Freitag, 4. März 2022

es hat sich gefunden

unumwunden

ein land

es tut mir leid

wenn ich die sprache nicht spreche

die du liebst

hier wollen wir alle aufgehn

sonne in der nacht

jeder hat sein schönstes licht angemacht

wenn wir warten kommt zorn

lieber die sterne glühn lassen

noch einmal

weil wir es sind

im herzen


....


jetzt warten wir eine Ewigkeit

gepriesen sei sein Name

wir meinen die Liebe

lauernd dort und überall

sind wir auf den Straßen

zu Fuß

in diesem Land

und; wo ist sie?

in den Augen; die Mutter, das Kind

schon lange, schon so lange nicht mehr

und wo ist sie?

Liebe spricht tausend Sprachen

und meint immer das selbe


Nur wir waren blind


....


wir heben die Vernunft vom Boden auf

was machen wir damit?

alle sagen; so muss man sie aufheben

jetzt stehn wir in einer Stadt

und finden die Wolken viel schöner

die Sonne leuchtet uns ins Gesicht

die Vernunft ist vergessen

Kinder lachen so herzlich und echt

die Vernunft wartet dass wir etwas mit ihr machen

und die Menschen die immer von Vernunft sprechen

meinen wir müssen das auch

nur irgendwie sind wir

ganz woanders


....


Realität tut weh?

Ich stelle so viele Fragen in den Himmel

immer und immer wieder

solange ich Himmel sehen kann

ich stelle Fragen an mein Herz

und spüre das Leben

Realität geht an mir vorbei

eine fremde der Hektik, Stress und Konkurrenz

ich finde sie so merkwürdig

und sie grüßt mich auch nicht mal

dann geh ich halt woanders hin :-)

sicher gibt es auch noch andere

(arten zu leben)

...



Mittwoch, 2. März 2022

„Wenn Menschen Krankheit und Tod mit aller Macht verhindern wollen, können sie nicht mehr leben. Wenn sie sich vor der Natur komplett schützen wollen, müssen sie alles aufgeben, was zu einem natürlichen und damit menschlichen Leben gehört.“ 

W. Nelles

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...