Mauern stürzen ein
Zeiten ändern ihr Gesicht
Du fühlst dich nahe
- ich nicht
Zum ersten Mal
freisein erleben
im sosein schweben
an allen Seiten Halt
- mich schneidet die Kalte Luft
hinter mir raunt der Abgrund
du leuchtest im Glück
- ich freu mich für dich
du sprichst von mir
ohne mich zu meinen
mir ist als könnte ich jeden fühlen
aber niemand fühlt mich
du begibst dich in die nahe wärme
erlaubst von liebe zu reden
- ich lausche den geschichten wie märchenerzählern
nachts vorm zu bett gehen
du tastest mich und freust dich daran dass ich bin
- ich aber bin gestaltlos. das hast du vermutlich noch nicht gefühlt
heiter nimmst du abschied. auf bald
- ich kämpfe mit den tränen in der kalten einsamkeit