ich laufe durch tränenschleier blind
straßen lang
die meinen namen hallen lassen
und meine schritte klingen fern und fremd
oh wenn ich doch nur finden würde
was ich solange schon suche
in mir
in dir
in der welt
im menschensein
ich bin unter vielen
und doch einsam
so bin ich am liebsten allein
blind von meinen tränen
fällt mein wildes dunkles haar mir ins zarte gesicht
eine märchengestalt
vielleicht
die jeder sieht
aber keiner will so wie sie ist
schneewittchen
dörnrösschen
ich weiss nicht
was bin ich?
und bin ich?
wieviele?
sags mir
was soll das
dies leben
mit mir
solipismus
oder nur ein einsamer wahn
eine wahngestalt die ich bin
die sich ein leben selber malt
das es gar nicht gibt?
gibt es mich?
überhaupt?
so leer
bin ich
so traurig
bin ich
so sprachlos...
bis auf diese worte hier
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