Samstag, 19. September 2009

An den Daseinsgrenzen
Empfinden wir uns gemeinsam

Von solchen die es werden wollen
Unterscheiden wir uns
Im sein

Bleibt noch der Rohdiamant

Schattenzauber lassen uns bleiben
Während andere flüchten

Wir tragen mehr in uns mit

Und wann werden wir geschliffen sein?
Wir würden blenden...
Im sonnigen Gemüt wurzelt ein Schatten
Treibt aus
Wuchert durch und durch

Fiktion

Gedanken projeziieren
Du empfindest die Wahrheit

Verlierst du dich in Sinnfragen
Wird dir ein Virus impliziert

Und dein Sein fungiert immer noch als
Fragezeichen

Dein Alles bleibt Tonlos
Du wehrst dich nicht mehr

Wir haben dich überwältigt
Und du bist zum Schattenkrieger gewandelt

Überwältigt

Wunden erlangen keine Heilung durch Ignoranz
Sie werden wieder aufgerissen
Tag um Tag

Deine Schreie verstummen im alltäglichen Lärm
Du konsumierst dich zu tode

Während du ertrinkst
Greifen deine Hände immer noch nach Halt

Und alles kommt zu spät
Wasser dringt in deine Lungen ein
Du bist überwältigt
Deine Welt thront von Hass

Ist an den Enden nicht mehr als Zerstörung
Du empfindest es als Genugtuung
Endlich bist du Gott

Dienstag, 15. September 2009

Kuscheltier

Gefroren gefroren wohnt an ihr
In ihrem Herzen lebt ein weiches Kuscheltier
Sie leugnet stur die Kälte
Die sie ummantelt
Sich ihr überzieht wie eine zweite Haut

Bleibt gefroren ihr ein Lächeln nur
Und starren stumm die Augen
In fremde Welt

Ganz sein

Ich seh mich an
Ich bin mir selber fremd
Und die Nabelschnur ist abgetrennt

Durch den Blick rückwärts
Such ich mich

Fasse alle Spiegelscherben
In einen Rahmen
Um endlich endlich ganz zu sein

  Leben nach dem Tod Diana Markus   · 4 S t d .   · Am Ende kehrt jeder Tropfen(Seele) in den Ursprung zurück. Das universelle Gesetz, das ...