Sonntag, 2. Mai 2010

Durch eine bunte Welt
Von 1000 Farben froh
Bleibt doch schließlich nur das eine bestehn ...

Alle Geschmacksrichtungen getestet
Alles gesehen
Und alles was ich sehen wollte schon geträumt

Tauch ich von der Oberfläche in die Tiefe
Tauch ich an der Oberfläche wieder auf

Und ewig das Rätsel
Ein mir anhaftendes, allem anhaftendes Rätsel

Die Vergänglichkeit

Und plötzlich bin ich alles wieder satt

Nur traumloser Schlaf
Ewiger Schlaf


~
Anspruchslos geht eine Welt unter
Die alles sein könnte
Wenn sie nur wollte


Leise fällt Regen auf Asphalt


Und die Nacht tritt aus den Schatten
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Ich atme ein
Atme aus

Alles wirkt auf mich
Die Stimmen verschwimmen
Werden zu einem akustischen Brei
Von allen Seiten
Brechen sie auf mich ein

Ich atme ein
Atme aus

Hektik frisst sich in das Bild
Ich ahne von Masken
Betrachte die gefrorene Mimik
Der Mann neben mir redet vom Wetter
Und versucht durch das Stimmengewirr zu kommen

Ich atme ein
Atme aus

Bin nicht mehr Teil
Bin anderswo schon längst

Bin gerne realtitätsfremd
Dort fühle ich mich wohl

Diese Realität ist mir die Fremde


~

Seltsam ist mir



Wie alles wogt



Bin ich schweigsam



Und schrei aus mir heraus


Wohin es fließt
Wovon es flieht

Ist mir mein Verstand nichts mehr

Denn er kann es nicht begreifen

Also sing ich der Irre ein Lied




Frag nicht wann die Welt bricht,

sie bricht nicht,

denn sie ist nicht

~

This is just a game

This is just a game

Just a game to play


If you dont want or wanna do
what the matter

This is just a game

We are all within



Alle the beautiful lies
want to be believed


Believe

And nothing matters

World also turns without you
__________________


It is what it is

Even if it isnt


~

diese welt liegt im schweigen
wie unter eis

das geschäftige treiben ist erstarrt
und ich gehe durch straßen
und betrachte all das

die zeit hielt alles an außer mich

all diese menschen wirken nicht mehr
stehen vereist und leben nicht mehr

ich renne durch straßen und sehe nicht mehr
alles verschwimmt in dem schweigen
und ich renne noch mehr

nichts hält mich an
weil nichts mehr ist

tausend farben brechen auf mich ein
und lichter die nicht schöner können sein

doch bin ich allein


~

Wirklichkeit und Schein ist kaum mehr als ein Traum in einem Traum


~
http://www.youtube.com/watch?v=u1oUNTdVWaw


~




strukturelle störung
innerhalb
strukturelle störung
außerhalb

gestört
verstört
verstörend
störend

...

angst vor dem verschlungen werden
eines selbst
angst vor dem in sich auflösen
seiner selbst

ohne selbst

ohne selbst

ohne selbst


ich.... ohne wesenszüge
ohne ziel. ohne wille. ohne sich selbst

sturkurturelle störung
störung
schlechter empfang

kulissen die zusammen stürzen wieder
ohne ich
kulissen aus pappe
reissen ein

verschwommene grenzen
deine und meine im irgendwo
wir nirgendwo

dann bin ich du
und du bist ich
und ich verliere mich

identitätslos

PANIK PANIK PANIK

ganz allein in dieser welt
und ich bin mir kein heim mehr
und kein halt
und mein körper grenzt nicht mehr
alles verschwimmt, überschwämmt mich...hinweg

denn es frisst mich nicht es überschwemmt mich
ohne vorwarnung, so plötzlich.

unaushaltbar unhaushaltbar unaushaltbar

ohne ich ohne ich ohne ich ohne ich ohne ich


wer wer wer

bin ich
bin ich
ist ich ich
was ist ich
gibt es ich

grenzenlos

verschwimme ich
löse ich mich auf

PANIK

wie kann ich leben?

PANIK

nichts kann mir mich geben

PANIK

~


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~








Professor,

wer bin ich?

Wer bin ich?

Wer bin ich?

und wenn es schneit?

Professor, sagen Sie mir...

... wer bin ich und wer sind Sie


~
so war es tausend Mal.

ertrunken bin ich jedes Mal.

Hält Ihr Blick mich fest, war es ein Augenblick.

Sie wissen doch.

So war es 1000 Mal.

Ich ahne noch...

und doch.

So war es 1000 Mal.

Mein Schlaf währt 1000 Mal ein Jahr.

Und wer bin ich Und wer bin Und wer bin ich?

Professor!


Gehen muss ich doch.

War es ein Augenblick.

Ein einziger Augenblick. 1000 Mal.


Behalten Sie mich!

Halten Sie mich fest.

Jeden Blick, Professor.

Jeden Blick.


Gehen Sie nicht.

Ich gehe nicht.

Sie dürfen mich ahnen.

Wer bin ich?


Wer bin ich?



Professor!


Wer?

Sind Sie mir näher als ich mir bin?

Behalten Sie mich.
Sie hatten mich beinahe schon.

Bleiben Sie noch, Professor.

Nehmen Sie mich mit.

Benennen Sie mich.

Halten Sie mich, fest.



Sie nannten mich so.

Woher wissen Sie nur?

Sie kennen mich.

Bitte behalten Sie mich.

Jeden Blick, behalte ich.


Sehen Sie mich?

Immer betrachten Sie mich.

Immer betrachte ich Sie.

Streifen Sie mich?

War da was, Professor?

Flüstern Sie mir?

Tasten Sie mich?



In die Nacht weinte ich.

Sie berührten mich.

Ihre Seele streifte mich.
__________________


Tanzend
Ich kann mich ahnen

Leichten Schrittes
Durch alles Schwere

Ich will mich in der Brandung behaupten

Als Möwe oder als Fels

~
weichzeichnungen geben wieder der brutalität ihren platz zurück
willkür schmeißt die wege und die ziele fort




~

Die Vordenkerherrschaft hatte ich bereits an mich gerissen
als mich meine Mutter den Gebärmutterhals hinunter presste.

Eine Hand griff nach meinem Dickkopf der bereits allerlei zu denken vermochte.

Mit Geschrei begrüßte ich lauthals meine Untertanen.

Ich machte mir von da an ein eigenes Bild dieser Welt.
Ein erbärmliches eher.
Bescheidener als das Häufchen in meiner Import-Windel.

Als stattlicher Vordenker in den Windeljahren genoss ich bereits großes Ansehen. Einige hielten sie für mit mir verwandt. Doch mein Geschrei breachte sie alsbald von psychotischen Vorgängen in ihren Hirnarealen zurück ins Angestelltenverhältnis.


~

Samstag, 1. Mai 2010

schizoide PS

http://www.focus.de/wissen/weiterbildung/tid-7184/psychologie_aid_130862.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Bioenergetische_Analyse

http://www.wotanstochter.de/Psycho/ps/schizoid.htm

Denn es bedeutet so viel ...

Mein Halt trägt Dornen

Reisst mir Wunden in die Hände

Ich lass nicht los

Lieber blute ich


~


Im durch die Welt streifen
Mit allen Sinnen
Komme ich immer wieder bei dir an

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...