Mittwoch, 9. März 2011

kann ich mich zerdenken?

ich fürchte fast ich find mich nicht.
spuke ich nur in raum und zeit.

komm nie an mich ran.

ich bin kein gedanke
.ich bin kein gefühl.i
ch bin kein raum.
ich bin keine zeit.

was ich bin?

om~
"furchtbar" sagten sie."wie kann gott das zulassen?" fragten sie.in ihren augen sammelten sich tränen.ich hätte sie umarmt.doch mein herz war stumm.ich fühlte keine trauer. keinen schmerz.ich fühlte nur einheit mir allem das geschieht.im innern hörte ich pochen "was soll an tod furchtbar sein?"das war mein herzals würde es flüstern "liebe ist ewig"in meinen augen sammelten sich tränen.vielleicht hätten sie mich umarmthätten sie gefühlt wie ich.
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Donnerstag, 27. Januar 2011

das zweckentfremdete wacht neben mir
nach für nacht
bereit mich zu befallen
mit seinen sinnentleerten phrasen
seinem gequälten lächeln
und der gier nacht macht und geld

draußen werde ich verfolgt
von erfolgsmenschen
die mir ihre ellenbogen
in meinen weichen körper rammen

leuchtreklamen preisen kurzfristiges glück an

ich lese in der zeitung von neuen drogentoten

die anderen, die geblieben sind
und hinter die kulissen schauen
wirken müde und ausgelaugt

sie finden keinen sinn in den leeren vorgaben der welt
und erkennen die mechanisierung des menschlichen

zurecht weigern sie sich

doch finden sie keinen raum
fühlen sich ausgeschlossen
unten

sprechen von suizid
vom großem glück
der nicht-existenz

ich sehs mir an
und eh es zu spät wird
dreh ich mich um

überall dickicht

geh ich zurück?

unter umständen würden sie mich wieder aufnehmen

ich soll funktioneren

dann schimmert wieder suizid
durch meine sinne

und ich denke,
ehe ich so gehe
werde ich mich durch
das dickicht schlagen
mir einen eigenen weg bahnen
ohne zu wissen
ob es sich lohnt
wohin es führt
ob es weh tut
und ob ich es schaffe

und manchmal halte ich inne
ich bin nicht alleine

mein herz ist dabei

und ich gewinne distanz
zur lauten kalten maschinen welt

in meinem herzen bin ich glücklich

ich bin erfüllt
von meiner mission

meine hingabe an gott
stillt meine sehnsucht


und ich weiss,
egal welche weg ich auch nehme, ich gehe nach hause

Schneewittchen - Du musst an dich glauben

http://www.youtube.com/watch?v=0FBPF0SQvKk

Donnerstag, 6. Januar 2011

Ich steh alleine
Im Flur ohne Licht

Es weinen die Steine

Zinnober
Flüstert die Kälte

Ein Flügel streift mich

Ich entzünde die Kerze
Wärme und Licht
Du sagst es mir am Telefon
Es ist nur Kälte
Ohne Herz

Langsam bröckelt
Mein Halt

Ich schieb es weg
Das Grauen

Ich will es nicht sehen
Nicht sehen
Nicht fühlen

Das kalte Schwert
Dass du in mein Herz stößt

Und ich dachte
Du hast mich lieb

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...