In meinem Leben ist ein Prozess aktiv den es bei mir noch nie gab.
Das Suchen im Außen nach Orientierung (und Halt) wird langsam nicht mehr möglich. Der Prozess war in großen Teilen sehr schmerzhaft.
Es fühlte sich an als entglitten mir alle wichtige Menschen nach und nach.
Aber im Grunde waren sie da, aber emotional war ich wie verlassen.
Ich hatte das Gefühl überhaupt nicht mehr verstanden zu werden,
von niemandem mehr gehalten und begleitet werden zu können...
Hätte ich es nicht die meiste Zeit meiner Kindheit erleben müssen
wäre es wohl halb so schlimm gewesen.
Wenn man im Außen versucht an etwas zu halten, vielleicht zu klammern
und nach und nach alles wegbricht... bis man erkennt... das dort nichts mehr ist... das alle Versuche zu sich selbst führen...
so legte ich meine Hände, die im Außen so verzweifelt suchten,
entkräftet und verzweifelt auf mein Herz... ich hatte sonst nichts mehr...
Aber gerade dort, fand ich... finde ich... was ich suche... Es ist im Prozess
weil das Außen in vielteiligen Schritten nicht mehr verfügbar ist...
Es fällt langsam und nicht aufeinmal.
Und ich glaube dass ist ein Synonym für das System das ebenfalls in mehreren Schritten in sich zusammen fällt...
Abhängigkeiten, alte Versorgungsspiele die uns aus der Eigenverantwortung nehmen... all das dass uns klein gemacht und gehalten hat statt uns in unsere Größe geholfen hat...
jetzt werden wir erwachsen... etwas schmerzhaft und beängstigend...
etwas chaotisch und haltlos...
zuweilen sicher auch qualvoll bei manchem...
hier bei mir auch...
aber welchen Weg hätten wir? ich weiss keinen
Und etwas ent-wachsen... Wachstum.... er war doch noch nie leicht
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