Montag, 3. Mai 2010

Ich liebe euch

Von meiner neuen "Erkenntnis" :)
Wir backen einen Kuchen.
Und dazu braucht man ganz bestimmte Zutaten.

Eine davon hast nur du,
eine andere habe nur ich.

(und andere menschen haben andere bestimmte
zutaten die man für den kuchen braucht,
und die nur sie haben)


sagen wir;

ich hätte Erdbeereis
und du Schokoeis.


Ich bin ganz glücklich mit meinem Erdbeereis
und finde es köstlich.

Dann zeigst du mir dein Schokoeis und ich bin fasziniert davon.
Du lässt mich sogar probieren.

Begeistert und gedankenverloren lasse ich mein Erdbeereis
fallen und komme zu dir.

Dein Schokoeis ist so interessant und lecker.

Das freut dich.

Aber ich hab sonst nichts dabei an dem du dich an mir freuen könntest.
Ich bin leer.

Ich versuche auch Schokoeis zu sein und leide an meiner schlechten Kopie.

Ich genüge nicht.
Du schmeckst viel besser nach Schokoeis
als ich jemals danach schmecken könnte.


Vielleicht fühlst du dich mit der Zeit auch etwas bedrängt
weil ich dir näher komme, immer mehr probieren möchte,
damit ich den Geschmack von Schokoeis besser kopieren kann.

Ja vielleicht bekommst du sogar Angst das ich dich ganz aufesse beim
probieren und es kostet dir viel Energie so viel Schokoeis zu sein
das ich mich davon mit-ernähren kann.

Ich denke ich sei leer.
Du bist meine Identiät.

Ich füle mich nie ganz, nie richtig,
lebendig, vollkommen ...

Ich liebe mich nicht.
Weiss nicht wer ich bin.

Ich bin ungenügend.

Durch mein Leid,
deine Äußerungen,
dass du dich bedrückt fühlst,
meine Leere, du siehst mich nicht,
äußeren Beobachtungen anderer ...

erinner ich mich an das schmerzhafte Bild meines
Erdbeereises.

Zunächst kann/möchte ich es nicht wahrhaben.

Mich von dir zu entfernen würde bedeuten
Leere zu fühlen und Chaos, bis ich mich (wieder)
gefunden habe.


Außerdem ist mein Erdbeereis schon etwas geschmolzen
und liegt schon so lange im Dreck.

Viel Arbeit wartet auf mich.

Und plötzlich merke ich;
Ich kann gar nicht nicht-genügen oder nicht vollkommen sein.

Wenn ich ganz Erdbeereis bin bin ich einmalig.
Mich gibt es nur einmal.
Ich bin Ich. Original.

Niemand sonst ist Erdbeereis.

Höchstens immer nur eine Kopie.

Und original schmeckt doch viel besser


Ich bin gut wie ich bin und ich bin an nichts messbar mehr.

Ja manche finden mich sogar köstlich.
Aber Erdbeereisliebhaber hätten mich kaum
hinter einer Schokoeis-Kopie erkannt.

Jetzt kann auch der Kuchen gelingen.
Denn dazu braucht es meine einzigartige Zutat.

Und jetzt wo ich wieder mehr ich selbst bin,
kann ich Schokoeis erst richtig genißen und
es dient mir als Inspiration.
Lecker finde ich es nach wie vor,
auch von hier aus

Und Angst dich zu verlieren habe ich (bestenfalls)
nicht da wir Kuchen sind.

Zutat eines Großen .... Kuchens ^^

Nach dem Tod in veränderter Form sicher auch und
dann probieren wir vom Kuchen endlich mal



ps: wenn man bei sich ist und sich ausfüllt ist man auch nicht mehr neidisch auf andere. vergibt. empfindet andere als inspiration und wunderschön.
hat nicht den wunsch sie zu werden da man sich ist.

hat auch nicht die angst sich in anderen zu verlieren.
muss deshalb keine mauern errichten.

ich bin. du bist. zusammen sind wir teil etwas größeren.

man ist in seinem göttlichen mittelpunkt/selbst/fluss ... angekommen,
verankert, verwurzelt, zuhause.

und erkennt nun auch in anderen ihre göttlichkeit.


man liebt sich. und die anderen.

viele ängste packen die koffer und ziehen aus einem aus.
ohne wiedersehen.


man fühlt sich verbunden mit allem, allen.

ist nie mehr einsam.
kann gar nicht mehr einsam sein.

weil man in sich ein zuhause hat und in der welt.

man muss nichts besitzen.
man beginnt auch den wellengang des lebens zu lieben.
die veränderungen.

man beginnt so gerne darin zu schwimmen.

man sucht nicht mehr nach land.

man leidet nicht mehr so am leben wie zuvor.


denn man hat land in sich selbst gefunden.


~


ich danke euch allen für alles.
das ihr mich begleitet habt und begleitet

für eure weisen worte,
euren zuspruch, eure hoffnung, euren mut,
eure wärme und liebe,
eure anteilnahme,
eure konstruktive kritik,
mich wachstupsen,
und an mich erinnern.


ich liebe euch ♥


was kann man überhaupt anderes tun als zu lieben
wenn man mit den landschaften einer seele in berührung kommt? ~
__________________
Ich suche in meinen Schablonen,
Maßeinheiten, Katalogen, Ordnern, Systemen ..
nach dir.

Ich versuche dich zu erkennen.

Und plötzlich merke ich;
nehme ich all dies weg, sehe ich dich viel besser.

Sehe ich dich erst wirklich.
__________________
was kann man überhaupt anderes tun als zu lieben
wenn man mit den landschaften einer seele in berührung kommt?

als ich ein bisschen im alten tagebuch las
konnte ich mich von außen wahrnehmen.

also ein bisschen so was würde ich eine andere (mir fremde)
person betrachten.

und so konnte ich sehen "was ich bin"...

und auch dies hat mich sprachlos gemacht.
mich berührt.

und ich konnte nicht anders als mich lieben.


einfach unglaublich...


wunderschön



so hab ich mich noch nie gesehen


das alles hier ist wie therapie für mich

~

jetzt verstehe ich das man mich lieben kann.
das ich liebenswert bin.



wow.. das ich das jemals schreiben würde ...


mal schaun wie wie lange dieses verstehen anhält

eine erkenntnis bleibt.
aber oft wird sie durch anderes überlagert...
und gerät in "vergessenheit"

~
desto näher ich mir komme, desto näher komme ich dir.

desto näher komme ich dem göttlichen in uns allen.
http://www.silvanderwoerd.com/concert-visuals_tired.php


*seuftz*

~

auch unglaublich ...

unglaublich schön. ...

(die musik, die videos.. etc meine ich )

aber da ja immer etwas durch jemanden ensteht
ist alles automatisch teil von diesem.
offenbart alles etwas aus dem innen des anderen...

lässt nur ahnen...
von den wunderschönen räumen innen


die schönheit der kunst ist deshalb auch immer
die schönheit des innen.

wo nichts ist kann nichts entstehen.


seelen die ausdruck gefunden haben und innen offenbaren
berühren mich immer...


und damit der ganze mensch











was der künstler wohl für ein mensch ist...

was er für landschaften innen hat das so etwas entsteht...

das im grunde ja immer schon innen war,
und er es für das außen übersetzt und zeigt...


so etwas macht mich immer sprachlos ...


wenn ich ehrlich bin kommen mir dann oft tränen
weil es mich so berührt...


und irgendwie macht es mich auch traurig
weil ich keine worte habe
keine einzigen ...

die auch nur annähernd diesen raum berühren könnte..


so bleibt nur die stille
und die ist dann so viel mehr als alles andere sein kann ....

und gibt einfach nur dem raum was ist.

es spricht für sich alleine



vielleicht sollte kunst nie in irgendeiner weise kommentiert werden
sondern nur auf seine weise beim betrachter wirken.


im grunde wollte ich es selbst nicht kommentieren.
eher ausdrücken was es mit mir macht.


aber ich lasse öhnmächtig die hände fallen
und bin ergeben....


dem großen unbeschreiblichen schönen einer seele
__________________
http://www.silvanderwoerd.com/concert-visuals_tired.php


*seuftz*


traum~schön
ramos; (3.5.2010)

du liebes bisschen, das klingt ja düster

stell es dir mal so vor:

auch wenn du im moment von dunkelheit umgeben bist, und dein bisheriges leben ein scherbenhaufen war, das wird nicht immer so sein.
du bist noch jung. du hast dein ganzes leben erst noch vor dir.
früher oder später wirst du aus diesem "alptraum" aufwachen und dich fragen, was zur hölle du da geträumt hast. es wird dir unglaublich weit wegvorkommen.
so ist es immer bei mir. in den kurzen momenten, ich denen ich mal wirklich unbelastet bin, scheint die welt in einem ganz anderen licht. du kennst diese momente bestimmt auch. sie werden dich auch weiterhin begleiten, mal mehr, mal weniger. sieh das leben wie einen langen schleichweg durch einen wilden wald. mal ist er dichter, mal kommst du leichter vorran. es gibt dunkle orte und auch lichtungen. leben und tod. licht und schatten, wenn du es lieber so magst
das klingt zwar wie ein doofer alter spruch, aber es ist an dir, welchen weg du einschlägst. manchmal ist die auswahl nicht besonders groß, weil du vielleicht ein schwierigen weg eingeschlagen hast, und nicht allzuviele pfade davon wegführen.
aber mit jederr minute die vergeht, kommst du weiter vorran. bis es wieder leichter wird.
manchmal hast du gesellschaft, manchmal bist du allein. deine "begleiter" wechseln ständig. mal sind sie hilfreich, mal halten sie dich auf.
mache das beste daraus. (das sagt natürlich der richtige, du darfst mich jetzt haun)


du schreibst zu schnell, ich bin noch gar nicht fertig, da kommt schon was neues von dir

was für ein text.... wahrscheinlich frage ich mich morgen, was mich da geritten hat

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...