Dienstag, 29. September 2015

ich laufe durch tränenschleier blind
straßen lang 
die meinen namen hallen lassen
und meine schritte klingen fern und fremd

oh wenn ich doch nur finden würde
was ich solange schon suche

in mir
in dir
in der welt
im menschensein

ich bin unter vielen
und doch einsam

so bin ich am liebsten allein

blind von meinen tränen
fällt mein wildes dunkles haar mir ins zarte gesicht
eine märchengestalt
vielleicht

die jeder sieht
aber keiner will so wie sie ist

schneewittchen
dörnrösschen
ich weiss nicht

was bin ich?
und bin ich?
wieviele?

sags mir

was soll das
dies leben
mit mir

solipismus
oder nur ein einsamer wahn
eine wahngestalt die ich bin
die sich ein leben selber malt
das es gar nicht gibt?

gibt es mich?
überhaupt?

so leer
bin ich
so traurig
bin ich

so sprachlos...
bis auf diese worte hier

 

Keine Kommentare:

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...