Sonntag, 20. Juli 2025

Ich mache einen Entzug.
Es sind erst 2 Tage ohne...
Schon habe ich zu kämpfen
mit Unruhe, schwitzen, leichter Übelkeit,
kaum Apetitt... diese motorische Unruhe, Angst 
und die paranoiden Ideen sind das schwierigste.

Es hätte mich sehr viel schlimmer treffen können.
Ich hatte nur wenig von dem Medikament.
Und trotzdem...

Mein Gehirn und Nervensystem brauchen Zeit..
den Botenstoffwechsel ausgleichen... nach so vielen Jahren chemischen Eingriffs. Und ich darf dass was da verängstigt, misstrauisch und unruhig und zuweilen auch empfindlich verletzt und wütend ist
halten lernen...

dem was nicht ruhig sein kann Aufmerksamkeit schenken und Raum.

Gar nicht so einfach...
Ich fühle mich als wäre mein ADHS vorübergehend verstärkt zurück
oder so muss sich zuviel Speed anfühlen.

Eine Woche sagte der Arzt wird es ca dauern... dann normalisiert sich alles langsam.

Und mit fremden Menschen zu wohnen... und das erst seit etwas über 2 Wochen, macht es nicht unbedingt einfacher...

Trigger... ich sollte dankbar sein... gerade schwierig...



Samstag, 19. Juli 2025

Its me, on earth

Wenn ich Worte hätte

Würde ich sie schenken

Aber ich habe keine.


Übersetzungsversuche

von Erlebniswelten

Von Reichtum

Natürlich ist hier auch anderes;

Angst zum Beispiel


Aber eben viel das ich gerne schenken würde

Gerne mitteilen würde

Von dem ich so reich bin


Es wird Kunst

- sein müssen


Der Herbst naht schon in den Winden

Die Bäume wissen es längst

Denn die Sterne erzählen ihnen alles

Die Erde spürt es

Alles weiss es in der Natur


Der Herbst

Ist meine Muße


Ich küsse seine Stürme

Und seinen Regen

Seine Gezeiten auf meiner Haut

Ich atme seine Wildheit

Und sein Sterben

Für all die Sommer

Die waren


Ich liebe den Kerzenschein

Und die Musik

Wenn es herbstet

Und mein Geist auf Reisen geht

... in mein Inneres

Und in das der Welt


In das Herz der Dinge


Oh ich schätze die Vergänglichkeit

Den Blues der Melancholie

Ja ich weiss, von weitem liebt sich alles leichter

Wenn er da ist... ist es manchmal etwas anders


Präsent und stark

Wenn auch sanft melancholisch


Hm ~

Ich möchte ihn einladen in meine Kreativität


Und ein Bild zeichnen

In Worten, in Farben, in Holz, in Ton... in Musik

Und in Tanz


Um meiner Seele Raum zu verleihen

Und euch davon zu schenken



 






 

Sonntag, 13. Juli 2025

Die Worte fallen dumpf

an den Wänden

hallen

Ich steh mit dem Gesicht im Regen

die Füße auf der warmen Erde

es ist Sommer

Dann lasst mich doch

allein


Ich sehe immer nur - nicht verstanden werden

Ich öffne mich ein Stück

Und immer folgt ein Stich

der Schmerz

von nicht verstanden, nicht gesehen, nicht gefühlt sein

So unerkannt zu sein

Und auf dieser Erde wandelnd

Wie ein stilles Geheimnis

das sich nur der Erde, dem Wasser, dem Wind anvertraut

Und eine Katze vielleicht oder ein Hund

der mich sieht und fühlt .. und weiss


Warum kein Mensch


Warum so allein

Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz. 


 Rainer Maria Rilke

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...