht nach Weichheit liegen in einer Gemeinschaft, in der Frauen ihre Sicherheit in der Verbindung zu anderen Frauen finden. Eine Gemeinschaft, in der sich Mädchen als weich und stark zugleich erfahren können. Wo die Unterteilung in gutes Mädchen (immer freundlich und süß) und böses Mädchen (wild, hat Grenzen, wütend) aufgelöst wird.
Und die noch tiefer liegende Spaltung in Heilige und Hure, Eva und Lilith (die installiert wurde, um Frauen zu entmachten), entlarvt wird als das, was sie ist. Angst, vor dem tiefen, dunklen, intuitiven, undurchdringlichen, unkontrollierbaren, mächtigen, erotischen, vergänglichem, mystisch-weiblichen.
Wir brauchen eine Gemeinschaft, in der zyklisches Leben und SEIN der Nährboden ist. Wo das weibliche Prinzip in uns lauscht und einen Impuls empfängt in der Dunkelheit, diesen behütete und nährt und das Männliche in uns, ihn umsetzt und voranbringt -aber erst dann, wenn die Zeit reif ist und geprüft wurde, dass das Vorhaben dem Leben und den folgenden Generationen dient! Und ich spreche nicht von Männern und Frauen, sondern von Prinzipien in jedem von uns.
Ich bin überzeugt, dass wir uns eigentlich ALLE nach Sicherheit und Geborgenheit sehnen und danach loslassen und weich sein zu dürfen. Männer wie Frauen. Es ist menschlich. Das Patriarchat und der Kapitalismus schaden uns allen. Es ist eine schwere Bürde und eine abgrundtiefe Verletzung unserer Würde, dass unser Wert an unserer Leistung und Attraktivität gemessen wird und wir damit zum Objekt der Interessen anderer gemacht werden. So wie ich es spüre, wird unsere wahre Sehnsucht in einer Gesellschaft erfüllt, die den inhärenten Wert jedes Menschen, ganz egal welches Geschlechts, Alter und Hautfarbe anerkennt und würdigt.
Mutter-Sein sollte bezahlt werden, sowie wie jede andere Arbeit auch (und natürlich auch Vater-Sein, falls der Mann das als Hauptaufgabe wählt). Auch emotionale und energetische Arbeit, die wir fürs Kollektiv tun, sollte finanziell geschätzt werden. Dann sind wir nicht mehr auf die Ehe und Beziehung zu einem Mann (oder Frau) angewiesen. Wir können uns frei dafür oder dagegen entscheiden, mit einem Mann (oder Frau) zu sein. Se*xualität wird dann nicht mehr aus der Angst heraus geschehen, die Lebensgrundlage und Privilegien (oder schlimmeres) zu verlieren. Wir sind getragen von dem Wissen: Wir sind gehalten, wir sind sicher, für uns ist finanziell und emotional gesorgt durch die Gemeinschaft. Egal ob mit oder ohne Mann (oder Frau) an unserer Seite.
Wer wünscht sich nicht, versorgt und gehalten zu sein? Einfach mal SEIN zu dürfen? Die Masken und Anstrengungen ablegen zu können? Zu erfahren, wie jeder abgelehnte, verurteilte Teil unseres Selbst mit Liebe und Zartheit berührt und willkommen geheißen wird!
Am weiblichsten haben ich mich in meinem Leben übrigens bisher gefühlt, wenn ich unter Frauen tanzte, wir uns mit Öl feierlich salbten und mit den Kindern nackt im See badeten. Und wenn ein Mann sich von mir halten liess und weich wurde durch meine Berührungen und wir einfach nur zusammen atmeten.
Warum sollen wir uns das nicht gegenseitig schenken? Unter Frauen, unter Männern, von Mann zu Frau, Frau zu Mann….
Mögen wir wieder sanft mit uns und einander sein und uns erlauben, Mensch zu sein. Das ist eine gute Prävention gegen so manchen Virus, den man sich einfangen kann im wilden Dschungel der spirituellen/religiösen Szene.

Clara Marie Hanssen


Dienstag, 12. März 2024

Sonntag, 10. März 2024

 


wo bin ich wenn ich nicht da bin
was zieht an mir und was setzt mich
was spricht mich?
was blickt durch mich hinaus
und wo bin ich wenn ich nicht da bin

weltende Welt
soll will und wird
und muss
und ich... spreche den Dingen nichts ab
nur das mein Gehen
Schritt für Schritt ist
und das ich nichts sagen kann
weil alles wird während ich gehe

als "blüht es hinter uns her"
nur so schade
dass ich nicht bin wenn ich bin
dass ich nicht da bin wenn ich da bin
nur so schade
dass ich nicht mich bin
dass ich nicht lebe
was ich vielleicht leben könnte

so schade...

Donnerstag, 7. März 2024

 

Kräuter für die Seele

Rosmarin und seine Wirkung auf die Psyche

Rosmarin wirkt energetisierend und stärkt Konzentration und Gedächtnisleistung. Auch bei psychischer Anspannung kann Rosmarin Linderung verschaffen. Außerdem verbessert Rosmarin die Durchblutung und wirkt so generell stärkend.

Löwenzahn und seine Wirkung auf die Psyche

Löwenzahn wirkt anregend und stärkend. Die Pflanze ist harntreibend, spült die Niere und stärkt die Leber. Gilt als stoffwechselanregend und entgiftend. Vor allem seine Bitterstoffe sind gesund. Wenn die Blätter zu bitter sind, kann man sie eine Weile wässern. (Bitterstoffe sind in großer Menge nämlich auch nicht gut; es kommt, wie bei vielem im Leben, auf die richtige Dosis an.)

Baldrian und seine Wirkung auf die Psyche

Baldrian wirkt zentrierend und deshalb beruhigend. Man kann ihn als Tee zu sich nehmen. Auch konzentrationsfördernde Eigenschaften soll Baldrian besitzen.

Johanniskraut und seine Wirkung auf die Psyche

Zur antidepressiven Wirkung von Johanniskraut gibt es viele Studien. Wenn du ihn als Tee trinkst, tritt die volle Wirkung erst nach ca. vier Wochen ein. Johanniskraut wirkt am besten gegen Winterdepression, da es den Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit kompensiert.
Aber Vorsicht: Wenn du bereits rezeptpflichtige Medikamente gegen Depressionen nimmst, solltest du zuerst deinen Arzt oder deine Ärztin um Rat fragen, bevor du zusätzlich mit Johanniskraut zur Tat schreitest!

Lavendel und seine Wirkung auf die Psyche

Lavendel wirkt beruhigend und leicht stimmungsaufhellend. Lavendeltee wird z.B. bei Einschlafproblemen, Migräne, Schwindel, Magenproblemen oder Krämpfen eingesetzt. Aber bereits der Geruch von Lavendel ist entspannend – z.B. als ätherisches Öl oder in einem Lavendelkissen. Nach einem Sonnenbrand wirkt Lavendelöl regenerationsfördernd und kühlend.

Melisse und ihre Wirkung auf die Psyche:

Melisse wirkt beruhigend sowie leicht antidepressiv und hilft bei Schlafstörungen. Das zeigten mehrere Studien, unter anderem eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2023. Melisse hat aber auch entkrampfende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Als Tee getrunken, kann Melisse bei Appetitmangel und Nervosität helfen. Dazu wird empfohlen, zwei Teelöffel Melissenblätter mit heißem, aber nicht kochendem Wasser zu übergießen und zugedeckt zehn Minuten ziehen zu lassen. Davon drei Mal täglich eine Tasse trinken.

 


Dienstag, 5. März 2024

 


 10 ANZEICHEN FÜR FAWN RESPONSING

1. Du passt dich an, damit dich niemand angreifen kann.
2. Du brauchst Harmonie und fürchtest Auseinandersetzungen.
3. Du machst oft gute Miene zum bösen Spiel.
4. Dissonanz und Konflikte erlebst du als vernichtend.
5. Du bist verunsichert, wenn du das Gefühl hast, dass dich jemand nicht mag.
6. Du rechtfertigst und erklärst dich häufiger als andere.
7. Du fürchtest, andere könnten dir böse sein, wenn du dich so zeigst, wie du wirklich bist.
8. Es fällt dir schwer, Entscheidungen zu treffen, die andere missbilligen könnten.
9. Du fühlst dich erst sicher, wenn dich alle mögen.
10. Am liebsten möchtest du es immer allen recht machen.

Montag, 4. März 2024

 


Traum-verlorne Zeit

Weltenweit

Trägt an dem Verlust

Hast du es gewusst

Hast du es gewusst


Traum-verlorne Zeit

Es stellt die Ewigkeit

Trägt an dem Verlust

Hast du es gewusst

Hast du es gewusst

alles dreht sich im Kreis
und es ist keiner, kein einziger, der es weiss

so bleib ich still die Traurigkeit
die um sich kreist
in dieser stillen Endlichkeit

die nur erlöst wird
wenn etwas ewig weiss

als dies
was es blieb
hat kein Leben
ist ein ausgetauschtes irgendwas

"ich warte hier
dass du mich siehst"


Freitag, 1. März 2024

 


Wir waren bis an den Rand gebannt

Blieben regungslos

Und waren wie fragendes Nordland


Ich hab den Sinn kopiert

Die Dinge infiltriert

Und hing in der Luft


Wir haben zeitgleich

Gegensätzliches gemeint


Ich vollzog die Aussagen donnergleich

Weil ich nicht weiss was ich weiss

Und wieder blieb ich dort wo niemand war


Ich hab nicht das Zeug mich zu sehen

(weil sich niemand sieht)

Aber ich werde direkt und unmittelbar

Wenn ich lebe

Was sich als sich aussieht

Aber vorallem; was es ist

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...