Sonntag, 21. November 2010
Montag, 15. November 2010

warum lächeln sie nicht? fragte das kleine mädchen.
sie haben es verlernt, antwortete ihr engel.
noch lange wandelten sie durch die schneebedeckten felder wälder und städte.
als das mädchen müde wurde legte der engel seine flügel um sie
und so schlief sie geborgen von guten mächten.
irgendwann fing der himmel an zu weinen.
bald regnete es in strömen.
als die morgendämmerung einen neuen tag versprach
hütete das kleine mädchen immer noch das geheimnis hinter der welt.
die großen menschen liefen hektisch durch die gassen.
nicht einmal für ein lächeln hatten sie zeit.
in langen autoschlangen hupten sie aufgeregt.
eine mutter schrie nach ihrem kind.
es solle gefälligst her kommen und schneller laufen.
ein junger mann stieß in der hetzte eine alte frau zur seite.
das kleine mädchen blieb ganz still
in der mitte aller räume stehen.
da hörte auch die zeit auf zu existieren.
sie lachte vergnügt und drückte sich an ihren engel
der sie sanft in seine arme nahm und wiegte.
er summte das lied aller lieder.
es handelte vom geheimnis hinter der welt.
und alles ging darin auf.
weil alles liebe ist. weil du liebe bist und weil ich liebe bin,
deshalb existieren wir ewig? fragte das kleine mädchen.
ihr engel lächelte und strich ihr eine haarsträhne aus der stirn.
weisst du, antwortete er sanft, wir sind alle ein teil von gott.
in unserem kern sind wir alle göttlich. sind wir also gott.
wir sind alle liebe. unser ursprung ist liebe.
sie ist die stärkste macht.
es existiert kein böse. nur die abwesenheit von liebe.
das mädchen schwieg nachdenklich.
aber es passieren so viel schreckliche dinge
in der welt. ist das nicht böse?
nein. es ist nur die abwesenheit von liebe.
die menschen erinnern sich nicht mehr
an ihren göttlichen kern und die liebe
die sie sind. der zugang ist verschüttet.
sie sind getrennt von ihrer göttlichkeit.
so erfahren sie auch nicht die göttlichkeit
ihrer mitmenschen.
in diesem getrennt sein
zwischen gott, eigener göttlichkeit und
dem ich, passieren viele schreckliche dinge.
wenn sich die menschen wieder in ihrem
ursprung erfahren werden sie automatisch
liebevoller zu ihren mitmenschen sein.
in erfurcht vor der göttlichkeit eines jeden.
es ist noch ein langer weg, bemerkte er noch.
dann streckte er seine hand dem mädchen entgegen.
sie ergriff sie glücklich.
und gemeinsam gingen sie in eine neue zeit
um den menschen auf der erde zu helfen
sich ihrer göttlichkeit wieder bewusst zu werden
um in liebe und frieden zu leben.
Dienstag, 9. November 2010
Montag, 8. November 2010
Amma
http://www.amma.de/amma/
Als Amma einmal von jemandem gefragt wurde, warum sie jeden Menschen, der zu ihr kommt, in die Arme nimmt, antwortete sie: „Wenn du einen Fluss fragst, warum er fließt, was könnte er darauf antworten?“
“Wenn eine Biene in einem Garten mit vielen Blumen umherfliegt, achtet sie nicht auf die Unterschiede zwischen den Blumen. Sie nimmt lediglich den Honig in ihrem Inneren wahr. Gleichermaßen sieht Amma das Höchste Selbst in jedem einzelnen Menschen.“
Als Amma einmal von jemandem gefragt wurde, warum sie jeden Menschen, der zu ihr kommt, in die Arme nimmt, antwortete sie: „Wenn du einen Fluss fragst, warum er fließt, was könnte er darauf antworten?“
“Wenn eine Biene in einem Garten mit vielen Blumen umherfliegt, achtet sie nicht auf die Unterschiede zwischen den Blumen. Sie nimmt lediglich den Honig in ihrem Inneren wahr. Gleichermaßen sieht Amma das Höchste Selbst in jedem einzelnen Menschen.“
Mittwoch, 3. November 2010
An "Gott" und eine Nacht im Mai
Maria
Ich bin nicht deine Mutter
Ich trag mich selbst mit einer schweren Bürde
Ich bin nicht besser
Das sei dir gesagt
Ich bin nicht Maria
Deine Frau vielleicht
Aber vielleicht auch nicht einmal das
Über deine Narben
Deine Tränen
Dein Schweiss
Deine Augen
Die nicht sehen können
Ich war nicht nur für dich da
Besonders; diese Nacht
Weil es mehr war
Als je etwas gewesen ist
Ganz
Irgendwo jenseits aller Zufälle
Und ich war erhaben
Weil ich mich lebte
Unmittelbarer denn je
Ich wurde nicht gelebt
Ich lebte selbst
Ich bin
Cést la vie mein Freund
Ich bin nicht deine Mutter
Ich trag mich selbst mit einer schweren Bürde
Ich bin nicht besser
Das sei dir gesagt
Ich bin nicht Maria
Deine Frau vielleicht
Aber vielleicht auch nicht einmal das
Über deine Narben
Deine Tränen
Dein Schweiss
Deine Augen
Die nicht sehen können
Ich war nicht nur für dich da
Besonders; diese Nacht
Weil es mehr war
Als je etwas gewesen ist
Ganz
Irgendwo jenseits aller Zufälle
Und ich war erhaben
Weil ich mich lebte
Unmittelbarer denn je
Ich wurde nicht gelebt
Ich lebte selbst
Ich bin
Cést la vie mein Freund
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Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...