Ins Vergessen hinein
Legst du den Schmerz
Ab und alles wird Fülle
An dir
Und in dir
Im Augenblick
Wird alles Licht
Sonntag, 11. Oktober 2009
Dienstag, 6. Oktober 2009
Analyse
Das Grauen
liegt im weder angreifen noch flüchten können.
sprich; im sich ausgeliefert fühlen/ ausgeliefert sein.
In der Kindheit ist das Grauen am größten und namenlosesten.
Wird es von den Eltern ausgelöst ist es gesichtslos aber doch allgegenwärtig.
Im bedürftigen Kind findet ein kampf statt.
Das "ich hasse dich aber ich brauche dich. du tust mir weh aber ich warte
darauf dass du mir gut tust. du bist der mensch der mich gebar, du bist mein
vorbild, von dir lerne ich, du schenkst mir leben und liebe.
du bist mir alles. ich bin dir ausgeliefert. ich kann dich nicht hassen, nicht fortlaufen.
ich brauche dich."
----
Der Gotteskomplex (der erwachsenen)
---> du hast mich gezeugt/erschaffen gott
---> es sind nicht mehr die eltern
Eltern wird Schuld abgesprochen
eigenes kinder-leid wird idealisiert, bagatelisiert, abgespalten o.ä.
dadurch muss man sich seinen eigenen taten nicht bewusst werden.
muss nicht an sich arbeiten.
---> die bequeme lösung
----
Das Leben ist bestimmt von Macht und Ohnmacht
wir sind ohnmächtig
(gegenüber naturgewalten, der politik, dem chef, der gesetzgebung,
als kind den eltern, der polizei, dem wetter ...)
warum aber haben wir den Narzissmus in uns?
Vielleicht sollten wir auf natürliche art demütig werden.
nicht durch *demütigung* und gewalt sondern durch
innere achtung und respekt vor bspw der natur, allen lebewesen.
in verbundenheit mit allem und mitgefühl.
wichtig in unserer gesellschaft ist sicherlich auch das aufheben
von klassen, eliten und hierachien.
---> Unterdrückung beenden. Hin zum Parnterschaftlichen
"wir sind alle gleich" auf einer Augenhöhe. Hin zur Solidarität.
Durch Ohnmacht macht man zwar andere gefügig und gewinnt
an Macht. Jedoch wird man früher oder später die Wut der Gedemütigten
zu spüren bekommen. Außerdem ist einem selbst damit auch nicht geholfen.
Man spaltet nur die eigene Ohnmacht ab und erwidert dem schrecklichen Kreislauf der Gewalt.
So jedenfalls wird es kein Aufwachen geben.
----
Ein Mensch mit Charakter/Tiefe braucht sich nicht durch Verpackung
zu vermarkten. Er ist sich selbst-bewusst und bewohnt sein Innen
zutiefst. Er verfällt nicht den Illusionen sondern steht über ihnen
durch sein Bewusstsein und Hin-Sehen. Er will in das Wesen der Dinge schauen.
---
Mich entflammt Liebe für alles Leben.
- Selbst-Liebe
und
- Du-Liebe
liegt im weder angreifen noch flüchten können.
sprich; im sich ausgeliefert fühlen/ ausgeliefert sein.
In der Kindheit ist das Grauen am größten und namenlosesten.
Wird es von den Eltern ausgelöst ist es gesichtslos aber doch allgegenwärtig.
Im bedürftigen Kind findet ein kampf statt.
Das "ich hasse dich aber ich brauche dich. du tust mir weh aber ich warte
darauf dass du mir gut tust. du bist der mensch der mich gebar, du bist mein
vorbild, von dir lerne ich, du schenkst mir leben und liebe.
du bist mir alles. ich bin dir ausgeliefert. ich kann dich nicht hassen, nicht fortlaufen.
ich brauche dich."
----
Der Gotteskomplex (der erwachsenen)
---> du hast mich gezeugt/erschaffen gott
---> es sind nicht mehr die eltern
Eltern wird Schuld abgesprochen
eigenes kinder-leid wird idealisiert, bagatelisiert, abgespalten o.ä.
dadurch muss man sich seinen eigenen taten nicht bewusst werden.
muss nicht an sich arbeiten.
---> die bequeme lösung
----
Das Leben ist bestimmt von Macht und Ohnmacht
wir sind ohnmächtig
(gegenüber naturgewalten, der politik, dem chef, der gesetzgebung,
als kind den eltern, der polizei, dem wetter ...)
warum aber haben wir den Narzissmus in uns?
Vielleicht sollten wir auf natürliche art demütig werden.
nicht durch *demütigung* und gewalt sondern durch
innere achtung und respekt vor bspw der natur, allen lebewesen.
in verbundenheit mit allem und mitgefühl.
wichtig in unserer gesellschaft ist sicherlich auch das aufheben
von klassen, eliten und hierachien.
---> Unterdrückung beenden. Hin zum Parnterschaftlichen
"wir sind alle gleich" auf einer Augenhöhe. Hin zur Solidarität.
Durch Ohnmacht macht man zwar andere gefügig und gewinnt
an Macht. Jedoch wird man früher oder später die Wut der Gedemütigten
zu spüren bekommen. Außerdem ist einem selbst damit auch nicht geholfen.
Man spaltet nur die eigene Ohnmacht ab und erwidert dem schrecklichen Kreislauf der Gewalt.
So jedenfalls wird es kein Aufwachen geben.
----
Ein Mensch mit Charakter/Tiefe braucht sich nicht durch Verpackung
zu vermarkten. Er ist sich selbst-bewusst und bewohnt sein Innen
zutiefst. Er verfällt nicht den Illusionen sondern steht über ihnen
durch sein Bewusstsein und Hin-Sehen. Er will in das Wesen der Dinge schauen.
---
Mich entflammt Liebe für alles Leben.
- Selbst-Liebe
und
- Du-Liebe
Montag, 5. Oktober 2009
danke für nichts
Den Letzten Küssen die Schafe.
Zurecht.
Beschwingt in den Tag lässt sich
Routine besser aushalten?
Wir fassen uns kurz
- an den Händen
Was sind Momente schon wenn sie sich an andere Momente reihen
wie auf einer Perlenschnur.
Momente verschwinden in Momenten und werden zu einem Nichtssagenden Leben
das nur vor sich hin ebbt bis es tonlos versickert.
Was ist das?
Wir richten den Blick auf das Nicht-Sagbare und werden redselig.
Wir reden. Wozu?
Mein Denken wird Raumlos und zwängt sich durch die schmalen Gassen
eurer Gesichter die wie leer wirken und wie weit und unbedeutend für diesen einen
Augenblick an dem das Leben mich trifft wie eine Altbekannte, Vertraute.
Eine Schwester.
Wer ruht der rastet.
Wir lachen.
Albernheiten werden nicht gerügt sondern bekommen lustige Aufmerksamkeit
mit breitem Grinsen.
Gelassenheit steht mir nicht, flüstere ich.
Wirrwar-Haar und innen wunschlos begleite ich dich durch die Geborgenheit der Nacht.
Mondschein. Und wo sind die Wölfe?
Starren dunkle Wälder. Und raunt der Fluss.
Innen ist es kälter als draußen.
Ich bin einsam aber behalte es für mich.
Denn wer sollte mich kennen wollen in dieser Eile.
Wenn erst der Tag anbricht kommt das raue Licht
das alles was geschützt sein wollte schonungslos offenlegt
und kalt belichtet. Ausleuchtet und dann wegwirft da ungenügend.
Genug ist nie genug.
Wir wechseln die Straßenseite.
Nur aus der Ferne betrachtet ich dich gerne.
Einen Blick verschwendet.
Einen Moment der tausend Möglichkeiten.
Fast erlebt... vorbei.
Es geht wie von selbst.
Wir werden geschoben.
Menschenmassen wärmen uns von allen Seiten.
Fast wollen wir die Augen schließen und uns dahinein fallen lassen...
Dann kommt der Tunnel.
Wir biegen ein und sind weg.
Bloß.
Und ein Turm.
Von oben bin ich alles.
Mehr als du.
Steter Abstieg macht meine Laune heiter.
Es ist das chemische Glück dass mich umwirbt.
Ich sage nicht nein. Hör ich mich ja sagen?
Ich bin nichtssagend.
Und dabei heiter.
Weiss ich doch
dass ich nichts weiss
und wieviel ist das?
wir werden noch heute
darum bitten
alles und nichts
wahnsinn
macht dir das wort angst?
dann ist was an dir falsch
du bist falsch
verstehst du?
denk dich weiter
begnüge dich mit dem nichts
werde an den rändern heiter
nein.
du wirst es nie
bist es nicht
das schaf wird dich küssen kommen
die letzten zuerst
sieh dich an
wie ich dich ansehe
und erkennst du dich durch mich?
im minutentakt belanglosigkeit
gesichter
kalt und weiss
nein danke
nein danke
nein danke
und danke für nichts
Zurecht.
Beschwingt in den Tag lässt sich
Routine besser aushalten?
Wir fassen uns kurz
- an den Händen
Was sind Momente schon wenn sie sich an andere Momente reihen
wie auf einer Perlenschnur.
Momente verschwinden in Momenten und werden zu einem Nichtssagenden Leben
das nur vor sich hin ebbt bis es tonlos versickert.
Was ist das?
Wir richten den Blick auf das Nicht-Sagbare und werden redselig.
Wir reden. Wozu?
Mein Denken wird Raumlos und zwängt sich durch die schmalen Gassen
eurer Gesichter die wie leer wirken und wie weit und unbedeutend für diesen einen
Augenblick an dem das Leben mich trifft wie eine Altbekannte, Vertraute.
Eine Schwester.
Wer ruht der rastet.
Wir lachen.
Albernheiten werden nicht gerügt sondern bekommen lustige Aufmerksamkeit
mit breitem Grinsen.
Gelassenheit steht mir nicht, flüstere ich.
Wirrwar-Haar und innen wunschlos begleite ich dich durch die Geborgenheit der Nacht.
Mondschein. Und wo sind die Wölfe?
Starren dunkle Wälder. Und raunt der Fluss.
Innen ist es kälter als draußen.
Ich bin einsam aber behalte es für mich.
Denn wer sollte mich kennen wollen in dieser Eile.
Wenn erst der Tag anbricht kommt das raue Licht
das alles was geschützt sein wollte schonungslos offenlegt
und kalt belichtet. Ausleuchtet und dann wegwirft da ungenügend.
Genug ist nie genug.
Wir wechseln die Straßenseite.
Nur aus der Ferne betrachtet ich dich gerne.
Einen Blick verschwendet.
Einen Moment der tausend Möglichkeiten.
Fast erlebt... vorbei.
Es geht wie von selbst.
Wir werden geschoben.
Menschenmassen wärmen uns von allen Seiten.
Fast wollen wir die Augen schließen und uns dahinein fallen lassen...
Dann kommt der Tunnel.
Wir biegen ein und sind weg.
Bloß.
Und ein Turm.
Von oben bin ich alles.
Mehr als du.
Steter Abstieg macht meine Laune heiter.
Es ist das chemische Glück dass mich umwirbt.
Ich sage nicht nein. Hör ich mich ja sagen?
Ich bin nichtssagend.
Und dabei heiter.
Weiss ich doch
dass ich nichts weiss
und wieviel ist das?
wir werden noch heute
darum bitten
alles und nichts
wahnsinn
macht dir das wort angst?
dann ist was an dir falsch
du bist falsch
verstehst du?
denk dich weiter
begnüge dich mit dem nichts
werde an den rändern heiter
nein.
du wirst es nie
bist es nicht
das schaf wird dich küssen kommen
die letzten zuerst
sieh dich an
wie ich dich ansehe
und erkennst du dich durch mich?
im minutentakt belanglosigkeit
gesichter
kalt und weiss
nein danke
nein danke
nein danke
und danke für nichts
An meinen Schmerzen Enden wohnt ein wildes Tier
Legt sich lauernd auf das Leben vor die Friedens-Tür
In seinem Toben ist alles Mut
Und was gestern erst noch richtig war
Will heute falsch und veraltet sein
Das Tier hat keine Zähne
Aber es frisst mit Haut und Haaren alles
Es fühlt keine Furcht
Alles an ihm ist echt und unmittelbar jetzt
Legt sich lauernd auf das Leben vor die Friedens-Tür
In seinem Toben ist alles Mut
Und was gestern erst noch richtig war
Will heute falsch und veraltet sein
Das Tier hat keine Zähne
Aber es frisst mit Haut und Haaren alles
Es fühlt keine Furcht
Alles an ihm ist echt und unmittelbar jetzt
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