Sonntag, 31. Oktober 2021
Freitag, 29. Oktober 2021
Donnerstag, 28. Oktober 2021
Mittwoch, 27. Oktober 2021
ich glaube dem Bild der "Sünde" in der Kirche liegt das Gefühl zugrunde
Gott gegenüber nicht würdig zu sein.
Den Ursprung mag es in dem loyalen Wesen des Kindes gegenüber den Eltern haben.
Wenn Eltern das Kind misshandeln hört es nicht auf die Eltern zu lieben sondern sich selbst.
Solange der Mensch (hier erwachsen) die Eltern idealisiert (so vermeidet er Schmerz) kann er sie kaum authentisch kritisieren. Er sucht die Schuld bewusst oder unbewusst bei sich selbst
um so das Bild der "guten Eltern" zu erhalten. Vermutlich kompensiert das noch ein viel tiefer liegendes Gefühl das schwer aushaltbar ist, so dass der nun erwachsene Mensch lieber sich
als Sünder sieht und den Fehler in sich sucht (den Ausgleich dafür findet er in der Kirche die ihm dafür "Gemeinschaft" anbietet) als sich dem Gefühl von "ungeliebt" zu stellen.
Und das die Eltern nicht unfehlbar sind. Zu echter (bedingungsloser) Liebe nicht fähig waren/sind (begründet wiederum auf ihrer eigenen unerlösten Geschichte -> transgenerationale Weitergabe).
Solange Gott mit den Eltern verwechselt wird (und bedingter Liebe)
anstatt sich dem Wunder der bedingungslosen Liebe (das man noch nicht kennt) anzuvertrauen
bleiben viele lieber in Angst und Schuld verhaftet und kreieren neues Leid.
Den Sprung in Gottes bedingungslose Liebe fordert etwas, wofür ich noch kein richtiges Wort gefunden habe.
Es ist wie an einer Klippe stehen und springen, im Vertrauen Gott fängt dich auf.
Vielleicht passiert gerade dies beim Sterbeprozess. Irgendwann also dürfen wir das alle tun.
Hingabe oder Vertrauen passt am besten. Gottvertrauen. Lebensvertrauen. Letzlich; Selbstvertrauen.
Und diese befreiende Erkenntnis; du bist gut so wie du bist.
Das ist der Weg in die Freiheit.
......
vermutlich geht die Transformation des Egos nicht über Ablehnung
sondern über Akzeptanz. So transformiert es sich seltsamer weise von selbst nach und nach.
Deshalb halte ich auch "Schuld" für eine so schwierige Energie. Sie bringt nichts in den Fluss und in Veränderung. Es ist eine schwere drückende Energie. Und hat ihre Heimat vielleicht auch in Angst.
Verantwortung wäre eine Energie die Veränderung ebenso als notwendig erkennt (als Not-wendend) und in den Fluss bringt.
Leben nach dem Tod Diana Markus · 4 S t d . · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...



