Montag, 15. Juni 2026
Montag, 1. Juni 2026
Ein fast gelebtes Leben
Chaos.
Ich bin freundliches Chaos.
Verschwindend...im Meer aus
Ideen und Träumen.
Mein Kopf kann die Pläne nicht übersetzen
in Handlungsanweisungen.
Zu viele Pläne gleichzeitig.
Ideen schießen ein wie Pfeile.
Prasseln auf mir nieder.
Und wenn ich längst am Boden liege.
Immer ist ein Gedanke dabei der eine gute Idee hat...
Immer neue Bedürfnisse die sich melden und Ängste.
Und so konträr und chaotisch... so widersprüchlich dass es mich zerreisst.
Wohin?
Mit meinem Chaos
das niemand zu halten können scheint.
Oder gar zu verstehen.
Ich bin nicht mal mehr traurig
Ich ertrinke in mir selbst
Und all den ungeweinten Tränen
Den Träumen und Projekten
Die in meinem Kopf geblieben sind
Ohne Verwirklichungschance
Ein Leben, das nicht gelebt werden konnte
Ein fast gelebtes Leben
Donnerstag, 28. Mai 2026
Trag mich Leben
Montag, 25. Mai 2026
Dienstag, 19. Mai 2026
Tausend Morgen gehen seit fast 20 Jahren durch meine Räume
seit dem du den Ort eingetauscht hast.
Du hast das Lineare für das Multidimensionale verlassen.
Und bist dort wo wir Menschen alle bestreben hinzukommen;
in den ewigen Frieden.
Ich habe Nächte unter den Sternen gestanden
und mit dir gesprochen.
Denn du warst überall.
Es ist schwer Worte zu finden weil dieses Menschliche so begrenzt ist.
Ich weiss dich.
Ich fühl dich.
Alles ging über als du starbst.
Und jetzt bist du in der Essenz
die alles liebt.
Wie nie zuvor.
Und doch ist alles Essenz auch auf der Erde
im Spiel der Trennung.
Ich täusche mich so oft.
Vor ein paar Nächten ging mein Herz auf.
Seit dem leide ich nicht mehr so sehr.
Mein Herz für mich selbst.
Wie die Dinge sind... sie sind wandelbar.
Aber das Herz ist der Türen und Räume-Öffner.
Nur nicht so plakativ und banal. Nichts was der Kopf versteht.
Und das lieben keine Handlung ist.
Eigentlich ist Liebe die Essenz.
Es ist schwer.
Ich glaube Stille spricht.
Sie sagt mehr als Worte.
Sonntag, 17. Mai 2026
Samstag, 16. Mai 2026
Ich tanz durch den Sand
Was ich fand, was ich fand
Bis an den Rand meiner Existenz
Durch Raum und Zeit
Durch mein Innen gereist
Was ich fand, was ich fand
Ich halte die Hände gegen das Licht
Alles blendet
Ich bin nicht Ich
Wie fänd ich mich?
An einem Du
das mich sieht
Und ich weiss es nicht.
Bis an den Rand meiner Existenz
Hab ich mich gelebt
Wie ich verloren ging und etwas wieder fand
Vielleicht ist das das Leben auch;
Verlieren und gewinnen
Ebbe und Flut
Und was finde ich...
In meinen Fingern Sand
Ein Tanz
In all dies
Sonntag, 10. Mai 2026
Mittwoch, 6. Mai 2026
Es gibt nichts zu sehen.
Nichts-
Eindringlich, ein wenig bedrohlich...
Haltlos?
Ja so nebulös neben meinem Kopf der es doch besser weiss.
Kann man sich meiden, davon laufen... Wahrheiten vertuschen..
holt einen doch alles ein?
Nichts.
Bin ich falsch? Verkehrt? Was ist mit mir?
Die Gedanken finden keinen Halt.
Nichts.
Ich sitze hier.
Lausche.
Die Wahrheit?
Vielleicht näher als meine Nasenspitze.
Ich suche mich, was finde ich?
Zuerst eine Person. Diese Ich Struktur. Geschichten.
Definitionen, Glaubenssätze,.. all das.
Und dann... Still.
Nichts.
Doch, warte...
Bewusstsein, Energie.. ohne Namen...
Keine Beschreibung.
Bin.
Silles Bin.
Sein.
Worte...
rauschen...
Still.
Um mich herum stehen die Dinge die ich vermeide
und schauen mich mit großen Augen an.
Nachts im Zimmer beginnen sie zu singen.
Ich versuche mich aufzuwecken
bis ich bemerke das ich wach bin,
dann versuche ich einzuschlafen.
Irgendwie entkommen.
Ich bin auf der Flucht.
Auf der Flucht vor einem Leben dem ich nicht gewachsen scheine.
Die Drogen stehen auf dem Nachttisch.
Sie singen nicht. Aber sie stehen da, loyal.
Fast wie Freunde.
Der Arzt ist mein Dealer.
Ein Schmunzeln huscht über mein Gesicht.
Ist das nicht grotesk?
Ich drehe mich zur Wand.
Der Vollmond darf meinen Rücken bescheinen.
Ich habe gerade keine Lust auf Licht.
Der Gesang wird etwas milder.
Die Dinge beginnen müde zu werden.
Mein Vermeidungsverhalten ist verfestigt.
Ich weiss; Depression.
Sie sitzt schon wieder vor meiner Türe.
Dick und unbeweglich mit dem immer wieder
mitleidserregenden Blick.
Also bitte ich sie herein.
Sie plumst vor mein Bett.
Ich schenke ihr eine Decke.
Ich kann sie nicht alleine lassen.
Sie kuschelt sich ein.
Wenigstens das, murmle ich und schlafe langsam ein.
Ich gleite über in diese andere Welt...
frei von meinem Körper und allen Räumen dieser Zeit.
"Ich hasse die ganze Welt in der ich jeden Tag leben muss,
sie überfordert und unterfordert mich"
sie legt müde ihren Kopf auf ihre Knie und schaut traurig aus dem Fenster.
Es regnet.
Niemand ist überrascht.
Ihre Stimmung und das Wetter sind kompatibel.
Ich streife sanft über ihre Haare und schaue mit ihr in die Welt.
"Ich weiss... " sage ich leise. Und mein Körper antwortet mit einem tiefen Atemzug.
Die Hündin liegt ganz nah an Marie geschmiegt.
Ihre Augen sind geschlossen und man hört ihre Atmung.
Ich habe manchmal das Gefühl dass Marie und Bella intuitiv verbunden sind.
Jetzt regnet es in Strömen.
Marie zittert und weint.
"Ich kann nicht mehr, verstehst du? Ich kann einfach nicht mehr"
Sie reisst die Decke von sich und schaut mich wütend an.
Ihr Blick ist so direkt und tief dass ich kurz auf den Boden schauen muss.
"Es tut mir so leid..."
"Du hast keine Ahnung. Wirklich!"
Sie steht auf und greift das Wasserglas vom Tisch
und wirft es gegen die Wand.
Alles zerspringt in tausend Glasscherben.
Bella schrickt auf.
Panik ist im Raum.
"Marie!!!" und ich merke mir versagt die Stimme.
Ich verstehe sie...aber fühle mich hilflos.
Wie gerne würde ich ihr eine andere Welt bieten als diese hier.
Schnell schalte ich und laufe ihr in ihr Zimmer hinterher.
In solchen verzweifelten Zuständen kommt es manchmal vor
dass sie sich selbst verletzt.
Ich nehme sie fest in die Arme und halte sie umarmt.
Sie weint "Lass mich, lass mich...sterben"
"Sch... Schatz... ich halte dich gerade... spürst du?
Ich bin da. Ich verspreche dir wir finden eine Lösung.
Du musst das nicht mehr aushalten. Es tut mir so leid."
Traurig überrollt mich ebenfalls. Und Wut,
Wut darüber in einer Welt leben zu müssen die so fremd ist,
so kalt und so schwierig für uns zu verstehen.
Die Anpassungsleistungen die wir jeden Tag erbringen müssen
erschöpfen unsere Reserven, nehmen alles.
Vorallem die Lebensfreude.
Was ist der Sinn von so einem Leben?
Manchmal bete ich zu Gott, spreche.. warte auf Antworten..
Ich konnte von Marie von klein auf verstehen...
denn ich war und bin ihr sehr ähnlich.
Und ich verstehe wie schmerzhaft das Gefühl ist
von niemandem verstanden zu werden.
Es ist grauenvoll. Denn das nicht verstanden werden
ist real. Mehr als ein Gefühl.
Eine Realität mit der wir Leben müssen,
wir, neurodivergente Menschen in einer neurotypisch konstruierten Welt.
Die Menschen um uns herum verstehen nicht woran wir leiden.
"Reiss dich mal zusammen, denk mal positiv, sei halt nicht so"..
sind die dämlichen Sätzen die wir hören. Und das sind noch die freundlichsten.
Was sollen Kinder sagen?
Von Anfang irgendwie anders.
Aber sie wollen dazu gehören.
Am glücklichsten ist Marie in ihrer eigenen Welt.
Und ich lasse sie dort wann immer es geht.
Sie liebt unsere Hündin Bella
und kann stundenlang mir ihr in den Himmel schauen,
auf der freien Wiese liegend.
Manchmal habe ich das Gefühl sie unterhalten sich...
auf einer intuitiven Ebene.
Während ich koche schaue ich manchmal zu ihnen
und stelle erstaunt fest wie sich beide immer wieder zeitgleich anblicken und es erscheint als hätten sie sich einen Witz erzählt den nur sie beide verstehen.
Es ist schön so ein besonderes Kind zu haben.
Sie hat eine große Phantasie und Kreativität.
Ich bin auch sensitiv und spüre manchmal dass wir Gäste in der Wohnung haben die keinen festen Körper haben.
Marie begrüßt sie und lädt sie zu Gesprächen ein
denen ich meist beiwohne.
Freitag, 1. Mai 2026
Dienstag, 28. April 2026
Ich suche mein Leben.
Alles geht unter, immer wieder unter
wie in Gischt... stürmt und türmt sich auf, verschluckt
was noch gewesen ist.
Der Halt bricht zwischen den Fingern
wie Mörtel, ist Sand.
Die Hände bluten von den schneidenden Steinen
die Halt versprechen... aber alles ist scharfkantig.
Ich tauche ab um wieder aufzutauchen.
Suche Luft, nocheinmal atmen.
Sehe den Himmel so nahe.
Höre Geschrei.
Ich geh unter... schlucke in Panik das Wasser.
Es ist schreiendes Chaos.
Bis ich einfach aufgebe...
Ich lass die Steine los... halte mich nicht mehr fest.
Ich lass mich treiben...untergehen.. manchmal treibe ich an die Oberfläche..
es geht alles von selbst
in diesem scheinbaren Chaos..
Die Ordnung der Dinge
erschließt sich nie in Panik merke ich still..
Ich vertraue mich dem an was ich nicht verstehe.
Es ist wie Verrücktwerden
nur dass es so still ist.
Die Angst ist nicht weg.
Flutet den Körper in Wellen.
Alles trägt mich.
Selbst das Chaos.
Und ich sehe den Himmel wieder,
unverhofft.
So klar und hell...
Die Sonne scheint in mein Gesicht
als hätte sie eine Botschaft..
als wäre sie ein Wesen
das mit mir spricht.
Ich bin dankbar.
Ich habe alles losgelassen
und fühle mich plötzlich getragen
vom Leben selbst.
Montag, 27. April 2026
Sonntag, 26. April 2026
Lass die Welt schreien
Sie ist nicht für dich
Wir halten inne im Raum von Zeit
Ihre Nichtexistenz ist nur ein blasser Schimmer
In der zarten aber kraftvollen Ewigkeit
Selbst die Welt - welche Welt?
Als mein Verstand der malt und glaubt und für real hält...
Die Angst meiner Vorfahren
Tangiert mein System
Ich atme
Hallo Angst
Ich atme
Und dort wo Stille ist
Ist mein ich bin
Warum ich mich nicht sehen kann
Warum ich mich nicht finden kann
Wie soll das gehen
Ich suche mich
Unmöglich mich zu finden
Als immer nur zu erkennen;
ich bin
Dienstag, 21. April 2026
Vorträge Lörrach; mediales, schamanisches, Jenseits, geistige Welten, Heilsames ..
yeah; endlich etwas das mich voll und ganz anspricht :-D
Wie für mich gemacht
Samstag, 11. April 2026
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...