irgendwie bleibt nichts
als ein fahler nachgeschmack zurück
ich muss immer danke sagen
denn ohne sie wär ich nichts
wohin nur
mit meiner wut
trenn ich mich
von allem ab
wo wähnt sich mein glück
meine haut blutet
mein körper die wunde
meiner seele
kein verstehen
für mich
ich kann lichterloh verbrennen
oder leise zugrunde gehn
ich weiss nur die destruktivität
und kann die immerzu fröhlichen
nicht mehr ertragen
ich liebe geschenke
und ich hasse sie
ich möchte frei sein
meine wut herrscht über mich
schulgefühle und angst
zerfressen mich von innen
bis ich hohl werde
und dann leer
und dann; ich bin da
aber ich lebe nicht mehr
und niemand wird es merken
weil es keinen stört
weil keiner in mich rein sieht
und der der versteht
ist nicht mehr in dieser welt
die letzten
die an mir vorüberziehen
ich folge ihnen
mit dem schlagen meines herzens
und einem milden lächeln
nach irgendwohin
und ich weiss
und ich bin
festgehalten
durch welche hand?
wenn nicht durch meine
die wut
ist wie die liebe
ich weiss nicht woher sie kommen
sie haben einen tieferen ursprung
als ich
ich schau ihnen lange noch nach
ich bin ganzen seins auf sie gerichtet
niemand sieht mich
und ich steh vor einer welt voller möglichkeiten
und gerade daran
sterbe ich
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