Mittwoch, 8. Januar 2025

  ,, alle Frauen sind Kunstwerke, in den Augen dessen, der sie zu betrachten weiß ''.

Ich kämpfe in mir

Den Kampf der Gezeiten

Möchte nicht länger hier bleiben


Es ist nur ein Traum


Ich vollziehe mich


Ich gehe aus dem Raum

Was ist es für ein Haus?

Wo ist es Gebaut? Aus welchem Stoff?

Wie ist das Land, wie schmecken seine Früchte...


Gott ich will nach Haus

In dieses Land der Heimat


Ich breche fort...

Alles spült mich mit

Kein Hand greift einen Halt

Es ist ein Traum

Ich versuche Wirklichkeit

Aber es bleibt nichts

Nichts ist greifbar

Als dieser Traum 

Ich lebe nie

Ich schaue nur was hier passiert...


Keiner weiss mich wirklich

Daran sterb ich

Ich sterbe nicht aus Verlangen

Sondern weil er mich verließ

Und es ist nichts 

Was ihm entgegen zu halten wäre

Weil ich ihn versteh

Aber ich sterb hier

Weil-... weil ich....

Es so ist


Dienstag, 7. Januar 2025

Freitag, 3. Januar 2025

Mensch-Werdung

Was ich werde; ein Mensch.

Ich fühle mich an als würde ich zur Erde sinken.
Als würde ich in diesem Körper ein Zuhause finden.
Als würde mir bewusst werden... immer mehr... wo ich bin...

Ich berühre die Bäume.. die Erde.. spüre den Wind...
Ich rieche den Frühling. Und lausche den Vögeln.
Alles spricht...

Ich spüre meine Füße.

Langsam wird mein Körper eine Einheit.
Ich nehme ihn zunehmend zusammenhängend wahr
wie ich meinen Geist, meine menschliche Identität kohärenter wahrzunehmen beginne.

Ich verliere mich weniger in Details oder Tagträumen.
Ich bin weniger in Leiden verstrickt - ohne zu wissen warum.
Ich werde klarer über mich selbst.

Mein Bewusstsein wächst für das was ich bin und wo ich bin.

Ich sehe die anderen Menschen.. und langsam, ganz langsam...
sind sie keine Stressoren mehr für mich... keine Fremde oder Feinde...
keine vor denen ich permanent Angst habe oder haben muss...

Ganz langsam erkenne ich... die Menschheit... ihre Etappen und Entwicklungen... ihre gemeinsamen Bestrebungen... ihre ähnlichen Bedürfnisse... ihre Sehnsucht nach Frieden... und Freiheit...
was uns alle verbindet... war mir nicht wirklich bewusst.

Die Sehnsucht nach einem Zuhause jenseits von Zeit...
dem Zuhause... das wir alle Teilen; die Ewigkeit der Seele.

Ich bin weniger anders nun. Viel weniger fremd.
Aber aufgeregt und neugierig und irgendwie verletzlich.

Ich bemerke auch wie ich mich verstehen lerne...
ich bin hier um voll und ganz Mensch zu werden mit meiner Seele.

Mich in diesem Körper zu erfahren... in einer energetisch-materiellen
menschlichen Beziehungswelt... die versucht erwachsen zu werden...

Ich erinnere mich an meinen Coach der sagte 
"Wir müssen Selbstbewusstsein lernen. Und sie lernen Demut"

Ja, jetzt verstehe ich weil ich es erlebe.
Davor war es nur ein nicken, ein; ja okay. 

Ich lerne Selbstbewusstsein. Ich lerne Menschsein.
Ich lerne im Körper zu wohnen. Ich lerne die Materie kennen.
Ich lerne was das alles bedeutet... und lerne die Umgebung kennen...

Denn was ich weiss... was ich von Natur aus mitgebracht habe...
ist etwas anderes...

Den Zugang zur Welt jenseits des Verstandes.
Die energetische, die seelische, die multidimensionale Wirklichkeit.

Es ist als wurde ich "andersrum geboren".
Ich kam mit dieser Ausstattung zuerst.
Und nun lerne ich das andere. Das menschliche.

Und es scheint mir dass die Mehrheit der Menschen genau andersrum lernt.

Aber ich war auch ein Jahrzehnt in seelischen Welten. Wie in einer Blase... aus Farben und Licht und sanfter Musik... und feinen Wesen die nicht menschlich waren.
Es dauerte lange bis ich wach wurde... und mich entschloss hier zu bleiben.

Ich werde also zunächst ein Mensch.
Und was dann kommt... wer weiss.

Vielleicht gibt es einen Schmelzpunkt
an dem wir alle ineinander wachsen,
jeder mit seinen Begabungen und Fähigkeiten.
Und daraus wird eine neue Wirklichkeit die wir
als erwachsene Individuen gemeinsam gestalten?
Weil wir Zuhause geworden sind...







Donnerstag, 2. Januar 2025

Und ich dachte es ist etwas falsch mit meinem hier-sein und so-sein.

Ich dachte ich leide weil etwas falsch ist und anders sein sollte...


Und vielleicht stimmt das gar nicht.

Vielleicht leide ich weil ich glaube das etwas falsch ist und anders sein sollte...


Vielleicht ist das der einzige Grund.


Ich dachte ich muss irgendwo ankommen... denn dann werde ich glücklich.

Ich dachte ich brauche etwas bestimmtes, dann kann ich erst glücklich und zufrieden sein.

Ich dachte, erst wenn ich so und so bin kann man mich lieben.


So ein Kampf... 


Er machte mich unglücklich.


Dahinter war Angst.

Meistens war sie mir nicht einmal bewusst.

Bis ich das Leiden wahrnahm, den Stress im Körper und die Erschöpfung.


Ich hatte quasi das Vertrauen in das Leben und damit auch in mich selbst nicht mehr gefühlt...


Angst macht wirklich einen verwirrten Kampf.

Und; er führt nirgendwohin.

Es ist eine Illusion... der ich nachgejagt bin.


Jetzt erstmal setzen :-)


Jede Erfahrung auf unserer Reise hat mehr Bedeutung ,als wir ihr in dem Moment beimessen. - Stefanie Arual

 


Gysi über Alice Weidel

  Kognitive Dissonanz oder besonderer Humor 😂