Oh du,
erdrückender tonloser Schmerz
Du weniges Leben
Einerseits drängt es in mir nach Tun
Andererseits fesselt mich Sinnlosigkeit
Es be-drückt mich
Ich atme schwer
Alles fährt mir in den Bauch
Freiheit! Freiheit! Freiheit!
Ich weiss es; man kann in Momente kommen
in dem Leben nicht mehr lebbar scheint
Da mein Schmerz einsam bleibt
Und ohne Raum
Hab ich das Aushalten nur noch
Und ZUM GLÜCK das Schreiben
Ich MUSS in die Kreativität gehen
Aber ohne Wettbewerb
Aber auch in die Öffentlichkeit
Ohne Feedback wird es schwer
Ich brauche eine Ressonanz
Irgendwas
Ich möchte keine Isolationshaft
Wo sind die leichten phantasievollen vertrauen Tage
aus der Kindheit hin?
Alles verloren?
Die Zeit kommt nicht zurück
Und das Jetzt scheint so fest und so ernst
Das ich es kaum ertragen kann
Ich mach mir Licht
Ich machs mir bunt
Und mach mich freier
Aber immer nur gegen eure starre Kälte ankämpfen
Wo soll ich die Kraft her nehmen?
Wenigstens hab ich noch Tränen
Vielleicht wartet irgendwo da draußen mein Leben
vielleicht...