das zweckentfremdete wacht neben mir
nach für nacht
bereit mich zu befallen
mit seinen sinnentleerten phrasen
seinem gequälten lächeln
und der gier nacht macht und geld
draußen werde ich verfolgt
von erfolgsmenschen
die mir ihre ellenbogen
in meinen weichen körper rammen
leuchtreklamen preisen kurzfristiges glück an
ich lese in der zeitung von neuen drogentoten
die anderen, die geblieben sind
und hinter die kulissen schauen
wirken müde und ausgelaugt
sie finden keinen sinn in den leeren vorgaben der welt
und erkennen die mechanisierung des menschlichen
zurecht weigern sie sich
doch finden sie keinen raum
fühlen sich ausgeschlossen
unten
sprechen von suizid
vom großem glück
der nicht-existenz
ich sehs mir an
und eh es zu spät wird
dreh ich mich um
überall dickicht
geh ich zurück?
unter umständen würden sie mich wieder aufnehmen
ich soll funktioneren
dann schimmert wieder suizid
durch meine sinne
und ich denke,
ehe ich so gehe
werde ich mich durch
das dickicht schlagen
mir einen eigenen weg bahnen
ohne zu wissen
ob es sich lohnt
wohin es führt
ob es weh tut
und ob ich es schaffe
und manchmal halte ich inne
ich bin nicht alleine
mein herz ist dabei
und ich gewinne distanz
zur lauten kalten maschinen welt
in meinem herzen bin ich glücklich
ich bin erfüllt
von meiner mission
meine hingabe an gott
stillt meine sehnsucht
und ich weiss,
egal welche weg ich auch nehme, ich gehe nach hause