Donnerstag, 31. Juli 2025

Dienstag, 29. Juli 2025

C G Jung

 Individuation - vom Ich zum wahren Selbst – Insiderooms.de


"Die Bedeutung des Individuationsprozesses

Für Jung stand fest, dass alles Bewusste einst unbewusst war und dass das Unbewusste die Schatzkammer des Menschen ist – sein Schlüssel zur Ganzheit. Es birgt nicht nur verborgene Potenziale, sondern auch die ungeliebten Anteile, die als Schatten bezeichnet werden. Was uns an anderen stört oder fasziniert, verweist auf eigene, verdrängte Seiten oder ungelebte Sehnsüchte.

Jede Wahrnehmung des Menschen ist Teil seines eigenen Bewusstseins – es ist unmöglich, etwas außerhalb davon zu erleben. Deshalb ist es letztlich sinnlos, sich an anderen Menschen oder äußeren Umständen abzuarbeiten: Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind. Die kollektive Unwissenheit über die untrennbare Funktionsweise des Geistigen ist eine der Hauptursachen für eine Welt voller Konflikte."



Folgen der Individuation

Der individuierte Mensch bleibt zeitlebens auf der Suche nach Wahrheit. Sein Reifungsprozess ist ihm wichtiger als Status oder Besitz. Diese Entwicklung entfaltet eine besondere Kraft: ein tiefes Vertrauen in den inneren Kompass der Seele, dem er bedingungslos folgt. Die innere Verankerung ist die Voraussetzung für die Wandlungsfähigkeit in der äußeren, vergänglichen Welt.

Der Selbstwert des individuierten Menschen ist vollkommen unabhängig von äußeren Gegebenheiten, Erfolgen oder Misserfolgen. Er verbingt sein Leben ohne Messen und Vergleichen im Bewusstsein der Ganzheit und Einheit des Lebens.

Menschen, die ihr Potenzial konsequent entfalten, bereichern jede Gesellschaft. Sie blicken über den Tellerrand, verbinden Wissen aus verschiedenen Disziplinen und finden Lösungen jenseits ausgetretener Pfade.

Während andere am Bewährten festhalten, lassen Individualisten das Erreichte jederzeit los, um sich auf neue Wege zu begeben. Sie folgen dem Prinzip der Natur: sich immer wieder neu zu erschaffen, statt auf Vergangenem aufzubauen.


Montag, 28. Juli 2025

Wir leben mit angehaltenem Atem

Spannungskopfschmerzen
Muskelverspannungen
Rückenschmerzen

Unterdrückter Lebensschrei

Was für ein Wahnsinn

Wo ist der Dompteur, der Gefängniswärter, der Richter?
Wo sind sie?

Uralte Glaubenssätze
Uralte vererbte Bilder über den "guten Menschen"

Und das wild, archaische, laute, explosive, dynamische, schonungslose
Das was nicht achtsam und liebevoll ist
Das zerstören will und klagen
Und zerbrechen und neu aufbauen
Das sich wild und ekstatisch erleben will
Ohne Kontrolleur oder Richter

Sondern sich selbst
nackt
frei
echt

Da ist ein innerer Kritiker - sogar mehrere
(Erbe der Eltern)
Einer zeigt was lieb und nett ist.. ein guter Mensch
Wir gehen alle auf Samtpfoten und handeln aus Liebe

Puh...
Aber sie alle sind krank.
Leiden an Geschwüren oder Bandscheibenvorfällen
Und Erschöpfung... Kopfschmerzen...

Wagt einer hinzuschauen?
Wagt einer hineinzuschauen?

Leben kann so scheisse sein
Mit angehaltener Handbremse
Wenn der Porsche unter dem Gesäß
Mit den Hufen scharrt...

Was sollen wir tun?

Lass die Zügel los
Und öffne die Säcke
Mach Licht in den Winkeln 
Deines Geistes
Dort wo du noch nie warst
Dich nie getraut hast hinzuschauen

Zeig dich hässlich
Wild und aggressiv
Ängstlich und panisch
Und schamvoll und hilflos
Wenn es das ist was du unterdrückt hast

Sei mal Gewitter
Und mein Gott, sei Sturm

Und genieße es

Alles andere bringt dich um

Hendrick

 


Ein kleiner Tanz

Wie aus einer anderen Welt; zart, uralt und voller lebendiger Seele

Eine Erinnerung

An etwas das auch da ist

Tief in mir

Und sich sehnt

Nach Begegnung

Mit einer verwandten Seele ~


Weil es frei ist und leicht

Wie ein Tanz

Ein Lied der Sterne

Eine sanfte Berührung


Und es ist ohne Erwartung

Nur Resonanz

In Räumen

Der Seele

Healing songs of Whales & Dolphins | Deep Meditation Music for Harmony of Inner Peace

 


Sonntag, 27. Juli 2025

Die tiefste Wunde des Empathen ist nicht, was du denkst — Jung sah sie zuerst | Carl Jung



Was geschieht, wenn der Empath nicht mehr allen gefallen will – und die Wahrheit erkennt | Carl Jung

 


In welchem Traum wir leben
...

Alles ist möglich.
Als gäbe es eine Vielzahl an Ebenen und Abstufungen.
Ich glaube ich kenne viele.

Es ist tatsächlich jeweils eine Ebene des Bewusstseins.

Ich kenne die Wirkung von Psychopharmaka
die das Bewusstsein so eintrüben und verändern können
dass die Welt nicht mehr die gleich ist... und auch mein Wesen sich verschleiert und abstumpft.

Ich kenne mit Leid identifiziert zu sein... in Emotionen gefangen.. in Not zu geraten... in eine art Kreislauf... der sich immer weiter verdichtet
bis zu Suizidgedanken... 

Es ist Gold wert sich selbst zu verstehen und helfen zu wissen.
Auch mit sich eine Beziehung zu pflegen... mit seinem Körper...
seinen Anteilen... all dem was wir nicht sind.
Und sich zu spüren... wahrzunehmen... was in uns geschieht..
ohne Wertung.

Introspektion und Selbstreflexion
mögen zu den Dingen gehören die für viele langweilig oder schwierig klingen.

Betäuben und ablenken, verdrängen und abspalten scheinen zunächst 
ein einfacherer Weg zu sein.

... scheinen.

Schmerz macht nicht sehr viel.
Fühlen wir ihn löst er sich bald auf.

Kampf dagegen...
Kampf gegen das was da ist (innen und auch außen)
macht viel... und zwar Leiden.

Ganz so einfach ist es aber nicht.
Denn das Nervensystem hat seine Prägungen
genauso wie die unterschiedlichen Anteile die wir in uns tragen.
Und das zu heilen geht nicht alleine über verstehen.

...

Aber es ist heilbar.
Nicht von selbst...

Aber es gibt viele Wege... für den der sich auf den Weg macht
zu sich selbst.

Aho!

Möge die Weisheit immer mit uns sein und uns führen
und wir offen sein für all das was sie uns zeigen möchte..
und vorallem für die Weisheit die wir selbst sind...
hinter all dem Zeug (Trauma, Glaubenssätze, Konditionierungen, Ängste... etc)




Sonntag, 20. Juli 2025

Ich mache einen Entzug.
Es sind erst 2 Tage ohne...
Schon habe ich zu kämpfen
mit Unruhe, schwitzen, leichter Übelkeit,
kaum Apetitt... diese motorische Unruhe, Angst 
und die paranoiden Ideen sind das schwierigste.

Es hätte mich sehr viel schlimmer treffen können.
Ich hatte nur wenig von dem Medikament.
Und trotzdem...

Mein Gehirn und Nervensystem brauchen Zeit..
den Botenstoffwechsel ausgleichen... nach so vielen Jahren chemischen Eingriffs. Und ich darf dass was da verängstigt, misstrauisch und unruhig und zuweilen auch empfindlich verletzt und wütend ist
halten lernen...

dem was nicht ruhig sein kann Aufmerksamkeit schenken und Raum.

Gar nicht so einfach...
Ich fühle mich als wäre mein ADHS vorübergehend verstärkt zurück
oder so muss sich zuviel Speed anfühlen.

Eine Woche sagte der Arzt wird es ca dauern... dann normalisiert sich alles langsam.

Und mit fremden Menschen zu wohnen... und das erst seit etwas über 2 Wochen, macht es nicht unbedingt einfacher...

Trigger... ich sollte dankbar sein... gerade schwierig...



Samstag, 19. Juli 2025

Its me, on earth

Wenn ich Worte hätte

Würde ich sie schenken

Aber ich habe keine.


Übersetzungsversuche

von Erlebniswelten

Von Reichtum

Natürlich ist hier auch anderes;

Angst zum Beispiel


Aber eben viel das ich gerne schenken würde

Gerne mitteilen würde

Von dem ich so reich bin


Es wird Kunst

- sein müssen


Der Herbst naht schon in den Winden

Die Bäume wissen es längst

Denn die Sterne erzählen ihnen alles

Die Erde spürt es

Alles weiss es in der Natur


Der Herbst

Ist meine Muße


Ich küsse seine Stürme

Und seinen Regen

Seine Gezeiten auf meiner Haut

Ich atme seine Wildheit

Und sein Sterben

Für all die Sommer

Die waren


Ich liebe den Kerzenschein

Und die Musik

Wenn es herbstet

Und mein Geist auf Reisen geht

... in mein Inneres

Und in das der Welt


In das Herz der Dinge


Oh ich schätze die Vergänglichkeit

Den Blues der Melancholie

Ja ich weiss, von weitem liebt sich alles leichter

Wenn er da ist... ist es manchmal etwas anders


Präsent und stark

Wenn auch sanft melancholisch


Hm ~

Ich möchte ihn einladen in meine Kreativität


Und ein Bild zeichnen

In Worten, in Farben, in Holz, in Ton... in Musik

Und in Tanz


Um meiner Seele Raum zu verleihen

Und euch davon zu schenken



 






 

Sonntag, 13. Juli 2025

Die Worte fallen dumpf

an den Wänden

hallen

Ich steh mit dem Gesicht im Regen

die Füße auf der warmen Erde

es ist Sommer

Dann lasst mich doch

allein


Ich sehe immer nur - nicht verstanden werden

Ich öffne mich ein Stück

Und immer folgt ein Stich

der Schmerz

von nicht verstanden, nicht gesehen, nicht gefühlt sein

So unerkannt zu sein

Und auf dieser Erde wandelnd

Wie ein stilles Geheimnis

das sich nur der Erde, dem Wasser, dem Wind anvertraut

Und eine Katze vielleicht oder ein Hund

der mich sieht und fühlt .. und weiss


Warum kein Mensch


Warum so allein

Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz. 


 Rainer Maria Rilke

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...