:)
Mittwoch, 28. September 2011
der stille Mitwisser
Die Zeit dröhnt in meinen Adern.
Pulsschlag um Pulsschlag.
100.800 pro Tag.
Sie sagen Einsamkeit
sei das stärkste Gift.
Sie füllen mich ab.
Worte sind wie Gärten.
Fremde Welten ~
Ich warte
bis der erste Schnee fällt
Einer hat es immer gewusst.
Einer weiss es immer.
Sie sagen nicht viel
Sie sagen nur von außen säh´ ich so heiter aus.
Sie verlassen den Ort
Sie verlassen alle den Ort
Immer ging ich mit
Immer geh ich mit
Dreh mich um
Ich bin nicht bei mir
Jetzt bin ich verlassen
Ich hab alles immer gewusst
Sonntag, 25. September 2011
ich war klein.
etwa 9 jahre alt.
da bekam die welt für mich einen riss...
ich atmete frisch gemähte felder.
ich atmete den weiten blauen himmel ein.
es gab nichts zu wollen.
alles war vollkommen.
ich wusste nicht das alles ein ende hat.
ich wusste nicht
das diese welt, dieses leben, nicht für immer ist.
ich wusste nichts davon
und war glücklich.
leicht im wind~ tanzend, singend.
eins mit der natur.
mein kleiner bruder mit dabei.
die stimme des windes war mir so vertraut.
wir wurden nicht unterríchtet.
sie planten es im geheimen.
es geschah in minuten.
ohne abschied.
mein schmerz blieb zurück.
meine seele geht zu fuß.....
ich sah diesen ort nie wieder
alle guten engel aus dieser zeit
sind heute tot
mein bruder ist mir ein fremder
daran leide ich
etwa 9 jahre alt.
da bekam die welt für mich einen riss...
ich atmete frisch gemähte felder.
ich atmete den weiten blauen himmel ein.
es gab nichts zu wollen.
alles war vollkommen.
ich wusste nicht das alles ein ende hat.
ich wusste nicht
das diese welt, dieses leben, nicht für immer ist.
ich wusste nichts davon
und war glücklich.
leicht im wind~ tanzend, singend.
eins mit der natur.
mein kleiner bruder mit dabei.
die stimme des windes war mir so vertraut.
wir wurden nicht unterríchtet.
sie planten es im geheimen.
es geschah in minuten.
ohne abschied.
mein schmerz blieb zurück.
meine seele geht zu fuß.....
ich sah diesen ort nie wieder
alle guten engel aus dieser zeit
sind heute tot
mein bruder ist mir ein fremder
daran leide ich
ich öffnete die augen
- die welt tat weh
das licht war künstlich
die umgebung tot und kalt
mein körper eng und pochend
nur die arme meiner mutter
hätten mich retten können
doch ich kam in ein plastikhaus.
sie stachen mit nadeln in meinen körper.
es brannte. ich schrie und weinte.
ich verneinte das ganze leben.
ich schloss die augen unter tränen
und versuchte wieder zu gehen.
doch die menschen dort merkten es.
sie ließen strom durch mich fließ.
immer wieder.
mein kleiner körper bäumte sich auf
und blieb zuckend liegen.
ich sah den menschen von oben zu.
es gab nichts zu verlieren.
nur nach hause wollte ich.
schon wurde ich in wärme empfangen von vertrauten.
da riss mich etwas zurück...
ich hörte das pochen meines herzens.
alle waren voller freude.
ich weinte
- die welt tat weh
das licht war künstlich
die umgebung tot und kalt
mein körper eng und pochend
nur die arme meiner mutter
hätten mich retten können
doch ich kam in ein plastikhaus.
sie stachen mit nadeln in meinen körper.
es brannte. ich schrie und weinte.
ich verneinte das ganze leben.
ich schloss die augen unter tränen
und versuchte wieder zu gehen.
doch die menschen dort merkten es.
sie ließen strom durch mich fließ.
immer wieder.
mein kleiner körper bäumte sich auf
und blieb zuckend liegen.
ich sah den menschen von oben zu.
es gab nichts zu verlieren.
nur nach hause wollte ich.
schon wurde ich in wärme empfangen von vertrauten.
da riss mich etwas zurück...
ich hörte das pochen meines herzens.
alle waren voller freude.
ich weinte
Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke
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