Ich bin müde Gott und du weisst es.
Wenn du an mir abebbst wache ich auf.
Ich trage die Zyklen - und frage mich nicht nach den Wunden.
Und was ich brauche...
Wieviel Genuss ist an mir gestorben.
Wieviel Freiheit habe ich verworfen.
Und du weisst es.
Du weisst mich wie niemand sonst.
Ich habe mit den Menschen mehrheitlich gebrochen.
Meine Schuld meine Scham...
Du sagst aber nichts dazu. Und hälst es mit mir aus.
Zum Menschsein gehört jeder Fluss.
Ich habe die Perspektive verfestigt
aber ich weiss dein Sturm bricht sie auf
Wie er noch jedes Wunder vermag
Aber frag mich nicht, sag mir nicht... herrje.. ich weiss
Die Not meiner Seele macht mich so
Eine Seele kann keine Not haben sagen die Menschen
Vielleicht ist Not das unzutreffende Wort
Aber ich finde kein anderes in den gelernten Vokabeln der Erde
Gott ich bin jenseits der Worte abgebogen und habe mein Haus gebaut
Und du weisst es
Weil du mich siehst und fühlst
Du hast mich
Ich lebe in dir
Und du lebst in mir
Du wirst schenken was du schenkst
Und ich nehme es an
Und ich lege die Erwartungen
Auf den Boden
Den du bereitet hast
Für meinen Schlaf
(und mein Erwachen)
Denn ich brauche sie nicht mehr