Montag, 23. Mai 2016

durchdrungen vom nebel
er lichtet sich bald
schon dahinter
ein dichter wald

was wage ich an
zu zweifeln

...

wir triumphieren
wir stehen lichterloh
wir wollen, wir heischen
und alles wie tot

es warten die sinne
mit grober gewalt
ich halte zurück
was schatten mir malt

...

wie lieblos geworfen
ins dichte geäst
sie hängen sie bluten
aber alles ist echt

wir warten und wollen
schon morgen sein

die dinge die wir besaßen
zeigen uns heim den weg
zurück

...

hast dus gewusst?
karge worte hängen am werk
keine zuversicht mehr
doch sie macht immer weiter

keiner weiss warum
sie ist gefangen in einem traum

ob sie aufwacht die tage
oder schon bald

keiner kann es begreifen
wie sie blutet für ihn

die jahre gehen ja ins land
und mehr leben wird es nicht mehr

sie zeichnet die schatten
am neuen mauernwerk
und belichtet die welt
innen und außen

er bleibt unberührt

 

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