Sonntag, 16. Juli 2023

Der Tod ist mein

Ich habe eine Welt gemalt

die von den Zeitzonen abhing

die Zeitzonen waren Widerstände


Ich hatte Facetten gezaubert 

die in sich selbst kreisten

weil sie den Sinn voneinander abhängig machten

unabhängig davon dass sie nur Illusion waren


Im Bann dieser Zauber

kostete es fast mein Leben


Ich wollte im Tod mein Eigen sein

Die Welt die ständig bedroht schien

behalten und beschützen, heiligen

eins werden mit ihr und abtauchen darin


So wie die Ruhe und den Frieden

der kurz vor dem möglichen Absprung

mich erfüllte und ausfüllte

und die Gedanken ruhig irgendwo anders dahin glitten


Worte sind Übersetzungshilfen

ich sehe darin die Suche und die Qual

und das Ringen nach Ausdruck

von dem was auf anderen Ebenen passiert

und mit Worten nichts zu tun hat


Aber wir pressen es hinein

um das Hoffen

nach verstanden sein


Ich wurde gesehen.


Ich fasse die Hand

nicht.

Die mein Auge sieht.

wie

Mein blindes...


Ich wurde gesehen.


Dieser Blick.

Ich weiss nicht.

Ich weiss nichts.


Aber ich wurde gesehen.

In meiner Wirklichkeit.


Wie ist das?


der größte Zauber der Erde

die größte Erfüllung dieser Welten

das Ende und der Anfang

das Zuhause

im Sein.


So vielleicht?


Wie kann man das sagen


Ich müsste mich zeigen

in einem Film.


Innen und Außen.

Mein Sein und mein Erleben.


Im Kino.

auf der Leinwand.

Sichtbar

für das Außen.


Ich möchte fühlbar sein

für dich der du siehst


.


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