Es kann nicht echt sein
Wenn es Raum hat oder Zeit
Das echte ist das Ewige
Es liegt in allem und dahinter und darüber
Zugleich
Es ist multidimensional
Und für den Verstand nie fassbar
Aber es ist das Ewige
Das in allem enthalten ist
Und alles erhält
Brüchige Tage
Finde sie alle in meinem Namen
Ich bin jenseits der Worte gestorben.
....
Ich hielt die Tore auf
Nun Tor, halte dich für mich auf
Das ich gehen kann.
....
Ich bin jenseits aller Worte
Wer dort weilt wird mich sehen
Blind verstehen
Aber ich bin dort allein
Und wandle im Nebel um die schlafenden Gewässer
Meine Hände werden taub
Und meine Augen tränen in sich selbst
Mein Herz ist nie müde zu rufen geworden
Im Nebel ist die Sicht verschleiert
Doch die Augen kann ich sehen, die vorüber ziehen
Was fasst mich an und berührt mit mir die Ewigkeit?
Ich bin hier allein und trage mein Schicksal
Wie einen Berg
Scharfkantig liegt er auf meinen Flügeln
Und meine Füße sind kaputt vom schweren Gehen
Ich bin so müde
So müde.
Allein in diesem Nebel mit diesem Berg
Auf meinen Schultern
irgendwo fällt Blut
von meinem Körper
Musik trägt mich trägt mich heim
Ich möchte aus dieser Schwere ausbrechen
In das bunte helle leichte Land
Ich habe eine Welt gemalt
die von den Zeitzonen abhing
die Zeitzonen waren Widerstände
Ich hatte Facetten gezaubert
die in sich selbst kreisten
weil sie den Sinn voneinander abhängig machten
unabhängig davon dass sie nur Illusion waren
Im Bann dieser Zauber
kostete es fast mein Leben
Ich wollte im Tod mein Eigen sein
Die Welt die ständig bedroht schien
behalten und beschützen, heiligen
eins werden mit ihr und abtauchen darin
So wie die Ruhe und den Frieden
der kurz vor dem möglichen Absprung
mich erfüllte und ausfüllte
und die Gedanken ruhig irgendwo anders dahin glitten
Worte sind Übersetzungshilfen
ich sehe darin die Suche und die Qual
und das Ringen nach Ausdruck
von dem was auf anderen Ebenen passiert
und mit Worten nichts zu tun hat
Aber wir pressen es hinein
um das Hoffen
nach verstanden sein
Ich wurde gesehen.
Ich fasse die Hand
nicht.
Die mein Auge sieht.
wie
Mein blindes...
Ich wurde gesehen.
Dieser Blick.
Ich weiss nicht.
Ich weiss nichts.
Aber ich wurde gesehen.
In meiner Wirklichkeit.
Wie ist das?
der größte Zauber der Erde
die größte Erfüllung dieser Welten
das Ende und der Anfang
das Zuhause
im Sein.
So vielleicht?
Wie kann man das sagen
Ich müsste mich zeigen
in einem Film.
Innen und Außen.
Mein Sein und mein Erleben.
Im Kino.
auf der Leinwand.
Sichtbar
für das Außen.
Ich möchte fühlbar sein
für dich der du siehst
.
Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph Freiherr von Eichendorff
Wenn ich zerschelle seht meinen Weg ehrlich an.
Seht ihn als ein Beispiel wie er nicht gehen kann.
Es war ein Experiment.
...
Auf das komischste, ich will ganz ehrlich sein; nichts ist gescheitert.
Ich bin entrückt.
Im Moment des Absprungs ist etwas zutiefst ruhiges. Übertreibe ich wenn ich sage es ist Frieden?
Ich dachte alles so anders.
Eine Emotion die mitreißt oder eine Verzweiflung die veranlasst.
Gedanken die rasen?
Es geschieht.
Das Geschehen bin auch ich.
Ich war aufmerksam ob eine Stimme mich warnt oder zurück hält.
Es war keine.
...
Ich fühlte keine Angst.
Nur mein letzendlicher Entschluss hatte hier sein fehlen in der Absolution.
...
Alles hat seine eigene Zeit.
...
Nur das Wissen es muss sich etwas ändern sonst ändert sich nichts.
.
Motivation Sehnsucht.
Neugierig. Das Tor der Wahrheit.
Überdrüssig.
Suche. Sucht der Suche.
Bilanzierung.
Angeschlossen.
Veränderungsbereitschaft.
Bereitschaft und Offenheit für das was dann kommt.
Vertrauen.
Variativ
Sinniert
Über Destruktivität
Eine Deeskalation
In facettierung
Was wollen wir schon
.
Verlieren an Gehalt
Was Hilfe vorgab war Gewalt
.
Wir sitzen die Zeit aus
Verbringen das Dasein in einer Art Steinhaus
.
Es blutet sich eigene Wege
Was zuträglich ist, ebnet
.
Die Wolken wirken ineinander wie Bruch
Und in den Brüchen scheint Licht
.
Wind fühlt die neuen Wege
Und füllt sie sanft aus
Wo wir noch nicht sind
.
Die Dinge gehen
Bis wir sehen.
Frühsommerlicher Herbst
Zerklüftende Einsamkeit
Nebelwelt die um erbarmen schreit
Wenn irgendwo in den weiten Wäldern jemand weint, der nichts dafür kann,
so klein zu sein.
Wilde Sonne und der Geschmack tiefen Wassers
Von einer Welt weit weg
Viel näher als das Diesseits
Bruch. Alltag. Kalt. Rauh.
Jemand weint. Jemand funktioniert.
Einsamkeit fasst alles an.
Zerschneidet die Hüllen der Geborgenheit
Und bricht die Wunden an
Die am Blut ersticken
Und sich nichts mehr vorstellen können was heilt
Weil die Menschen bohren oder alleine lassen
Mit dem was von Menschen misshandelt wurde oder entwuerdigt oder gebrochen oder verspottet oder gehasst
Aber lebt. Klein und verzweifelt
An den Rand gedrängt und kaum noch atmet
Als dass der Hass der Menschen gegen sich selbst ausschlägt
Weil da kein starkes Argument steht
Das beschützt und liebt.
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...