Donnerstag, 27. Juni 2019
Mittwoch, 26. Juni 2019
und ich halte die Liebe
wie eine leuchtende Kerze
wie eine Flamme
und ich halte sie mutig
und halte sie bestimmt
und meine Sehnsucht
hilft mir
und ich gehe den Weg mit ihr
Schritt für Schritt
und meine Sehnsucht
lenkt mich
und meine Sehnsucht
weiss
und ich gehe mutig
und gehe bestimmt
und ich vertraue
in meine Sehnsucht
ich vertraue
der Liebe
meines Herzens
und der Liebe
deiner Seele
wie eine leuchtende Kerze
wie eine Flamme
und ich halte sie mutig
und halte sie bestimmt
und meine Sehnsucht
hilft mir
und ich gehe den Weg mit ihr
Schritt für Schritt
und meine Sehnsucht
lenkt mich
und meine Sehnsucht
weiss
und ich gehe mutig
und gehe bestimmt
und ich vertraue
in meine Sehnsucht
ich vertraue
der Liebe
meines Herzens
und der Liebe
deiner Seele
weil ich dich liebe
meine Schönheit
meine Sinne
will ich sinnen
von der Liebe
groß und unendlich
will ich leben
diesen Augenblick
Liebe
zu dir
für dich
ein wir
Seelenvertraut
……..
es will so sehr sein
aber es darf nicht
damit lebe ich
und liebe dich
heimlich
meine Sinne
will ich sinnen
von der Liebe
groß und unendlich
will ich leben
diesen Augenblick
Liebe
zu dir
für dich
ein wir
Seelenvertraut
……..
es will so sehr sein
aber es darf nicht
damit lebe ich
und liebe dich
heimlich
und wir sind Tanz.
so pur
so rein
so ganz
und wir sind Liebe.
die leuchtet
trägt
und tanzt
und wir sind Leben.
das sich mitnimmt
gibt schenkt
lässt und hält
und wieder schenkt
und da sind Wir.
Seelentanz
ich geb mich ganz
du gibst dich ganz
wir halten und geben uns
im innersten ein Tanz
aus Freiheit
der Liebe
weil du es bist
kann ich es sein
sind es wir
erkennen uns
und dieser Tanz
hört so nicht auf
trägt und liebt uns
bis wir Zuhaus…
angekommen sind
so pur
so rein
so ganz
und wir sind Liebe.
die leuchtet
trägt
und tanzt
und wir sind Leben.
das sich mitnimmt
gibt schenkt
lässt und hält
und wieder schenkt
und da sind Wir.
Seelentanz
ich geb mich ganz
du gibst dich ganz
wir halten und geben uns
im innersten ein Tanz
aus Freiheit
der Liebe
weil du es bist
kann ich es sein
sind es wir
erkennen uns
und dieser Tanz
hört so nicht auf
trägt und liebt uns
bis wir Zuhaus…
angekommen sind
Dienstag, 25. Juni 2019
Montag, 24. Juni 2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Samstag, 22. Juni 2019
Donnerstag, 20. Juni 2019
Abtreibung
Ein Brief vom Himmel
Liebe Mami,
jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu´s Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden.
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen, oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. Einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: "Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riß das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wußte ich, dass ich im Sterben lag. Ich wußte, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen.
Ich war tot.
Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu JESUS und setzte mich auf seinen Schoß. JESUS sagte mir, dass er mich liebt und dass GOTT mein Vater ist.
Ich war tot.
Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu JESUS und setzte mich auf seinen Schoß. JESUS sagte mir, dass er mich liebt und dass GOTT mein Vater ist.
Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete:
" ABTREIBUNG"
"Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."
Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
" ABTREIBUNG"
"Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."
Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben.
Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster "Abtreibung".
Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster "Abtreibung".
Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Bitte pass auf Dich auf !
In Liebe
In Liebe
Dein Baby
(gefunden)
Mittwoch, 19. Juni 2019
Freitag, 14. Juni 2019
Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rilke
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.
Rilke
Donnerstag, 13. Juni 2019
Mittwoch, 12. Juni 2019
Dienstag, 11. Juni 2019
so leer
so schwer
so traurig
aber ohne Tränen
so ohne Träume
aber sehnend
wo kam mein Leben her?
……..
mich verlierend
ohne oder mit Abstand
draußen überall
diese bunte laute wirre Welt
ich suche die Zuflucht
in mir
…….
meine Gefühle wirken platt
und doch so dröhnend stark
mein Leben verrinnt
wie Sand
und hat kein Ufer mehr
wenn doch nur Wasser wär
sprudelnd jung und spielerisch
lebendig
Donnerstag, 6. Juni 2019
Dienstag, 4. Juni 2019
Montag, 3. Juni 2019
vielleicht
vielleicht
Leben heute morgen
vielleicht
Leben ohne Sorgen
vielleicht ein paar Schritte mehr
vielleicht; es blüht hinter uns her
vielleicht der Abdruck meines Lächelns
in deinem Herzen bleibt und lebt
weiter
vielleicht sorgenfrei gehen
vielleicht in Frieden sein
vielleicht angstfrei
vielleicht frohen Mutes
und leichten Seins
vielleicht
das wär schön
Stufen- Hesse
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
(H. Hesse)
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
(H. Hesse)
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