Samstag, 6. April 2024

Gekettet in Angst

Schamvolles Selbst

Leben ruft an -

wie geh ich hin wenn ich nicht kann...


Im Rückzug, im Versteck, im Weitfort

Wie geh ich hin

 - ob ich will oder kann


Ich liege so unterirdisch hier

alles regt sich in mir und bleibt in den Träumen

keine Aktion keine Handlung kein Tun


So dass ich vergesse was ich will und ob... und wie...


Warm und sicher ist es hier

Meine Welt

Klein aber da. und trägt und träumt


Ruhelos. Ich bin ruhelos

Und muss in die Welt

Aber das müde regt zum träumen an

Liegend über Wiesen ziehen

Schwebend phantastische Welten erleben


der Gang in die Welt

ist wie durch ein Tor

ein Portal

etwas öffnet sich mir... 


und das Leben, findet so drastisch unmittelbar,

im Jetzt statt

das es mich fast schwindlig macht

mein Kreislauf kämpft

meine Koordinationsfähigkeit des Körpers hat Mühe

und mein Geist sucht neu mit der Welt einen Umgang

was muss ich sehen, mir merken, was ist wichtig, was nicht?

Priorisierung.. mein Waisenkind


oh ADHS Welt

wenn mich jemand sieht, dann sags mir

wenn du es auch kennst, das macht es leichter

wir sind gar nicht fremd

nur ein bisschen anders

Die Tage legen sich in drastisches Land.

Unbedeckt und müde

Und jetzt, da sie jeder fand...


Aufgeweckt 

Freitag, 5. April 2024

Dienstag, 2. April 2024

Montag, 1. April 2024

Ich hab mich dunkel verbannt

Ich wurde abgesandt

An einen der rief - mich verraten


Ich hab mich tausendmal vollstreckt

Und gehungert nach allem was nährt


Ich wusste im Elend kein Zuhause

Aber ich baute daraus 

Eine Zuflucht 

Mein Herz brach auf


Wie weiß ich meinen Namen

Wenn keiner ihn sang


Wie lief ich endlose Wege

Wie war es ein Abgesang

Der den Tag dämmern lies

Während ich.... auf das Dunkel stieß


Wie brach ich ein

Und etwas brauch auf in mir


Etwas dass sich noch roh zum Licht streckt

Will verfeinert sein


Wem zu feier leben wir



Ein Tag fällt mutig von der Wand

- Ich kann es drehen und es wenden

Aber ich bin abgewandt

Kein Weg führt mehr bis in mein Land


Wir sind in Stunden gebannt

Und leben in Angst


Ich bin orientierungsfrei

In eine Schicht gezwirbelt

Aufgebracht und aufgebauscht

Ich verliere meinen Halt!

Und alles lacht


Was will ich nur, was mach ich nur

Es fällt mich dunkel an


Wo Licht ist ist ein Untergang


Ich liege heilig ganz

Auf diesem Boden

Und wähne mich ihm ganz

Geliebt verliebt

Hier halte ich mich fest

Am Wurzelwerk

Der Sturm ist mein

Ich hab ihn ferner nur gemacht


Und atme still

Weil alles will

Es ist vollbracht


Unser jetziges Leben ist ein luzider Traum


 

Gysi über Alice Weidel

  Kognitive Dissonanz oder besonderer Humor 😂