Tage ohne Tavor sind schwer.
Irgendwo lauert die Angst
bereit mich zu überfallen
die Angst kommt in Wellen...
kommt und geht...
wer ich bin
hatte ich eine ahnung?
ich weiss es nicht mehr
leise die trübsal
die hemmung
wie stahl als gewicht
mich zu drücken
kaum luft
keine kraft
ich hab zu leben
zu atmen
noch ein paar minuten geschafft
sie sagen; immerhin
immerhin leben
immerhin nicht nichts
dunkel mein ort
im rückzug
vor der horde
vor meiner tür
im traum von einer liebe
irgendwas hält mich wach
manchmal sitze ich
wie erstarrt
starr wie gebannt
auf die uhr an der wand
tick tack
meine lebenszeit
mein hände leer
wo soll ich nur hin
was soll ich nur mit mir tun
tick tack
tage ohne tavor sind leer
es wären wenigstens wattewolken