Donnerstag, 31. Dezember 2009

Diese Nacht ist ein Fluss
Mein Bett ist ein Kahn
Vom alten Jahr stoße ich ab
Am neuen lege ich an
Morgen spring ich an Land
Dies Land, was ist´s für ein Ort?
Es keiner der´s weiss
Keiner war vor mir dort


(Josef Guggenmos)

Montag, 14. Dezember 2009

Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter,
als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden
und laut zu sagen; Nein


(Tucholsky)

echt

http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?10069

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Es schmeckt wie Hohn auf meinen Lippen
Wenn deine süßen Küsse bitten
Nachdem du Peitschenhieb geschwungen

#
"Hast du schon das Neuste gehört?"
Und sie gehen mit dem Trend mit
Allem was "in" ist
Sie wissen was wie wo läuft
Was man so sagt
Und wer was tut und warum

Ruhelose hetzen an mir vorbei
Stoßen mich zur Seite
"Mach den Weg frei"
Keine Zeit

Suchen, immer suchen
Überall
In allen Ländern, Welten, Ecken, Winkeln
In andern Leben, Modefarben und Artikeln

Wonach man aber sucht weiss man nicht

Ich als Ignorant steh an der Wand
In die Ecke gedrückt
Und abgespannt

Ich hab "keine Ahnung von Nichts"
Und bin glücklich
Begrenzt stehen meine Worte im Raum
Jeder sich selbst ein Fremder
Ich taste mich an dein Lächeln vor
Wie fühlt es sich an
Und wie tief geht es?

Ich betrachte deine Kulisse
Dann dein Dahinter
Schließlich das in die Ecken versteckte, zugedeckte

Ich will dich ganz
oder gar nicht
"Gehst du mit?" frag ich dich
Ich erwarte nichts
Die wenigsten haben den Mut
Mich zu begleiten

Du zögerst
Wirfst mir warme Worte hin
Die schon verblühen
Ehe ich sie fassen kann

Du lächelst unsicher
Ich warte auf ein Ja oder Nein

Würdest du dich kennen
Wüsstest du die Antwort bereits
Du wüsstest deine Grenzen

Ich wünsche dir Klarheit

Und gehe allein meines Weges
Wie seit jeher
Unter Tränen
Sprichst du
Dein letztes Gebet

Wie nah kann Nähe wirklich sein?

Nur Sekunden

In denen ich lächle
Die Zeitung umblättere
Am Kaffee nippe
Einen Brief öffne
Einen Gedanken fasse ...

Du stirbst

Nur Sekunden
In denen Bremsen quietschen
Scheinwerfer leuchten
Menschen schreien
Kaltes Eisen deinen weichen Körper fasst
Zerstört

Tötet

Sekunden zuvor
Dein letztes Gebet
Deine Stimme
Dein Augenblick
Deine Hände
Der Wind in deinem Haar
Deine Gedanken
Dein Atem
Dein Sein

Tot
Die Wahrheit ist ein Fremder

Du blinzelst durch den Tag
Alle Schattenkreise laden dich ein
Bunte Farben leuchten dich aus
Sie stellen Fallen auf

Ob du dich wehrst oder nicht
Ist gleich
Es gibt keinen Fluchtweg
Und jeder Angriff ist aussichtslos

Wenn du möchtest bau Mauern auf
Sie werden auf dich warten
Und wissen genau; irgendwann kommst du zurück
Keiner hält Mauern auf Dauer aus

Und wenn du mitgehst
Wirst du verpulvert
Ausgequetscht und leergepresst
Sie werden dir alles nehmen

Am Ende wohnt Leere

Endlose Trauer
Und "wer bin ich?"
Du hast dich wieder verloren
Marionette geworden
In dieser grellen lauten Welt

Und im Dunkeln einsam
Nur noch dein Flüstern"Nein danke"
Diese Welt wurde deine Fremde
In dir ist keine Heimat mehr
Nur Meer und ohne Hafen
Kein Halt
Die Wellen werfen dich zu allen Seiten
Das Wasser brennt in deinen Lungen
Letzte Kraft
Dann Untergehen
Nur noch deine Hand
Hoffnung stirbt zuletzt

Niemand hat dich gesehen

Dienstag, 8. Dezember 2009

In Sehnsucht an eine alte Zeit

http://www.youtube.com/watch?v=RO587MFgM00

Mein Freund der Baum

und;

Juliane Werding

Vier Jahreszeiten - Vivaldi

Reinecke Fuchs

Tanita Tikaram

3 Nüsse für Aschenbrödel

Montag, 30. November 2009

In deine Seelentiefe lass mich tauchen
Im Funkenflug berühren

Dein Wesen küssen
Dich aufgehoben wissen
In meinen warmen Armen

Durch deine Augenblicke schimmert Licht

Unendliches Sein
Dich Ganz
Will ich lieben

Bilder gehen durch dich durch
Deine Seele sieht

Wie bist du klein
Und dein Innen
Alles Licht und Liebe

Deine Seele sanft
Dein Sein rein
Und echt

Ich will dich lieben
Bis ich sterbe


Dich Seele
Die du bist
So und
Nie wieder

End of suffering - thich nhat hanh

http://www.youtube.com/watch?v=NMab_lYY5lE&feature=related

Mittwoch, 25. November 2009

"Wege zur Gelassenheit" Peter Lauster

Die meisten Menschen leben aus Angst lieber in Abhängigkeit von
Familie, Religion, Arbeitsstelle, einer politischen Meinung,
Meinung über das Leben, Erziehung etc.

Viele stehen den ganzen Tag unter Spannung und können nicht loslassen
obwohl sie sich doch so sehr nach der Freiheit sehnen.

Sie haben Angst vor der Freiheit, der Unsicherheit.
Denn Freiheit kann bedeuten dass man ausgestoßen wird,
allein ist uvm.

So wählen viele den bequemeren aber spannungsreicheren Weg;
die Anpassung.

Bis sie eines Tages unter ihrer Seelenbefindlichkeit leiden.
Anklammern führt zu;

Ehrgeiz, Neid, Konkurrenzdenken, Habgier, Geltungsstreben,
Agression, Angst, Unsicherheit, Eifersucht, Besitzgier,
Konsumzwang, Klatschssucht, Sadismus, Existenzangst,
Sucht, Unruhe, Hektik, Nervosität ....


Dabei ist der Weg da raus so einfach;
Alles woran wir uns anpassen und anklammern
loslassen. Hier beginnt aber ein unbekanntes Gebiet.

Gelassenheit findet innen statt.
Sie brauch sich nicht nach außen zu demonstrieren.

Gelassenheit ist kein mir-doch-egal Gefühl.

Gelassenheit die auf etwas beruht wie Beruhigungsmittel,
Alkohol, Erfolg in Beruf, Parnterschaft, sozialer Status,
finanzieller Status etc ist keine echte Gelassenheit.
Sie bekommt allzuschnell Risse. Die Menschen betäuben sich lediglich.

Viele Menschen sind zutiefst in diese seelischen Strukturen verstrickt
und halten sie für die "normale" psychische Situation eines Menschen und haben
dennoch Sehnsucht dem allem zu entkommen in die Freiheit,
weil die erzielten Vorteile die Nachteiile nicht aufwiegen wie man mitunter
plötzlich erkennt.


Anpassung vermeidet Kritik und Auseinandersetzung.
Anklammern vermittelt Sicherheit und Ruhe.
Loslassen führt in drohende Unsicherheit,
jedoch in seelisches Glück.


In der Kindheit sind wir noch offen und unsere Lebensenergie fließt frei.
Nach und nach werden wir erzogen; mit Lob und Strafe dressiert.
Aus Angst vor dem Liebesentzug der Eltern passt sich das Kind an
und folgt den Anforderungen.


Was fordert der Ausbruch aus diesem spannungsreichen einschneidenem Leben?


MUT

und Vertrauen. In sich und das Leben

Loslassen
Gelassenheit

Dienstag, 24. November 2009

Verena Glöggler-Wehinger

Thema; Wie kann ich mich von entwicklungshemmenden Rollenmustern und
von Vorwürfen lösen? Geht das?


Wir erfüllen alle Rollen als; Frau/Mann, Freundin/Freund, Schwester/Bruder,
Arbeitnehmer, Eltern etc.

Es kann sein dass wir uns eines Tages in einer Rolle nicht mehr wohl fühlen.
Wir sollten uns fragen; warum und woher kommt das?
Die Ursachen ergründen und angehen.

Welche Bedürfnisse habe ich? Und werden diese noch erfüllt?
Oder erfülle ich ständig nur die Bedürfnisse des anderen?

Und warum?

Weil ich denke dass ich nur so gemocht werde? Weil ich nicht "verletzen" möchte?

Aber was ist der Preis für mein ständiges "brav" sein?
Es kann in Depressionen münden.

Wichtig ist sich nicht zu verlieren.
Was sind meine Ziele? Was meine Bedürfnisse?
Diese mitteilen in einem "ich brauche dies" Gespräch.
Kein "du musst" oder aufrechnen wer was verdient hat.

Machen wir uns wieder zu Menschen mit Bedürfnissen.
Das ist zutiefst menschlich. So können Beziehungen gelingen.
Einander vermitteln was man braucht.
Sich entgegen kommen. Gemeinsam einen Weg finden.

Es kann auch sein dass manche Bedürfnisse anders gestillt werden müssen.
Dann kann man danach suchen was noch helfen könnte.


Meistens sieht ein solcher Weg etwas so aus;

1. Ich erfülle deine Bedürfnisse (und verleugne meine)

2. Ich gehe in die Rebellion (Zwischenzustand)

3. Ich übernehme Verantwortung für mich und gebe dir deine Verantwortung
für dich zurück

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Selbstliebe ist ebenso wichtig!!!

Allzuoft verurteilen wir uns selbst wenn wir etwas "falsch" gemacht haben.
Man wertet sich schnell ab und fühlt sich schuldig.

So ist macht man sich klein und handelt aus Schuldgefühlen heraus.
Es ist keine echte eigen Verantwortlichkeit da und es kann kein echtes
Mitgefühl entstehen da man immer nur aus der vermeintlichen Schuld heraus handelt.

Anders ist es bei echter Schuld. Bspw wenn ich einen Unfall baue und
durch mein Verhalten jemand zu Schaden kam.
Dann kann ich mein Bestes geben um dass wieder gut zu machen.
Aber mehr kann ich nicht tun. Damit ist es erledigt.


Es gibt viele Menschen die anderen Schuldgefühle machen (wollen) um sie
klein zu halten und sich groß zu fühlen.
Man kann in die Position des sich verteidigens und erklärens gehen.
Man kann sich ergeben (bspw. Ja du hast recht ich bin ein schlechter mensch)
Oder man kann damit spielen (humorvoller losgelöster umgang)
letzteres gelingt aber nur wenn ich die schuldgefühle nicht auf mich nehme
und die veranwortung für die gefühle des anderen nicht auf mich nehme.


ich trage keine verantwortung für die gefühle anderer.
ich bin nicht dafür verantwortlich dass andere glücklich sind.
das passiert in ihnen drin. darüber habe ich keine "macht".

der andere entscheidet selbst wie er sich fühlen möchte.

bspw. kann ich 2 menschen sagen "ich mag dich".
der eine freut sich darüber, der andere erschrickt sich und sagt dass ihm das viel zu nah ist.

das hat mit der geschichte des jeweiligen menschen zu tun.

ich sage in beiden fällen das gleiche aber jeder mensch reagiert unterschiedlich.

jeder sollte lernen verantwortung für seine gefühle selbst zu übernehmen.
dann kann man auch loslassen von erwartungen wie "mein parnter soll mich glücklich machen".
oder aber auch anderen schuld zu geben weil man traurig ist, wütend, sich nicht wohl fühlt etc.

hilfreich ist es dann mit "ich brauche" zu kommunizieren statt anderen etwas vorzuwerfen.


Wenn ich etwas falsch gemacht habe gebe ich mir Schuld, werte mich oft ab.

Man könnte sich aber stattdessen auch fragen;
was für ein Bedürfnis ist dahinter?
Was möchte ich?

Mit sich selbst liebevoll umgehen.


Statt; Was hab ich falsch gemacht?

Lieber; Was brauchte ich jetzt?


alles hat seinen Preis.
Was zahle ich für meine Harmoniebedürftigkeit bspw.?

oder wenn ich bei einem Mann bleibe der mir schlägt und ich angst vor dem Alleinsein habe...

Wir entscheiden selbst


1. Beobachten
2. Gefühle
3. Bedürfnisse
4. Bitten
Depressionen sind der Lohn für hohe Angepasstheit und das Verleugnen
eigener Bedürfnisse

(Verena Glöggler-Wehinger. Familientherapeutin)

Samstag, 21. November 2009


Donnerstag, 12. November 2009

FREIRAUM
FREIHEITSTRAUM

Ich lass diese Art von Leben los
Es macht mich krank
Und ich geh ein

Wer schürt das Feuer?
Wer schenkt mir Gesang?
Wer Speis und Trank?

Wer hütet das Tier?
Wer bleibt im Gehen und ist im Bleiben Gehen?

Wer?

Dunkelheit bricht an

Sie sprechen von DEM LEBEN

Es macht mich krank

Die Hände in den Himmel
Freiheitstraum

Die Stimme in den Wind
Freiheitstraum

Ich geh ein

In die Weite werf ich mich
Und komm ich zu Tode
Ist das so

In eurem geschnürten Korsett ersticke ich
Erde ist für euch Dreck

Und was fein durch meine Sinne weht
Ist euch fern


Ich bin allein
Aber vieltausendmal lieber allein
Als mit euch einsam sein

Donnerstag, 5. November 2009

Was uns anrührt,
dich und mich,
nimmt uns zusammen
wie einen Bogenstrich
der aus zwei Saiten
eine Stimme zieht ....
http://www.youtube.com/watch?v=icUC32-0WuY



Und was wie ewig schien ist schon Vergangenheit

Montag, 2. November 2009

älter werden

Einst segensreich
Heute; mein Marktwert verfällt

Und was bleibt?

Samstag, 31. Oktober 2009

Das du mich nicht lieben kannst

und wer ich bin
und wer ich bin

Das du dich nicht sehnen kannst

und wer ich bin
und wer ich bin

~

Stumm
Mein Herz verlangt
Nach deiner Nähe

Meine Worte
Gehen lautlos
In die Stille ein

Um irgendwo dort
Wo du bist
Zu verglühen

Dich unantastbar lassen
Aus der Ferne
Zu betrachten

Meine Hände fallen
Im dicht an dicht
Ins Nichts

Jedes Tasten
Könnte Tödlich sein
Ich weiss

Du kannst nicht lieben
Nicht mich

Du bist verschenkt
An irgendeine Ferne

Suchst Wärme
Dort
Wo sie erloschen ist

Und ich verberge
Mein Feuer

Löschen was noch löschbar ist
Nicht dass du dich verbrennst
Nicht dass dus merkst
Nicht dass dus weisst

Nicht!

In deine Ferne Nähe

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Was war das?

Ich dreh mich um
Seh dich an

~ fremder Glanz

Samstag, 24. Oktober 2009

Ich weiss nicht
Wen oder was ich meine

Ich geh mich im ertrinken suchen
Im Irgendwas und Irgendwem
Fremd ist alle Lande
Ich bau überall mein Haus

Um irgendwo daheim zu sein?

Immer für den Fall eins steht nicht mehr
Ich hab ja andre noch

Das ist meine Sicherheit

Ist meine Sicherheit Schauspielerei?
Und was such ich eigentlich?
Der Wind treibt mich ruhelos
Durch stille Straßen
Immer in der Gefahr irgendwo hängen zu bleiben
Mich ertränken in den tiefst möglichen Seen

Um was nicht zu sehen?
Oder um zu sehen erst recht?
Was such ich eigentlich?
Und was ist mit dir wenn ich nicht mehr bin?

Blatt im Wind
Das ich bin
Überall und Nirgendwo

Wohin verlangt mein Herz?
Mauern stürzen ein
Zeiten ändern ihr Gesicht

Du fühlst dich nahe
- ich nicht

Zum ersten Mal
freisein erleben
im sosein schweben

an allen Seiten Halt

- mich schneidet die Kalte Luft
hinter mir raunt der Abgrund

du leuchtest im Glück
- ich freu mich für dich

du sprichst von mir
ohne mich zu meinen

mir ist als könnte ich jeden fühlen
aber niemand fühlt mich

du begibst dich in die nahe wärme
erlaubst von liebe zu reden

- ich lausche den geschichten wie märchenerzählern
nachts vorm zu bett gehen

du tastest mich und freust dich daran dass ich bin
- ich aber bin gestaltlos. das hast du vermutlich noch nicht gefühlt


heiter nimmst du abschied. auf bald

- ich kämpfe mit den tränen in der kalten einsamkeit

Die Hure

Du verzehrst dich nach ihr
Sie weiss viel mehr
Als sie sagt

Sie weiss um deine Träume
Und das liebst du an ihr

Sie ist dir ergeben
Gibt sich hin
Wild und anschmiegsam

Gibt dir jedes Gefühl
Wonach es dich verlangt

Dennoch; sie behält die Kontrolle
Und du wähnst dich in der Macht

Sobald du in ihre Tiefen steigen willst
Von irgendwoher noch ein Lachen
Dann ein Untergehn

Und du greifst in nichts
Als kalte Luft
Du sagst du liebst sie
Aber wen meinst du wenn du das sagst?

Sie fühlt
was du brauchst
was dir fehlt
wonach es dich sehnt

Liebst du sie nur
Weil sie deine Bedürfnisse stillt?

Oder meinst du sie
Kannst du sie fühlen

Liebst du sie ihretwegen?
Oder deinetwegen?

Und wen liebst du eigentlich?
Liebst du überhaupt?
Menschenmassen
Hasten
An dir vorbei

Blickaustausch
Nähe
Verstehen
Gruß

Schmetterlingsmädchen
Auf dem Asphalt
Einer großen Stadt
Im Anonymenfeld
In dem keiner Zeit hat
Und nur das Geld
Diskounter sich unterbieten
Und wo ist der Mensch
In seinem stummen Aufschrei

Hast du dich niedergelassen
Ich seh dich leuchten

Sie hasten vorbei
Die dunkelgrauen Massen
Nach irgendwohin

Und du leuchtest ruhend
Mitten darin

Schreibend
Fühlend
Still

Ein Lächeln
Verbindet dich und mich

Und ich weiss; ich bin nicht allein
Wie schön von dir zu wissen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Montag, 19. Oktober 2009

....

Es ist leise quälend
Hat keinen Namen
Kein Gesicht

Kommt wann immer es will
Und findet mich dort

An alles Leben. Befreiung durch die Liebe :)


Du... schön das es dich gibt




Was ist mit dir?

Du leuchtest.
Und steckst mich an.

Frei und chaotisch.
Ist mir bekannt.

Einfach und lose.
Ich weiss.

Und gemeinsam.
Wieder einmal.
Wie schön.

Die Blickrichtung teilen wir.
Ich empfinde Glück.
Und; wir kämpfen
Planen
Tun

Raus aus der Ohnmacht!
Ins Leben.
Nein wir wollen nicht sterben.
Doch stirbt jeder seinen Tod alleine.

Wir bauen unser Leben auf Verlusten und Ruinen
Sehnsuchtsvoll die Hand nach Halt
Ich bin dir Halt
Du bist mir Halt
In diesem Augenblick
Der bleibt

Halt... endlich
Aber warum so vergänglich
Wieder einmal

Trauer
Ohne Tränen

Wieder Gedanken an den Tod
Wieder Wunschgedanken

Nein.
Wir kämpfen

Und was ist das?
Ach zum Glück
Ich fühle nichts

Aber was ist mir dir?
Vielleicht fühlst du auch nichts
(zum Glück)

Es ist einfach.
Sag jetzt nichts.
Lass einfach sein.

Ich brauch es.
Du brauchst es.
Und jeder kann es geben.
In diesem Moment.

Warum nicht?

Dennoch; WARUM?

Ich fühle nichts.
Nichts
Zum Glück



Oder doch?
__________________
Sie fällt dahin.
Manchmal wird sie aufgefangen.
Nie sucht sie
Sie wird gefunden.

Wohin?
Niemand will ihr ein Zuhause geben
Nichts ist für immer
Nur das Fallen
Das ist immer

Irgendwohin
Nein....
nicht irgendwo
Aber hin
Immer wieder hin
Dahin und
Allerlei

Erst war innen ein Stausee
Nun ist das Wasser versickert
Scheint es
So kann sie besser fallen
Hierhin und dorthin
Und nirgends bleibt sie hängen
Denn niemand ist ihr ein Zuhause

Und zu Beginn wenn sie sie fassen wollen
Lacht sie nur
Und fliegt schillernd davon
Das es blendet

Ist es ein Spiel?
Sie rettet sich nur
Um manchmal ein bisschen Zuhause zu empfinden
Fällt sie
Wird aufgefangen
Fällt sie
Wird aufgefangen
Denn bliebe sie hängen
Würde sie tiefer fallen
So fällt sie nur nach hierhin und dorthin

Aber was ist das für ein Leben?
Es ist wie eh und je
Eh und je

Und Trauer
Ohne dass sie weinen kann

Ach...
__________________

Samstag, 17. Oktober 2009

Niemand ist mir ferner als du.

Ich versuche ein wenig Nähe aufzubauen
aber deine Krallen reichen tief
und zerstören

Dein Panzer ist undurchdringbar

Du solltest mir ein Lebenselexier geben
Aber du verweigerst es mir
Und begründest es damit
Das ich es nicht wert bin

Ich hass dich!!
Aus tiefstem Herzen

Nur Hass

Ich empfinde nichts dir gegenüber
Als Abscheu

Ich kann dich nicht berühren
Du bist die Fremde in mir
Der ich kein Asyl gewähre

Geh! Ehe es noch nicht zu spät ist
Geh! Ehe du noch gehen kannst

Inn mir verlangt es dich zu zerstören

Du bist kalt und skrupelos
Monster

Wie hält er es nur mit dir aus?

Ach, ihr seit beide Monster
Jeder auf seine Weise

Beide für mich unerträglich

Geht! Ehe es noch Zeit ist

Du lässt mich allein
In der Kälte
Wie immer

Und dann erwartest du Liebe

Ich schmetter dir Hass entgegen
Dass er dich aufreisst und
ausbrennt


Ich hass dich
Die die mich mit ihm zeugte

Gebärmaschine

Leben ist tödlich


Es ist nicht viel geblieben
Meine Wunden bluten stumm

Eiskalter Regen
Und nun; wohin?

Freitag, 16. Oktober 2009

Es macht mich trunken
Und fern

Dennoch näher

Und schwebend
Und taumelnd
Und zeitlos


Wo bin ich?

Ich bin in etwas warmen weichen
Aufgehoben
Und leuchtend,
dass es mich blendet

Ich will nur die Augen schließen
und mich fallen lassen
dahinein
sein

Im Nebel

Seltsam im Nebel zu wandern.
Einsam ist jeder Busch und Stein.
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das untentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern.
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


Hermann Hesse

Dienstag, 13. Oktober 2009

frierend an die wand.

durch geschlossene augen land.

hier wohnt das urteil.

-

NEIN danke

und tschüss

also nein danke ....

"Kommst du Morgen?"

"Ja gerne"

"Bist du dir sicher?"

"Ja. Wenn es mir gut geht komme ich sicher"

"Also... bis morgen?"

"Ja bis morgen"

"Und du kommst morgen auch?"

"Ja."

"Ok. Bis Morgen"

"Bis Morgen"



.... kommt der Morgen will ich nicht mehr

Montag, 12. Oktober 2009

Sie tun alles für mich
Aber ich
Sie wissen mehr
Aber ich
Sie können mehr
Aber ich
Sie sind mitten im Leben
Aber ich
Sie tun alles aus Liebe
Aber ich
...
Stumm steh ich am Bahndamm

Allein
Wind spielt durch mein Haar

Erst wenn der Tag kommt...
Anbruch

Irgendwoher Sonne
Strahlen streifen mich
Leuchtender Strahlenkranz
Und durch Licht Farbentanz
...
Aber sieSind mehr
Sie tun alles für mich

Aber ich
Sie wissen mehr
Aber ich
Sie sagen mir noch

Alles was gut ist
Und wichtig
Sie wissen es
Aber ich...


Auf Gleisen Tanz
Leise
Jubelnd
Schillender Schmetterling
Ich will dich fangen

Laufe blind
Von Tränen
Nach irgendwoher

Kommt ein Zug
Seh ich ihn nicht mehr
Fasst er mich fest

Nimmt er mich mit
Schleift er mich
Überrollt oder Überfahren

Sie tun alles für mich
Aber ich
Sie tun alles für mich

Aber ich
Fühle nichts

Und doch viel zu viel
Wie ich mich belüge
Ich weiss bald kommt der Tag
An dem ich sehn muss was ist

Weiss ichs doch längst
Und schob es fort
Je näher es kam desto weiter

Erst wollte es leben
Und ich war noch am denken
Ob es denn darf

Dann brach etwas innen zusammen
Und dann kam ein Schlaf

Ich zog in die Abwehr ein
Kein Turm kann höher sein
Und keine Mauern fester

Mein Dörnrösschenschlaf
Und mein Rapunzelhaar

:)

Doppelt hält besser denke ich

Und eh ich mich steche
Und ehe mein Blut

Nein und ja und nein und ja und nein

Im Wald hätte der Jäger mich erschießen sollen

Aber wie soll das weiter bringen
Immer diese Wut auf das Selbst

Nein
Ein andern Weg

Von hier kann ichs überblicken
Mein Geist ist wach
Ich weiss es doch

Aber wissen allein ist zu wenig

Schritte in irgendeine Dunkelheit

Zu wieviel Vertrauen bereit?
Was weißelt die Straße
Was grüßt die Nacht

Was macht den Sternen Lichter
Und was raunt der Wind durch Blättwerk

Und leise
Wach ich über schlafendes Land

Von niemandem gesehen
Von niemandem erkannt

So kann es ewig bleiben
Ich bin mir gar ja selber fremd

Sonntag, 11. Oktober 2009

Sie gehen vorbei
Und werfen nicht
Einen Blick

Und ich bin froh darum
Und leise

Dass durch und durch
Gern alles reise
Was will

Aber mich nicht mitnimmt
Ich bleibe
Viel zu viel Vernunft in diesen Sphären
Viel zu viel

Lässt nichts tanzen, nichts gebären

Macht alle Werke platt
Und alles ist Besitz, hat Namen und ist

Und ich werde ruhig ohne Innenkehr
Im Außen erschlägt mich das Grau
Finde keinen Raum zum Leben mehr

Auf meine Lungen legt sich das Gift

Meinen Kopf macht es eng
Und immer nur geht es; dies und das ergibt das
Und folgert ewig
Immer logisch

Ich will bersten
Es foltert mich!

Ich will nicht mehr leben

Alles was mich ausgefüllt hat ist tot
Wird nach Gesetzen gemaßregelt und
Auseinanderanalysiert, wird bestimmt und gewogen
Bis man weiss was es war

Aber dass was sie dann zu wissen meinen war es nie
Es war immer viel mehr

Es war immer voll, nie leer
Bunt nicht grau
Immer widerspruch immer alles
immer namenlos immer unendlich

Und da man es nicht bestimmen kann,
nur leben und fühlen,
war es für viele nie

Für mich aber war es alles
Es ist immer da wenn ich nicht da bin
Und wenn ich da bin und warte ist nichts

Was für ein Spiel ...

Ich hab jetzt bereits genug kann ich dir sagen

Manchmal erscheint es aber wie Willkür
Und ich finde nicht in die Verbindung zurück

Es lässt mich alleine, traurig und leer
Ins Vergessen hinein
Legst du den Schmerz
Ab und alles wird Fülle
An dir

Und in dir
Im Augenblick
Wird alles Licht
Ich bin ernster geworden
Wundert dich das?

An allen Seiten haben deine Flügel
Wunden geschlagen

Ich warte auf Erlösung

Freitag, 9. Oktober 2009


Dienstag, 6. Oktober 2009

Analyse

Das Grauen
liegt im weder angreifen noch flüchten können.
sprich; im sich ausgeliefert fühlen/ ausgeliefert sein.

In der Kindheit ist das Grauen am größten und namenlosesten.
Wird es von den Eltern ausgelöst ist es gesichtslos aber doch allgegenwärtig.

Im bedürftigen Kind findet ein kampf statt.
Das "ich hasse dich aber ich brauche dich. du tust mir weh aber ich warte
darauf dass du mir gut tust. du bist der mensch der mich gebar, du bist mein
vorbild, von dir lerne ich, du schenkst mir leben und liebe.
du bist mir alles. ich bin dir ausgeliefert. ich kann dich nicht hassen, nicht fortlaufen.
ich brauche dich."

----

Der Gotteskomplex (der erwachsenen)

---> du hast mich gezeugt/erschaffen gott
---> es sind nicht mehr die eltern

Eltern wird Schuld abgesprochen
eigenes kinder-leid wird idealisiert, bagatelisiert, abgespalten o.ä.

dadurch muss man sich seinen eigenen taten nicht bewusst werden.
muss nicht an sich arbeiten.

---> die bequeme lösung


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Das Leben ist bestimmt von Macht und Ohnmacht

wir sind ohnmächtig
(gegenüber naturgewalten, der politik, dem chef, der gesetzgebung,
als kind den eltern, der polizei, dem wetter ...)

warum aber haben wir den Narzissmus in uns?

Vielleicht sollten wir auf natürliche art demütig werden.
nicht durch *demütigung* und gewalt sondern durch
innere achtung und respekt vor bspw der natur, allen lebewesen.

in verbundenheit mit allem und mitgefühl.

wichtig in unserer gesellschaft ist sicherlich auch das aufheben
von klassen, eliten und hierachien.

---> Unterdrückung beenden. Hin zum Parnterschaftlichen
"wir sind alle gleich" auf einer Augenhöhe. Hin zur Solidarität.

Durch Ohnmacht macht man zwar andere gefügig und gewinnt
an Macht. Jedoch wird man früher oder später die Wut der Gedemütigten
zu spüren bekommen. Außerdem ist einem selbst damit auch nicht geholfen.
Man spaltet nur die eigene Ohnmacht ab und erwidert dem schrecklichen Kreislauf der Gewalt.
So jedenfalls wird es kein Aufwachen geben.

----


Ein Mensch mit Charakter/Tiefe braucht sich nicht durch Verpackung
zu vermarkten. Er ist sich selbst-bewusst und bewohnt sein Innen
zutiefst. Er verfällt nicht den Illusionen sondern steht über ihnen
durch sein Bewusstsein und Hin-Sehen. Er will in das Wesen der Dinge schauen.

---

Mich entflammt Liebe für alles Leben.

- Selbst-Liebe
und
- Du-Liebe

Montag, 5. Oktober 2009

danke für nichts

Den Letzten Küssen die Schafe.
Zurecht.

Beschwingt in den Tag lässt sich
Routine besser aushalten?

Wir fassen uns kurz
- an den Händen

Was sind Momente schon wenn sie sich an andere Momente reihen
wie auf einer Perlenschnur.
Momente verschwinden in Momenten und werden zu einem Nichtssagenden Leben
das nur vor sich hin ebbt bis es tonlos versickert.

Was ist das?

Wir richten den Blick auf das Nicht-Sagbare und werden redselig.

Wir reden. Wozu?

Mein Denken wird Raumlos und zwängt sich durch die schmalen Gassen
eurer Gesichter die wie leer wirken und wie weit und unbedeutend für diesen einen
Augenblick an dem das Leben mich trifft wie eine Altbekannte, Vertraute.
Eine Schwester.

Wer ruht der rastet.
Wir lachen.

Albernheiten werden nicht gerügt sondern bekommen lustige Aufmerksamkeit
mit breitem Grinsen.

Gelassenheit steht mir nicht, flüstere ich.

Wirrwar-Haar und innen wunschlos begleite ich dich durch die Geborgenheit der Nacht.
Mondschein. Und wo sind die Wölfe?

Starren dunkle Wälder. Und raunt der Fluss.

Innen ist es kälter als draußen.

Ich bin einsam aber behalte es für mich.

Denn wer sollte mich kennen wollen in dieser Eile.
Wenn erst der Tag anbricht kommt das raue Licht
das alles was geschützt sein wollte schonungslos offenlegt
und kalt belichtet. Ausleuchtet und dann wegwirft da ungenügend.

Genug ist nie genug.

Wir wechseln die Straßenseite.

Nur aus der Ferne betrachtet ich dich gerne.

Einen Blick verschwendet.
Einen Moment der tausend Möglichkeiten.
Fast erlebt... vorbei.

Es geht wie von selbst.
Wir werden geschoben.
Menschenmassen wärmen uns von allen Seiten.

Fast wollen wir die Augen schließen und uns dahinein fallen lassen...

Dann kommt der Tunnel.
Wir biegen ein und sind weg.

Bloß.
Und ein Turm.
Von oben bin ich alles.

Mehr als du.

Steter Abstieg macht meine Laune heiter.
Es ist das chemische Glück dass mich umwirbt.
Ich sage nicht nein. Hör ich mich ja sagen?

Ich bin nichtssagend.
Und dabei heiter.

Weiss ich doch
dass ich nichts weiss

und wieviel ist das?

wir werden noch heute
darum bitten

alles und nichts


wahnsinn


macht dir das wort angst?
dann ist was an dir falsch


du bist falsch

verstehst du?

denk dich weiter
begnüge dich mit dem nichts

werde an den rändern heiter


nein.


du wirst es nie

bist es nicht


das schaf wird dich küssen kommen
die letzten zuerst

sieh dich an
wie ich dich ansehe

und erkennst du dich durch mich?

im minutentakt belanglosigkeit

gesichter
kalt und weiss

nein danke

nein danke

nein danke


und danke für nichts
An meinen Schmerzen Enden wohnt ein wildes Tier
Legt sich lauernd auf das Leben vor die Friedens-Tür

In seinem Toben ist alles Mut
Und was gestern erst noch richtig war
Will heute falsch und veraltet sein

Das Tier hat keine Zähne
Aber es frisst mit Haut und Haaren alles

Es fühlt keine Furcht
Alles an ihm ist echt und unmittelbar jetzt

Samstag, 3. Oktober 2009

Trotz drehen und wenden
Eiskalte Enden

Vom Himmel ein Stück
Auf den Weg zurück

Eis an den Enden
Kristall

Hände in nahe Ferne

Kälte
Atem gefriert

Dienstag, 29. September 2009

Oh du,
erdrückender tonloser Schmerz

Du weniges Leben

Einerseits drängt es in mir nach Tun
Andererseits fesselt mich Sinnlosigkeit

Es be-drückt mich
Ich atme schwer

Alles fährt mir in den Bauch

Freiheit! Freiheit! Freiheit!

Ich weiss es; man kann in Momente kommen
in dem Leben nicht mehr lebbar scheint

Da mein Schmerz einsam bleibt
Und ohne Raum

Hab ich das Aushalten nur noch

Und ZUM GLÜCK das Schreiben

Ich MUSS in die Kreativität gehen
Aber ohne Wettbewerb
Aber auch in die Öffentlichkeit

Ohne Feedback wird es schwer

Ich brauche eine Ressonanz

Irgendwas

Ich möchte keine Isolationshaft


Wo sind die leichten phantasievollen vertrauen Tage
aus der Kindheit hin?

Alles verloren?

Die Zeit kommt nicht zurück
Und das Jetzt scheint so fest und so ernst
Das ich es kaum ertragen kann

Ich mach mir Licht
Ich machs mir bunt
Und mach mich freier

Aber immer nur gegen eure starre Kälte ankämpfen
Wo soll ich die Kraft her nehmen?



Wenigstens hab ich noch Tränen


Vielleicht wartet irgendwo da draußen mein Leben
vielleicht...
Aufgelöst steht der Tag vor der Tür
Ich bitte herein

Er setzt sich ans Fenster
Ich bitte zum Tee

Lebendiges Licht an allen Ende
Und er freut sich
Das endlich mal Ruhe sein darf
Wir haben das Namenlose heimgebracht
Schlafen gelegt und zugedeckt

Und wir bleiben wach
Wachen über das Feuer
Nacht für Nacht

Friert es dich?
Komm näher an mich
Ich halte dich fest

Und kommt der Schlaf auch auf Zehenspitzen herein geschlichen

Wir bleiben wach
Immer wach
Immer wach

Müssen wach bleiben
Immer wach bleiben

Damit das Grauen nicht wieder kommt
alte lieder reissen alte wunden auf.

lassen wirs verebben?
oder wollen wirs noch mal fühlen?

wann fängt verdrängen an?
und muss man die vergangenheit nicht verstehen
um im jetzt ganz sein zu können?

wir sind noch dort und warten auf die lösung
kinderaugen groß und stumm
hand in hand an einem rand
ende der welt

du mein bruder
ich deine schwester

In der Schule

Ich habe meine Klasse verloren. Wieder einmal.

Traumverloren sitze ich in der Aula und wundere mich nur kurz
dass dort Tische ganz wie in einem Klassenzimmer aufgestellt wurden.

Dann höre ich Lärm.
Jugendliche rennen kreischend die Treppen in die Aula hinunter.

Erst nach einigen Minuten erkenne ich dass dies meine Klasse ist.
Ich setze mich neben meine Freundin. Sie scheint nicht bemerkt zu haben
dass ich schon den halben Tag nicht mehr da gewesen bin.

Jetzt verteilt die Lehrerin Blätter.
Ich bekomme Angst... wieder hab ich etwas nicht verstanden...
wieder war ich nicht da.

Was ist hier los?
Würde ich fragen würden sie wieder lachen.
In mir schreit es.


Ich bleibe stumm und benehme mich als sei alles selbstverständlich.

Erst nach und nach bekomme ich mit dass wir heute die Mathematikprüfung schreiben.

Panik.... dann kehrt Ruhe ein.
Ich fühle mich weit weg. Erlebe alles durch Nebel. Bin wie in Watte gepackt.
Erlebe mich nicht selbst. Bin aus dem Körper getreten in die Beobachterposition.

Ich denke an Suizid.
Fühle mich mutterseelen allein.
Und unendlich fremd.

Meine Freundinn (das Mathe-Genie) macht sich zielstrebig an die Lösung er Aufgaben.

Mir gehen viele Gedanken durch den Kopf.
Ich kann mich nicht auf das "wesentliche" konzentrieren.

Ich beobachte die Lehrerin und frage mich was sie wohl für ein Mensch ist
und wie man Mathe lieben kann. Sie wirkt kühl auf mich.
Aber alle wirken so verschworen.... gegen mich.

Alle wissen etwas dass ich nicht weiss.

Aufgabe 2a).

Zahlen Zahlen und nochmals Zahlen.

Ich hab nichts gelernt. Ich lerne nie. Ich weiss nicht wie lernen geht.

Ich hoffe immer nur auf Glück.
Niemand weiss davon dass ich nie lerne.

Ich fühle wie meine Freundin mich streift.
Höre das angenehme knistern als jemand Papier knüllt.
Und fühle die gespannte Stille über allem.

Mir fällt ein Gedanke in den Kopf "Ich bin viel zu sinnlich"

Nein... oder?

Ich will anfangen die Aufgaben zu lösen.
Ich weiss wie es geht.
Aber ich habe immer andere Lösungswege die mir mehr Sinn machen.

Nach den ersten 3 Aufgaben falle ich wieder in eine andere Welt.
Innen bin ich unruhig... es ist Folter.

Ich kann nicht... Ich fühle Druck.
Ich will nicht können.

Es soll aufhören!

Ich will schreien!!!
Ich will mich verletzen.

Warum muss ich das tun?
Es ist so sinnlos.
Die Zahlen verschwimmen in Grau.

Ich will näher an das Leben heran, nicht mich davon distanzieren.
Ich will Leben erkunden, nicht absitzen.

Es ist furchtbar.

Traurig lege ich mich auf das Papier und betrachte fasziniert wie
unter meinen Händen etwas entsteht.

Ich gerate wieder woandershin und falle aus der Zeit.

Irgendwann komm ich wieder zu mir...
Auf meinem Blatt stehen Gedichte.
Ich hab gemalt.

Glücklich lese ich sie wieder und wieder.

Ich bin anders...

Und warte nur darauf nicht mehr in die Schule zu müssen.

Ich hab beschlossen so zu leben wie ich es möchte und es mir gut tut.
Selbst wenn die anderen mich nicht verstehen können oder wollen
und ich auf Dauer einsam bin.

Ich hab ein Recht auf ein eigenes Leben!!!

Man kann nicht alle Menschen gleich machen.

Ich bin ich und das ist gut so.
Aber dass es schwer ist verschweige ich nicht
und auch der Suizid ist mir ein naher Freund.

Sonntag, 27. September 2009

Lovely eyes make sure
All they have seen

This water is deep
And you cant swim

How to get over?

Sounds of itselfs
In the no-way situation
Get you light to nowhere

If there is a fight
Its meaningless
There is no winning

But you still dont knwo;

You cant swim
And the water is deep

How to get over?

Leave you alone
In this horrible situation

Like i always do

And drown
Lovely promisses

I waste my time to this

Its hollow
And there is no sleep

If I wake ...

Dont know the rules
Dont know the game
They play

If I wake ...

Better run away and hide

And even if just stars my only friends
If would be happy, be at the last laughter

Than "lovely" promisses and a "holy world of peace"

There is no sleep
And if I wake ...

The games they play
I dont know

I became darkness
And quiet noises only
Melodys of death inside

Frozen
Stop of flowing

And if I wake ...

The stars my only friends

Es

Und es findet sich fort
In anderer Gestalt
An anderem Ort

Ich finde kein Wort
Das es bleibend machen könnt
Das es halten würde für den Moment

Dass es sichtbar, tastbar, greifbar wär

Und es windet sich noch
Durch den letzten Ort

Und macht mich stumm oder sprengt mich

Ich sterbe, damit es lebt
"Lass leben!"
"Lass leben wohin?"
Irritierter Blick.

"Na dorthin wo leben ist"
"Und wie erkenne ich es?"
"Daran dass es lebt..." kommt
vorsichtig zurück. Und über allem thront
ein Fragezeichen.

Ist sie mittig oder abgerückt?
Macht sie Platz oder ist sie darauf
um zu sein und wo kommt wollen her?

Bleibt ein Gruß ohne Antwort,
was macht sie mit den Worten bloß,
sag wohin.

Innendrin
Innendrin

Trägt ein tonloses Meer
Eine Insel vor sich her

Keine Sonne scheint
Und auch der Mond ist entrückt

Bleibt nur Grau in Grau
Und alles wimmert leise

Weil es nicht weiss wohin und was es ist
und was sein kann und was nicht.

Wir sagen wir wissen nichts
aber ist dass nicht auch wissen?

Ach wir fragen nicht.
Untergräbt uns ein Gefühl
meinen wir nicht
davon erfahren zu haben
und haben auch nicht
den Mut das Risiko zu wagen
denn wir wissen ja nicht wohin.

Bleibt alles wie es ist
aber was ist?

Eine Insel im Meer
Trägt es tonlos vor sich her
Und Grau in Grau
Und keine Sonnne mehr
Der Mond auf der Flucht
Der Himmel wie leer

Ein Bild
Das sich wiederholt
Ohne Ausbruch zu kennen

Das sich an den Ketten hält
Aus Angst das Ende des Meeres
Sei das Ende der Welt

Keine Befreiung
Standbild
Das bleibt
__________________

An ein Gefühl

In Pastell
nicht zu grell

Nur nicht zu laut oder zu hell

Es wird begradigt
Das wilde wird gezähmt

Die Zähne gezogen
An Ketten gelegt

- jetzt kannst du leben
Nur Schweigendes Wort

Wir hielten es fort von den Dingen dort
Damit es nicht berühren kann

Und wissen ja doch
Das es leben will

Mach es zu einem Gemälde
In Farben bunt

Nur um Gestalt zu geben
Was nie Raum hatte um etwas zu sein
Nur tastender Blick
Durch Fülle und Leer

Was bedingt sich
Kommt aus sich mehr
nach irgendwoher

Und wohin geht Leer
Durch geschrienes Wort kommt man sich nicht näher
Sagen sie dort
Und es dringt in mich ein
Und findet sich fort

Durch ein Meer
An irgendwoher

Und nach irgendwohin
Verliert es sich dort
Schweigend

Freitag, 25. September 2009

Schotterwege

Was sie meinen
Lässt mich los
Macht mich innen weit
Und außen groß

Macht mich unmittelbar
Ich bin auf meinem Weg
Die anderen flogen nur einer Spur

Macht mich weit, macht mich groß

Wohin will ich gegangen sein
Nein ich gehe selbst

Heute morgen gute nacht

Und ist es der Weg mühsam
Und ich fürchte Schotterwege nicht
Aus den Steinen im Weg bau ich mir ein Haus

Und manchmal frag ich mich;
wär es schöner wenn der Weg leichter wär?

Ich muss lächeln; ich glaube nicht
Mein Leben hat Tiefenwirkung
Immerwährender Singsang

Weiches weites Land
Und einmal die Hand dorthin reichen
Wo es immer nur blüht

Wildwiesen und Tränenmeer

Abendlieder

Es wird Zeit
zu gehen

Samstag, 19. September 2009

oder doch nicht?

Der Geist ist nicht starr. Er ist wandelbar...

Und wir lernen bis wir sterben.
Leben ist Entwicklung.
Seelische Entwicklung...

Wir sind frei
Innen und außen
Ich habe das Gefühl das Empfinden anderer beeinflussen zu können
aber ich will das nicht. Eine zu hohe Verantwortung.
Und wie soll ich sein?

Wenn sie mich betrachten muss meine Seele gespannt sein,
sie darf nicht baumeln.
Denn ich würde aus dem Rahmen fallen, wär angreifbar.

Meine Aura ist löchrig.
Mein Anderssein fällt auf. Und meine Angst.
Meine Wut ist zu gut unter Kontrolle...

Ich kenne die "Schwachpunkte" und doch;
ich bin so

ADHS-Gesellschaft

Reizüberflutung. Überaktiv.

Bekommen wir eine ADHS-Gesellschaft
die nicht mehr bei sich oder einer Sache bleiben kann
und Angst vor dem Allein-Sein hat?
Umso dunkler es wurde desto heller erschien das Licht

Unmittelbar zwischen den Räumen in einem Raum

Zwischen den Räumen ist immer noch Raum.
Irgendwo dort wandel ich
Ohne Wort und Bild

- und dann fühle ich;
Ein anderes Sein

Mein Schrei nach Ausdruck findet Ruhe
Legt sich in Frieden zum Schlaf

Einfach sein

Leg dein Wort nieder
Falte dein Bild

Lass uns unmittelbar sein
Wie lebt es sich im Funkenschlag
Und fühlt die Welt nach dir noch einmal ...

-

Sie wissen dein Leid doch es berührt sie nicht
Sie sagen; im Tasten ist immer nur ein Augenblick

-

Wir wünschen den allen Wesen Raumfreiheit
Freundliche Raumfreiheit
Um in Frieden sich selbst zu sein
Und alles Liebe

Damit es lebt

Achtungsvolles geltenlassen im Anderssein

An dich´... Freude

Der immerwährende Schrei in dir ...
Der nie Raum bekommen darf

Lass dich fallen
- Ich fang dich auf

Darf ich dir begegnen
Mit den Fragezeichen

Warum
Warum
Warum

... wissen manche so genau wie man zu sein hat
was gibt ihnen dass recht über dich zu spotten

was macht sie besser als andere?

Ich sage; nichts

Mensch ist Mensch ist Mensch ist Mensch

Werde wer du bist!
Komm dahin wo leben ist; in dich
Dich selber sein

Lass deine Seele leben


Es ist so schwer so schwer
Überall Mauern aus Tradition
Und Gitter aus Sitten

Wie man zu sein hat


Tanz durch den Blätterwald
Was interessiert dich das denken der anderen

Du bist nicht für ihre Gedanken verwantwortlich

Sie können dir leid tun weil sie alles einteilen (müssen)


Du lebst!

Und ich bin bei dir wenn du möchtest
Ich bin bei dir

Freude
Du Freude

Die an mein Herz rührt
Das ich weine

Aus dem tiefsten Ursprung heraus
Dass ich es fast wieder verschließen muss
Was da aufgebrochen ist

Aber nein, dass bin ich selbst

Und wenn ich mich von ihnen entfernen muss
um einfach ich selbst sein zu können
dann ist das so

Komm du

Komm tanzen :)

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...