Sonntag, 30. August 2026

lyrisches Ende August

Ich habe mich zu Bruch gehen sehen.

Ich habe nichts mehr relativiert als

als diesen Sonnenaufgang.

Wir waren mehrwertige Gestalten

in einer Welt die die nur den Zwiespalt kannte.

Dort wo niemand leben kann harren wir aus.


Ich war der Aderlass.

Gesellschaftliche Außenseiter

sind gut bezahlte Leute.

Jemand lacht.

Irgendwann waren wir zu dumpf 

um die Stadt zu besuchen.


Glaub mir nicht wenn die Sterne sprechen.

Ich sehe dich an und dein Gesicht entgleist den Worten der Vernunft.

Ich habe dich gehalten

dort wo du gegangen bist.

Und es war gut so.

Es blieben nur Spuren im Sand.



........


Ich war das wartende Ereignis in einer unbestimmten Zukunft.

Sie schütteln den Kopf und erraten mich doch nicht.

Wir haben den Asphalt gespürt mit den nackten Füßen.

Und wir waren so und nie wieder.


Ich habe die Neigung dir alles nachzumachen.

Und du bist das ahnungslose Du in diesem Zerwürfnis an Zeit.


Ich verblöde an der Maschinerie die doch alle für normal halten.


Lass uns gleichzeitig sein.

Und dann lass uns ein Versprechen sein dass wir nie halten können.


........


Der Regen dämpft meine Schritte nicht, aber meinen Atem.

Die Floskeln kleben wie abgehalfterte Silhouetten von Leben

die nichts geworden sind an den Mauern der Stadt die sich selbst beklagt.

Der Wind peitsch mir ins Gesicht und ich möchte fliegen.


Zugezogene Wolken haben andere Welten gesehen.

Wer sie hören kann ist im Glück.

Ich bin das Damals und Du bist mein Jetzt.


Ich kann meinem Blut nicht mehr folgen,

die Spur verliert sich zwischen den letzten Resten von Erwartungen.

Sie haben die Rollen ausgehöhlt und aufgestellt.

Es wirkt wie ein Theater dem ich nur noch beiwohne 

weil ich zum Publikum geworden bin.


Bald habe ich wieder Erde unter den Füßen.



.........




Freitag, 28. August 2026

 


















Blockaden sind wie Steine im Fluss. Angst. 

Sie sind nicht falsch. Sie haben ihren Entstehungsgrund.

Sind sind hier und jetzt.

Ich kann nichts loslassen was ich nicht halten konnte, was nicht da sein durfte.

Ich versuche diesen Weg; den Schmerz fühlen der sich zeigt.

Meinen Widerstand abbauen. Mein Nervensystem begleiten.

Immer wieder den Körper von innen fühlen.

Ihn begleiten durch all seine Prozesse und Kämpfe.




Mittwoch, 19. August 2026

Ich habe mich verloren.

Aber ich kann ohne mich nicht leben.


Es ist als fließt der Fluss des Lebens ohne mich.



Samstag, 15. August 2026

Die Tage werfen qualvolle Schatten

Ich fühle mich wie zementiert

In einer Lebenssituation

Meine Blockade könnte mein Tod sein

Aber ich wehre mich


Notfalls krieche ich mit den Zähnen über den Morast


Meine Güte; ich war in der Hölle!


Aber Qual will niemand.


Dem Leben vertrauen, dem Leben vertrauen

und seinem Timing.

Ja. Aber in der Qual sieht alles anders aus.

Da ist Panik, Dunkelheit, kaum Hoffnung und wenig Kraft.

Alles scheint sich im Kreis zu drehen.

Es ist wie eine Depression. 

Alles fällt schwer. Ist leer. Und trocken.

Mein Körper ist meist müde oder unruhig.


Isolation. Innen oder außen?


So viel mies gelaunte Menschen.

Warum geht mein Fokus zu ihnen

und nicht zu den wenigen wirklich herzlichen?


Vor was fürchte ich mich?


Sehe ich meine Schritte eigentlich?

Würdige ich sie überhaupt?


Nein, ich tue als wäre es selbstverständlich.

Dabei bewege ich Welten hier bei mir.

Meine gewonnene Klarheit hat mehrere Seiten.

Der Aufbruch und das Ende.

Ungewohnte Szenarien, Zustände, Sichtweisen ...


So viele Sternschnuppen.

Heute wieder ein Marienkäfer bei mir.

Ein sensibler Kater der keine Angst vor mir hat.

Letzte Woche ging ein Teller zu Bruch

"Scherben bringen Glück" sagte mein Mitbewohner laut.


Vielleicht doch Glück?


Ich bin ja erst dabei mich zu bewegen.


Das erste mal Fernverkehr fahren.

Vor wenigen Monaten dachte ich "das kann ich nicht".

Aber jetzt... ich trainiere es.


Ist mein Schritt zu groß?

Manche ja, für mein Nervensystem.


Mich mitnehmen vergesse ich oft.


Unruhe... Angst. Wirkliche große Angst.


Ich und die Welt, was soll das?

Da war ich nie, wollte ich nie hin

außer in meinen Träumen.


Was soll da kommen?


Realitätscheckup


Angst.. immer wieder Angst..


Hey Freude, hey Neugier.... hey Forschergeist...

wo seid ihr? Bei so vielem Neuen?



Sia I am still here


 

 


Sonntag, 9. August 2026

Samstag, 8. August 2026

Leben in zwei Welten

 


Leben in zwei Welten

Kann eine Zerreißprobe sein

Hat aber ihre Qualität in der Balance

Dieser unterschiedlichen Energien

Und braucht eine bedingungslose Erdung

Und einen unerschrockenen offenen Geist, der sich nicht beirren lässt

Bzw eine starke Intuition.


Es ist eine Wachstumsfrage, wie fast alles


Nicht in die höheren spirituellen Frequenzen mitzugehen im Sinne

eines spirituellen Bypasses oder gar Psychose.

Dennoch die Offenheit für diese halten und pflegen

Dazu innere Klärung; was kommt aus der Seele und was aus dem Ego und seiner Vorstellung oder Phantasie

Ein nicht zu unterschätzendes Phänomen ist die Suizidalität bei Starseeds. Das Leiden dass das Erdenleben mitbringen kann kann eine Sogwirkung aktivieren; zurück nach Hause gehen zu wollen.

Und das Gefühl "aus einem anderen Stoff" zu sein, eine andere Struktur zu verkörpern, nicht verstanden zu werden, anders zu sein...

Nicht selten sind Starseeds als inkarnierte Menschen neurodivergent. 


Die andere Gefahr ist die des Burnouts und Depressionen in der materiellen Ebene. Das "vergessen" der eigenen Seele und Energie und Anpassung an das System.

Aber es geht für uns um Verwandlung, nicht Anpassung!

Das System ist nicht für uns gemacht!

Wir sind hier für etwas Neues.

Wir bringen bereits etwas neues mit; uns und unsere Energie.


*

*Starseeds*



Manche Wege sind lautlos. Mutig und still.

Manche Wege haben nicht einmal Zeugen.

Sie geschehen dazwischen.

Aber sie ändern die Strukturen.

Unwiderruflich.



......




Schmerzveredelung war meine Daseinsbegabung

Bis ich die Schmerztransformation fand

Und es ist kein Geheimnis

Wer sich nicht (mehr) vermeidet vollbringt es von sich aus


Wir sind die Alchemisten

Den Scheiss der indoktrinierten und konditionierten, traumatisierten Jahre

verwandeln wir...

Was uns entfremdet hat ist nun der Faden der uns den Weg weißt

Nicht nur zurück zu uns selbst

Wir durchwandern Schichten und Strukturen

Die den meisten Menschen verborgen bleiben

Und erhalten dadurch ein umfassendes

und vorallem verkörpertes Wissen.

Ähnlich einer Ausbildung oder eines Studiums.


Wir sind verkörperte Wege

Fragmentierung die sich wieder zusammen fügt

Es ist wie Zauber

Aber eigentlich ist es Alchemie


Wir haben nie aufgegeben

Gott weiss das

Er weiss alles von uns

Das Schwert der Klarheit und Wahrheit

Ist nur ein Teil unserer Rüstung


Wer diesen Weg vollbringt

Vollbringt sich selbst;

Er verändert seine Struktur von innen heraus

In eine neue Daseinsform

Ähnlich einer Metamorphose


Da diesen Weg bisher kaum jemand ging

Ist es Neuland


Wir haben keine Richtschnur

Und wenig Geleit

Es gibt keine Bedienungsanleitung

Und keine Erfolgsgarantie


Wir sind die Pioniere

Der neuen Zeit


Wir gehen voraus



* Starseeds*


Dienstag, 4. August 2026

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern

und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken.

Irgendwie so und irgendwie dort

kann man ja kaum untergehn.

Wie ein Hafen

und wir wissen ja schon die Welt.

Ach die Welt.

Ich halte deine Hand, hälst du meine Hand?

Fragend sehen wir uns an.

Da wir doch schon alles wissen...

Leere ebbt nicht ab.

Ich bin ein bisschen mutlos. Fühle grundlose Wut.

Und du siehst mich unverwandt an.

Vielleicht haben wir uns selbst vergraben

im Sand der Überheblichkeit.

Das Leben leben geht definitiv anders.