Donnerstag, 27. Dezember 2012

irgendwie bleibt nichts
als ein fahler nachgeschmack zurück

ich muss immer danke sagen
denn ohne sie wär ich nichts

wohin nur
mit meiner wut

trenn ich mich
von allem ab

wo wähnt sich mein glück

meine haut blutet
mein körper die wunde
meiner seele

kein verstehen
für mich

ich kann lichterloh verbrennen
oder leise zugrunde gehn

ich weiss nur die destruktivität
und kann die immerzu fröhlichen
nicht mehr ertragen

ich liebe geschenke
und ich hasse sie

ich möchte frei sein

meine wut herrscht über mich

schulgefühle und angst
zerfressen mich von innen

bis ich hohl werde
und dann leer

und dann; ich bin da
aber ich lebe nicht mehr
und niemand wird es merken
weil es keinen stört
weil keiner in mich rein sieht

und der der versteht
ist nicht mehr in dieser welt

die letzten
die an mir vorüberziehen

ich folge ihnen
mit dem schlagen meines herzens
und einem milden lächeln

nach irgendwohin

und ich weiss 
und ich bin

festgehalten

durch welche hand?
wenn nicht durch meine

die wut
ist wie die liebe

ich weiss nicht woher sie kommen
sie haben einen tieferen ursprung
als ich

ich schau ihnen lange noch nach
ich bin ganzen seins auf sie gerichtet

niemand sieht mich

und ich steh vor einer welt voller möglichkeiten

und gerade daran 
sterbe ich


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